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Donnerstag, 09.05.2024

Familienausflug ins Irrlandia. Wir hatten uns mit A, S und E dort zur Saisoneröffnung verabredet um bei besten Wetter die Kinder sich austoben zu lassen und ein paar nette Stunden zu haben.


Tageshighlight: Mit einem Wasserbombemkatapult traf ich ein herumspringendes Kind (die machten das absichtlich, versuchten Wasserbomben zu fangen und zurückzuwerfen) voll in die 12. Ich brauchte danach ein paar Minuten, bis ich weiterschießen konnte, weil ich so lachen musste.


Auf der Rückfahrt taten die Kinder dann das, was sie den Tag über offenbar vermisst hatten: Sie motzten und stänkerten sich ausgiebig an. Gegenseitige Vorwürfe, Rumgezicke, Beleidigtsein… Es brauchte einen herzhaften Anranzer gepaart mit einem Rede- und Singverbot für den Rest der Fahrt, damit wieder Ruhe herrschte.


Für den Sommer eine Woche Bildungsurlaub beantragt. Ich möchte gern das bisschen Italienisch, das ich mit Babbel seit letzten Spätsommer lerne, festigen sowie ein bisschen ins Sprechen kommen und zum anderen stell ich mir das als nette Auszeit von der Arbeit zwischen jetzt und unserem Sommerurlaub in der 2. Augusthälfte vor.

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Mittwoch, 08.05.2024

Natürlich hat am schulfreien Tag um 6:45 Uhr eines der Kinder einen Alptraum und schreit die Familie zusammen, sodass alle Schlafenden aufwachen.
Wenigstens war ich schon wach und auch einigermaßen fit für den Tag– ich war mit dem normalen Werktagswecker um kurz nach 6 Uhr aufgestanden weil ich als einziger arbeiten musste.


Mein Tagesplan sah vor, ab 7 Uhr zu arbeiten, irgendwann zwischen 8 und 10 Uhr (abhängig vom noch zu organisierenden Termin) mit M zum Kinderarzt und anschließend allein ins ins Büro zu fahren. Spoiler: So kam es dann nicht ganz.


M ging es heute wieder besser, er hatte keine Kopfschmerzen mehr. Wir fuhren trotzdem am Vormittag zum Kinderarzt, um das Thema von Ms wiederholten Kopfschmerzen anzugehen.
Unser Kinderarzt checkte M einmal ab, führte einen Urintest (unauffällig) durch & bat uns, ab sofort ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Außerdem sollen wir mit M zum Augenarzt und einen erweiterten Sehtest durchführen lassen.

Auch der Arzt äußerte die Vermutung, M könnte Migräne haben; das sei auf Grund der Familienanamnese nicht unwahrscheinlich (Jott und ich habens ja auch gelegentlich). Wir werden ab sofort also notieren, wenn M über Kopfschmerzen klagt.


Nach dem Arzttermin wollte ich dann eigentlich so wie ichs mir vorgenommen hatte ins Büro fahren um Ruhe vor Kindern & Haushalt zu haben. Ich war auch schon am Bahnhof; als ich jedoch sah, dass es ab dem frühen Nachmittag Schienenersatzverkehr geben sollte drehte ich wieder um. Darauf hatte ich dann noch weniger Lust.


Jott musste/fühlte sich verpflichtet, parallel zur Kinderbetreuung doch zu arbeiten (viel auf dem Tisch) und konnte ihren heutigen Urlaubstag nicht so wirklich genießen. Leichte Anspannung, weil die Kinder sie natürlich auch in Anspruch nahmen.


Im Home Office am Nachmittag laut Musik gehört, ich ließ mich von der Alexa-Party der Kinder anstecken. Dabei gelernt, dass L’amour Toujours (immer noch großartig) mittlerweile von Nazis vereinnahmt wurde. So’n Scheiß, damit kann man das wohl nicht mehr unbeschwert hören.


Nachmittags dann länger Zeit in in das Projektmanagement- und Zeiterfassungstool der Firma gesteckt, Anwendersupport geleistet und Fehler untersucht.
Der Kollege, von dem ich das übernahm, meinte noch locker flockig das es ja total ruhig sei– nun, das kann ich so nicht bestätigen. Aktuell stecke ich statt des prognostizierten halben Tages pro Woche ungefähr das zwei- bis dreifache hinein.

Immerhin lern ich dabei haufenweise Leute kennen, erfahre spannende Sachen von deren Arbeit und zur Firma– in Sachen Vernetzung, Verdrahtung und Socializing ist das ’ne ergiebige Geschichte.

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Dienstag, 07.05.2024

Home Office, Jott musste ins Büro um dort ein paar Dinge zu regeln.


Nachmittags mit den Kindern zum Schwimmen gefahren. M hatte, als er nach Hause kam, Kopfschmerzen (er war ganz blass, als ich ihm auf dem Schulweg begegnete; und die Kopfschmerzen hat er auch schon wieder ein paar Tage), wollte es aber trotzdem probieren. Beim Bahnfahren wurde er immer ruhiger und war dann gar nicht böse, als ich ankündigte, ihn wieder mit nach Hause zu nehmen. Die Zwillinge konnte zum Glück Jott abholen, sodass ich dann ungestört zu Hause meine restliche Arbeitszeit runterarbeiten konnte.


Morgen werd ich dann wohl auch zu Hause bleiben und mit M zum Arzt gehen. Das er schon wieder und auch seit Freitag Kopfschmerzen hat, macht mir ein bisschen Sorgen. Is‘ ja nicht so, dass man reingucken und easypeasy die Ursache herausfinden kann.


Die Kinder habens gut: Heute war ihr letzter Schultag für die Woche. Morgen ist Studientag der Lehrer:innen, übermorgen Himmelfahrt, Freitag dann Schulbrückentag. Das hätt ich auch gern.

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Montag, 06.05.2024

Vollgepackter Tag mit Arbeit & privaten Terminen, ich war Abends recht k.o. Versackte dann, allen guten Vorsätzen zum Trotz, auf Insta und schaute fast eine Stunde Reels. War zwar auch ganz gut, aber das sind halt 60 nicht sonderlich sinnstiftend verbrachte Minuten.

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Sonntag, 05.05.2024

Klassischer Sonntag im Hause herrpaul_ und Jott: Mittags kamen A, S und E vorbei, wir aßen gemeinsam und spielten mehrere Runden Rommé. Was für A gut begann (ein Handrommé, kommentiert mit „Ich mach euch heute alle fertig, ihr kleinen Bitches“) endete bitter– sie wurde mit Abstand Letzte.


Nachmittags schnitt mir Jott die Haare und sorgte dafür, dass ich mich wieder einigermaßen gepflegt fühlen kann. Die Seiten und hinten sind nun wieder kurz, der Nacken in Form gebracht. So kann ich mich unter die Leute begeben :)

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Samstag, 04.05.2024

Morgens mit dem Wecker aufgestanden, in Ruhe fertig gemacht und dann auf dem Balkon gesessen, gelesen und ein bisschen in Richtung „Karriere“planung (ich will keine Karriere, ich will einen einigermaßen interessanten Job mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten und ordentlich Geld zu verdienen) gegrübelt/recherchiert.


Bombenidee von Jott: Wir zwei Süßis fahren im Herbst allein ein langes Wochenende weg. So richtig, mit der Bahn oder vielleicht sogar dem Flieger. Die Kinder organisieren wir weg und dann haben wir Erwachsenen-Urlaub. Ich war gehooked und hab direkt geschaut, was so alles im ca. 2h-Flugradius von Berlin ist, und da kommt man erstaunlich weit in den Süden (ich hab da kein Gespür für, daher war ich sehr überrascht das z.B. sogar Sizilien relativ nah mit dem Flieger ist). Das wird schön, allein das Überlegen und Planen macht Spaß :)


Nachmittags waren wir auf dem Wuhlespielplatz– wenn auch nur kurz. Nach gut 30 Minuten musste eines der Kinder aufs Klo… Also fix wieder zurück.


Die Jungs grenzen mal wieder G bei ihren Spielen aus, weil G die Spiele angeblich nicht gut kann (… was muss man beim Draußen rumrennen, mit Stöckern fuchteln und sich Pokemon-Kram ausdenken können?!). Abends kulminierte der Tag dann in Tränen und der geschluchzten Feststellung, ganz allein zu sein. Weder Empathie noch Reue bei J und M, ich hätt sie zum Mond schießen können.


Am Ende des Tages ein latentes Unzufriedenheitsgefühl; obwohl ich nicht komplett faul war (einkaufen, aufräumen, mit den Kindern draußen, das Berufs-Zukunfts-Zeug) fühlte sich der Tag verschenkt an.


Ich wünschte ich wäre nicht so genervt von dem ganzen Kram, den die Kinder momentan so abziehen, aber mir fehlt aktuell jegliche Geduld und Verständnis.

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Freitag, 03.05.2024

Wie die letzten Freitage auch (erkenne ich da ein Muster?) die Arbeit eher entspannt angehen lassen. Ich hatte ein paar Termine, bereitete sie jeweils vor und nach, und kümmerte mich in der Zwischenzeit um Kleinkram. Das war recht ruhig, der Tag verging darüber hinaus schnell.


Abends Last Kingdom mit Jott weitergeschaut und dabei fast eingeschlafen. Nicht weil es langweilig ist (ganz im Gegenteil!), sondern weil ich so unfassbar müde war.

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Donnerstag, 02.05.2024

Bürotag. Sehr unspektakulär, mit einer Ausnahme: Ich hatte heute einen Termin mit Leuten aus dem KI-Bereich der Firma, die mir den aktuellen Umsetzungsstand meines Vorschlags zur KI-gestützten Ausschreibungsrecherche zeigten. Ich war sehr neugierig und dann sehr geflashed– was die da zusammengebastelt haben, funktioniert schon richtig richtig richtig gut. Und es ist offenbar weniger komplex als angenommen: Sie schicken die Dokumente an eine lokale GPT4-Instanz, übergeben einen vergleichsweise einfachen Prompt, dann rödelt die KI ein bisschen und spuckt eine einwandfreie Zusammenfassung aus. Ich bin sehr beeindruckt und freu mich schon, wenn wir das nach einer Test- und Optimierungsphase dem Vertriebsteam vorstellen können.

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Mittwoch, 01.05.2024

Den Vormittag mit allerlei Kram und Rumgepussel rumgebracht, nachmittags mit den Kindern zum kleinen Müggelsee gefahren. Sie badeten an, während ich am Strand lag, las und die Kinder im Blick behielt.

Das machen wir wieder, sobald es das Wetter zulässt.

Jott machte derweil unsere Steuererklärung für 2023 fertig und schickte mir am späten Nachmittag stolz einen Screenshot mit der Übermittlungsnachricht.


So ein freier Tag mitten in der Woche bockt schon. Daran könnt ich mich glatt gewöhnen.

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Dienstag, 30.04.2024

Home Office. Nachmittags die Kinder zum Schwimmen gebracht, von dort aus ins Büro gefahren um einen lieben Kollegen zu verabschieden.


Beim vormittäglichen Termin mit einem französischen Kollegen die einfachsten englischen Wörter nicht anwenden können. Es ist zum Mäusemelken: Ich versteh ihn wunderbar, kriege aber nur Gestammel raus. Ich muss dringend mein aktives Sprachwissen verbessern, ansonsten könnte der Support für unser Projekt- und Zeitmanagementtool schwierig werden– denn das wird auch von tchechischen, französischen und us-amerikanischen Kolleg:innen genutzt, mit denen ich eben auch mal sprechen muss.


Felt cute, might delete later

Bisschen depri auf dem Heimweg. Ich hab meine pers. Schwächen heute wieder sehr genau wahrgenommen und mich zuviel mit anderen verglichen, das ist nicht gut.