Morgens mit dem Wecker aufgestanden, in Ruhe fertig gemacht und dann auf dem Balkon gesessen, gelesen und ein bisschen in Richtung „Karriere“planung (ich will keine Karriere, ich will einen einigermaßen interessanten Job mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten und ordentlich Geld zu verdienen) gegrübelt/recherchiert.
Bombenidee von Jott: Wir zwei Süßis fahren im Herbst allein ein langes Wochenende weg. So richtig, mit der Bahn oder vielleicht sogar dem Flieger. Die Kinder organisieren wir weg und dann haben wir Erwachsenen-Urlaub. Ich war gehooked und hab direkt geschaut, was so alles im ca. 2h-Flugradius von Berlin ist, und da kommt man erstaunlich weit in den Süden (ich hab da kein Gespür für, daher war ich sehr überrascht das z.B. sogar Sizilien relativ nah mit dem Flieger ist). Das wird schön, allein das Überlegen und Planen macht Spaß :)
Nachmittags waren wir auf dem Wuhlespielplatz– wenn auch nur kurz. Nach gut 30 Minuten musste eines der Kinder aufs Klo… Also fix wieder zurück.
Die Jungs grenzen mal wieder G bei ihren Spielen aus, weil G die Spiele angeblich nicht gut kann (… was muss man beim Draußen rumrennen, mit Stöckern fuchteln und sich Pokemon-Kram ausdenken können?!). Abends kulminierte der Tag dann in Tränen und der geschluchzten Feststellung, ganz allein zu sein. Weder Empathie noch Reue bei J und M, ich hätt sie zum Mond schießen können.
Am Ende des Tages ein latentes Unzufriedenheitsgefühl; obwohl ich nicht komplett faul war (einkaufen, aufräumen, mit den Kindern draußen, das Berufs-Zukunfts-Zeug) fühlte sich der Tag verschenkt an.
Ich wünschte ich wäre nicht so genervt von dem ganzen Kram, den die Kinder momentan so abziehen, aber mir fehlt aktuell jegliche Geduld und Verständnis.

