Mein Bildungsurlaub geht klar! Ich bekam Mittags die Mail, dass im eigentlich ausgebuchten Kurs ein Platz freigeworden. Was für ein Lichtblick (… der einzige momentan)! Kurz vor Bestätigung nochmal große Skepsis/Zweifel ob der Kurs (A1.2, d.h. nicht für komplette Anfänger) richtig für mich ist, aber die Inhalte hab ich alle mit Babbel schon mehrfach geübt (ich bin mittlerweile bei Mitte A2) und die Übungen aus dem Kursbuch kann ich auch alle; einzig das sprechen an sich wird vermutlich schwierig. Dementsprechend meine Teilnahme bestätigt und im Anschluss sehr gefreut.
Sonntag, 07.07.2024
Wecker auf kurz nach Sieben. Ich hatte mir lose vorgenommen, es mal wieder mit Joggen zu probieren. Nach ein bisschen rumtrödeln (Schweinehund und so) trabte ich tatsächlich los und drehte eine langsame Runde an der Wuhle. Zuletzt hatte ich das vor drei oder vier Jahren gemacht, irgendwann vor Corona wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Ich hatte zwar erwartet, dass ich völlig außer Form bin (ich mach halt gar kein Cardio-Training, wo soll die Form auch herkommen), aber dass die Fitness-Uhr nach dem Training ein Fitness-Alter von 61 Jahren anzeigte schockierte mich dann doch.
Jott fuhr nach dem Frühstück wieder in die neue Wohnung ihrer Mama, um dort zu streichen. Die Kinder und ich bereiteten erst alles für die neue Schulwoche vor und gingen, mit einem Abstecher zu Jott um Kaffee vorbeizubringen, auf den Sportplatz der Merian-Schule zum Fußball- und Frisbeespielen.
Vor Ort kam dann ein 8-gg-8-Spiel zustande, G und ich spielten ebenfalls mit. Das machte unfassbar Spaß, war aber nach dem Joggen am Morgen doch etwas viel hin und her gerenne…
Zum Mittag kamen A, S und E zu Besuch. Meine körperliche Erschöpfung beeinträchtigte auch mein Rommé-Spiel, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich haushoch verlor.
Nachmittags wieder auf den Merian-Sportplatz gegangen. Die Jungs spielten Fußball, G und E fuhren Inline Skates und S und ich spielten Frisbee.

Abends Couch, wir schauten Last Kingdom und gingen wieder früh ins Bett.
17. Jahrestag des Zusammenkommens mit Jott.
Samstag, 06.07.2024
Wecker auf kurz nach 7 Uhr für den Frühsport. Aus den Federn kommen war schwer, half aber alles nichts– was muss, das muss.
Am Vormittag kamen S und E vorbei. S war mit Jott zum Möbel aufbauen in der neuen Wohnung von Jotts Mama verabredet, ich hatte mich für die Kinderbetreuung der somit insgesamt vier Kinder eingeteilt.
Direkt nach Ankunft der beiden schnappte ich mir dann auch schon E– J war zum Kindergeburtstag in der Nähe der Kaulsdorfer Seen eingeladen, da fuhren wir mit Fahrrad hin und lieferten ihn ab. Ich hatte zwar eingeplant, dass E etwas langsamer als unsere Kinder Rad fährt weil sie anderthalb Köpfe kleiner als die gleichaltrigen Zwillinge ist, nicht aber gewusst das sie ein itzibitzikleines Kinderfahrrad ohne Schaltung fuhr. So strampelte sie sich ab, während J und G im ersten Gang gemächlich neben ihr herfuhren. Wir kamen trotzdem an, brauchten aber ungefähr doppelt so lange… Anschließend Rückfahrt mit der gewohnten Anzahl, also 3, Kindern.
Unterwegs, sowohl auf Hin- als auch Rückweg, Stress mit M gehabt: Dem ging das alles zu langsam, also fuhr er vor und tat so, als hörte er mein Rufen nicht. Auf dem Rückweg verlor ich ihn sogar gänzlich aus den Augen, und war dann ziemlich pissed, weil ich mich natürlich nicht zerteilen konnte und zusätzlich eben auch die Verantwortung für die schneckenlangsame E trug, die ich nicht allein lassen konnte.
Wieder zu Hause schnell alles für den Badeausflug am Nachmittag zusammengepackt, dann fix mit Sonnencreme eincremen und die Kinder controllcremen, Mittagessen (Jott hatte morgens eine Gemüsequiche vorbereitet– die Kinder mochten sie nicht und aßen übriggebliebene Pizza von gestern Abend) und J abholen fahren. Vor Ort schnackten wir noch ein bisschen mit dem Geburtstagskind und seinen Eltern, die Kinder bekamen allesamt ein Eis und dann fuhren wir von dort die zehn Minuten zum Habermannsee. Während die Kinder planschten, kämpfte ich mit einer Strandmuschel, bezwang sie dann aber auch irgendwann und hatte ein schattiges Plätzchen.

Als gegen 16 Uhr dunkle Wolken aufzogen, trieb ich nach Blick aufs Regenradar zum schnellen Aufbruch an. Keine Sekunde zu früh, die erste Husche überraschte uns als wir gerad die Räder abschlossen. 10 Minuten starkregen, wir schützten uns unter Bäumen und wurden nur halbnass. Nach der Husche wurde es wieder schön, also hielten wir auf dem Heimweg noch beim kleinen Eiswerk. Auf dem weiteren Heimweg zogen dann weitere dunkle Wolken auf, bei Einfahrt in Köpenick erwischte es uns. Anders als zuvor stürmte und hagelte es nun auch noch stark. Wir suchten Schutz unter Bäumen; ich stand bei G und E, während J und M vor uns unter einem Baum standen. Meine aufkommende Besorgnis– bei so einem Unwetter wär ich lieber drin– überspielte ich und fabulierte von einem echt abenteuerlichen Ausflug. Die Mädels waren nervös, fanden es aber auch spannend. Als der Regen kurzzeitig abschwächte, fuhr M mit einem Mal im Affenzahn davon und ließ sich auch durch Rufen nicht aufhalten. Wir anderen fuhren hinterher, mussten aber nach fünf weiteren Minuten Schutz beim Penny in der Mahlsdorfer Straße suchen– der Regen verstärkte sich wieder, der Wind auch, gerade E hatte Probleme vorwärts zu kommen. Von M war nichts mehr zu sehen, das war natürlich totale Scheiße. Als sich der Regen wieder abzuschwächen schien, fuhren wir vier schnell weiter, waren aber nach 30 Metern komplett nass. Die letzten 700 Meter zogen wir durch Regen und Wind durch, ich trieb die Kinder ordentlich an. In der heimischen Tiefgarage stand Ms Fahrrad nicht, vor der Wohnungstür stand er auch nicht. Ich, mittlerweile zu gleichen Teilen angefressen wie verunsichert, sah mich durchs Unwetter M suchen fahren und überlegte schon, wie ich die Betreuungssituation lösen könnte– ich kann ja kein fremdes Kind allein zu Hause lassen– als G mir zurief, dass sich auf dem Balkon etwas bewege. Nachgeschaut; da stand M triefnass. Er hatte sein Fahrrad vor dem Haus abgeschlossen, war dann ums Haus gelaufen und auf den Balkon geklettert um Schutz vor Regen zu suchen. Klappte nur so mittelmäßig, aber immerhin war ihm nichts passiert. Große Erleichterung meinerseits, für eine Pause war aber keine Zeit– die Kinder mussten aus den nassen Klamotten raus und aufgewärmt werden. Als erstes E in die Dusche verfrachtet und sie warm abgeduscht, anschließend waren M, J und G dran. Als dann endlich alle Kinder geduscht waren, trockene und warme Klamotten anhatten und vor Fernseher/Tablet saßen sowie die nassen Klamotten und Handtücher in der Waschmaschine ihre Runden drehten, ging ich auch erstmal warm duschen (wie frisch es in nassen Sachen selbst bei 25°C werden kann) und legte die Beine hoch. Statuscheck bei Jott, nach der Auskunft „Noch so gut anderthalb Stunden“ war ich noch angefressener als beim Reinkommen in die Wohnung und der Feststellung, das keiner da war (das das Aufbauen der scheiß Möbel so ewig dauerte, war nicht eingeplant). Aber gut, half ja nichts. Also erstmal ausgeruht und anschließend das Abendessen vorbereitet. Kurz vor 19 Uhr und dem Essen wurde immerhin E von ihrer Mama A abgeholt; Jott kam gegen 20 Uhr nach Hause und erzählte wilde Geschichten von widerspenstigen Möbeln (ich weiß schon, weshalb ich das nicht machen wollte– wobei das immer noch alles entspannter klang als mein Tag).
Abends dann nicht mehr lange ausgehalten, sowohl Jott als auch ich waren sehr k.o. und gingen früh zu Bett.
Freitag, 05.07.2024
Jott brach am Vormittag auf, erst zu Ikea und anschließend zur Beerdigung ihrer Oma aufs Dorf bei Magdeburg.
Den Arbeitstag größtenteils mit dem Scrum-Team verbracht, heute war Sprint-Abschluss. Unsere Sprint Retrospective entwickelte sich zu einer Auskotzrunde des Teams, ich ließ nach anfänglichen Steuerungsversuchen die Zügel locker– wir sind gerad in der Abschlussphase des Projekts und sie schienen das heute zu brauchen. Nebenbei natürlich trotzdem Notizen gemacht, auf die wir später zurückkommen können.
Nach Feierabend mit den Kindern durch den Haushalt gewuselt; am Wochenende wird uns die Zeit dafür fehlen. Ich musste gar nicht soviel Antreiben und Überreden wie ich gedacht hatte. Vielleicht wars aber auch nur die Aussicht auf Sprite und Pizza beim Fußballgucken für Kinder, die gut mithelfen, die sie überzeugte…
Beim Spiel selbst quasselten die Kinder ständig rein, offenbar können sie nur folgen wenn sie kommentieren und sich austauschen.
Während J, G und ich auf Grund des 2:1 für Spanien Trübsal bliesen, freute sich M und feierte nach Abpfiff– er war für Spanien. Das war nicht ganz so einfach auszuhalten…
Rückkehr von Jott gegen 23 Uhr, ich war noch wach geblieben damit wir zusammen schlafen gehen können, konnte dann aber nicht einschlafen während sie leise neben mir schnarchte.
Donnerstag, 04.07.2024
Bürotag, heute dann doch. Ich vergrub mich bis in den frühen Nachmittag in unser Projektmanagement- und Zeiterfassungstool, da gabs nämlich einen Fehler beim Berechnen von Mahlzeitenabzügen bei Pauschalbeträgen für Dienstreisen in Italien. Viel über genau dieses Thema gelernt und dann auch über die Funktionsweise unseres Tools, am Ende hatte ich die Fehlerquelle gefunden und konnte die korrekten Daten eintragen.
Mittendrin kurz davor gewesen, zwei andere Kolleg:innen im Großraumbüro anzufauchen damit sie endlich ihre Klappe halten– sie schnatterten beinahe ohne Ende. Kurz vor Ausbruch strich ich die Segel und ging einfach allein in einen Meetingraum.
Weiß nicht ob ich bei sowas durch die Ruhe im Home Office verwöhnt bin, ich mit zunehmenden Alter dünnhäutiger werde (Musik mit Text hören geht ja auch nicht mehr nebenbei) oder ich einfach einen schlechten Vormittag hatte.
Abends mit Jott in Kaulitz und Kaulitz reingeschaut, das wurde mir als sehr wholesome und seichte Kost angepriesen. War es auch, aber ich verpasse nichts wenn ich es nicht schaue.
Den letzten, 33., Brunetti-Band ausgelesen, ich bin nun wieder up to date. Jetzt reichts auch wieder erstmal, die letzten paar Bände begeisterten mich nicht mehr ganz so sehr. Die Handlungsstränge waren nicht mehr so gut verflochten wie noch bei den ersten Büchern, teils zerfaserten die einzelnen Storylines doch stark und wirkten sehr bemüht zusammengeführt. Das Nebencharaktere (Vianello, Pucetti) sang- und klanglos ausgetauscht wurden, fand ich auch nicht so toll; insgesamt blieben mir alle Nebencharaktere zu flach und unbeleuchtet– irgendwo las ich „holzschnittartig“, das trifft es ganz gut. Generell entwicklen sich die Figuren einfach viel zu wenig, und wenn doch dann nur in Ultra-Slomo. Hier eine Andeutung, da eine Andeutung, und das über sieben Bände verteilt.
Nächstes Leseprojekt: Die Dragonball-Mangas von M.
Mittwoch, 03.07.2024
Eigentlich hatte ich für heute einen Bürotag eingeplant, mich dann aber spontan umentschieden weil ich keine Lust hatte. Rückblickend betrachtet hätte ich mich einfach aufraffen sollen und in die Stadt fahren sollen.
„Auf Arbeit“ eher unkonzentriert rumgedödelt, heute hing mir die Absage vom Freitag besonders nach.
Bestätigung durch ChatGPT und Gemini; ich gab eine aktuelle Projektsituation (anonymisiert) ein und fragte, welche Sorgen, Nöte und Befürchtungen der Kunde haben könnte und wie ich denen am besten begegnen könnte. Beide Tools spuckten ungefähr das selbe aus, was sich mit meinen Überlegungen deckte. Offenbar denke ich (noch) zumindest nicht schlechter als LLMs. Yay!
Sport am Abend, trotz akuter Unlust. G war mit Jott und ihrer Mama in deren neuer Wohnung zum Streichen, die Jungs blieben zu Hause. M kochte J auf dessen Wunsch Schokoporridge und aß selbst Toast, anschließend gingen beide allein Duschen. Ich freute mich sehr, dass das so gut funktionierte.
Dienstag, 02.07.2024
Aufgemacht mit dröhnenden Kopfschmerzen. Gegen 5 Uhr war noch alles in Ordnung, eine Stunde später beim Weckerklingeln dachte ich, dass mir gleich der Schädel zerspringt. Erstmal eine Tasse Espresso mit Zitrone probiert, das half aber nichts; eine gute Stunde später dann eine Paracetamol. Beim Wegbringen der Kinder merkte ich richtig, wie sie zu wirken begann und der Schmerz nachließ– ein schönes Gefühl.
Die nächsten Stunden sehr beduselt gefühlt. Als dann irgendwann starke Schläfrigkeit und starkes Hungergefühl (das durch nichts zu stillen war) dazu kam, kapierte ich endlich das das offenbar eine Migräne-Attacke war– das sind beides Symptome, die ich immer nach Migräne habe.
Als ich mit den Kindern zum Schwimmen fuhr, gings dann schon beinahe wieder, vielleicht lags aber auch an tassenweise Espresso.
Überraschenderweise war es im Vorraum der Schwimmhalle angenehmer, also nicht so warm, wie draußen– ich zerfloss also beim Arbeiten nicht.
Ziemlich depri nach dem Anprobieren kürzlich bestellter Klamotten. Zum einen waren die Größen mal wieder gewürfelt (danke für nichts, About-You-Größenberater!) und zum anderen ist die Diskrepanz zwischen „Klamotten am Model“ und „Klamotten an Paul“ sehr groß. Vielleicht sollte ich mir einfach ein Set Mönchskutten kaufen.
Jott brachte am Abend von der Elternversammlung von Gs Klasse die Info mit, dass die 2. Klassen– also auch J– gemeinsam für eine Woche auf Klassenfahrt fahren. Begeisterungsstürme bei den Zwillingen, starker Neid bei M– seine Klassenlehrerin unternimmt keine Klassenfahrten, er wird frühestens in der 4. Klasse mit seiner neuen Klassenlehrerin eine unternehmen.
Ich freu mich für die beiden, muss aber dann mal schauen aus welchem Budgettopf des Haushaltsbuchs wir die ~500 EUR in Q1/2025 zusätzlich herbeizaubern.
Montag, 01.07.2024
Guter Monat, startet ordentlich am Montag. So muss das.
Der Arbeitstag stand im Zeichen des Monatsabschlusses. Zeitbuchungen von Teammitgliedern prüfen und freigeben, Budget-Checks, sowas. Parallel errreichten mich in meiner Rolle als Tool-Verantwortlicher diverse Fragen rund um die Erfassung und Freigabe von Spesen. Standard-Kram halt.
Jott traf sich Abends mit ehemaligen Kolleginnen aus einem früheren Job, ich sportelte auf dem Hof herum. Die Kinder versorgten sich derweil selbst, M kochte eine große Portion Porridge für alle die sie dann beim Löwenzahn-Gucken aßen.
Die nächsten Wochen werden ganz schön knackig. Schuljahresendtermine, der Umzug von Jotts Mama, die Beerdigung von Jotts Oma… Außerdem sind wir ziemlich urlaubsreif, müssen aber noch bis Anfang/Mitte August durchhalten.
Sonntag, 30.06.2024
Mal kein Wecker, sondern ausgeschlafen. Direkt bereut, weil ich so unvermittelt in den Tag zu 5. starten musste– die Pufferzeit, die ich mir durch das frühe Aufstehen erkaufe, war weg.
Direkt angefressen nach dem Frühstück: Alle springen vom Frühstückstisch auf, lassen alles stehen und liegen und gehen ihrem Vergnügen nach– und ich steh halt da und räume und tue und mache, weils mich stört wenn das Geschirr noch ewig rumsteht und ich auch gern zumindest einmal die Woche Staub wischen und ordentlich (nicht nur schnell das gröbste) durchsaugen möchte.
Anschließend mit den Kindern auf den Merian-Sportplatz gegangen, Frisbee und Fußball-Spielen bis zum Mittagessen.
A, S und E kamen heut zum ersten Mal nach drei Wochen vorbei, das war schön. Wir spielten Rommé, am Nachmittag schnappte ich mir dann die Kinder und ging nochmal ’ne Runde raus mit ihnen. Die anderen wollten nicht mit, das fand ich ziemlich blöd– wenn das Wetter es hergibt, möcht ich schon gern das sich die Kinder draußen auspowern, auch wenn man dazu mitkommen muss.
Abends ließ ich mich von M zu einem Yu-Gi-Oh-Duell bequatschen. Anfangs lief es gut, aber irgendwann zog er nur noch Killer-Karten, ich verstand die Mechanik nicht mehr und dann kamen immer mehr und mehr Effekte ins Spiel. Hilfe! Das ist total irre, wie viele Synergie-Effekte es gibt und wie viele Zustände die Karten haben können, und alles muss man wissen/auswendig können…

Abends mit Jott Spanien gegen Georgien geschaut. Bei mir ist seit langer Zeit wirklich mal wieder das Interesse an der EM da, bei den letzten Gelegenheiten war das nicht so.
Samstag, 29.06.2024
Eine schnelle Runde Sport am Morgen während die Kinder schliefen/schon vor den Tablets hingen.

Als ich wieder rein kam, hingen die Jungs wie erwartet am Tablet- G überraschte mich jedoch, sie saß in der Küche, hörte Musik und bastelte.

Nach dem üblichen Samstags-Vormittags-Programm (Schulsachen vorbereiten für die nächste Woche, Haushalt, die Rewe-Lieferung in Empfang nehmen und nochmal fehlende Artikel einkaufen) fuhren wir am Nachmittag alle zusammen zum Habermann-See zum Baden. Wir kamen gegen 16 Uhr an und bekamen nur mit Glück einen Platz in Ufernähe. Während die Kinder sofort ins Wasser stürmten, baute ich unser Lager auf und legte mich anschließend, die Kinder beobachtend, in die Sonne.

Zwischendrin kam von Jott die Info, dass sie wieder gut zu Hause angekommen war; kurz darauf folgte eine Nachricht das sie Gs Schlüssel gefunden hatte. Gott sei Dank, ich sah uns in Admin-Krams (Hausverwaltung, Versicherung) versinken weil die Schließanlage ausgetauscht werden muss.
Gegen 19 Uhr mahnte ich zum Aufbruch, die Kinder kamen nur widerwillig mit– einzig die Aussicht, dass Jott zu Hause war, konnte sie überzeugen den See zu verlassen.
Auf dem Weg zum Habermann-See aßen wir bei Das kleine Eiswerk am Hultschiner Damm ein Eis. Da waren wir bislang noch nicht, was eine Schande ist– das Eis ist nämlich unfassbar gut. Ich aß eine Kugel Erdbeereis und eine Kugel Limette-Gurke-Minze und war danach erfrischt und glücklich.

Freude am Vormittag: Von Rebuy kam ein Paket mit den letzten drei Brunetti-Bänden von Donna Leon. Ich bin somit im aktuellen Jahr angekommen.
Abends mit den Kindern das Deutschland-Spiel geschaut. Die Jungs hielten wieder durch, G ließ sich von Jott überzeugen in der Mitte der ersten Halbzeit ins Bett zu gehen.
Rückblickend betrachtet hätten wir sie alle ins Bett stecken sollen, um wenigstens noch ein paar Minuten Ruhe zu haben– so quasselten sie uns die Ohren voll…