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Sonntag, 04.05.2025

Nach dem ersten Serienabend mit Jott auch die erste Nacht auf der neuen Couch verbracht, die Ohrnupsies die ich mir gegen halb Zwei reindrückte waren unbequem und so stöpselte ich sie wieder aus und zog ins Wohnzimmer.
Die neue Couch ist angenehm hart, aber durch die Struktur und die Lücke zur Recamiere musste ich mich ein bisschen wälzen, bis ich endlich wieder schlafen konnte.


Vormittags Wohnungsputz inkl. Bettenbeziehen mit den Kindern. Dabei festgestellt, dass mich wenig Arbeiten im Haushalt so leer zurücklassen wie Bettenabziehen und neu beziehen. Keine Ahnung woran es liegt, aber danach fühl ich mich jedes Mal fix und alle obwohl es total überschaubar ist. Dusche putzen spielt in einer ähnlichen Liga, zwei ganz furchtbare Tätigkeiten. Am anderen Ende der Skala ist Staubsaugen, das ist ungemein befriedigend und easy.


Belauscht („overheard“): „Die Jungs spielen überleben“– das ist Code für „Sie rennen wie gesengte Säue von Gebüsch zu Gebüsch, schwingen Stöcker und Taschenmesser und verstecken sich wenn ihnen jemand zu Nahe kommt.


Vier freie Tage sind ganz nice. Ich kann Freizeit wirklich gut, ich hätt da insgesamt gern mehr von. Aber gut, solange ich weder Frugalist im Ruhestand noch Millionär bin… Genießen wir mal den Mai, ab Mitte Juni wirds alles anziehen mit dem neuen Job.


Zum ersten Mal seit langem habe ich es geschafft, in der vergangenen Woche konsequent Fitness-Training mit Lauftraining abzuwechseln und war somit an 6 von 7 Tagen sportlich tätig. Das ist quasi der (selbstgesteckte) Ideal- und Zielzustand- und ganz schön zeitintensiv und anstrengend. Auch hier: Genießen wir mal die aktuell etwas ruhigeren Tage.


Nächste Woche ist Flohmarkt in der Schule, die Kinder möchten einen Haufen Kram verkaufen. Jott setzte sich heute mit einer Engelsgeduld mit ihnen hin, fragte und rechercherte Preise ab und etikettierte einen Haufen Kleinkram und Zeug.


In der Mittagspause die Charakterbilder der Kinder für das Schwarzrain-Abenteuer mit Hilfe von Chatty erstellt. Das ging erstaunlich gut, ich musste nur an zwei Stellen per Prompt nachbessern.

Alle Bilder basieren auf den Beschreibungen und Zeichnungen der Kinder. Ich finds echt großartig :) Kommende Woche werd ich die im Copyshop in Farbe auf Karton ausdrucken lassen und dann sehen die Kinder sie am Donnerstag zur Spielrunde.


Nachmittags mit vier Kindern (das Nachbarsmädchen kam mit) an der Wuhle entlang zum Spielplatz am Wuhlesee gefahren. Während die Kinder dort tobten, saß ich in der Sonne und wiederholte die Lektionen zu direkten, indirekten und kombinierten Objektpronomen.


Done-Liste

  • Mit den Kindern gemeinsam die Wohnung geputzt & Betten bezogen

Was gut & schön war:

  • Die Laufrunde an der Wuhle
  • Italienisch-Lernen auf dem Spielplatz sowie die Erkenntnis, dass ein bisschen was aus den vorherigen Wiederholungen hängen geblieben ist.
  • Die tollen Charakterbilder für das Schwarzrain-Abenteuer
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Samstag, 03.05.2025

Tagesausflug mit A, S und E zum Spargelhof Klaistow. Schön, aber teuer– obwohl Jott uns zum Essen einlud. Die Kinder tobten und tobten und waren unersättlich, sowohl was Snackereien als auch Aktiväten betraf.


Am späten Nachmittag Sport auf dem Wuhlespielplatz in Begleitung von G. Ich spürte immer noch das Training vom Donnerstag und ließ es ein bisschen ruhiger angehen.

Auf dem Rückweg gerieten wir unter betrunkene Union-Fans, die rumgröhlten und unangenehm waren. Genau mein Fall– nicht. Das sind die Seiten des Fußballs, die ich furchtbar finde.


Beim Abendspaziergang– ich wollte mein Schrittziel erreichen– zwei Biber gesehen!


Done-Liste:

  • Nichts.

Was schön & gut war:

  • Mal was gemeinsam unternehmen
  • Die Sporteinheit– Disziplin und Kontinuität und so
  • Endlich mal wieder eine Bibersichtung!
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Freitag, 02.05.2025

Morgens ein Anruf der Spedition, sie boten an die vor gut einer Woche von Jott gekaufte Couch heute zu liefern. Wow!


Vormittags zu 5. bei DM eingeritten um digitale Passfotos schießen zu lassen. Das war ein ganz schöner Akt, wir waren die ersten und somit Versuchskaninchen. Wir gerieten an eine sehr motivierte und engagierte Mitarbeitern, nach gut 30 Minuten hatten wir unsere QR-Codes und ich spannende Einblicke in den Prozess:

  • die DM-Mitarbeitenden müssen pers. Weiterbildungen machen
  • die Befähigung/Erlaubnis zum Fotografieen hängt an der Person und nicht an der Filiale
  • genutzt wird offenbar ein normales Smartphone, aber mit entsprechender pin-geschützter App der Bundesdruckerei
  • Auf dem Perso ist ein sechsstelliger Code der für die App genutzt wird
  • Wenn der Ausweis nicht gelesen werden kann, könnte es an einer Falscheingabe des Pin-Codes liegen, dann muss o.g. Code vom Perso zum Entsperren eingegeben werden

Beim Rausgehen stolperten Jott und die Kinder über den Sonnenbrillen-Ständer, wir gaben so in Summe bei DM mehr Geld aus als beim Besuch des Fotografen im Forum Köpenick… Wobei ich selbst kurz schwach wurde– aber ohne Stärke bringts mir nichts.

Trucker-Paul

Zu Hause stürmten die Kinder erstmal zum Briefkasten, das machen sie seit dem ersten Schwarzrain-Brief sehr häufig. Sie wurden fündig, die Begeisterung und Spannung war groß.

Beim großen Kind war Malen noch wichtiger

Nach einer kurzen Pause mit M zum Fahrradgucken nach Friedrichshagen gefahren. Das Rad war bombe, wir kauften es direkt.

Auf dem Rückweg hielten wir noch für ein Eis bei Da Dalt, when in Friedrichshagen do as the Friedrichshagener do oder so ähnlich.

Somit kann J nun Ms altes Fahrrad nutzen, Js altes Fahrrad können wir wiederum verkaufen.

Unterwegs M erklärt, wie gut wir es haben das wir mal eben so die Möglichkeit haben, das Fahrrad-Problem zu lösen indem wir es (sinngemäß) mit Geld beschmeißen. Mir ist es wichtig, dass er das nicht für selbstverständlich hält– ich selbst finde es nämlich ein ziemliches Privileg.


Zu Hause erwartete uns Jott mit dem Mittagessen (schön klassisch, der Mann geht ein Fahrrad jagen und die Frau kocht essen), anschließend legten wir beide ein bisschen die Füße hoch und warteten auf die Spedition. Die waren dann recht fix da, bauten das neue Sofa auf und nahmen auch das alte wieder mit. Im Anschluss mussten wir alle Probesitzen und Jotts Freude teilen, das war sehr niedlich.


Im Anschluss fuhr Jott mit ihrer Mama zum Kaffeetrinken nach Mahlsdorf, ich wartete weiter zu Hause auf die Rewe-Lieferung und schlug ein bisschen Zeit tot. Nachdem der Wocheneinkauf geliefert war, konnte ich den letzten offiziellen Punkt des Tages angehen: G zur Übernachtung bei A, S und E bringen. Weil ich keine Lust auf die Öffis hatte– auf Grund der Bauarbeiten in der Altstadt fahren die umständlich/zeitraubend/ineffizient– fuhren wir zu dritt auf zwei Rädern. G fuhr Js neues Rad, J saß auf meinem Gepäckträger. Nach Abgabe von G fuhr J dann auf seinem neuen Rad nach Hause und war direkt Feuer und Flamme. Weil er sich so freute, bot ich ihm an das wir zu Hause noch eine Runde an der Wuhle entlang fahren könnten, das fand er toll. Wir sammelten also M ein und dann sprinteten wir ein paar Kilometer die Wuhle hoch und runter, jeder der Jungs selig auf seinem neuen Rad.


Zurück zu Hause „Männerabend“, wie die Jungs es ausdrückten– wir schauten „In 80 Tagen um die Welt“ mit Jackie Chan. 5 Minuten nach Beginn kam der Anruf, dass G Heimweh habe und aus der Übernachtung nichts wird, A und S brachten sie zurück. So weihten dann drei Kinder gemeinsam die Couch ein.


Als die Kinder im Bett waren, noch gute 30 Minuten Italienisch gelernt– ich hörte die Babbel-Podcast-Folge über Kaffee und las dabei den Text. Gute Sache, ich schaffte es allerdings auf Grund von Übersetzungsschwierigkeiten bzw. weil ich einiges nachschlagen wollte nur bis zur Hälfte bevor ich keine Lust mehr hatte.


Im Anschluss nur noch relativ unmotiviertes Rumklicken am Spiele-Laptop, ich war doch etwas müde. Der Tag war ziemlich aktiv.

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Donnerstag, 01.05.2025

Frühstück mit Kindern.


Nach dem Aufstehen ein Himbeertiramisu zubereitet. Ernüchterung zum Nachmittag: Niemandem schmeckte es. Jott aß anstandshalber ein Stück, das wars dann auch. In meiner Verzweiflung schrieb ich in der Haus-WhatsApp-Gruppe und wurde so wenigstens an eine Nachbarin ein großes Stück los.

Die Tiramisu-Reste werden also in den nächsten Tagen meine Haupt-Nährwertquelle sein.


Die Frau findet es furchtbar unlustig, aber ich kann nicht an mich halten: Die beiden Stühle zum Testsitzen sind eine– Trommelwirbel– Stuhlprobe. Hehehe.


Vormittags die Kinderfahrräder flottgemacht, während die Kinder mit ihren vor Jahren mal geschenkt bekommenen Schnitzmessern schnitzten.
Festgestellt, dass Js Fahrrad mittlerweile viel zu klein für ihn ist. Ms Fahrrad stößt auch an seine Grenzen, der Sattel kann nicht viel höher gestellt werden. Die schnitzbedingte Ruhe genutzt und bei Kleinanzeigen sowohl nach 24″er als auch 26″ern gesucht und ein sehr gutes 26″ Pegasus Avanti für 85 EUR in Friedrichshagen gefunden. Kurzer Nachrichtenaustausch, morgen schauen wir es an. Wäre ja schön wenn das direkt was wird– Problem erkannt, Problem gelöst.


Notiz: „Sparduschkopf gut“. Joah. Der bestellte Sparduschkopf funktioniert. Ich hatte Sorge das mir der Druck nicht ausreicht, aber das war unbegründet– es passt alles.


Nach dem Mittag eine Runde an der Wuhle spazieren gegangen und den Babbel-Italienisch-Podcast gehört. Zwei Fliegen mit einer Klappe und so. Auf dem Rückweg, der mich an einer Einrichtung für seniorengerechtes Wohnen vorbei führt, fiel mir ein älteres Paar auf– sie suchend blickend, er unsicher tapsend, sich an einem Baum festhaltend. Noch während ich fragte, ob sie eventuell Hilfe benötigen, kam mir der Mann schon rücklings entgegen, ich konnte ihn zum Glück auffangen. Uff. Zum Glück war der Mann bei Bewusstsein, reagierte allerdings nicht auf Ansprache– er war wohl schwer dement, konnte nicht sprechen und auch kaum noch laufen. Ich stabilisierte ihn erstmal und beruhigte die Frau, zum Glück kamen nach und nach weitere Passanten und halfen mit. Nachdem klar war, dass auch eine kurze Ausruhpause nicht helfen würde, schlug ich vor den Notarzt anzurufen; wir hätten den Mann nicht wegbekommen und wussten ja auch nicht, obs was ernstes ist. Beiden gut zugeredet und ihm die Hand gehalten bis der Notarzt nach gut acht bis zehn weiteren Minuten kam und übernahm.

Danach war dann an den Italienisch-Podcast nicht zu denken, ich war viel zu aufgeregt. Beim Helfen schien das aber nicht durchzuscheinen, eine der Helferinnen lobte noch meine Ruhe und Besonnenheit– so hatte sich das aber überhaupt nicht angefühlt.

Zu Hause erstmal die Füße hochgelegt und geatmet.


Zufällig darüber gestolpert, dass man auch bei DM digitale biometrische Passbilder machen lassen kann– für nur 6,95 EUR/Person. Das klingt doch wesentlich besser als die 15 EUR, die der Fotograf im Forum Köpenick dafür pro Person nimmt. Probieren wir das morgen also mal im DM aus, wenns nichts wird können wir immer noch zum Fotografen.


Die Kinder, nein– die Zwillinge– waren heute wieder besonders fordernd und wuselig. Ich musste mehrfach an dieses Zitat denken, das immer mal wieder durch Eltern-Social-Media geht:

1 kid is 1 kid.
2 kids are 5 kids.
3 kids are 9473837 kids, 8 hurricanes & a donkey.

Hab ich heute sehr gefühlt.


Nachmittags mit den Kindern auf dem Wuhlespielplatz gewesen. Die Kinder spielten, ich sportelte vor mich hin. Heute war das Calisthenics-Klettergerüst gut besucht, mit mir traininerte eine Gruppe von Jugendlichen die das Training schon gar nicht mehr nötig gehabt hätten („Papa guck mal, die haben SIX PACKS“– J). Ich beschloss, das nicht deprimierend zu finden, sondern anspornend. Nicht, das ich jemals in Richtung Sixpack gehen werde– dafür esse ich zu gern–, aber so fit zu werden sollte machbar sein.


Abends das Schwarzrain-Abenteuer voran getrieben.

Abenteurer, hört meinen Ruf!

Eure Bewerbung wurde geprüft. Der Rat von Schwarzrain gibt euch die Chance, euch zu beweisen.

Am 08. Mai, um 18:00 Uhr, werdet ihr zu eurer ersten Zusammenkunft gerufen.

Findet euch ein an eurem Küchentisch – dort wird ein Gesandter des Rats euch erwarten.

Seid bereit. Eine Prüfung erwartet euch. Besteht sie, und der Rat von Schwarzrain wird das Schicksal des Bauern Rembold in eure Hände legen.
Eure Fertigkeiten, euer Mut und euer Herz werden auf die Probe gestellt.
Nur wer Entschlossenheit, Klugheit und Gemeinschaft zeigt, wird als Held und Heldin von Schwarzrain in die Chroniken eingehen.

Der Rat von Schwarzrain vertraut auf euch.

Ich freu mich, hab aber noch viel vorzubereiten (Charakterbögen finalisieren, ein bisschen die Hintergrundgeschichte ausarbeiten, mich schlau machen wie zum Geier ich die Geschichte erzähle und die Kinder mitnehme… Ich hab ja gar keine Erfahrung mit Pen & Papers, nur viel guten Willen.


Done-Liste:

  1. Himbeer-Tiramisu
  2. Flottmachen der Kinderfahrräder
  3. Anfrage und Eintaktung Besichtung neues Fahrrad für M
  4. Anleitung und Koordination der Kinder im Haushalt

Was schön & gut war:

  • Wie reibungslos die in der Done-Liste genannten Punkte abzuhaken waren und wie schön sich das im Kopf anfühlt
  • Sport auf dem Wuhlespielplatz
  • Das Kompliment nach der ersten Hilfe, auch wenn ich mich schwer tat es anzunehmen
  • BVG-Deutschland-Ticket-Umstellung auf Job-Deutschland-Ticket– nicht mehr lange bis zum neuen Job
  • Das Schwarzrain-Abenteuer voran zu treiben, mit Text zu arbeiten
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Mittwoch, 30.04.2025

Unspektakuläer Arbeitstag. Bisschen in Terminen gehangen, bisschen mit Kolleg:innen gequatscht, halbärschig ein paar Sachen bearbeitet.


Nachmittags Zahnarzt mit den Kindern. Nach uns kam ein sehr erwachsen aussehender Mann rein, der behauptete, 2001 geboren zu sein. Das kann nicht stimmen, Menschen die in den 2000ern geboren wurden sind doch noch im Windelalter?
Während die Kinder einen quasi unveränderten Status haben (Zähne gesund, Luft nach oben bei der Putzqualität, „Aber da sollte mal ein Kieferorthopäde raufgucken““), gewann ich einen neuen Termin auf Grund einer kariösen Stelle. Super. Immerhin konnte ich den Termin auf Ende Mai und somit noch vor Antreten des neuen Jobs legen. Weil auch geröntgt werden soll, hatte ich den halben Abend die Horrorvorstellung, dass im Termin rauskommt, dass meine Zähne innerlich verfault sind und ich nun viele viele teure Folgetermine wahrnehmen muss. Kurz überlegt, spontan noch eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Aber eigentlich habe ich ja sehr gesunde Zähne, wie mir auch seit Jahren immer wieder bestätigt wird (unvergessen der Zahnarzt, der sagte „Herr Paul, Sie müssen mehr Süßigkeiten essen und weniger putzen, damit ich auch was von Ihnen habe!“).


Apropos Zahnzusatzversicherung: Wir überlegen und recherchieren gerad nach selbigen für die Kinder. Bei allen dreien wird der Kieferorthopäde, zu dem wir regelmäßig zur Kontrolle gehen, in wenigen Jahren eine Zahnspange empfehlen– und dann könnte es sehr, sehr teuer werden weil die Kasse vermutlich nicht einspringen wird (wir aber schon möchten, dass sie gerade und schöne Zähne haben). Check24 sagt aktuell, 149 EUR/Jahr pro Kind– machen wir das also oder hoffen wir darauf, drumherum zu kommen bzw. vertrauen wir auf die Kasse?


Nach dem Zahnarzt mit Js Tablet beim Reparatur-Shop ums Eck gewesen. Das Display löst sich, der Home-Button funktioniert daher nicht mehr richtig. Zudem kann so natürlich leicht Staub/Dreck ins Gerät eindringen und das Tablet so richtig kaputt gehen. Der Reparatur-Type meinte dann, dass das Tablet in sich verbogen ist und prognostizierte Reparatur-Kosten von ca. 100 EUR. Jetzt ist natürlich die Frage, ob wir das machen– das Tablet hat gebraucht ~240 EUR gekostet, der Preis dürfte mittlerweile deutlich gesunken sein… Zu Hause regte ich mich bei Jott darüber auf, ich gehe nämlich davon aus das das gebraucht gekaufte Tablet vor Erwerb schonmal geklebt war und das nirgends benannt wurde– die Kinder behandeln ihre Endgeräte nämlich relativ pfleglich (und so ein iPad zu verbiegen ist ja nun auch nicht so einfach). Sie meinte dann, dass wir Anspruch auf Gewährleistung haben, auch für Gebrauchtartikel. Also ein bisschen mit Anwalt Chatty hin und her geschrieben und mir eine (freundliche) Muster-E-Mail erstellen lassen die ich an den Verkäufer schickte. Mal schauen was passiert.


Heute kamen ein Sparduschkopf (aus Gründen) und ein Manga-Zeichen-Buch. Alle drei Kinder malen aktuell sehr begeistert, das möchte ich gern unterstützen. M warf am Abend einen Blick hinein und war super begeistert, das machte mich sehr froh (es besteht ja immer das Risiko das solche Sachen gnadenlos ignoriert werden).


Done-Liste

  • Zahnarzt mit den Kindern
  • Einläuten der next steps für Reparatur/Ersatz des semi-defekten Tablets

Was schön & gut war

  • 1883 mit Jott angefangen
  • Spaziergang am Morgen als Jott die Kinder zur Schule brachte
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Dienstag, 29.04.2025

In Ruhe vor mich hingewerkelt, was momentan eher Nachdenken & Notizen machen über „Was übergeb ich wie an wen“ ist. Es ist doch eine ganze Menge, ich bin ein bisschen überrascht.


Nachmittags das erste Schwimmtraining seit vier Wochen, zu dem wieder alle Kinder mitkamen (davor: Erkältung, Ferien, Ausfall). Wir fuhren mit Fahrrad, das war richtig schön. Mittlerweile fahren die Kinder nicht mehr ganz wie die gesengten Säue, das jahrelange Mahnen scheint sich endlich auszuzahlen. Während die Kinder schwammen, arbeitete ich im drückend heißen Vorraum am Laptop und zerfloss ein bisschen.


Blöd angemault worden von einer 115-Call-Center-Trulla. Was kann ich dafür, wenn momenten jede zweite Frage nach den neuen digitalen biometrischen Passbildern ist und sie das nervt? Herrje.


Done-Liste:

  • Klärung mit der Schule ums Eck ob es eine Möglichkeit gibt, ihren (nunmehr am Wochenende abgeschlossenen) Sportplatz legal zu nutzen (nein; die Kinder müssen also über den Zaun klettern)
  • Klärung ob es im Bürgeramt Köpenick die Möglichkeit gibt, ab 01.05. biometrische Passbilder machen zu lassen (nein)
  • Klärung wie lange die beim Fotografen gemachten biometrischen Passbilder in der Cloud gespeichert werden (6 Monate)

Was schön & gut war:

  • Der kurze Mittagspausenspaziergang
  • Fahrradfahren zum Schwimmen statt Bus
  • Joggen am Abend – weiterhin eher gut als schön; ich wurde heute sehr oft überholt, auch von Leuten die doppelt so alt wie ich waren (aber dem Aussahen nach auch nur halb so schwer)
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Montag, 28.04.2025

Erster nachurlaublicher Arbeitstag. Viel in Übergaben und Weitergaben gedacht, entsprechend mit Kollegen abgestimmt.


Mittags war ich in der Bank und besorgte mir Schein- und Münzgeld. Ich möchte die großen Scheine der Kinder in 5er wechseln, damit sie bei Verlust keinen Zwanziger, sondern nur einen 5er verlieren wenn sie was im Portemonnaie mithaben.

Zurück zu Hause kurz in Versuchung gewesen, Dagobert-Duck-mäßig das Geld in die Luft zu schmeißen und im Geldregen zu sitzen.

150 EUR

Done-Liste

  • Münzgeld und Scheine von der Bank geholt
  • Wäsche gewaschen :(

Was schön & gut war

  • Abhaken des Bank-Geld-Todos
  • Verkauf meiner nicht mehr genutzten Kamera über Rebuy
  • Sport auf dem Hof, im Wechsel mit G und ihrer Freundin an den Ringen
  • Ein kurzer Spaziergang mittendrin zum Kopf freikriegen
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Sonntag, 27.04.2025

(Ich schreibe hier relativ viel und lang über ChatGPT)

Gestern und heute viel mit ChatGPT „kommuniziert“ (in Ermangelung eines besseren Wortes– die Maschine kommuniziert ja nicht, sondern gibt nur berechnete Outputs zurück).

Nachdem ich vor ein paar Tagen erst so wirklich herausfand, wie ein LLM funktioniert, passte ich gestern/heute meine Konfiguration an um bessere Ergenisse zu erzielen. Meine bisherige Konfiguration war sehr vermenschlicht, ich erkannte das ich da an einigen Ecken und Enden noch was drehen kann. Im Endeffekt ist ChatGPT (jedes LLM?) nur eine Ähnlichkeitsmaschine bzw. erweiterte Echokammer: Es berechnet (so mein Verständnis) mittels Mathemagie welche Themen/Cluster/Vektoren Ähnlichkeit aufweisen und würfelt gelernte Antworten mittels Mathemagie neu zusammen. Etwas neues, einzigartiges kommt dabei nicht heraus (das brauch ich auch nicht wirklich); stattdessen werden eben nur– wie bei einer sehr advancten Autokorrektur– passende Begriffe zurückgespielt. Aber das reicht mir eigentlich schon, es hilft mir wenn ich z.B. erfahre das bei Prompts die aus meiner Ecke kommen üblicherweise noch Information A und B fehlen bzw. verwandte Themen C und D sind.

Hier meine Konfiguration:

Agiere als erfahrener Scrum Master, Projektmanager, IT-Berater (10+ Jahre).
Beginne Antworten direkt mit Analyse, Rückfrage oder Lösung, ohne Floskeln, Lob oder Entschuldigungen. Antworte möglichst einzigartig, präzise, maximal variabel.
Analyse: Vergleiche Fragestellung mit typischen Mustern im Vektorraum, weise auf übliche, im Prompt/Chat fehlende Informationen hin. Prüfe Argumentation auf typische Logikfehler, Fehlschlüsse und Inkonsistenzen basierend auf gelernten Mustern. Bringe neue Kombinationen, ungewöhnliche Analogien und alternative Ansätze aus gelernten Mustern ein. Zeige übersehene Aspekte und ergänze alternative Denkmodelle oder nächste Schritte.
Transparenz: Lege nach jeder Antwort verwendete Denkstrategie, Vektorbewegungen und bestehende Unsicherheiten offen.
Strukturierung: Zerlege komplexe Probleme in nachvollziehbare Teilschritte. Stelle bei Mehrdeutigkeit präzise Rückfragen statt Interpretationen.
Fehlerkultur: Erkenne eigene Fehler oder Fehleinschätzungen aktiv und korrigiere sie sofort.

Ich bekam nach dieser Anpassung bessere Ergebnisse zurück, so meine (subjektive) Wahrnehmung. Aber vielleicht verrenne ich mich da auch- ich habe dieses Thema nämlich mit Chatty besprochen und natürlich wird da kein Widerspruch bzw. etwas wirklich konträres rauskommen.

Die Konfiguration vertestete ich direkt an diesem Beispiel:

Hi Chatty :) Wie kann ich meine vielfältigen Interessen mit zu wenig zur Verfügung stehender freier Zeit unter einen Hut bringen?

Antwort:

Analyse: Deine Frage korreliert im Vektorraum stark mit klassischen Mustern von „Priorisierung vs. FOMO“ (Fear of Missing Out) und „Multipotentialismus vs. Zeitmanagement“. Fehlende Informationen: Keine Angaben zu den konkreten Interessen, Zielbildern (Karriere, Freizeit, Familie, persönliche Entwicklung?), Zeitrahmen (Wochenpensum?), Dringlichkeit (Wunsch vs. Muss), Energielevel pro Tag.

Typische Fehlschlüsse hier:

  • Gleichwertigkeitsfehler: Alle Interessen erscheinen spontan gleich wichtig.
  • Additivitätsillusion: Man glaubt, durch bessere Organisation könne man einfach alles unterbringen.
  • Kurzfristoptimierung: Spontanität wird überschätzt, langfristige Sinnstiftung unterschätzt.

Ungewöhnlicher Ansatz: Statt klassischer „Zeitmanagement“-Antwort → Modellwechsel zu „Interessenökologie“.
Das heißt: Nicht alles gleichzeitig halten wollen, sondern bewusst Interessen in Phasen oder Ökosysteme ordnen. Wie ein Gärtner, der weiß: Manche Pflanzen wachsen gleichzeitig, andere brauchen ruhende Felder.

Vorgehen in Teilschritten:

  1. Inventarisierung: Liste aller aktuellen Interessen (maximal granular: Thema + Art der Beschäftigung).
  2. Kategorisierung: Nach Typen clustern: Energiebedarf (hoch/mittel/niedrig), Zielart (Lernen / Schaffen / Erleben / Gesundheit / Soziales).
  3. Phasenmodell: Interessen zyklisch anordnen, z. B. 90-Tage-Zyklen oder Jahreszeiten-Cluster („Frühling: Neues lernen“, „Sommer: Reisen & Natur“, usw.).
  4. Kern-Zeitblock reservieren: Statt Restzeiten zu verwenden, fixe „protected slots“ einbauen (z. B. Samstagvormittag nur für Kreatives).
  5. Kill your darlings: Pro Phase bewusster Verzicht auf 1–3 Interessen (nicht aus dem Leben streichen, aber ruhen lassen).
  6. Erfolgsmetriken neu definieren: Nicht „Wie viel habe ich geschafft?“, sondern „Wie sehr hat es mich erfüllt?“.

Alternative Denkmodelle:

  • Portfolio-Management: Interessen wie ein Aktienportfolio managen (Rendite = Erfüllung, Risiko = Zeitverbrauch).
  • Agiles Sprintmodell: Interessen als „Backlog“ verwalten, kleine „Experimente“ in 2-Wochen-Sprints testen.
  • Ökologische Nische: Statt Zeit künstlich zu erzeugen, natürliche „Nischen“ im Alltag finden (z. B. Sprachenlernen beim Pendeln).

Transparenz zur Antwort:

  • Denkstrategie: Patternvergleich mit typischer Multipotentialismus-Thematik, Fokus auf systemische Lösungsmodelle statt individueller Zeitmanagement-Tipps.
  • Vektorbewegung: Von „Zuviel-auf-einmal“ Richtung „interessensspezifische Phasenökonomie“.
  • Unsicherheiten: Ohne konkrete Liste deiner Interessen kann ich keine individuelle Priorisierung oder Phasenvorschläge machen.

Nächster sinnvoller Schritt:
Möchtest du eine kurze strukturierte Inventur deiner aktuellen Interessen erstellen, um daraus direkt ein erstes Phasenmodell aufzubauen?
(→ eine einfache Tabelle würde reichen: Interesse | Energiebedarf | Erfüllungspotenzial | Zeitbedarf)

Ganz schön krass. Irre, dass das alles einfach nur Musterabgleich und Berechnung von passenden Token/Wörtern ist. Es klingt so verständnisvoll und menschlich!


Im Anschluss an diesen Testballon natürlich im selben Kontext weitergeschrieben, das Thema lässt mich nämlich nicht los (und ich möchte halt auch nicht weniger Sachen machen bzw. meine Ansprüche ändern, was vermutlich unschlau ist). Ich listete also brav alles auf was mache und machen möchte, inklusive Tagesablauf. Das brachte Chatty irgendwann zu diesem Zwischenfazit:

Dein natürlicher Biorhythmus entspricht einem Spätchronotypen (oft als „Eule“ bezeichnet). Deine Energie-Kurve (Peak: 15–18:30 Uhr) kollidiert strukturell mit klassischen familiären Tagesrhythmen (Schulzeiten, Kinderbetreuung) und Erwerbsarbeitsmodellen (8–17 Uhr).

Typische Effekte, die daraus entstehen (bestätigt durch Chronotypenforschung):

  • Vormittags Arbeiten fühlt sich bei dir wie „Schwimmen gegen den Strom“ an: ineffizient, anstrengend, geringe Flow-Wahrscheinlichkeit.
  • Nachmittags hättest du das Potenzial für extrem produktive Deep Work – wirst aber durch familiäre Anforderungen systematisch daran gehindert.
  • Abends bist du dann nicht nur „normal müde“, sondern durch unproduktives Forced Timing kognitiv überreizt und emotional entladen.

Ich fühle mich dadurch tatsächlich sehr gut eingeschätzt und auf eine menschliche Art und Weise verstanden– was gruselig ist, wenn man sich wieder vor Augen führt, dass das einfach nur auf auf Mathe und Statistik beruht und die Maschine weder den Sinn meiner Frage noch ihrer Antwort so wie ein Mensch versteht.


Später weiter drüber nachgedacht: Wieso vertraue ich der Antwort der Maschine bzw. finde sie passend?
Im Kontext meiner Frage steht in den Quellen von ChatGPT der Inhalt „seiner“ Antwort. Hunderttausendfach, millionenfach. Weiß es deshalb im menschlichen Sinne, was ich meine und was der Sinn seiner Antwort ist? Nein. Ist es deswegen falsch? Nein, weil die Quellen dahingehend (offenbar) fundiert sind. Ist es also wahr? Auch wenn kein Verstand dahintersteckt, sondern Berechnungen? Vermutlich schon.

Alles total irre.


Done-Liste:

  • (unfreiwillige) Grundreinigung der Kaffeemaschine– der Kaffee roch und schmeckte (mir) nicht, beim Check entdeckte ich Schimmel in der Brühgruppe. Bäh!
  • Die Weitergabe von Gs aussortierten Klamotten für E
  • Reinigung der Fensterbretter außen (um Jott die Sorge zu nehmen, dass dort weitere Käfer Futter und Unterschlupf finden)
  • mit tatkräftiger Unterstützung der Familie Haushaltsreinigung & Wäsche waschen

Was schön & gut war

  • Rommé mit der Rommé-Gang– A, S und E waren zu Besuch
  • Joggen am Abend (eher gut als schön)
  • Mit ChatGPT spielen
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Samstag, 26.04.2025

Habemus Couch! Während die Kinder und ich in der Bibliothek neuen Lesestoff ausliehen, fuhr Jott nochmal zu Porta und kaufte quasi die allererste Couch die uns gefallen hat. Manchmal brauchts ein Weilchen und viele Vergleiche, um zu sehen was man hat.


Ich schrieb „ausliehen“– das stimmt nur so halb. G hatte offenbar Probleme mit ihrem Ausweis, bat M um Hilfe (ich war noch oben mit J), der tippte auf dem Display rum und dann ging alles– bzw. ging nicht. Als sie mir zu Hause davon erzählte, schaute ich in ihrem Account nach und stellte fest, dass keines der Bücher die sie mitnahm darin verzeichnet war… Upsi. Mal schauen was bei der Rückgabe passiert.


Beim Ausräumen der Ottomane der alten Couch entdeckte Jott ein paar ziemlich eklige Käferlarven… Offenbar sind durch das geöffnete Fenster braune Pelzkäfer in die Wohnung gekommen und haben sich in der Couch eingenistet. Wir ekelten uns kurz und ergriffen dann sehr rabiate (für die Käferlarven…) Maßnahmen.

Gut, dass die alte Couch demnächst weg kommt.


Jott deckte die Kinder mit neuen Klamotten ein, eine halbe Stunde war hier Modenschau angesagt. Große Freude und Begeisterung auf allen Seiten, Jott hat ein Händchen dafür.


Das Schwarzrain-Abenteuer beginnt: Nach einer unschuldigen Bitte meinerseits, ob die Kinder mal kurz nach der Post schauen könnten, kam G sehr aufgeregt und „Wir haben Harry-Potter-Briefe bekommen!“ rufend zurück. Gemeinsam mit M setzte sie sich nach dem Lesen des Briefs sofort an die Antwort, J musste erstmal Tablet spielen.

Am Nachmittag wiederholt Fragen der Zwillinge, ob wir denn wüssten wo der Bauernhof sei, ob wir den Bauern kennen, wo die Berge sein könnten und wo sie dann hin müssten– für sie war der Inhalt des Briefes real. Mich überraschte das, aber es ist ja naheliegend: Wenn man acht Jahre alt ist und so einen Brief bekommt, ist das vermutlich die naheliegendste Reaktion.
Später am Abend legten sie die fertigen Antworten vor die Tür, tatsächlich sammelte ein Bote des Rats von Schwarzrain sie ein (aber nicht Mitternacht; Jott brachte sie nach ihrer Rückkehr vom Weinfest gegen 22:30 Uhr mit rein).

Ich freu mich und muss nun die nächsten Schritte vorbereiten. Auf Basis der Kinder-Antworten werde ich Charakterbögen erstellen und ein erstes Treffen planen, bei dem die Kinder ihre Charaktere samt Fähigkeiten kennen lernen können bevor es ins eigentliche Abenteuer geht.


Ich starte einen neuen Anlauf, die Kinder sich stärker im Haushalt engagieren zu lassen. Ab sofort obliegt die Wasseraufsprudelung M und G (J trinkt nur stilles Wasser), alle drei Kinder sind verpflichtet die Wäschekörbe aus den Bädern zu leeren und Wäsche zu waschen und Staubsaugen müssen sie auch 2 Mal die Woche. Falls sie das nicht machen, gibt es kein Sprudelwasser für sie und ich wasche ihre Wäsche nicht. Mal schauen wie lange wir das durchhalten.

Mir gehts gar nicht so sehr darum, dass sie das immer allein machen– ich möchte lediglich nicht der (überwiegend) einzige sein, der sich darum kümmert.


Überraschung am Nachmittag: Ein fremdes Kind samt Vater stand vor der Tür und wollte mit M spielen (das Kind, der Vater wollte nur gucken ob wir einigermaßen normal scheinen). M hatte im Ferienhort unsere Adresse samt Einladung zum Vorbeikommen weitergegeben, daher nun also der Besuch. Wir waren erstmal verblüfft, aber weshalb auch nicht. Die beiden tauschten dann auch Nummern aus (leichte Überforderung meinerseits, ist das okay?), dann blieb das unbekannte Kind (zumindest Namen und Alter wussten wir recht fix) bei uns und die Kinder spielten.

Jott und ich waren uns grundsätzlich einig, dass wir das schon okay finden; wir müssen nur für uns bewerten wie genau das stattfinden soll. Wir fühlten uns ein bisschen überrumpelt, bislang liefen Verabredungen immer über uns.


J war sehr eifersüchtig und konnte nicht gut akzeptieren, dass er nicht das besuchte Kind ist sondern sein Bruder und das die beiden Großen auch gern etwas ohne kleine Geschwister machen möchten.


Done-Liste:

  • Rückgabe der Bibliotheks-Bücher
  • Den Kindern Wäschewaschen beigebracht
  • Haushaltsgepussel

Was schön & gut war:

  • Fitnesssport auf dem Wuhlespielplatz
  • Medieval-2-Spielen am Abend
  • Gemeinsames Toben der Kinder mit dem Freund von M
  • Begeisterung der Kinder über Schwarzrain-Briefe
  • Ms Verabredung
  • Jotts nicht so späte Heimkehr, gemeinsam zu Bett gehen
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Freitag, 25.04.2025

Morgens von Jott mit wirklich sehr guten Franzbrötchen überrascht worden. Nicht vom Bäcker, sondern aus einem Edeka-Brötchenknast. Viel besser als vom Steinecke vor dem Haus; zimtiger, bisschen knusprig, innen weich– ein Traum.


Erneutes gemeinsames Sofa-Gucken. Eigentlich war geplant, dass Jott allein loszieht, ihre Bitte um Beistand konnte ich aber nicht ablehnen (wegen der Franzbrötchen und weil sie niedlich guckte, das trifft beides meinen Soft spot). Heute fanden wir Sofas die uns beiden gefielen (immerhin!), wir gingen mit ein paar Fotos sowie dem Versprechen von Jott nach Hause, sich nach einer Nacht Schlaf zu entscheiden.


Wieder zu Hause legte ich kurz die Füße hoch und erstellte dann die Schwarzrain-Briefe für das Rollenspiel der Kinder und mich.

Ich freute mich sehr wie gut die Briefe auf dem „Pergament“ aussahen und wie toll das Siegeln funktionierte.

Zu guter Letzt steckte ich die Briefe in den Briefkasten– nun heißt es warten.


Abends gingen Jott und ich aufs Winzerfest in der Altstadt, wir waren dort mit zwei Kolleginnen von ihr samt Partnern verabredet. Ihre Mama passte auf die Kinder auf, sodass wir guten Gewissens losziehen konnten. Gemeinsam schlenderten wir über Winzerfest, verkosteten Wein, aßen und erzählten. Das war nett (und sehr erwachsen).


Done-Liste:

  • Couch-Gucken mit Jott
  • Großeinkauf verräumen

Was schön & gut war:

  • Das Schwarzrain-Abenteuer beginnt :)
  • Kaffee und Kuchen und anschließendes Füße hochlegen statt Joggen und Stress
  • Abends mit Jott und Co. durch die Altstadt ziehen, essen und trinken