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Mittwoch, 18.01.2023

Gemeinsamer Home Office Tag mit Jott. Jeder saß vor seinem Rechner und erledigte seinen Kram, ab und an murmelten wir uns gegenseitig was vor.

Abends viel zu lange auf den Dracheninseln unterwegs gewesen– ich hab da gerad echt Spaß dran.

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Dienstag, 17.01.2023

Das große Husten geht weiter. M konnte kaum richtig schlafen, weil er trotz Hustenstiller und erhöhter Liegeposition ständig husten musste. Jott, ganz schön erkältet, beginnt nun auch langsam. Vielleicht ziehe ich einfach solange ins Hotel, bis alle wieder fit sind.


Unspektakulärer Arbeitstag. Ich machte mich schlau, wie man Scrum Master wird (recht einfache Geschichte offenbar), prüfte Ausschreibungen und transferierte weiterhin Wissen auf meine Kollegin.

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Montag, 16.01.2023

Die Hälfte der Nacht auf der Couch im Wohnzimmer verbracht. Jotts erkältungsbedingtes Schnarchen– pardon, lautes Atmen– war nicht schlaffördend.


2 von 3 Kindern husten und schniefen. Ich werd a.) irre auf Grund der Geräuschkulisse und b.) hängt das Damokles-Schwert “krankes, zu Hause bleibendes Kind“ über mir und macht mich kirre.


Erstmals seit Ewigkeiten blauer Himmel und Sonnenschein, dazu dank Wind und Regenpause seit gestern auch leidlich trockener Boden. Sah schön und einladend aus– wenn da nur nicht die Arbeit wäre…


Mein Übergabeprozess läuft weiter. Heute riefen wir gemeinsam meinen Lieblingskunden an und verkündeten die Neuigkeiten. Meine langjährige Projektpartnerin auf Kundenseite wirkte angefasst, das rührte mich.

Aber: Keine Reue, kein Bedauern– ich freu mich, demnächst offen für anderes zu sein.


Bei meiner Interimstätigkeit Ausschreibungsrecherche und -vorabqualifikation fielen mir so ein paar Dinge auf, die offenbar historisch gewachsen sind und die meinem Verständnis des Prozesses nach ein wenig glattgezogen und optimiert werden können. Weil ich, wie mir auch kürzlich im Mitarbeitergespräch attestiert wurde, einen konstanten Willen zur Verbesserung & Optimierung habe, schrieb ich also alles auf und formulierte auch, erstmal nur für mich, Verbesserungsvorschläge. Meine (zaghaften) Versuche, die zu kommunizieren, kamen im vergangenen Jahr nicht weit und wurden sinngemäß mit „Ist halt so“ und „Jetzt ist (noch) nicht der richtige Zeitpunkt, das anzubringen“ aufgenommen.

Nun, einen Jahreswechsel und einen neuen Geschäftsführer, dessen besonderer Fokus auf einem funktionierenden Vertrieb liegt, später, scheint der richtige Zeitpunkt zu sein. Nachdem ich nämlich die Vorschläge an besagten neuen Geschäftsführer schickte, gibt es nun nächste Woche Mittwoch einen Termin in dem wir diese besprechen und offenbar auch direkt eintüten wollen. Ich freu mich :)


Ansonsten zerrissen zwischen „Ich möchte am liebsten den ganzen Tag in virtuellen Welten Drachen töten, Schätze plündern und meine Heldenfähigkeiten ausbauen“ und „Vielleicht ist Eskapismus und sich gegenüber der Realität blind und taub stellen keine gute Idee“.


Was schön war:

  • Nach Rückkehr aus KiTa und Schule bastelnde Kinder– sie bauten sich Verschlüsse und Deckel für Süßigkeitenkisten
  • Morgens an der Wuhle entlang spazieren
  • Mit M „Erzähl mir eine echte und eine erfundene Sache aus der Schule“ spielen und dabei Schulsachen erfahren
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Sonntag, 15.01.2023

Fauli-Tag. Mit Jott die kommende Woche geplant, mit den Zwillingen Vormittags M zur Geburtstagsfeier eines Klassenkameraden gebracht, Essen gekocht, am Rechner gehangen, Schokowaffeln von Jott gegessen, M wieder abgeholt, Kinder gebadet, mit Jott weiter Ginny und Georgia geschaut.


Was schön war:

  • Mir von M vom Kindergeburtstag erzählen lassen
  • FAHRRADFAHREN
  • Zeit in Azeroth verbringen
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Samstag, 14.01.2023

Jott ist erkältet, ich schlief daher den Großteil der Nacht auf der Couch- sie schnarchte wie eine betrunkene Piratin. Halb Sieben von den Kindern geweckt worden; trotz Ansage das sie gefälligst entweder bis 7:30 Uhr schlafen oder wenigstens in ihren Zimmern bleiben sollen. J war mal wieder zuerst wach und hatte danach M geweckt. Dieses Kind– die vergangene Woche musste ich ihn 6:45 Uhr aus dem Bett raushebeln und am Wochenende ist er einfach so kurz nach 6 Uhr wach.


Nach dem Aufstehen setzte ich mir die Kontaktlinsen ein. Das ging eigentlich ganz gut, ich hatte mir zuvor auf YouTube ein Video angeschaut wie es funktionierte. Die ersten paar Stunden danach waren interessant: Alles wirkte proportional größer, zudem hatte ich leichte Gleichgewichtsschwierigkeiten. Ab Mittag hatte sich mein Kopf aber größtenteils dran gewöhnt, ab da gings dann ganz gut. Ich fand vor allem Kleinigkeiten spannend– so sah ich mich z.B. beim Duschen nach dem Sport erstmals scharf und nicht nur verschwommen. Auch beim Kinder bekuscheln/knutschen/kitzeln musste ich nicht drauf achten das die Brille z.B. nicht irgendwo gegendengelt, sondern konnte einfach mit vollem Körpereinsatz rangehen. Das war schon cool.

Andererseits sehe ich ohne Brille merkwürdig aus. Es fehlt was im Gesicht– die Brille trag ich seit der 2. Klasse, die ist schon irgendwie Teil meiner Identität.

4 Linsen habe ich noch (pro Auge). Mal schauen wann ich sie trage und wie mein Fazit bzgl. Kontaktlinsen ist.


Jotts Mama fuhr nach dem Mittagessen wieder nach Hause und ließ Jott und mich im Alltag zurück.


Nachmittags die Zwillinge zum Schwimmen gefahren. Just als ich mich am großen Fenster der Schwimmhalle zum Zuschauen aufstellte, begann es zu regnen. Ein paar Minuten hielt ich aus, dann ging ich aber rein– bringt ja auch nichts, sich nass regnen zu lassen.

Was ich sah, war auf jeden Fall besser als letzte Woche; offenbar hatten sich die beiden die Worte der Trainer zu Herzen genommen.


Zu Hause dann eine Sporteinheit eingeschoben. Die Woche war, was das betrifft, nicht so erfolgreich. Das Wochenziel (2 Sessions) habe ich geschafft, aber beim Sporteln fühlte ich mich sehr k.o. und schaffte auch weniger Wiederholungen als in der Vorwoche. Naja, nächste Woche wirds wieder besser.


Abends mit Jott „Der denkwürdige Fall des Mr. Poe“ geschaut. Gute Unterhaltung, erinnerte mich sehr an andere Krimis á la Sherlock Holmes und Hercule Poirot.

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Freitag, 13.01.2023

Mittags im Forum einige Erledigungen gemacht und unter anderem die Probe-Kontaktlinsen abgeholt. Morgen setz ich sie ein.


Abends kam Jott wieder nach Hause, sogar einen Zug früher als eigentlich geplant. Große Freude, ich hab sie vermisst.

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Donnerstag, 12.01.2023

Vormittags begonnen, strukturiert und sauber Wissen an meine Nachfolgerin zu übertragen. Weil es mir schwer fällt, acht Jahre Wissensaufbau in unterschiedlichen Wissens- und Skill-Bereichen sauber zu strukturieren und vorab zu befüllen, hatte ich mir die letzten Wochen immer mal wieder Stichpunkte in Gesprächen mit ihr und im Tagesgeschäft gemacht. Die Stichpunkte hatte ich in eine einigermaßen logische Reihenfolge gebracht und begann dann heute einfach, mit ihr darüber zu sprechen. Nach guten zweieinhalb, drei Stunden war erstmal Schluss, weitere Termine werden folgen. Wir werden nun gemeinsam mein Notiz-Dokument in unserem internen Wiki befüllen und ergänzen.

Ich bin ganz guter Dinge, dass wir das gut hinkriegen werden– sie wird nun auch ins Tagesgeschäft eingebunden, so können wir schnell blinde Flecken und Wissenslücken aufdecken.


Meine Probe-Kontaktlinsen sind da, morgen hol ich sie ab und Samstag probiere ich sie aus.


Eventuell steht eine Neuauflage des Bernsteinwochenendes Anfang Februar an. S und ich müssen noch ein paar Details klären, sind uns aber einig dass das eine gute Sache wäre.


Bisschen geschockt gewesen beim Lesen dieser Nachricht im Tagesspiegel-Newsletter heute morgen:

https://twitter.com/badeninderspree/status/1611051146272980992

Klar, Berlin und Brandenburg sind eher trockene Gegenden und das wird durch die menschgemachten Klimaveränderung noch verstärkt– aber das es so schlimm ist?

Ich bemerks mittlerweile auch beim Spazieren gehen an z.B. der Wuhle. Da ist der Wasserstand auch niedriger als noch vor einigen Jahren.


Was schön war:

  • Start der offiziellen Übergabe mit meiner Kollegin
  • Die Begeisterung von Jotts Mama als sie über ihr aktuelles Buch erzählt hat
  • Kinderkunstwerke anschauen– J und G haben in der KiTa nach Vorlage Tiere gemalt und die sehen super knuffig aus.
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Mittwoch, 11.01.2023

(Nachträglich geschrieben; keine Erinnerungen mehr an diesen Tag– ich mach das hier nur für den Streak im WordPress-Interface)

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Dienstag, 10.01.2023

M hat offenbar seine zweite Armbanduhr verbummelt. Gestern Abend war sie nicht auffindbar, ich vermute sie liegt noch in der Schwimmhalle. Wenn sie dort nicht in der Fundkiste liegt, wird er von seinem Taschengeld eine neue Uhr kaufen müssen. Er soll wissen, wie spät es ist wenn er nach Hause geht, und dafür ist die Uhr eben wichtig. Von seinem Taschengeld, damit es einen Lerneffekt hat.


Große Jott-Vermissung beim Einschlafen von G. Mit ein bisschen Kuscheln und einem Schal von Jott zum Anschmiegen ging das aber wieder.


M wollte nach der Schule alleine auf einen nahegelegenen Spielplatz. Er hatte sich auf dem Nachhauseweg mit einem anderen Schulkind dort verabredet– ohne das dessen Eltern oder wir Bescheid wussten. Ich war erstmal überrumpelt und wusste nicht so recht weiter. Machen das Kinder mit 7 schon? Nach ein bisschen überlegen war mir das aber nicht geheuer– weder wussten wir, ob das andere Kind wirklich kommen würde, noch war ich so begeistert von dem Spielplatz (der ist recht uneinsichtig und von Neubaublöcken umgeben) und dann hatte ich beim Gedanken an die dort allein spielenden Kinder auch kein gutes Gefühl– wenn dort irgendwas passieren würde, würden wir das nicht mitkriegen.

Mitgehen konnte ich auch nicht, weil ich noch arbeiten musste; M hatte sich für kurz nach halb Vier verabredet.

Jotts Mama schlug M dann vor, dass sie nach Abholung der Zwillinge mal schauen würden ob das andere Kind auch wirklich käme, dann könnte man weiter sehen.

Kurz darauf waren alle vier (Jotts Mama, die Zwillinge, M) wieder zurück. Niemand war gekommen.


G hustet derzeit alle 10 Sekunden, sie hat einen sehr ekligen Reizhusten. Ich krieg die Krise, das Geräusch macht mich wahnsinnig.

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Montag, 09.01.2023

Heute habe ich „mein“ Team, mit dem ich seit mittlerweile acht Jahren zusammenarbeite, informiert, dass ich aus dem gemeinsamen Projektkosmos aussteigen und ihn in die Hände einer Kollegin übergeben werde. Das war heftig.

Seit mehreren Jahren bewege ich mich, von kleinen Ausflügen abgesehen, im identischen Umfeld von Wartungsprojekten. Soll heißen: Bestehende Projekte, eher kleine Anpassungen, Fehlerbereinigungen, immer wieder bekannte Probleme, nie was wirklich neues. Sehr stabil, gut händelbar, überhaupt nicht mehr herausfordernd; auch kein „richtiges“ Projektmanagement sondern Kundensupport, Single Point of Contact, fachliche Beratung, Schmalspur-Projektleitung mangels richtiger Projekte. Das passte eine Weile (mehrere Kleinkinder, familiäre Eingespanntheit, der Wunsch uns als Familie nach allen Kräften zu stützen), und weil ich risikoavers bin und Stabilität schätze und das ganze Drumherum (Kollegen, Chef, Gehalt, Benefits) auch immer (sehr) in Ordnung war, machte ich das eben. Ende 2021 ergab sich nochmal eine Veränderung, da stieg meine damalige PL-Kollegin aus und ich musste das ganze Thema als alleiniger Projektleiter managen. Das war das erste halbe Jahr noch interessant weil es mit einem Mal viel mehr als vorher war, und danach wieder das selbe in Grün. Aus projektbezogenen Gründen reduzierte sich die Arbeitslast zusätzlich über die Monate, sodass ich weder ausgelastet noch herausgefordert noch zufrieden war. Eine Veränderung musste also her. Weil das Drumherum aber (sehr) in Ordnung ist, setzte ich mich mit meinem Chef zusammen, besprach meine Situation mit ihm und signalisierte ihm, dass ich gern in größeren Projekten und anderen Projektbereichen unterwegs sein möchte. Das war für ihn okay und auch nicht sonderlich überaschend, das Thema hatten wir über die vergangenen Monate immer mal wieder angeschnitten. Und so beschloss ich also, mich innerhalb der Firma zu verändern und das, was ich die letzten acht Jahre gemacht habe, nicht mehr zu machen bzw. maximal noch als interner Support für meine Kollegin.

Und heute war dann eben der Tag, an dem das die Kollegen erfuhren. Tat einerseits sehr gut (die Katze ist aus dem Sack), andererseits fühlt es sich wie ein im Stich lassen an.

… außerdem ist die Zukunft sehr ungewiss, denn aktuell (bzw. schon länger) gibt es gar keine Projekte in die ich einsteigen kann. Perspektivisch aber hoffentlich schon, ansonsten könnte das ein Problem werden. Däumchen drehen muss ich trotzdem nicht, ich hab mit der Projektübergabe, Digitalisierungsberatung und Ausschreibungsrecherche genügend zu tun.


Weil ich immer noch ein paar Stunden von meinem vergessenen Urlaub über hatte, brachte ich heute M zum Schwimmen und nutzte die Chance, ihm zuzuschauen. Da das seit (grob) Ende August normalerweise L macht und wir gar keinen Einblick haben (außer Ms Kinder-Updates), war ich sehr neugierig über seine Fortschritte. Die waren auch beträchtlich, er springt mittlerweile vom Starterblock, schwimmt im großen Becken mehrere Bahnen, schwimmt Brust und Rücken und Kraul und macht sich ganz gut. Weil er immer noch nicht das Seepferdchen hat (er wurde offenbar irgendwie vergessen), habe ich zudem bei seiner Trainerin angeleiert das er die Prüfung dafür nächste Woche ablegt und dann auch was offizielles hat. Das wird ihm bestimmt gefallen.

Einziger Kritikpunkt, den ich ihm auch auf der Heimfahrt mitgab: Er strengt sich nicht sonderlich an. Er geht bis zu dem Punkt, an dem es schwierig/unbequem wird, und hört dann auf. Das reicht immer noch aus, aber das ist mir zu wenig. Er kann wesentlich mehr und besser sein– und das erwarte ich dann auch von ihm. In der Schule ists nämlich genauso und ich bin der Meinung, dass es eine Verschwendung seiner „Begabungen“ oder eher Fähigkeiten ist, wenn er nur halbärschig mitmacht (was dann auch tief blicken lässt, weil ich vermutlich genauso war und noch viel mehr hätte reißen können, wenn ich mich mal hingesetzt hätte… ich möchte gern, dass er das besser macht).


Was schön war:

  • Ms Fortschritte sehen
  • Zufällig an der Schwimmhalle S und E (unsere Rommefreunde) getroffen
  • Statusupdates von Jott