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Freitag, 04.07.2025

Geschwisterflausch am Morgen.

Hinter den beiden lief ein grinchiger M, dem seine Geschwister zum einen peinlich und zum anderen zu laut und lebhaft waren.


Mein Arbeitsort war heute das Revier Südost, eine Industriebrache in Schöneweide. Dort fand heute unser (das ist ungewohnt, ich übe das) diesjähriger Teamtag statt, mit dabei waren 500 bis 600 Leute aus verschiedenen Standorten.

Vormittags wurden News und Updates aus der Firma präsentiert, zudem hielt Janis McDavis eine Keynote. Die war gut und inspirierend, wenngleich sie für mich durch ein paar zu viele Themen tanzte- Mut, Inklusion, Freundschaft, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Erschaffung seines individuellen Narratives/Sichtweise… Alles wichtige und gute Themen, aber für meinen Geschmack etwas zu breit gestreut, mir fehlte der Fokus.

Anschließend gab es Mittagsbuffet (ich hatte Gnocchi-Auflauf und Gemüse) und kurz den Kopf freikriegen, bevor es ins Nachmittagsprogramm ging. Das bestand aus Zusammenfinden in gemischten Teams (ich gehörte zur Krokodilgruppe) sowie dem Absolvieren von unterschiedlichen Teambuilding-Aufgaben. Wir schnitten ganz okay ab, hatten aber ordentlich Spaß und eine gute Zeit.

Vor dem Abendessen wurde eine weitere Keynote gehalten, die mir allerdings etwas zu eso, platt & pathetisch war; zudem fand sich der Speaker für meinen Geschmack etwas zu toll– anderen ging es offenbar auch so, wie ich in späteren Gesprächen herausfand.

Später am Abend trat ein Zauberer (Marc Weide) auf, was für mich das Highlight des Tages war. Kartentricks sind das eine, Seile zusammen/auseinanderzaubern das andere; aber eine Zitrone und eine Kartoffel aus einem leeren Becher erscheinen lassen… Ich war kurz davor, „Verbrennt ihn!“ in die Runde zu rufen.

Mittendrin festgestellt: Ich liebe Zaubertricks.


Nach der Zaubershow ging ich heimlich, still und leise nach Hause– ich war unfassbar knülle. Zu viele Menschen, zu viele Eindrücke, zu viel Arbeit & Leben in den letzten Tagen.

Zu Hause mit Jott noch ein bisschen Fußballgucken und Quatschen, dann Bett.


Was gut & schön war:

  • Kollegen (besser) kennen lernen
  • Der Tag als solches in einer coolen Location
  • Die Zaubershow

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Donnerstag, 03.07.2025

Bürotag mit Bürosachen (Team-Meeting, gemeinsames Mittagessen, viel Arbeit). Spontan früher als geplant nach Hause weil Jott mit ihrer Mama ebenfalls spontan und akut ins Krankenhaus zu einer Untersuchung musste (je nach Sichtweise zum Glück/leider ergebnislos).
Zu Hause die Kinder von den Tablets gelöst und zum normalen Spielen verdonnert, anschließend weiter gearbeitet. Am späten Nachmittag dann eine längere Pause eingelegt und mit den Zwillinge auf den Wuhlespielplatz für eine Sport- (ich) und Toberunde (J, G) gegangen.
Als die Kinder im Bett waren wieder an den Arbeitsrechner gesetzt und Sachen runter gearbeitet.
Ich bin unschlüssig, wie ich das finde– einerseits ist es cool, schon so sehr operativ tätig zu sein. Andererseits leidet das Onboarding darunter, ich habe nur so ca. die Hälfte der Onboarding-Anleitung durcharbeiten können weil für den Rest die Zeit fehlte. Außerdem hab ich mittlerweile bereits an die zweeinhalb Arbeitstage herausgearbeitet (was bei nichtmal 6,5h/Tag auch recht fix geht), wirklich entspannter als der alte Job ist es also auch mit Blick auf die Zeit (noch) nicht. Ich muss das mal beobachten– aktuell ärgere ich mich ein bisschen, dass der (ums mal etwas schwülstig auszudrücken) Zauber des Neuanfangs von der Realität weggewischt wurde.


Done-Liste:

  • Außer Arbeit: Nichts

Was schön & gut war:

  • Die Sport-Pause am späten Nachmittag
  • Die Zwillinge mit den Schulfreunden auf dem Spielplatz herumtoben sehen
  • Entwarnung bei Jotts Mama
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Mittwoch, 02.07.2025

Morgens nochmal stoßgelüftet, anschließend die Wohnung verrammelt und inständig gehofft das die Rollos die größte Wärme draußen halten.


Die Kinder durften heute dann auch früher kommen, allerdings nur unter der Bedingung das sie…

  1. Allein zur Schule gehen, damit ich in der Zeit noch fix zu Rewe flitzen und Tortellini zum Mittag kaufen kann
  2. Mich nach dem Mittag bis Nachmittag in Ruhe arbeiten lassen– ohne Streit, ohne Fragen, ohne laute Geräusche

Das funktionierte sehr gut, ich war überrascht und freute mich. Später am Nachmittag gabs einen kurzen Streit, den hatte ich aber gewissermaßen verursacht: Weil das Jungszimmer etwas miefig war, stellte ich den Ventilator dort hinein für ein bisschen Luftzirkulation. Kurz darauf lautstarke Diskussion mit Körpereinsatz, weil G nicht im Jungszimmer vor dem Ventilator Tanzmoves aufführen durfte und den Ventilator in ihr (nicht miefiges) Zimmer mitnehmen wollte. Zum Glück konnte ich das schnell schlichten, danach war wieder Ruhe.


Viel weggearbeitet heute, ich ließ mir noch ein, zwei Dinge & Sichtweisen erklären, trieb selbst in bescheidenen Umfang andere Dinge voran und hatte am Abend das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben.


Gegen 20:30 Uhr nochmal ’ne Runde spazieren gewesen; es hatte leider immer noch über 30°C und war daher nicht so erholsam– aber immerhin hatte ich mich nach einem Tag den ich nahezu vollständig in der Wohnung verbracht hatte, nochmal ein bisschen bewegt.


Am Abend hatte das Wohnzimmer gute 27°C, das Schlafzimmer liegt bei 26,5°C… Ich hoffe, der für nächste Woche angekündigte Temperaturumschwung kommt wirklich und wir kriegen die Wohnung dann etwas runtergekühlt.


Done-Liste:

  • Retour zu Ernstings gebracht
  • DM-Einkauf für Jotts Mama und uns

Was schön & gut war:

  • Das die Kinder sich an unsere Absprache hielten
  • Spazieren gehen am Abend
  • Sicherer gefühlt bei den Arbeitsaufgaben
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Dienstag, 01.07.2025

Hallo 2. Halbjahr! Wie doch die Zeit vergeht.


Morgens viel gelüftet und vor Ausfliegen von Jott und den Kindern (ich arbeitete heute im Home Office) die Wohnung verrammelt. Mit Erfolg, die Temperatur stieg nicht über 26°C– das war jedes Mal wenn ich von draußen rein kam angenehm frisch.


Viel Arbeit, meine Mentorin ist nach zwei Arbeitstagen Abwesenheit wieder greifbar und für Abstimmungen verfügbar. Das beschleunigte einige Dinge. Außerdem mein erstes regelmäßiges 1:1 mit meinem Abteilungsleiter gehabt. Bisschen Orga-Kram angesprochen, außerdem angekündigt das ich ihn demnächst zu Erwartungen, Wünschen und Arbeitsqualität/-ergebnissen befragen werde. Ich möchte gern wissen, wie wir gut zusammenarbeiten können.


Nachmittags mit den Kindern zum Schwimmtraining gefahren. Da Home Office wesentlich früher möglich ist als gedacht, können wir unsere normale Routine wieder aufnehmen; d.h. ich bring die Kinder Dienstag und Jott Donnerstag zum Schwimmen.

Unsere Route war überwiegend schattig, auf den sonnigen Teilstücken wars eklig. Während die Kinder sich im Wasser vergnügten, erledigte ich im Volkspark auf einer Bank im Schatten unseren Rewe-Einkauf. Dank genügend Plus-Stunden musste ich nicht arbeiten, das fühlte sich super an :)


Zurück zu Hause aktiv innegehalten, mental alle weiteren Aktivitäten-Tagesziele (Sport, Schrittziel) verworfen und stattdessen piano gemacht. Bei mehr als 30°C und mit dem Pensum der vergangenen Tage darf ich auch mal Fünfe gerade sein lassen ohne mich deswegen schlecht zu fühlen.


Offenbar können doch ’ne ganze Menge Eltern in den Klassen von M, J und G es den Kindern ermöglichen, bereits gegen Mittag nach Hause zu kommen. Spannend!


Done-Liste:

  • Rausbekommen (glaub ich) wie ich Ms BVG-Konto in mein Konto reinkriege und den Prozess mit dem BVG-Chatbot durchgespielt. Das war nicht so ganz einfach, Mitte Juni scheiterte ich. Nun hoffe ich, dass die BVG den Sync zeitnah hinbekommt damit ich rechtzeitig ein Foto für Ms neue Karte hochladen kann

Was schön & gut war:

  • Im Volkspark sitzen & Musik hören
  • Fünfe gerade sein lassen
  • Eis essen
  • Positive Rückmeldungen zu Js und Gs Verhalten aus der Schule gespiegelt bekommen
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Montag, 30.06.2025

Ungemach: Lautsprecherdurchsage am Ostbahnhof, kein Zugverkehr mehr Richtung Westen auf Grund eines Brandes in Jannowitzbrücke. Kurz geschaut ob ich laufen könnte, aber ~52 Minuten waren mir dann doch zuviel. Stattdessen den Bus bis U Märkisches Museum genommen und von dort gelaufen, um noch ein bisschen Bewegung vor Arbeitsantritt zu haben.


Ich wohnte heute einem Audit für die ISO 27001 bei. Mein Kollege stellte die entsprechenden Unterlagen vor, im Anschluss fragte der Prüfer erstaunlich weit gestreute & relativ humane Fragen. Am Ende des zweistündigen Termins gabs die Info, dass nichts zu beanstanden sei, das werteten wir als bestanden.

Hab ich das auch mal mitgemacht.


Die Bahn war auf dem Heimweg schon unfassbar warm, ich möchte mir gar nicht vorstellen wie das am Mittwoch werden wird wenn es 38°C werden sollen. Ich habe nicht vor, es herauszufinden– ich bleibe im Home Office und werde nach Möglichkeit nicht rausgehen.


Die Schule informierte heute, dass die Kinder die gesamte Woche nach der vierten Stunde gehen können, da sich das Schulgebäude wohl stark aufgeheizt hat. Ich werd die Kinder morgen mal ausquetschen, wieviele ihrer Freund das nutzen konnten.


Done-Liste

  • Essensplan f. die nächste Woche
  • Schulorga: Mitbringsel/Standbetreuung f. Jott und mich für das Schulsommerfest organisiert

Was schön & gut war:

  • Auf dem Heimweg mit meinem Papa quatschen
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Sonntag, 29.06.2025

Sommer: Kontra


Sommer: Pro


Eigentlich wollten wir heute nichts tun, rückblickend betrachtet hat das nicht so ganz funktioniert.


Done-Liste

  • Anmontieren des neuen Sattelklobens an Ms Fahrad
  • Div. Leuten auf Nachrichten geantwortet
  • Retouren zur Packstation gebracht
  • Staubwischen/Saugen/Wischen
  • Div. Mails/Nachrichten mit Orga-Kram beantwortet

Was schön & gut war

  • Doch noch ’ne ganze Menge von der Todoliste abzuarbeiten
  • Eis essen fahren :)
  • Die schicken Frisuren der Kinder– Jott schnitt ihnen Nachmittags die Haare
  • Abendspaziergang an der Wuhle
  • Barfuss durch die Wohnung laufen ohne das Krümel/Sand/Zeug an den Fußsohlen hängen blieb. Dieser Zustand hält nur ungefähr 2h an (wenn überhaupt), aber es fühlt sich toll an.
  • In unserer neuen Sommer-Musselin-Bettwäsche schlafen
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Samstag, 28.06.2025

Wecker auf 6:30 Uhr, heute fand Ms Geburtstagsfeier im FEZ statt. Wir hatten zu 09:30 Uhr zu einer Geocaching-Schnitzeljagd durch die Wuhlheide eingeladen, das ganze stand unter dem Motto „Prüfung zum Meisterdetektiv“.

Wir schnitzelten uns also mit insgesamt 9 Kindern durchs FEZ, im Anschluss gabs Picknick und danach freies Spiel. Das lief wirklich gut ab, die Kinder (inklusive der Zwillinge) hatten gemeinsam Spaß und die Zeit verging zwar nicht ganz wie im Fluge, aber doch angenehm schnell.


Wieder zu Hause riefen Jott und ich eine verspätete Mittagsruhe aus, machten es uns auf Couch und Sessel bequem, tranken Kaffee und genossen die Stille. Ich schlief beim Stöbern im neuen Spielleiterhandbuch fast ein, gab mich dem aber nicht hin sondern rappelte mich nochmal auf und ging mit G eine Runde Sport machen. G fuhr relativ fix wieder nach Hause, ich zog durch und absolvierte ein volles Trainingsprogramm. Das tat sehr gut, danach war ich wieder munter :)


In der Babbel-App hat nun auch KI Einzug gehalten– man kann dort mit einer custom GPT Gespräche zu verschiedenen Themen führen. Ich probierte es natürlich aus, hatte aber– und das ist ein generelles Problem– ein Brett vor dem Kopf: Spontan fiel mir nichts, aber auch gar nichts, nichtmal auf Deutsch. Nachdem ich mir im Kopf ein kleines Skript zusammenstellte, funktionierte der Dialog aber gut.

… wenn ich nicht schon Babbel Lifetime hätte, würde ich mich aber fragen was der Mehrwert gegenüber einem ChatGPT-Abo ist– mit Chatty kann ich auch Italienisch sprechen.


Abends „The Accountant“ mit Jott geschaut und unser normales Freitagabendprogramm nachgeholt. Unterhaltsamer Film, bisschen klischeehaft, aber gut zum Weggucken.


Done-Liste:

  • Kindergeburtstag

Was schön & gut war:

  • M und seinen Kumpels beim Spaß haben zuzuschauen. Die Runde bestand aus den selben Kindern wie den letzten Jahren, es ist schön das er seine Gang hat
  • Sport
  • Couchen und Entspannen mit Jott
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Freitag, 27.06.2025

Idee: Entspannt im Home Office arbeiten, dank fehlender Fahrzeiten früh Feierabend machen und Nachmittags ein bisschen Freizeit haben.

Realität: Von Viertel Neun bis halb Sechs quasi pausenlos durchgearbeitet weil ständig neuer Input durch den Kunden reinkam, ich bei nahezu jeder neuen Eingabe andere Sachen herausfinden musste und mir fehlendes Wissen um Abläufe/Prozesse/Ansprechpartner sehr zu schaffen machte. Ich hatte allerdings auch den Anspruch, verfügbar und kompetent zu sein– das ist vielleicht noch eine etwas hohe Messlatte an Tag 10 und mit nicht so wirklich verfügbaren Ansprechpartnern. Am Ende des Tages fühlte ich mich einerseits sehr zerknautscht, andererseits auch ein bisschen stolz das dann doch recht ordentlich gewuppt zu haben.


Das Dungeons & Dragons Spielleiterhandbuch kam an, ich stöberte Abends darin herum und war ebenso fasziniert wie erschlagen. Da ist viel Input drin den ich für das Abenteuer mit den Kindern verwenden kann. Im Herbst soll auch das Monsterhandbuch kommen, da erwarte ich mir auch viel von :)


Die vergangenen Tage durch diverse T-Shirt-Packs durchprobiert und schier verzweifelt. Es fängt an bei unterschiedlichen großen Größen, geht über undefinierbare Passformen und endet bei unterschiedlichen Ausgestaltungen. Ganz schlimm. Heute hatte ich eigentlich gut passende Shirts an– wenn da nur nicht die Schulternähte auf halber Oberarm-Höhe gesessen hätten. Was für ein Kreuz braucht man da bitte? Ich bin ja nicht wirklich schmal gebaut, aber dafür muss man quasi Würfel-Form haben.


Abends nicht das übliche Freitagabendprogramm bestehend aus Couch, Mocktail und Netflix, sondern Vorbereitungen für Ms Geburtstagsfeier sowie Abendarbeit bei Jott. Gegen halb Elf total knülle ins Bett gewankt.


Done-Liste:

  • Termine mit der Kinderarzt-Praxis f. M (U11, HPV, FSME), G (U10, FSME) und J (U10, FSME) vereinbart

Was schön & gut war:

  • Herumstöbern im Spielleiterhandbuch
  • Langsames, aber selbstständiges Arbeiten
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Donnerstag, 26.06.2025

Ernüchterung bei Ankunft im Büro: Alle Plätze „meines“ Büros waren schon belegt (um 8:45 Uhr, es gibt dort also ein paar mehr frühe Vögel). Eine Kollegin war so nett, mit mir in ein anderes Büro umzuziehen, wir suchten uns ein leeres Büro eine Etage höher und… saßen dann dort nur wenige Minuten beieinander, weil immer einer von uns beiden für Termine woanders hin musste. In der alten Firma hatte ich trotz Flex Desk Konzept meinen festen „freien“ Platz und alle hielten sich dran, das ist wohl einer der Nachteile wenn man neu irgendwo anfängt.
Den größten Teil des Tages verbrachte ich beim Support des bevorstehenden ISO-Audits am Montag. Auch eine gute Einarbeitung, wenn gemeinsam die Dokumentation auf Stand gebracht wird.


Den späten Nachmittag/Abend mit den ehemaligen Kollegen verbracht. Ich war zum Team Tag meines alten Teams eingeladen (den ich mitorganisiert hatte) und durfte nochmal ein paar Stunden in Ikono und Spree Fumée verbringen. Glücklicher Zufall: Während wir im Ikono Bilder für Insta und Co. schossen, ging draußen die Welt unter. Gerade als wir raus waren, fielen die letzten Tropfen und wir kamen trockenen Fußes zum Abendessen im historischen Hafen.

Beim Ikono schwankte ich zwischen „Okay, ganz nett“ und “Meine Güte, was für ein Nepp“. Jeder Raum/jede „Installation“ hatte eine Plakette mit kurzer Erklärung, was sich im Raum befindet und woraus die Gestalter:innen ihre Inspiration bezogen hatten. Mag sein, dass sich da wirklich jemand seine Gedanken gemacht hatte und ein künstlerisches Konzept umsetzen wollte– auf mich wirkte es zum Großteil eben wie „Wir bauen willkürlich Räume mit verschiedenen Settings aneinander damit die Leute coole Fotos für ihr Instagram schießen können“ (und warum auch nicht, wir fanden es ja trotzdem unterhaltsam/nett).

Der/die/das Spree Fumée ist ein Restaurantschiff im historischen Hafen Berlins. Ich lauf da immer vorbei und hatte seit ungefähr Frühjahr letzten Jahres mitbekommen, dass der alte Kahn flott gemacht wird; das fertige Restaurantschiff sah ganz gut aus und so schlug ich das meiner Mitplanerin für den Teamtag vor. Wir saßen leider unter Deck, weil oben alles nass war. Das Essen war super (ich teilte mir mit zwei anderen ehemaligen Kolleg:innen ein Menü für 3), die Atmosphere unter Deck okay (laut, bisschen stickig). Unter freiem Himmel wärs schöner gewesen, aber gut– Wetter ist Wetter. Wir aßen jedenfalls gut, unterhielten uns und wünschten uns nach Abschluss noch alles gute für die Zukunft.

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Mittwoch, 25.06.2025

Bürotag. Ich setzte morgens meine 1:1-Serie mit Teamkollegen fort und hing ansonsten den Großteil des Tages in Terminen/Abstimmungen mit anderen Menschen. Mindestens die Hälfte des Tages arbeitete ich richtig fachlich und generierte Mehrwerte, wie man so schön sagt. Zwar noch etwas langsamer weil ich mich durchfragen musste, aber eben produktiv. Sehr nice.


Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Der Kaffee im Büro schmeckt furchtbar. Richtig furchtbar. Morgens ist mir das egal, weil ich einfach zu Hause einen großen Thermobecher abfülle, aber nachmittags fehlt mir ein guter Espresso. Rausgehen und extern Espresso kaufen mag ich nicht weil teuer und zeitaufwändig, also überlege ich nun wie ich im Büro anständigen Espresso hinkriege, ohne zuviel Aufwand reinzustecken…


Feierabend kurz vor Vier & Ankunft zu Hause kurz vor 17 Uhr– ich liebs. Zu Hause kurz auf der Couch verschnauft, dann eine Runde durchgesaugt und noch fix mit G auf den Wuhlespielplatz für eine Mini-Sporteinheit (Klimmzüge, Liegestütze) geflitzt– mehr war zeitlich nicht drin.


Was schön & gut war:

  • Sport am Abend
  • Das gute Gefühl, schon sinnvoll zum Projekt beigetragen zu haben