Kategorien
Journal

Montag, 12.12.2022

Nachts länger wach gewesen. J war warm, er hatte Angst, ihm war ein bisschen schlecht, dies das Ananas… Also tapperte ich mehrmals zu ihm rüber.

Jott bekam von alledem nichts mit, sie war am nächsten Morgen sehr verwundert.


Morgens eine Nachricht aus der KiTa: Krankheitsbedingt fehlt mehr als die Hälfte der Erzieher:innen, die Gruppen müssen zusammengelegt werden, wir Eltern wurden gebeten die Kinder entweder gar nicht oder so wenig und kurz wie möglich zu bringen.

Seufz.

Unabhängig davon ibt es aus der Zwillingsgruppe gerad nicht so rosige Nachrichten– wenn das, was im Raum steht, eintritt, wird sich die Personalsituation nicht zum Besseren ändern.

Jott und ich freuen uns, wenn die beiden endlich in die Schule kommen. Dort scheinen sie mit dem generellen und krankheitsbedingten Personalmangel anders (besser?) umzugehen.


Weil M ein bisschen verschnupft ist, fiel sein Schwimmtraining heute aus. Stattdessen durfte er nach dem Mittagessen nach Hause kommen. Premiere für ihn: Als er ankam, war niemand da, denn ich war in der KiTa und holte die Zwillinge als Mittagskinder ab. Ich hatte ihm sicherheitshalber einen Zettel an der Tür hinterlassen, damit er sich nicht wundert (und, falls er die Tür nicht aufkriegt, einfach wartet). Funktionierte gut, als wir nach Hause kamen fanden wir einen vergnügten M vor.


Nachmittags dann Arbeit mit Kindern zu Hause. Ging so einigermaßen, erst als ich die Kinder auf den Hof zum Spielen schickte wurde es besser. Die drei sind seit Wochen neben der Spur, weil Nikolaus, Zwillingsgeburtstag, Weihnachten; und vermutlich sind sie genauso k.o. und müde wie wir Eltern. Dementsprechend unharmonisch geht es hier aktuell zu 95% der Zeit zu.


Abends an Jotts Rechner gesetzt und gespielt. Nicht lange, ich war zu müde und ging früh ins Bett.

Kategorien
Journal

Sonntag, 11.12.2022

Nach dem Frühstück Wäsche gemacht und in der Wohnung herumgepusselt, dann an den Rechner gesetzt und eine Runde gespielt. War schön.


Nachmittags fuhren wir nach Neuhardenberg, um uns mit meinen Eltern zu Kaffee und anschließendem Weihnachtsmarktbesuch zu treffen. Das war schön, in der Runde hatten wir uns schon eine Weile nicht mehr gesehen. Mein Bruder samt Partnerin und Kind konnten leider nicht kommen, weil sie von KiTakeimen außer Gefecht gesetzt waren. Dafür waren vor allem die Zwillinge hibbelig und unausgelastet genug für noch drei weitere Kinder, das war minimal anstrengend.

Auf dem Weihnachtsmarkt (sehr überschaubar, aber doch schön) wollten die Kinder an herumstehenden Feuerschalen unbedingt Stockbrot backen– mit dem Ergebnis, dass nach gut zwei Minuten Jott, meine Mama und ich mit den Stöcken am Feuer standen und die Kinder herumrannten.

Auf dem Rückweg eine Traktoren-Lichterfahrt an uns vorbeifahren sehen. Sah sehr schön aus :)


Wieder zu Hause die Kinder durch die Wanne gezogen, Abendbrot gegessen und gemeinsam Klaus angeschaut. Wie vor drei Jahren schon geschrieben: So ein schöner Film.

Abends dann Couching mit Jott- ist mir lieber als Azeroth retten.

Kategorien
Journal

Samstag, 10.12.2022

Weil M nach dem Frühstück darüber klagte, dass seine Hosen nicht passen, maßen wir aus Neugierde die Kinder. Und siehe da, seine Klage war berechtigt… Er + die Zwillinge haben schon wieder einen ordentlichen Schuss gemacht.

M: 1,41m

G: 1,27m

J: 1,25m


Weil die Kinder allesamt husten und schnieften und trotz viel Schlaf dicke Augenringe hatten, ließen wir heute alle Fünfe gerade sein und machten nur wenig. Das Schwimmtraining sagten wir ab. Stattdessen spielten die Kinder viel mit ihrem Spielzeug und dann auf dem Tablet, während Jott und ich die kommende Woche besprachen und ich anschließend das Haushaltsbuch aktualisierte. Das hatte ich zuletzt vor guten vier Wochen gemacht, dementsprechend lange dauerte es… Aber, und das freute mich sehr, es zeigte sich, dass unsere Finanzplanung Ende letzten/Anfang diesen Jahres gut und sinnvoll war: Die angedachten Budgettöpfe für die Endjahresausgaben (KFZ-Steuer, KFZ-Versicherung, Familienfotoshooting, Winterklamotten Kinder, Weihnachtsgeschenke für die Familien, Erzieher- und Lehrer:innen, Geburtstagsgeschenke sowie erhöhte Ausgaben für Lebenshaltungskosten u.a.) waren gefüllt, sodass ich dieses Jahr beim Blick aufs Konto keine Schnappatmung bekam.


Nachmittags gingen wir allesamt ins Forum um Erledigungen zu machen. Ich hatte von Jott die Aufgabe bekommen, Zimtsterne zu besorgen, konnte diese aber nicht erfüllen: In beiden Rewe-Märkten (Forum, Bahnhofstraße) gab es nur noch eine sehr reduzierte Weihnachtssüßigkeitenauswahl.

Wieder zurück, schob ich eine Sporteinheit ein. Die Kinder machten anfangs mit, zankten dann aber über die Reihenfolge bei Benutzung der Klimmzugstange/Turnringe/durchzuführenden Übungen und bekamen sich lautstark in die Wolle, sodass sie dann aufhören mussten. Danach spielten die Jungs mit Lego, G stänkerte weil sie nichts mit sich anzufangen wusste und wurde immer quengeliger. Jott erbarmte sich dann und bastelte mit ihr, damit ich weiter Sport machen konnte.


Abends Couch und Serien, immer mal wieder unterbrochen von M der Bauchschmerzen hatte und nicht schlafen konnte. Wir vermuteten Blähungen/Krämpfe und gaben nach wiederholten Reinkleckern zu uns eine Buscopan, die ihm zu helfen schien.

Kategorien
Journal

Freitag, 09.12.2022

Ein weiterer Tag mit kranken Kind zu Hause. Einerseits bin ich dankbar, von zu Hause aus arbeiten zu können und diese Möglichkeit zu haben– andererseits ist es, gerade auch in der x.ten Woche wo immer einer krank ist, sehr strapazierend.


Arbeitsmäßig ein langer Tag, weil ich die liegen gebliebenen Todos von gestern hinten ranhing. Gegen 19 Uhr war aber Schluss, und zwar ein „ordentlicher“- mit erledigen Aufgaben, sauber erfassten Zeiten, einer Planung für den Montag.


M geht ja mittlerweile allein von der Schule nach Hause. 15 Uhr wird er geschickt. Ich habe mit ihm vereinbart, dass er zügig läuft und nicht trödelt; und das ich ihn bis 15:30 Uhr zu Hause erwarte. Der Schulweg dauert ca. 15 Minuten, das ist machbar für ihn auch wenn er dann doch mal trödelt oder sich verquatscht. Ist er bis 15:30 Uhr nicht da, mach ich mir Sorgen und fahr ihn suchen.

Heute war er bis 15:30 Uhr nicht da. Ab 15:20 Uhr war ich unruhig, ab 15:30 Uhr stand ich am Fenster um rauszugucken ob ich ihn ankommen sehe. Als er 15:40 Uhr immer noch nicht da war, rief ich den Papa seiner besten Freundin an, mit der er oft gemeinsam von der Schule nach Hause läuft, und fragte ob sie ggf. heute wieder mit M gegangen sei. War sie. Das beruhigte mich einerseits (die Familie wohnt drei Minuten zu Fuß von uns entfernt), andererseits nicht. Noch während wir aber telefonierten, hörte ich einen Schlüssel im Schloss, lief zur Tür, und dann stand M vor mir– in jeder Hand eine Bäckertüte vom Bäcker vor der Haustür.

Er hatte Streuselschnecken für uns gekauft, damit wir gemeinsam vespern können.

… Großartig sauer konnte ich dann auch nicht mehr sein (außerdem war ich erleichtert, dass er da war).

Ich hab ihm dann gespiegelt, dass ich mir Sorgen gemacht habe und er bitte _erst_ nach Hause und dann von mir aus nochmal losgehen soll, damit ich Bescheid weiß. Hat er hoffentlich verstanden.

Loslassen lernen, entspannt sein und vom Besten ausgehen ist gar nicht so einfach. Das muss ich noch lernen.


Abends Couching mit Jott, sehr platt.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 08.12.2022

G ist weiterhin krank. Ihr gings heute aber schon wieder etwas besser als gestern, vor allem am Nachmittag wirkte sie recht fit. Morgen lass ich sie nochmal zu Hause.


Das Spielen gestern Abend war gar nicht mal so befriedigend. Ich schiebs darauf, dass das MacBook Pro leistungsmäßig in der neuen Erweiterung nicht mehr wirklich mitkommt und ich ganz schön in den Grafikeinstellungen herumprobieren musste, bis es einigermaßen flüssig lief (außer es passiert zuviel). Mal schauen, vllt läufts ja auf Jotts Windows-Laptop besser– der hat eine eigene Grafikkarte und bessere Specs.


Für die Chronik: Den heutigen Warn-Tag bemerkte ich nur über die Nina-App, die pünktlich 11 Uhr losbimmelte. Die Warnung über Cell Broadcast bekam ich gar nicht, weil ich nicht die allerneuste iOS-Version hatte (… die vorletzte). Das fand ich aber erst danach raus, als ich google warum das nicht so funktioniert hatte wie z.B. bei Jott.


Nachmittags etwas früher Schluss gemacht um noch ein paar Worte mit Ms Programmierkursleiter zu sprechen. M hat den Kurs ein paar Mal verpasst und erzählt nur sehr bruchstückhaft davon. Weil die Tage eine Mail des anbietenden Vereins mit der Frage um Teilnahme am Folge-Kurs eintrudelte, wollte ich mir ein Bild machen inwieweit M mitkommt– nicht das wir ihn für den Folgekurs anmelden und er dann da sitzt und nicht mitkommt. So wirklich beantworten konnte der Coach das auch nicht, aber er konnte mir zumindest meine Sorge nehmen: Auch wenn es sich nach Beschreibung um einen Folgekurs handelt, wird kein Kind allein und zurück gelassen. Die geringe Größe des Kurses erlaubt wohl eine tatsächlich individuelle Betreuung. Dementsprechend meldete ich M dann Abends auch für den Nachfolge-Kurs an.


Eigentlich hätte ich nach Rückkehr noch arbeiten müssen, ein paar Aufgaben waren liegen geblieben. Ein krankes Kind und früher Schluss machen zahlen nicht gerad positiv auf das Abarbeiten der Todo-Liste ein. Andererseits wollte ich aber Mitte der Woche Sport machen, und gestern entfiel die Einheit– und erst heute Vormittag hatte ich mich mit einem Kollegen darüber unterhalten, dass genau solche Dinge immer liegen bleiben weil tausend andere Dinge vermeintlich wichtiger sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: Statt Arbeit wurde es eine Sport-Einheit, die mir sehr gut tat– auch wenn ich danach der reduzierten Todo-Liste keinen Schritt näher gekommen war.


Am späten Nachmittag fuhr Jott zu einem Arbeitsessen. Ich machte weiter Sport, die Kinder nutzten die aufgebaute Klimmzugstange samt Turnringen für ihre eigenen Übungen. Irgendwann hatten sie keine Lust mehr und spielten stattdessen Sport-Unterricht. G war die Lehrerin, J und G mussten Übungen machen– zumindest, bis ich Duschen ging. Als ich nämlich aus der Dusche raus kam, hüpften sie alle drei im Wechsel von der in der im Elternschlafzimmertür eingespannten Klimmzugstange in unser Ehebett.


Abends dann anders als lose eingeplant keine Arbeit, sondern Kinder ins Bett bringen, Aufräumen, dabei in ein Zeitloch fallen, kurz mit Jott auf dem Rückweg erzählen, Blogbeitrag schreiben (ansonsten bleibt der nämlich auch liegen, was mich sehr nervt) und ab ins Bett. Morgen muss mehr rauskommen.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 07.12.2022

G weinte beim Aufstehen wg. Kopf- und Halsschmerzen. Jott war noch optimistisch, dass sich das nach einem Glas Wasser legen würde. Dem war leider nicht so, ich zog das Kind erstmal für heute aus dem Verkehr.

Während ich vor mich hin arbeitete (zum Glück konnte ich mir die Arbeit heute sehr gut selbst einteilen und hatte auch keine unfassbar komplexen Aufgaben auf dem Schreibtisch), malte und bastelte sie vor sich hin. In meinen Kundenterminen durfte sie Tablet spielen; zur Mittagszeit kuschelte sie sich auf der Couch zusammen (Mittagsschalf ging nicht) und schaute ein bisschen Netflix.


Nachmittags wollte ich eigentlich pünktlich Schluss machen und eine Sporteinheit einschieben. Das wurde dann leider nichts, weil es bis zum geplanten Feierabend zu viele Lücken gab bzw. das Tagesergebnis nicht stimmte.


Js bester Freund in der KiTa erzählt immer mal wieder von Horrorfiguren und Monstergeschichten. Chucky die Mörderpuppe, Pennywise aus ES… Nach einer intensiveren Phase im Sommer war es eine Weile ruhig– bis heute. Heute spielten sie dann, dass sie Monsterspinnen mit Menschenknochen am Kopf seien und erschreckten andere Kinder. Zeit also für einen Austausch mit der Mutter des besagten Kindes. Der verlief leider nicht ganz so wie es für mich schön gewesen wäre: Ich hätte mir mehr Problembewusstsein und Aktivismus gewünscht als ein (von mir gelesenes) halbherziges „Ich red mal mit ihm“.


Alle Produktivitätspläne für den Abend verworfen. Auf nach Azeroth!

Kategorien
Journal

Dienstag, 06.12.2022

Vorher – Nachher:


Großes Klagen von M bei seinen Hausaufgaben, die er nach dem schnellen Hinrotzen nochmal in sauber, gründlich und ohne Flüchtigkeitsfehler wiederholen musste: Er könne die Aufgaben schon, die selben Sachen x Mal zu machen sei langweilig, usw usf. Alles schonmal gehört, bislang hatte ich keine Lösung, jetzt schon: Er zeigt bis zu den Winterferien, dass er die Aufgaben wirklich kann. Macht keine Fehler, schreibt sauber und leserlich, passt auf. Wenn sich bis zu den Ferien zeigt, dass er das wirklich alles aus dem Effeff kann, reden wir mit der Lehrerin. Langweilen soll er sich auch nicht, unterfordert sein ebenfalls nicht.


Auf dem Heimweg (M geht weiterhin allein von der Schule nach Hause) schlug M in der KiTa auf und wollte die Zwillinge mitnehmen. Einfach so, mir nichts, dir nichts, um uns zu helfen, wie er sagte. Ging natürlich nicht, die Erzieherin schickte ihn nach Hause. Zu Hause war er traurig weil sein Plan nicht aufging, ließ sich aber von mir trösten und verstand (glaube ich) auch, weshalb das zwar lieb gemeint, aber nicht ganz durchdacht war.


Emotional fordernde Psychotherapiestunde. Wir unterhielten uns über den gefallenen Groschen, bzw. zumindest teilweise– das Thema ist zu groß für eine Stunde. Danach & den Rest des Tages sehr geschafft und erledigt.


Abends Wäsche, Bringmeister, dann todes-k.o. ins Bett gg. 21:45 Uhr.

Kategorien
Journal

Montag, 05.12.2022

Der Tag geht als Tag ohne Sonne in die Geschichtsbücher ein. So dunkel war es schon lange nicht mehr, selbst Mittags war es in der Wohnung so dunkel das die Handykamera den Nachtmodus aktivierte.


Irgendwie related: Seit ungefähr Mitte November nehm ich Vitamin D und es scheint tatsächlich zu helfen. Ich fühl mich, obwohl ich sonst nichts geändert habe, nicht mehr so unfassbar müde. Kann Zufall sein, kann tatsächlich die Wirkung der Tabletten/Kapseln sein– mir relativ egal, ich behalt das erstmal bei solange ich weiterhin so wenig raus komme und es so dunkel ist.


Unser Vermieter bucht seit November die Miete nicht ab. Wir haben mit Unterschrift des Mietvertrags eine Einzugsermächtigung erteilt. Bislang funktionierte das auch einwandfrei und ohne Verzug– bis November. Seitdem: Nichts. Das betrifft auch andere Nachbarn, wir sind zum Glück nicht die einzigen. Auf Nachfrage kam nur die Info, dass die Einzüge bei der Bank liegen und zeitnah durchgeführt werden sollen. Das war Mitte November. Zeitnah heißt in meiner Welt was anderes.

Jedenfalls roch das für Jott und mich ein bisschen fishy: Wir haben ein bisschen die Sorge, dass die Hausverwaltung es irgendwie so drehen will das wir mit der Miete in Rückstand sind um uns dann zu kündigen. Neuvermietungen gehen mittlerweile mit mindestens 15 EUR kalt/Quadratmeter weg, wir zahlen nur ~12… Sicherheitshalber informierte ich mich also heute über unsere Rechtsschutzversicherung, für irgendwas muss die ja gut sein. Es ist wohl so, dass mit Erteilung der Einzugsermächtigung die Bringschuld der Mieterbringung durch den Mieter zu einer Holschuld des Vermieters/der Hausverwaltung übergeht. Somit lassen wir uns da nichts zuschulden kommen, wenn die HVW nicht abbucht. Immerhin.

Ist trotzdem blöd, weil das Konto so voll aussieht und die Ausgabenkontrolle schwieriger ist.


Das gestrige Knobeln mit Jott ergab, dass ich M zum Schwimmen bringen, anschließend die Zwillinge in der KiTa einsacken und mit den beiden nach Hause fahren würde um dort noch weiter zu arbeiten. So passierte es dann auch (fast). Statt weiter zu arbeiten, machte ich eine Runde Sport, das wollte ich heute nämlich unbedingt noch machen (mehr als WoW spielen)– und am Nachmittag fällts mir wesentlich leichter als am Abend.

Jott holte wie immer nach der Arbeit M vom Schwimmen ab.


Abends dann Arbeit, Weihnachtswünsche an meine Eltern kommuniziert (gar nicht mal so einfach, Kleinkram den ich haben möchte kauf ich mir ja einfach selbst…) und die übliche Fuhre Wald-Weihnachtsmarzipan bestellt (same procedure as every year). Bescheiden (als ob) geblieben und nur 300g Marzipankartoffeln und geflämmtes Teekonfekt bestellt und nicht jeweils 500g.

Kategorien
Journal

Sonntag, 04.12.2022

Bis halb Neun (!!!) geschlafen. Ich schiebs darauf, dass J nicht auf seine Uhr gucken konnte (die stand heute nicht neben seinem Bett) und daher vermutlich nach seiner üblichen Aufstehzeit zw. 6 und 6:30 Uhr nochmal einschlief.

Tat uns allen jedenfalls sehr, sehr gut.


A, S und E kamen heute zum Weihnachtsbrunch vorbei. Jott und A hatten die Idee, und Jott wollte gern mal unsere Raclettes, die wir von ihrer Mama bekommen haben, ausprobieren. Gestern Abend hatte ich vorsorglich gefragt, was denn alles vorzubereiten sei; laut Jott hätten wir nur Spätzle und Tortellini kochen müssen. In der Realität standen wir ungefähr anderthalb Stunden in der Küche mit diversem Kleinkram, der eben auch noch anstand.

Gegen 10 Uhr kamen A, S und E dann vorbei, und ungefähr 10:30 Uhr brutzelten dann diverse Köstlichkeiten in und auf den Raclette-Grills. Die Kinder hatten bis dahin tatsächlich durchgehalten, fielen dann aber auch wie ein Rudel hungriger Wölfe über Pancakes, Tortellini, Baguettes, Würstchen etc. her.

Wir Erwachsenen ließen uns ein bisschen mehr Zeit und saßen bis weit nach der normalen Mittagszeit in der Küche zusammen. Das war richtig, richtig schön– können wir gern wiederholen.


Nachmittags ging M zu seiner besten Freundin zum Spielen rüber. Die Zwillinge und E hielten wir sehr deutlich dazu an, sich allein bzw. gemeinsam ohne uns zu beschäftigen– wir wollten in der Küche Rommé spielen, Plätzchen essen und erzählen, ohne von den Kindern gestört zu werden.


Abends die Nachricht bekommen, dass L krank ist. Nun müssen wir noch ausknobeln, wer M morgen zum Schwimmen bringt und wieder abholt. Alles auf Kante genäht…

Kategorien
Journal

Samstag, 03.12.2022

Weihnachts-Foto-Termin, wie jedes Jahr. Wir machen die Fotos bei einer großen anonymen Kette und kaufen uns dafür über Groupon einen Gutschein, mit dem wir die Kosten deutlich reduzieren. Die Kette lebt davon, dass die Leute im Studio mehr Fotos kaufen als durch den Gutschein abgedeckt werden. Wir machen das nicht, weil die Preise ziemlich heftig sind, aber das ganze scheint sich für die Kette zu lohnen.

Nach dem Shooting erfuhren wir im Studio so nebenbei, dass offenbar der gesamte Gutscheinwert bei Groupon verbleibt und das Studio/die Kette nichts davon bekommt. Vermutlich beabsichtigte die Mitarbeitern des Studios, dadurch unsere Kaufentscheidung zu beeinflussen– was ihr aber nicht gelang; denn wieso sollen wir für die Marketing-Strategie der Kette extra zahlen?

Die Fotos sind jedenfalls wieder sehr schön und hängen nun bei uns im Flur :)


Nach dem Fotoshooting hatten die Zwillinge Schwimmtraining und M war zu einem Kindergeburtstag eingeladen. Jott schmiss G, J und mich raus und fuhr mit M weiter.

Das Training wurde heute vorverlegt, im Verein sind dermaßen viele Trainer:innen und Schwimmschüler:innen krank, dass Gruppen zusammengelegt wurden. Wir waren daher heute bereits 13:30 Uhr dran statt 15 Uhr, das kam uns, auch in Verbindung mit dem Fototermin, ganz gelegen.

Nachdem die Zwillingen umgezogen waren, zog ich mir meine vorausschauend eingepackten langen Unterhosen an und schaute den beiden von draußen beim Schwimmen zu. Normalerweise stehen da ganze Elterntrauben, aber bei 0°C heute waren es nur sehr wenige.

Die Kinder bibberten drinnen auch ganz schön; die Schwimmbäder werden nicht mehr ganz so stark beheizt und das scheinen alle zu merken. Den Zwillingen macht das zum Glück bislang nicht aus, sie wollen trotzdem weiter schwimmen.


Als wir nach Hause kamen, buk Jott gerade Unmengen Plätzchen– die Wohnung roch wie eine Weihnachtsbäckerei. Ich trank erstmal ein Käffchen zum Aufwärmen, naschte ein paar Plätzchen, räumte nebenbei die Schwimmsachen weg und erledigte dann ein paar Handgriffe im Haushalt– eine gute Stunde war ich so beschäftigt, während Jott dafür sorgte das wir die nächste(n) Woche(n) genügend Plätzchen haben.

Anschließend stürzte ich mich dann für anderthalb, zwei Stündchen nach Azeroth– wieder mit einem leicht schlechten Gewissen, weil die Kinder in der Zeit vor allem Tablet spielten.


Das ist das belastende: Dass freie Zeit tagsüber damit erkauft werden muss, die Kinder vor TV/Tablet zu parken.


Abends weiter Wednesday geschaut. Definitiv eine der besten Serien des Jahres.