Vormittags Osterbrunch mit der Familie, dann Eiersuchen für die Kinder. Der Osterhase war sehr fleißig, die drei kamen vollgeladen wieder zurück.
Nach dem Brunch, so gegen Mittags, machten sich unsere Gäste nach und nach auf den Weg. Während die Kinder einen Kinderfilm schauten, räumten Jott und ich auf und legten dann erstmal die Füße hoch.
Den Rest des Tages nicht viel gemacht.
Den Tag zunehmend erkälteter/kranker gefühlt, ich glaub ich hab mich bei M angesteckt. Direkt Stress gehabt beim Gedanken an unsere morgige Verabredung mit meinem Bruder, die anstehenden Präsentation am Donnerstag im Büro, dem voraussichtlichen Ausfall der geplanter Radfahrt ins Büro und der Aussicht, dann den Bus-Ersatzverkehr der S3 nutzen zu müssen. Yay. Blöder Zeitpunkt.
Jott-Geburtstag. Ich schlich mich morgens (nach einer sehr durchwachsenen Nacht, möchte gern wissen wieso) aus dem Schlafzimmer um den Geburtstagstisch vorzubereiten, empfing nach und nach eintrudelnde Kinder und irgendwann auch das „It’s me, hi, I’m the birthday girl, it’s me“ (zur Melodie von Anti-Hero) singende Geburtstagskind (man kann gar nicht anders als sie zu lieben). Geschenkeübergabe, Frühstück, und schon waren wir mittendrin im Tag und den Vorbereitungen für selbigen sowie den morgigen großen Osterbrunch mit der Familie. Viel schnippeln, zubereiten, anrichten.
Zum Mittagessen (Kartoffelsuppe) kamen wieder Jotts Schwester nebst Mann, zum anschließenden Kaffeetrinken waren ihr Papa, seine Frau und Jotts Bruder samt Freundin eingeplant. Die verspäteten sich leider, und so verpassten die Kinder und ich sie– wir gingen nämlich auf den Wuhlespielplatz weil die Kinder dringend raus mussten. Nach einer guten Stunde hatten die Kinder keine Lust mehr und wir gingen zurück, gerade noch rechtzeitig um Jotts Schwester und ihren Mann zu verabschieden. Da sie morgen Arbeiten muss, mussten sie leider schon aufbrechen.
Wir vertrieben uns dann noch ein bisschen die Zeit zu Hause, bevor wir gegen 18 Uhr zum Restaurant spazierten– Jott hatte zum Italiener in der (erweiterten) Nachbarschaft eingeladen. Dort gabs eine Premiere: M bestellte nach alleinigen Studieren der Speisekarte ebenfalls allein Spaghetti Carbonara für sich und aß diese anschließend auch. Die Zwillinge blieben bei Pizza Margherita und Pizza Salami. Nach dem Essen– es war gegen 20:45 Uhr– schnappte ich mir die Kinder und fuhr mit ihnen bereits nach Hause; alle drei hingen ganz schön durch und waren zu Hause schnell im Bett (zum Scheibe spielen beim Schlafi anziehen war dann trotzdem noch Energie und Zeit übrig…). Der Rest der Familie kam kurz nachdem die Kinder im Bett waren ebenfalls nach Hause. Wir snackten & tranken dann noch in der Küche, ehe ich mich frühzeitig abseilte und ins Bett ging. Genug Menschen/Trubel/Stress die vergangene(n) Tage/Woche.
Beim Abendessen Jott mit ganz anderen Augen gesehen. Wie sie da in ihren schicken neuen Klamotten in großer Runde saß, ganz souverän Wein verkostete– überhaupt Wein trank!– und ganz in ihrem Element wirkte… Das war (ist) schon eine andere Jott als noch vor ein paar Jahren. Was so ein paar geänderte Parameter im Leben so auswirken können.
Gleichzeitig ein diffuses Unwohlsein– ich bin weiterhin ich, trinke keinen Wein, fühle mich nicht halb so präsentabel wie Jott ist und bin überhaupt kein Freund von Menschenrunden.
Bis 8 Uhr geschlafen. Jott trieb es eine gute Stunde früher aus dem Bett, zwei von drei Kindern auch. Nach dem Aufstehen direkt die größte Aufgabe für den Vormittag erledigt und „mein“ Bad (wir haben ja zwei, eines für Jott und eines für die Kinder und mich) geputzt. Jott war parallel in „ihrem“ Bad zugange.
Anschließend Feiertagsfrühstück und Internet lesen/gucken, verbunden mit kleineren Räum-Aktionen. Vormittags dann eine Runde Sport für mich– nach Abstimmen mit Jott ob ihr noch irgendwas zu erledigen einfiele (mir nämlich nicht). Während ich vor mich hintrainierte, begann sie aus dem Nichts heraus die Küchenfronten abzuwischen– zwar mit Hilfe der Kinder, aber trotzdem… Beim nächsten Mal schreibe ich „Nichts tun/Füße hochlegen“ in die Lücken des Tagesplans, vielleicht hilft das ja. Demonstrative leere Stellen laden wohl dazu ein, gefüllt zu werden.
Zur Mittagszeit kamen Jotts Mama, ihre Schwester und deren Mann zu Besuch. Gemeinsam aßen wir Eierkuchen, legten dann noch kurz die Füße hoch und brachen am frühen Nachmittag gemeinsam nach Kaulsdorf auf für ein Treffen mit alten Freunden von Jotts Familie. M ging es heute wesentlich besser als noch gestern, so musste keiner von uns mit ihm zu Hause bleiben (wobei das für mich auch kein Weltuntergang gewesen wäre; wir hätten uns dann einen gemütlichen Nachmittag gemacht). Die beiden Familien waren in den 90ern öfter zusammen im Urlaub, die Eltern machten viel gemeinsam, und so gabs heute eine Reuinon. Jott rechnete aus, dass sie die Töchter zum ersten Mal seit ~25 Jahren wiedersah– da war natürlich viel passiert in der Zeit. Ebenfalls dazu stießen Jotts Bruder samt Freundin, die von den Kindern mit großem Hallo begrüßt wurde. Wir aßen Kuchen, tranken Kaffee, erzählten/hörten zu und brachen am frühen Abend wieder nach Köpenick auf. Dort gabs Sandwiches und einen Ice Age Film für die Kinder, wir Erwachsenen bestellten Burger und ließen in Küche/Wohnzimmer den Tag ausklingen.
Zerfaserter Arbeitstag. Vormittags kam zwischendrin Bringmeister, zur Mittagszeit gings zum Einkaufen & Essen holen ins Forum, nachmittags dann Kinder abholen. Danach gabs dann nochmal ein sehr produktives Zeitfenster bis kurz nach 18:30 Uhr– das ist weiterhin meine produktivste Zeit.
M war morgens und vormittags recht fit, ich nahm ihn also zum Einkaufen mit. Das war dann allerdings fast schon wieder zu viel für ihn, auf den letzten Metern nach Hause wurde er immer ruhiger und musste sich zu Hause erstmal ausruhen. Zum Abend ging sein Fieber wieder ein bisschen hoch, allerdings nicht mehr ganz so hoch wie die letzten paar Tage.
In das Feld für besondere Bemerkungen für Bringmeister habe ich extra reingeschrieben, dass die Lieferboten bitte eine Sackkarre nutzen sollen weil der Weg übers Grundstück so lang ist. Das funktioniert im Normalfall ganz gut, aber gerade heute, wo wir einen extra großen Einkauf für die kommenden Tage hatten, hatte der Bote natürlich keine Sackkarre mit… Also fix mitgetragen. Nicht ganz die unkomplizierte Lieferung, die wir uns jedes Mal erhoffen.
Abends stießen Jott und ich auf der Couch auf den herumgebrachten Tag und die gemeinsam abgehakte Aufgabenliste an und schauten „Amsterdam“. Das war für unseren Zustand dann allerdings etwas viel– nach gut 75 Minuten Film fielen uns beiden die Augen zu, wir brachen ab und gingen ins Bett.
M ist weiterhin krank. Heute morgen gings ihm ganz schlecht, den Tag über wurde es immerhin ein besser. Weiterhin Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit; mittlerweile auch Husten.
Die Zwillinge sind auch nur so einigermaßen fit. Sie schniefen und schnaufen und husten sich so durch den Tag, sind aber ansonsten fröhlich und vergnügt und toben herum. Gerade das Husten– das natürlich besonders Abends, wenn sie zur Ruhe kommen, einsetzt– macht mir das Leben schwer.
„Auf Arbeit“ unserem Marketing-Geschäftsführer und meinem Chef einen ausgearbeiteten Vorschlag zur Optimierung unserer Prozesse zur Ausschreibungsrecherche und teils nachgelagerten Themen präsentiert. Nachdem wir da recht lange nur drüber gesprochen hatten, hatte ich die Aufgabe bekommen das mal tatsächlich wie in echt zu skizzieren; die Präsentation folgte heute. Nächste Woche folgt ein weiterer Termin dazu, in dem die Umsetzung besprochen wird.
Abends Jotts Osterpläne, die bislang nur in ihrem Kopf und (semi-)aktuell in ihrem Notizbuch vorhanden waren, zu Papier gebracht, Aufgaben mit ihr abgesprochen und auf die kommenden Tage verteilt. Ursache war ein leichtes Unbehagen meinerseits– wir bekommen Besuch, fahren selbst weg, feiern Jotts Geburtstag, müssen tonnenweise Essen zubereiten, Ostern soll auch irgendwie stattfinden… Also setzte ich mich eben hin und schrieb das alles mal runter. Eigentlich vor allem für mein Wohlbefinden, aber Jott sagte mittendrin auch das das ’ne ganz gute Sache ist. Wir haben nun an der Küchentür schön übersichtlich kleben, was an welchen Tagen passiert & zusätzlich eine Übersicht welche Todos an diesen Tagen auf uns wartet (ich freu mich schon auf Ostermontagabend, wenn wir platt, aber in Ruhe, auf der Couch liegen).
M ist weiterhin krank, ich pendelte den Tag über zwischen dem kranken Kind und dem Arbeitslaptop hin und her und konnte letzten Endes keinem gerecht werden. Dadurch musste ich mich dann Abends nochmal an den Rechner setzen und fiel gegen 22:30 Uhr sehr erleichtert, den Tag herumgebracht zu haben, ins Bett.
Morgens die Zwillinge in die KiTa gebracht, Jott verabschiedet und dann entspannt mit der Arbeit gestartet. Nach einer halben Stunde meldete sich meine Mama– M sei krank, sie bringe ihn nach Hause. Da hatte das länger bei ihnen bleiben gerade mal eine Nacht gedauert.
M war dann auch tatsächlich neben der Spur, er fieberte, war blass, apathisch und sehr kuschelbedürftig… mit anderen Worten, wirklich krank.
Der Montag verlief dann also etwas anders als geplant– wenn M wach war, kuschelten wir ein bisschen/er las, ansonsten arbeitete ich vor mich hin.
Nachmittags gings ihm– allerdings nur dank einer IBU zum Mittag– ein bisschen besser, sodass ich beruhigt die Zwillinge abholen konnte. Abends stieg sein Fieber wieder an. Zum Glück allerdings nur moderat, von den 40°C die die Zwillinge Anfang März geknackt hatten blieb er verschont.
Zur Rush Hour im Hotel gefrühstückt. Wir mussten einen Vierertisch im Kinderbereich nehmen, weil alle anderen Tische besetzt waren. War dann auch nicht ganz so entspannt, weil es recht laut war.
Nach dem Frühstück entspannt nach Hause gefahren. Jott unterbot die vom Navi angegebene Zeit um satte 15 Minuten.
Zu Hause setzte sich Jott direkt– also wirklich direkt!– an die Steuererklärung (was geht nur in dieser Frau vor…), während ich erstmal einen minimalen Meltdown bekam weil die Mülleimer noch raus mussten, der Geschirrspüler voll (immerhin sauber) war, dringend staubgesaugt werden musste und alle Wäschekörbe überquollen. Beim Verräumen von Kram war dann kein Platz weil unsere Schränke voll sind, wir zu wenig Bügel haben usw usf. Kurz den Wunsch gehabt, wahlweise alles in Brand zu stecken oder mit einem Fingerschnippsen alles in Luft aufzulösen.
Nachdem die schlimmsten Baustellen behoben waren, gönnte ich mir eine Sporteinheit mit Podcasts auf den Ohren. Die Woche hab ichs tatsächlich vier Mal (Mo, Mi, Fr, So) geschafft, das ist super :)
Jotts Mama brachte am Nachmittag die Zwillinge. Die beiden spielten ausgiebig, während wir Kaffee tranken und vesperten. M, so hatten wir das spontan mit meinen Eltern verabredet, würde noch ein bisschen bei ihnen bleiben.
Nachdem Jotts Mama am frühen Abend wieder nach Hause fuhr, durften die Zwillinge mit Jott einen Kinoabend machen, während ich Jott für die Steuererklärung zuarbeitete. Anschließend machten wir beide die Bringmeister-Bestellung für die kommende Woche fertig. Hier gabs dann wieder einen minimalen Meltdown: Da wir zu Ostern Jotts gesamte Familie zu Besuch haben, lag der Warenkorb-Wert bei 300 EUR– es war aber auch nicht unbedingt Überflüssiges drin… Und das nach dem teuren Wochenende in Warnemünde.
Abends gemeinsam die zweite Staffel Shadow and Bone geschaut. Jott hatte die erste Staffel allein geguckt, ich wollt mal schauen ob das vllt unser nächstes gemeinsames Serienprojekt werden könnte (leider nein, mich holt das ganze nicht so sehr ab).
(Hier bitte einen mittelmäßig guten Aprilscherz vorstellen)
Mittelmäßig geschlafen; offenbar habe ich es in meinen fast 36 Jahren immer noch nicht gelernt, dass sich den Wanst vor dem Schlafen vollhauen keine gute Idee ist.
Nach dem Frühstück hatten Jott und A Anwendungen. S und ich nutzten die Zeit und liefen ein bisschen den Strand auf und ab. S trieb die Hoffnung, Bernstein zu finden, während ich einfach am Strand langlaufen wollte. Das Wetter war ausbaufähig, recht frisch, starker Wind und leichter Nieselregen machten den Strandspaziergang sehr… authentisch. Zwischendrin über Alarmsirenen/-signale gewundert, beim Blick in die Nina-App aber beruhigt worden– in Rostock war heute Warntag.
Als S nochmal zum Hotel zurücklief und seine Gummistiefel holte, nutzte ich die Wartezeit und baute eine kleine Staumauer und einen Kanal. Kurz bedauert, dass ich keine Schaufel bei habe und die Kinder auch nicht da sind, wir hätten viel Spaß gehabt. So musste ich mich mit meinen Füßen als Werkzeug und mir allein begnügen, das war aber auch okay.
(Achtung, jetzt kommen sehr viele Fotos und auch zwei Videos weil ich sehr begeistert war)
Als S wiederkam, liefen wir weiter– ich vorneweg und er mit gesenkten Haupt hinterher.
Zur Mittagszeit waren Jott und S fertig massiert, wir gingen bei mittlerweile besseren Wetter eine Runde spazieren und uns den Alten Strom anschauen. Dort gabs für die drei anderen Fischbrötchen, während ich mir eine Bratwurst im Brötchen (mit Fisch hab ichs nicht so) holte. Als wir ausreichend durchgefroren waren, setzten wir uns ins selbe Café wie gestern, tranken Kaffee (ich) und Latte Macchiato mit ordentlich Bailys (die anderen) drin und wärmten uns ein bisschen auf.
Zurück im Hotel dann nochmal Baden und am Pool entspannen; anders als gestern fanden wir kaum Liegen und mussten uns wie die Geier auf die Plätze von gehenden Badegästen stürzen.
Mir wars dann irgendwann zu warm, also ging ich schonmal aufs Zimmer vor; der Rest folgte dann zehn Minuten später– schneller als erwartet.
Anschließend Abendessen und eine erneute Rommé-Runde, bevor wir relativ früh ins Bett gingen.
Morgens M mitsamt einer großen Tasche Wechselsachen für ein Wochenende bei meinen Eltern in der Schule abgeliefert und anschließend mit Jott nach Warnemünde gefahren. Nach Ankunft lieferten wir unser Gepäck im Hotel ab, setzten uns in ein kleines Café und nahmen dort remote an einem Termin teil (Jott) bzw. bereiteten Projekt-Monatsabschlüsse vor (ich). Im Anschluss liefen wir ein bisschen durch Warnemünde, aßen zum Mittag bei Peter Pane Burger (Jott mit Messer und Gabel, die Corporate-Welt hat sie verdorben…) und bezogen danach unser Hotelzimmer. Kurz darauf kamen auch A und S an und bezogen das Zimmer neben uns. Tochter E hatten sie zuvor bei As Eltern abgeliefert– so stand unserem kinderfreien Wochenende nichts im Wege.
Nach Beziehen der Zimmer und Verschnaufen gingen wir alle vier in den Poolbereich und testeten die verschiedenen Becken an. Jott, A und S machten es sich bald darauf auf Liegen/Pool-Sofas gemütlich, während ich noch eine ganze Weile Bahnen schwamm– wann hab ich schonmal die Gelegenheit dazu. Nach gut 40 Minuten hatte ich genug; auf eine Liege legen und nichts tun wollte ich aber auch nicht– also schmiss ich mich in meine Sportklamotten und absolvierte meine Eigengewichtsübungen im Hotel-eigenen Fitnessraum. Danach war ich ganz schön geschafft, aber glücklich.
Nach dem Abendessen flitzten wir noch in einen nahe gelegenen Rewe– okay, 15-20 Minuten Fußmarsch ist vielleicht nicht ganz so nahe– und deckten uns mit Getränken und Knabbereien für die anschließende Rommé-Partie ein.
Ich trug heute meine neuen Stiefel und hatte den Tag über trotz diverser Fußwege keine Probleme. Die 20 Minuten zum Rewe hetzen waren dann aber zuviel– nun hab ich am linken Fuß eine kleine Blase. Bin trotzdem positiv überrascht, das kenne ich von normalen Schuhen auch teils anders.
Vom Hotelzimmer aus können wir die Skaninavien-Fähren abfahren und ankommen sehen. Tolle Sache.