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Donnerstag, 08.06.2023

Die nächsten Tage und Wochen werden intensiv: Es häufen sich Termine für Sommerfeste, Abschlussfeste, letzte und erste Elternversammlungen, Arzttermine, private Termine… Und davor, dazwischen und danach natürlich noch Arbeitsstermine bzw. Arbeitszeit. Work-Life-Blending at its best.

(Ich will das nicht. Ich will einfach weniger arbeiten müssen)


Die Zwillinge waren beim Abholen schwarz wie die Raben: Sie hatten in der KiTa nach dem Eincremen mit Sonnencreme exzessiv im KiTa-Garten gespielt und sich im Rahmen des Spiels auch im Sand gewälzt bzw. sich mit Sand „eingecremt“. Hätte das eher von kleineren Kindern erwartet und nicht von zwei Sechsjährigen.


Mit der Post kamen heute zwei Briefe von der Schule. Inhalt: Eine Einladung zur ersten Elternkonferenz– und die Info, in welche Klasse G und J gehen werden. Wie wir es uns gewünscht haben, kommen sie in verschiedene Klassen :)

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Mittwoch, 07.06.2023

Gestern Nachmittag/Abend vergessen, die Todo-Liste zu aktualisieren. Ich war so vertieft in das Sharepoint-Gedöns, dass ich einfach nicht dran dachte.

Ergebnis:

;(

… naja, gibts eben die Gelegenheit eine neue Serie aufzubauen.


„Meine“ Firma ermöglicht es uns Mitarbeitenden demnächst, Aktien zum halben Börsenpreis zu kaufen. Heute wurden entsprechende Infos im Intranet veröffentlicht. Klingt insgesamt gut, durch den 50%-Rabatt scheint mir das mit eventuellen (sehr starken) Kurseinbrüchen verbundene Risiko auch relativ gut abgefedert zu sein– das 52-Wochen-Tief lag z.B. 3 EUR ÜBER der Hälfte des aktuellen Börsenwertes (wobei es in den letzten 5 Jahren auch einen Ausflug unter diesen Wert gab). Aber wir denken ja positiv und gehen davon aus, dass der Kurs langfristig steigen wird :)


Nachmittags den Zorn der süddeutschen Kolleg:innen auf mich gezogen: Ich hatte ihnen eine Frist bis Freitag gesetzt und dabei den Feiertag/Brückentag morgen/übermorgen vergessen. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten– aber wir konnten das dann schnell klären.


Über Mittag wieder einen Therapie-Termin gehabt. Das führte dazu, dass ich entsprechend nachmittags arbeiten musste– was dann für M schwer zu verstehen war, denn der wollte mit mir (und Jott, die auch im Home Office arbeitete) erzählen und quackelte immer mal wieder rein. Es bedurfte dann einer doch recht deutlichen Ansage, damit er sich allein im Kinderzimmer beschäftigte.

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Dienstag, 06.06.2023

G erzählte in der KiTa morgens als allererstes freudestrahlend und sehr stolz, dass sie nun allein draußen „hinmachen“ (ihre Wortwahl) kann. Offenbar hatte die auf dem Hof umher-inlineskatende Mädelsgang das gemeinsam geübt…

Naja– besser so als sich auf die Hacken zu pinkeln. Man muss die Meilensteine feiern, wie sie fallen.


„Auf Arbeit“ im Gespräch mit einer Kollegin (wir erzählen beide auf einem demnächst stattfindenden Teamtag was zu Arbeitsorganisation und -methoden, kleinen Helferlein sowie Tipps und Tricks aus der Praxis) auf Microsoft Lists gestoßen. Das kannte ich nur rudimentär, aber wie wir uns so durchklickten machte es bei mir mit einem Mal Pling und ich hatte eine weitere Optimierungsidee für meine Ausschreibungsrecherche/-vorqualifikation vor Augen. Den Nachmittag über daher in Lists abgehangen und versucht, mit Power Automate und Power Apps Abhängigkeiten und Flows zu modellieren. Was sich da für Welten auftun! Wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle- und das könnte es offenbar–, dann könnten wir den Ausschreibungskram theoretisch medienbruchfrei innerhalb des MS Office Ökosystems (das wir sowieso nutzen) aufziehen und zu allen möglichen Ecken und Enden Verknüpfungen einrichten. Krasse Sache.

Mir liegt dieses Herumfrickeln und Ausprobieren sehr, gerade wenn ich selbst in der Materie drinstecke.


Nachmittags erkältungstechnisch sehr k.o. gewesen. Ich bat die Kinder, leise zu spielen damit ich mich für einen Power Nap hinlegen kann. Ums kurz zu machen: Das funktionierte überhaupt nicht, weil die Kinder die Wörter „leise“ und „nicht stören“ offenbar nicht zu ihrem aktiven Wortschatz zählen.

Beim Abendessen Jott ganz begeistert von meiner MS Lists Idee erzählt, nur um herauszufinden das sowas für sie ein alter Hut ist weil sie damit bei sich schon lange arbeitet und Daten hin und her schiebt. Und sowas erzählt sie mir nicht!


Abends etwas näher mit den gestrigen Produkt-Vorstellungen von Apple verbracht. Ich bin leicht gehyped von der Vision Pro (und sehe sie zu gleichen Teilen kritisch bzw. bin etwas skeptisch). Mal schauen wann ich erstmals die Gelegenheit bekommen werde, sie auszuprobieren.

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Montag, 05.06.2023

Weiterhin erkältet. War vor allem morgens unschön, im Laufe des Tages gings aber besser. Zum Arbeiten reichte es jedenfalls.


Seit längerem mal wieder den Tag sehr konzentriert durchgearbeitet und nicht nur teilmotiviert von Aufgabe zu Aufgabe gehangelt.


Als die Zwillinge zu Hause waren, legte ich mich auf den Balkon und döste ein bisschen in der Sonne. Zumindest versuchte ich das– aus Gründen (J stänkerte die gemeinsam mit Freundinnen herumskatende G wiederholt an, weil er niemanden zum Spielen hatte) war das recht schwer. Ich erbarmte mich dann seiner und spielte mit ihm Federball.


Abends ganz schön k.o., aber trotzdem nicht schlau genug gewesen um früher als sonst ins Bett zu gehen.

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Sonntag, 04.06.2023

Einigermaßen okay geschlafen. Morgens weiterhin erkältet gefühlt, aber besser als gestern. Ist offenbar nichts allzu ernstes (sonst hätt ich auch gestern nicht so herumturnen können).


Kinderfragen…

„Kann ich aus dem Haarband ein Katapult bauen?“ (J)


Heute die Zugfahrt nach Stuttgart umgebucht, ich fahre nun über FFM. War ein bisschen knifflig, ich dachte ich muss ein neues Ticket buchen und das alte stornieren. Muss ich aber nicht, weil das Ticket weiterhin gültig ist und lediglich die Zugbindung entfällt. Ich kann also, wenn ichs richtig verstanden habe, mit dem bestehenden Ticket einfach in den anderen Zug steigen und nach Stuttgart fahren. Für die neue Verbindung reservierte ich mir noch einen Sitzplatz, weil ich auf keinen Fall in einem ohnehin vollen Zug umherirren und einen Sitzplatz suchen möchte.

Was im Nachgang so banal klingt, war ein ziemlicher Akt und dauerte seine Zeit. Ich fand nämlich erst keine gute Verbindung, dann waren bei einigen okayen Verbindungen keine Sitzplätze reservierbar, dann entdeckte ich das ich bei der Verbindung die freie Sitzplätze hatte und nur zweimaliges Umsteigen beinhaltete aber, dass die Umsteigezeit lediglich 13 Minuten betrug usw usf. Jedenfalls war ich sehr, sehr glücklich, als ich dann die richtige Verbindung hatte– und das auch in der richtigen Klasse, denn ich Nase hatte, obwohl ich ein 1. Klasse Ticket hatte, nach Reservierungen in der 2. Klasse geschaut und stieß so auf zusätzliche Hürden in Form von nicht mehr verfügbaren Sitzplatzreservierungen. Danke an Jott, der fiel das nämlich auf.

… ein bisschen Restunsicherheit besteht, ob das wirklich alles gutgeht, aber das werd ich am 11.06. erfahren.

Während der Umbuchung kurz überlegt, ob ich einfach am 12.06. morgens 6:30 Uhr fliege, aber dafür müsste ich kurz vor 4 Uhr aufstehen– und das an einem Tag mit einer fordernden Veranstaltung bis in den späten Nachmittag. Soweit kommt es nun zum Glück nicht.


Heut waren wieder A, S und E zu Besuch. Nachträglicher Geburtstagswunsch von S: Kein Rommé, sondern gemeinsames „7 vs Wild“ weitergucken nach dem Essen (wir weihten in großer Runde den Grill ein). Ich hatte da keine große Lust darauf, die Serie hat für mich an Reiz verloren und ich mags auch nicht, passiv mitten am Tag vor dem Fernseher zu sitzen. Mir gingen auch noch diverse Dinge durch den Kopf, die ich erledigen wollte (Bezahlen diverser Ausflüge der Kinder in der kommenden Woche, das Haushaltsbuch-Update– das wurde immer wichtiger, weil seit Anfang Mai nicht mehr geschehen–, Blogbeiträge schreiben, um nur ein paar zu nennen; sinnvoll wäre natürlich auch Weiterbildung in Richtung Scrum gewesen aber weil ich ein Mensch von geringem Verstand bin, steht das nicht ohne Grund ganz hinten). Für etwas „aktives“, wie z.B. Rommé, hätt ich das nach hinten geschoben– aber für Trash TV?
Wir fanden dann eine pragmatische Einigung: Die drei anderen schauten die Serie (bzw. parallel auf ihre Smartphones), während ich eben mit dem Rechner auf den Knien daneben saß.


Die Pflege des Haushaltsbuches ist eine Hassliebe. Ich finds einerseits gut einen Überblick über unsere Ausgaben zu haben und entsprechend einplanen zu können, wieviel wir sparen und zurücklegen müssen. Das hat sich bislang bewährt, weil es mittlerweile keine überraschenden Ausgaben mehr gibt (hier bitte dreimaliges Klopfen auf Holz vorstellen) und wir für alles mögliche imaginäre Budgettöpfe haben. Beispiel: In ein paar Jahren wird wieder ein neuer Satz Reifen fürs Auto fällig werden. Weil ich Pi mal Daumen weiß, was das kostet, kann ich entsprechend einplanen das wir pro Jahr Summe X für neue Reifen ansparen müssen.

Andererseits sehe ich so gebündelt, wieviel Geld wir für allen möglichen Scheiß ausgeben. Unsere Ausgaben steigen seit Jahren mit wachsenden Einkommen, wir werden wenn das so weiter geht nie auf einen üppigen grünen Zweig kommen und immer nachbuttern müssen. Inflation und steigende Lebenshaltungskosten tun ihr übriges, die bemerken wir ganz konkret beim Einkaufen.
Das verhagelte mir regelmäßig die Laune.

Ich würd gern mal an irgendeinem Punkt „Halt“ rufen und Ausgaben reduzieren, um nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein immer mehr Geld verdienen zu müsssen. Das ist nämlich ganz schön schwierig. Aber jeder „Halt“ ist vom jetzigen Standpunkt aus ein Schritt zurück und Verzicht, und das ist mindestens genauso schwer… Wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, möchte man bestimmte Dinge nicht missen.
Alternativ hätt ich auch kein Problem damit, Geld anzusparen für einen größeren Urlaub– z.B. mal drei Wochen Italien mit den Kindern. Das ist ja auch ein mittlerer bis hoher vierstelliger Eurobetrag.
Oder, ganz verrückt, Geld investieren damit wir uns in 25 Jahren eine kleine Eigentumswohnung auf dem Mars kaufen können.

Und ja, mir ist natürlich bewusst in welch luxuriöser & privilegierter Situation wir stecken– vor 15 Jahren hätten wir uns über diese Art von Problemen gefreut…

(Schreibt der Typ, dessen Balkon relativ spontan neu mit Balkonmöbeln und neuen Grill eingerichtet wurde– es ist mir alles bewusst, und es schmerzt)


A schwächelte im Verlauf des Nachmittags, ihr bekam das Grillen offenbar nicht (die Galle…). Sie legte sich auf unsere Couch und schlief (Erinnerungen an Silvester). J und S puzzleten derweil, während ich auf dem Balkon die Sonne genoss, die Füße hochlegte und Blogbeiträge der vergangenen Woche nachschrieb.


Abends das übliche Programm, bzw. fast– nach dem Baden der Kinder schob ich wie am Freitag keine Sporteinheit ein. Stattdessen weiter Füße hochlegen und erholen.

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Samstag, 03.06.2023

Sehr erkältet aufgewacht & den Tag über auch genau so gefühlt. Vormittags trotzdem mit M in die Bibliothek gefahren– ich hatte es ihm versprochen & er hatte sich sehr drauf gefreut. Auf dem Weg hin und zurück immer mal wieder Fragen zur Straßenbahn, zur Strecke, zur Haltestelle, zum Weg usw damit er sich das einprägt. Ab dritte Klasse soll er das allein machen können.


Nach dem Mittagessen ein bisschen hingelegt, Power Napping mit Wecker um nicht völlig zermatscht drei Stunden später aufzuwachen. Im Anschluss mit den Zwillingen zum Schwimmen gefahren– ausnahmsweise trotz besten Fahrradwetter mit der Straßenbahn.

Während des Trainings der Zwillinge ein Eis für mich gekauft (<3 Capri) und im Schatten sitzend den Speiseplan für die übernächste Woche begonnen.

Die Rückfahrt über waren die Zwillinge sehr lebhaft, wollten die Haltestangen hochklettern und machten Faxen. Ich hätt sie gern einfach ignoriert, aber ich wollte auch nicht das sie andere Fahrgäste anstupsen/behelligen und keinen Halt haben/bei einer abrupten Bremsung (kommt ja vor) umherkugeln– eine Straßenbahn ist halt kein Spielplatz, das sollten sie mit ihren sechs Jahren auch langsam mal verstehen. Also entsprechend Ansagen gemacht, die zumindest ein bisschen was brachten.


Zu Hause erstmal alle Viere von mir gestreckt und mich ausgeruht, dann ganz gemächlich Wäsche gelegt und wegsortiert. Das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von allein.


Abends No Time to Die (endlich ist der bei Prime inklusive) mit Jott geschaut. Ich fand ihn gut, ein würdiger Abschluss für die Craig-Bonds. Teils etwas zuviel Special Effects- andererseits ist es eben ein Bond-Film, das gehört dazu. Vom Vorgänger (vor guten sechs Jahren gesehen, wofür so ein durchsuchbares Tagebuch doch gut ist) wusste ich ehrlich gesagt nichts mehr, das war aber auch nicht so wirklich wild weil der Film einen ganz gut abholte.

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Freitag, 02.06.2023

Morgens in der Akutsprechstunde eines Orthopäden aufgeschlagen. Ich dacht, ich könnts mal probieren. Akutsprechstunde, weil laut Doctolib der nächste Termin erst Mitte/Ende Juli verfügbar gewesen wäre– so lange wollt ich mit den bestehenden Rücken- und Hüftschmerzen dann doch nicht warten.

Direkt am Empfang abgewiesen worden– da ich die Schmerzen schon seit mehreren Wochen habe, sind sie nicht akut. Ich bekam aber immerhin einen Termin in einer Woche.

Beim nächsten Mal weiß ich dann, was ich mache– ich hab die Schmerzen dann zufällig erst seit ein paar Tagen.

… oder, ganz verrückt, ich geh tatsächlich direkt hin wenns nach drei, vier Tagen nicht besser wird.


Den halben Tag vollgefressen gefühlt nach der gestrigen Völlerei beim Georgier. Ich lerns aber auch nicht– wenns schmeckt, ess ich (und das sehr gern).


Den Tag über zusätzlich immer erkälteter gefühlt. Pünktlich zum Wochenende, yay.


Info der Bahn: Meine Fahrt von Magdeburg nach Stuttgart am übernächsten Sonntag findet nicht statt, ich könne aber Alternativen suchen. Uff. Schneller Blick in die Alternativen: Hohe/außergewöhnliche Auslastung erwartet, selbst bei Verbindungen mit zwei- oder dreimaligen Umsteigen. Alles wieder zugemacht, dafür hatte ich so ziemlich genau gar keinen Kopf.
So’n Scheiß.


Jott holte nachmittags das reparierte Auto ab und brachte auf dem Rückweg eine Kollegin mit, mit der sie sich für den Abend verabredet hatte. Einweihung des Grills zum Abendessen; meinem Eindruck nach war das Grillgut gleichmäßiger durchgebraten und außen knuspriger als beim Vorgänger. Sollte auch so sein– der Grill hat ordentlich Power und ist außerdem zwei Preisklassen drüber.

Nach dem Kinder Zubettbringen noch die Pflanzen an und um unseren Balkon herum gegossen. Es hat zuletzt vor vier Wochen geregnet, große Teile unseres Innenhofes sehen bereits wie Steppe/Savanne aus. Ausnahme: Besagte Pflanzen, die ich seit ungefähr zweieinhalb Wochen regelmäßig gieße. So haben wir eine einigermaßen grüne Oase um uns herum.
Anschließend ein bisschen gespielt, während die Frauen draußen erzählten, etwas zeitiger als sonst ins Bett.

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Donnerstag, 01.06.2023

Bisschen geschockt, dass schon Juni ist.


Mittags zum Elterngespräch mit Ms Lehrerin gefahren. Einen wirklichen Grund gab es nicht, es läuft ja alles gut. Ich finds aber besser, wenn man sich auch mal so sieht und im Kontakt bleibt und nicht erst, wenn die Kacke am Dampfen ist.

Wir besprachen also Ms Entwicklung in schulischer und persönlicher Hinsicht und stellten gemeinsam fest, dass er bei ersterem weiterhin sehr gut dabei ist und eher zur Unterforderung tendiert, während er bei letzterem eine schöne Entwicklung gemacht hat. Hörte ich alles (natürlich) sehr gern.
Nebenbei sein Leseverhalten angesprochen um einerseits eine fachliche Meinung zum Lesen von Büchern, die weit über seiner Altersklasse sind, einzuholen; andererseits um ein bisschen zu flexen und zu zeigen wie toll M ist.

Wir warfen außerdem einen vorsichtigen Blick in die Zukunft: Jott und ich überlegen, ob M ggf. bereits ab der 5. Klasse aufs Gymnasium geht und nicht erst nach der 6.. Seine Lehrerin sprach das Thema von sich aus an und tendierte genau wie wir zum Gymnasium nach der 4. Klasse, sollte sich die schulige Situation in den verbleibenden zwei Jahren nicht grundlegend ändern.


Nachmittags nahm ich gemeinsam mit Kollegen an einer Führung durch die Berliner Unterwelten (Unterirdisch in die Freiheit) teil und ging anschließend mit ihnen Georgisch (Restorani Tbilisi, sehr zu empfehlen– ich war da vor vier Jahren schon einmal) essen. Das ganze war ein spontanes nachträgliches Geburtstagsgeschenk, in einem der Teams war nämlich relativ spontan ein Platz freigeworden und ich wurde gefragt, ob ich einspringen möchte.

Die Führung war sehr anschaulich und interessant, wir lernten eine ganze Menge über Fluchten durch Tunnel, Kanalisation und das U-Bahnnetz aus Ostberlin nach Westberlin.

Blick in einen Original-Fluchttunnel

Jott gab unterdessen zu Hause Kindertagstraditionen aus ihrem Teil der Familie weiter:


Gegen 22:45 Uhr zu Hause gewesen und die immer noch arbeitende Jott überrascht.

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Mittwoch, 31.05.2023

Bürotag. Morgens mit dem Rad rein in die Stadt und nachmittags wieder aus.

Bis Rummelsburg/Ostkreuz flutschte es beim Reinfahren, ab dort wurde dann aber der Verkehr dichter/die Wegsituation ungünstiger.

Höhe Heizkraftwerk Mitte war ein Unfall, offenbar hatte dort ein Auto eine Fußgängerin beim Überqueren einer Straße erwischt. Zum Glück stand schon eine dichte Traube an Menschen um die Szene herum, einige Leute leisteten Erste Hilfe.


Auf Arbeit (da tatsächlich vor Ort keine Anführungszeichen) lediglich mit zwei großen Themenblöcken beschäftigt; Ausschreibungsrecherche & Aktualisierung meiner pers. Doku (die wird demnächst ins QM-System der Firma übernommen, da sie umfangreicher, aktueller und besser ist als alles andere was es dazu gibt) sowie Digitalisierungsberatung (bzw. Durchklicken durch das eGovernment-Portal für Baden-Württemberg und Mails hin- und herschreiben).

Zwischendrin ein 1:1 mit meinem Team Lead; wir brachten uns gegenseitig auf den neusten Stand und versuchten, in die Zukunft zu schauen.


Zu Hause recht zufrieden gefühlt– mein Tagwerk hatte ich geschafft UND mich noch ein bisschen beim Radfahren ausgepowert. Fühlte sich gut an.
Kehrseite der Medaille: Ich war von 7:30 Uhr bis 18:15 Uhr außer Haus.


Abends mit Jott bis in die blaue Stunde hinein auf dem Balkon gesessen und erzählt. Danach ein bisschen Queer Eye geschaut bzw. am Laptop gespielt.


Jott brachte morgens das Auto in die Werkstatt und erhielt im Laufe des Nachmittags eine Rückmeldung. Der Adblue-Temperatursensor ist offenbar vom AdBlue zerfressen. Der Sensor kann aber wohl nicht einzeln ausgetauscht werden, sondern nur innerhalb einer Teil- bzw. Baugruppe. Eine Reparatur ist nötig, ansonsten bringt das Auto offenbar nicht die volle Leistung (ungünstig) oder könnte einfach stehen bleiben (noch ungünstiger).

Kostenpunkt: 640 EUR.

Wie sagt Schwiegermutter immer: Auto fängt mit „Au“ an und hört mit „o(h)“ auf.


Unser neuer Grill kam heute an. Jott hatte sich seit längerem immer mal wieder mit dem Thema beschäftigt; mit der Balkonumgestaltung kam das Thema wieder auf. Zufällig hatte sie das gewünschte Modell am vergangenen Wochenende um die 160 EUR günstiger im Ausverkauf gefunden und direkt zugeschlagen. Wir sind also seit heute stolze Besitzer:innen eines Weber Elektro-Grills.

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Dienstag, 30.05.2023

Heute waren Pfingstferien an Ms Schule (ggf. sogar berlinweit?), er blieb daher mit mir zu Hause. Die Zwillinge gingen normal in die KiTa, ansonsten hätt ich Urlaub nehmen müssen.
Seinen freien Tag kostete M in vollen Zügen aus: Den Vormittag über spielte er ausgiebigst mit Lego und hörte Musik, bis er dann gegen Mittag zu mir ins Schlafzimmeroffice umzog, Rätsel in einem seiner Rätselhefte löste und das Krabat-Konzeptalbum von ASP mit mir hörte. Gemeinsames Pizza-Essen zu Mittag, dann gab es Ninjago auf dem Tablet für ihn und Digitalisierungsberatung für mich. Nachmittags zog es ihn wieder zum Lego (okay, ich hatte ihm gegen 15 Uhr gesagt das er nun genug geguckt habe); als ich mit den Zwillinge gegen 16:30 Uhr von der KiTa wiederkam saß er in seinem Zimmer und bemerkte unsere Rückkehr gar nicht weil er so versunken war.


Während J M beim Legospielen Gesellschaft leistete, gingen G und ich auf den Hof. Sie turnte an den Gymnastikringen herum und spielte mit anderen Kindern, ich zog mein Training durch und powerte mich aus. Schön, das im Freien machen zu können.


Vanessa findet gute Worte zur Letzten Generation. Das Thema hatten Jott und ich auch schon letztens beim Frühstück, wir sind uns da nicht sonderlich einig (Jott eher kontra, ich pro).

[…]

Während diejenigen, die den Klimawandel leugnen, die ihn verursacht haben, die um des eigenen Vorteils willen lobbyieren und lobbyiert werden, die mit dem Verfehlen der Klimaziele Rechtsbruch begehen – während diese Menschen kraft ihrer Macht und auf Kosten bereits der jetzigen, vor allem aber aller nachfolgendenen Generationen von Konsequenzen verschont bleiben, kriminalisiert der Staat mit dieser Aktion das Anliegen des Klimaschutzes. Es steht außer Frage, dass nicht alle Aktionen der Letzten Generation angemessen sind und mitunter auch einer rechtlichen Betrachtung bedürfen; es steht jedoch nicht außer Frage, dass ihr Anliegen legitim ist.

Die Duldsamkeit des Vinyls – Draußen nur Kännchen

Offenbar gibt es einen Masterplan für die Bahnhofstraße, wodurch sich die Verkehrssituation rund um den S Köpenick bessern könnte.

Vereinbart worden ist, dass unter anderem ein Bussonderfahrstreifen auf dem Gleisbett der Straßenbahn zur Entlastung des ÖPNVs eingerichtet und durch physische Barrieren abgetrennt wird. Zudem werden die Lichtsignalanlagen auf Optimierung geprüft, um einen besseren Verkehrsfluss zu ermöglichen. Weitere Maßnahmen, wie die Sperrung des Elcknerplatzes für den motorisierten Individualverkehr (ausgenommen Lieferverkehr) wurden angeregt und werden seitens der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf Umsetzbarkeit geprüft. Auch die Berliner Polizei wird mit einer verstärkten Präsenz im betreffenden Bereich dafür sorgen, dass Verkehrsregeln eingehalten werden und so keine vermeidbaren Rückstauungen durch rücksichtsloses Übertreten von Verkehrsregelungen entstehen können.

Bahnhofstraße: Sonderfahrstreifen für den Nahverkehr soll Verkehr beschleunigen – Pressemitteilung vom 23.05.2023 – Bezirksamt Treptow-Köpenick

Ich liebäugele hiermit: Eine Fahrradtasche, die sich auch als recht schicker Rucksack nutzen lässt… Das stört mich nämlich bei meiner aktuellen Gepäckträgertasche die kann ich nur als Umhängetasche nutzen und das sieht blöd aus (find ich). Aber ach, um die 150 EUR… Ich glaub, dafür ist mein Leidensdruck einfach nicht groß genug.