Das Wetter war heute insgesamt etwas besser– vermutlich hatte sich der Himmel gestern einfach leergeregnet. Weil es Vormittags schön sein und erst ab Mittag wieder regnen sollte, fuhren wir nach einem entspannten Frühstück mit Sack und Pack an den Strand, badeten, spielten und sonnten uns.

Gegen Mittag zog es sich zu; wir bauten das Strandlager wieder ab, verstauten alles im Auto und fuhren nach einer vergeblichen Suche nach einem Imbiss mit noch freien Sitzplätzen– man kann ja nicht jeden Tag groß Essen gehen– über einen Abstecher zum Lidl wieder ins Ferienhaus zurück. Während Jott in den Lidl huschte um noch ein paar Lebensmittel zu kaufen, saßen die Kinder und ich im Auto, hörten Musik und schauten zu, wie erst ein paar Tropfen und dann sintflutartiger Regen ausbrach.
Nach Mittagessen und anschließendem Kinderkino– mit Analogfernsehen und, zur großen Freude der Kinder, Werbung– war das Wetter wieder schön. Zwar etwas frischer als Vormittags, aber immerhin sonnig. Jott und ich zogen also mit den Kindern wieder an den Strand und bauten mit den Kindern Sandburgen bzw. schauten ihnen beim Baden zu (uns wars dann doch etwas zu frisch).
Schreckmoment als unser Wasserball gefühlte drei Sekunden, nachdem ihn die Kinder ins Wasser mitgenommen hatten, abtrieb und die Jungs noch versuchten, ihn wieder zu erwischen und dabei etwas zu weit rausliefen. Ich sprang nach Umziehen in Rekordzeit ins Wasser um Ball und Kinder zu sichern, hatte aber nur bei letzteren Glück– sie waren auf Zuruf stehen geblieben und warteten auf mich. Kurz die Kinder beruhigt und gemeinsam zugesehen, wie der Ball weiter aufs Meer hinaustrieb. Kurz überlegt ob ich den noch holen könnte, aber Hand aufs Herz: Ich bin alles andere als ein geübter Schwimmer (und selbst das ist schon übertrieben– ich schwimme eigentlich so gut wie nie) und der Ball war bestimmt schon 150 Meter aufs offene Meer getrieben– das schien mir dann doch etwas zu riskant für einen popeligen Wasserball. Stattdessen die Jungs beruhigt, gemeinsam aus dem Wasser gegangen und dabei erklärt das sie in solchen Momenten genaus so verfahren sollen wie wenn ihnen ein Ball auf die Straße rollt: Stehen bleiben und auf keinen Fall hinterher laufen. Wenn der Ball kaputt geht, kaufen wir einen neuen, Hauptsache sie rennen nicht vor ein Auto. Verstanden sie auch, war dann auch okay. Wir schauten dann noch vom Ufer zu wie der Ball weiter abtrieb und widmeten uns anschließend dem Sandburgenbau.
(Trotzdem leichter Verdruss auf meiner Seite, ich wäre natürlich gern der Held der Kinder gewesen der ihnen den Ball triumphierend zurückbringt)
Abends zu lange auf Instagram gehangen, anschließend mit der Familie den morgigen Tag geplant und erzählend den Tag ausklingen lassen.


Eine Antwort auf „Montag, 24.07.2023 – Baabe 2023 Tag 3“
Sie sind auch so der Held der Kinder. Die ruhige Ostsee ist tückischer als man so denkt. Mit ablandigem Wind ist nicht zu spaßen.
Das war genau so.