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Sonntag, 18.06.2023

Wie die Zeit vergeht: M wurde heute 8 Jahre alt. 8!


Wider Erwarten schlief das Geburtstagskind heute lange. Ganz im Gegensatz zu den Zwillingen, die offenbar schon recht früh im Wohnzimmer saßen, Tablet spielten und auf M warteten. Gegen 8 Uhr (ob er nächstes Jahr bis 9 Uhr schläft?) war es dann soweit. Große Beglückwünschung, Geschenkübergabe und gemeinsames Frühstück, nach dem die Kinder die Geschenke ausprobierten.

Weil am Nachmittag die Geburtstagsfeier stattfand, wuschen wir die Kinder direkt am Vormittag, Abends wäre zu stressig gewesen. Während Jott schonmal das Abendessen vorbereitete (Bolognese), pusselte ich in der Wohnung herum.

Vormittags kamen Jotts Mama nebst Frau aus Magdeburg zu uns, sie wollten gemeinsam mit uns Geburtstag feiern.


Die Sonntags-Sporteinheit fand heute vor dem Mittagessen auf dem Hof statt, während die Kinder um mich herum spielten. War angenehm da draußen, die Anwesenheit/Blicke ebenfalls anwesenden Nachbarn störten mich weniger als erwartet.


Gemeinsames Mittagessen (Pizza), dann Runterzählen bis die Gäste kamen. Die Zwillinge waren gefühlt aufgeregter als M.


14 Uhr stieg die Party. M hatte sechs andere Jungs eingeladen, mit denen er ins Kino gehen wollte. Das war unser Vorschlag, um den Geburtstag weniger stressig ablaufen zu lassen; M folgte dem gern. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Friedrichshagen ins Kino Union und schauten dort „Der Super Mario Bros. Film“. Die Kinder hatten Spaß und fanden ihn gut, sogar die die ihn bereits gesehen hatten. Jott und ich fanden ihn… Naja, wir freuten uns das die Kinder Spaß hatten und wir ein für uns unstressiges Programm hatten.

Zurück zu Hause spielten Jotts Mama und ich mit den Kindern eine Runde Fußball, während Jott das Abendessen vorbereitete. Die Jungs sind nun in einem Alter, in dem auch was bei rumkommt, ich hatte beim Spielen eine Menge Spaß.

Nächstes Jahr lassen wir das mit Kino und so und gehen einfach an der Wuhle rumbolzen. Ist auch deutlich günstiger.

Nach dem Abendessen wurden die Kinder wieder abgeholt. Als der letzte Gast raus war, high-five-ten wir uns gegenseitig, räumten auf und legten die Füße hoch.

Die Omen fuhren Abends wieder nach Hause, Jott und ich machten jeder sein/ihr Ding.


Jott und ich sind gerad süchtig nach Railbound. Ich hatte das vor kurzem im App Store gesehen und gekauft; als ich Jott bei einem Puzzle um Rat fragte schlug das Spiel sie in den Bann und nun hat sies auch. Mal schauen, wann sie weiter ist als ich– ich tu mich mit Logik-Puzzlern schwer (hab aber trotzdem Spaß dran).

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Samstag, 17.06.2023

Vormittags mit Jott eine Wellness-Session bei MyWellness am Kudamm gehabt. Sie hatte von ihren Kollegen einen Gutschein bekommen, den wir heute einlösten. L passte auf die Kinder auf, das war für uns alle in der Länge ein Novum. Beim letzten Mal, als sie alle drei hatte, waren wir nur 50 Meter entfernt und auch nur gute anderthalb Stunden weg– diesmal war es das andere Ende der Stadt und direkt 4 bis 5 Stunden.

Das Wellness tat uns supergut, es war richtig schön. Wir hatten eine Suite für uns allein, in der es Sauna, Whirlpool, Wasserfalldusche und eine Hydromassage gab. Wir nutzen alles fleißig und mehrfach, die Zeit verging wie im Flug.

Bonus einer privaten Suite: Jott 2 Stunden am Stück ohne Störung nackt sehen (hehehe)

Als wir zurückkamen, waren L und die Kinder mit Mittagessen fertig und schauten Coco. Wir verabschiedeten L, aßen einen Happen zu Mittag und schauten noch ein bissche mit. Gerade, als der Film so richtig kitschig schön wurde (mit anderen Worten: als ich mitgucken wollte), mussten G, J und ich allerdings zum Schwimmen aufbrechen– und das auch noch im strömenden Regen, es goss wie aus Eimern (endlich!). Wir machten uns fertig, stiefelten mit Gummistiefeln, Regenjacken und Regenschirmen zur Straßenbahn und… 

… sahen das die Straßenbahn auf Grund des Köpenicker Sommers nicht fährt. Mistekiste.
Also alle wieder rein, Plan B aktiviert: Jott fuhr die Kinder zum Schwimmen.

Ich übernahm dafür Jotts Aufgaben: Bäder putzen & Wohnung aufräumen. M hörte derweil Musik, baute Lego und freute sich über seine Freizeit. Als ich fertig war, hätt ich nochmal ein Wellnesspaket gebrauchen können– zusätzlich gab es auch noch drei Maschinen Wäsche zu legen und zu verräumen, das machte ich dann auch direkt.


Abends Deko und Geschenke für den morgigen Kindergeburtstag vorbereitet und die letzte Folge Sweet Tooth geschaut.

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Freitag, 16.06.2023

Gemeinsames Home Office mit Jott. Wir trafen uns den Tag über mehrfach an der Kaffeemaschine, hatten ansonsten aber keine großen Berührungspunkte. Die Bringmeister-Lieferung nahm sie heute entgegen, ich steckte in einem Termin und konnte nicht raus.


G war auch heute morgen fit, sie ging daher in die KiTa. Beim Abholen sagte sie, dass sie Vormittags nochmal Kopf- und Bauchschmerzen hatte und sich auch Mittags hatte hinlegen sollen, aber offenbar war es nicht schlimm genug als das die KiTa uns anrief.


Abends Couching mit Jott, wir schauten Sweet Tooth auf Netflix, aßen Chips und tranken selbstgemachte Cocktails. Halb Elf ins Bett, weil ich die Augen nicht mehr aufhalten konnte.

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Donnerstag, 15.06.2023

Anruf der KiTa am Mittag: G habe Kopf- und Bauchschmerzen, sei blass und sehr ruhig– ich solle sie bitte abholen. Yay.

G sah in der Tat aus wie das Leiden Christi, fing sich aber zu Hause schnell. Sie aß trotz Mittag in der KiTa zwei Toasts, legte sich fünf Minuten hin, spielte anschließend in ihrem Zimmer und ein bisschen Tablet, aß zum Vesper nochmal zwei Toasts mit Schoki und fuhr gegen 16 Uhr mit ihren Inline Skates in die KiTa, um J abzuholen.

Kann also wohl nicht so schlimm gewesen sein. Vielleicht eine leichte Migräne? Das würde erklären, weshalb sie am morgen ganz normal fit war, dann durchhing und nachmittags wieder zur alten Form zurückkehrte.


Den ganzen Tag Gewummer der Bauarbeiten vom S Köpenick gehört. Die Brücke der Unterführung zum Forum Köpenick wird gerad abgerissen, da das solider Stahlbeton ist wird das noch ’ne Weile dauern… Frage mich wie laut das für die Leute ist, die noch näher dran wohnen und bei denen die Schallwellen nicht durch mehrere Häuserriegel abgefangen werden.


Die gestern erhaltene Bandage sitzt sehr angenehm, stützt gut und zwingt mich, etwas gerader zu sitzen. Mal schauen wie es die nächsten Tage damit ist.


Jott kam heute etwas früher nach Hause, so konnte ich die tagsüber durch die G-Abholung und -Beschäftigung entfallene Arbeitszeit direkt nachholen und musste das nicht zusätzlich noch Abends machen.


… trotzdem Abends nochmal an den Rechner gesetzt, es ist gerad einfach sehr viel zu tun.

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Mittwoch, 14.06.2023

Durchwachsen geschlafen. G hatte Albträume, rief mehrfach und wechselte schlussendlich mit mir das Bett. Ich wachte also morgens recht gerädert im Kinderzimmer auf.


Halber Arbeitstag, ich hatte für meinen MRT-Termin einen halben Arbeitstag Urlaub eingereicht um mich nicht zu sehr zu stressen mit Nacharbeiten etc.. Morgens nach dem Wegbringen der Kinder unternahm ich einen Abstecher zum Rewe im Forum Köpenick, um jede Menge Schoki und Knabberkram zu kaufen– A hatte mich instruiert, dass ich auf keinen Fall ohne zu meinem MRT-Termin auftauchen sollte.

Wegarbeiten der wichtigsten Themen bis Mittag. Anschließend schwang ich mich aufs Rad und fuhr gute 40 Minuten in den äußersten Winkel von Bohnsdorf. Google Maps lotste mich durchs Straßengewirr, irgendwann einen Berg hoch und über kleine sandige Trampelpfade. Ich folgte skeptisch, erreichte aber pünktlich (und ganz schön verschwitzt) mein Ziel. Vorstellung, Übergabe Knabberkram, Annamnse, kurzes Warten, dann das MRT. Das war eine interessante Erfahrung, die ich so schnell nicht wieder machen möchte. Die Geräuschkulisse war für mich ok, es war zwar sehr laut aber irgendwie auch beruhigend. Weil im Raum parallel Musik lief, von der ich nur gelegentlich Bässe hörte, baute mein Kopf die MRT-Geräusche da mit ein– am Ende verwob sich alles zu einem technoartigen Beat, das war schon in Ordnung. Aber diese enge Röhre… Das war nicht meines. Ich hatte Glück, dass auf Augenhöhe ein Kratzer im Lack der Röhre war, da fokussierte und konzentrierte ich mich drauf. Kurzsichtigkeit sei Dank befand er (und somit das obere Ende der Röhre) sich auch genau am Rand meines scharfen Sichtfeldes, das half glaub ich auch. War trotzdem recht beklemmend und ging nur mit Kopf abschalten.

Nach einer guten Stunde und somit viel schneller als gedacht war ich dann fertig und konnte wieder nach Hause fahren. Ich schob noch eine Mittagspause ein und aß draußen einen mitgebrachten Fertigsalat, bevor ich mich aufs Rad schwang und mich auf den Heimweg machte.

Unterwegs hielt ich beim Sanitätshaus, um eine Rückenbandage und ein Tens-Gerät (das gibt Stromstöße ab, soll bei Schmerzen helfen) abzuholen. Direkt alt und verbraucht gefühlt.


Zu Hause kurz mit meinem Papa telefoniert, dann kam auch direkt schon M. Während er Mathe–Hausaufgaben erledigte, schaute ich mir seinen Sachkundehefter an und verdonnerte ihn dazu, die Schreibfehler der letzten paar Seiten zu korrigieren– ich fragte/erklärte, wieso wir bestimmte Worte so schreiben wie sie geschrieben werden und er schrieb. Ich hoffe, es bleibt was hängen.

Anschließend eine Runde Sport, die erste richtige seit beinahe drei Wochen. Ich trug die Rückenbandage dabei, die dadurch zusätzliche Stütze im Rücken war sehr angenehm.

Im letzten Satz kam L mit G und J vom Kindersport zurück. Sie hatte die beiden heute von der KiTa abgeholt, zum Sport gebracht und bei uns abgeliefert, weil Jott lange im Büro blieb und ich die Zeit für meine Sporteinheit haben wollte. Kurz geschnackt, dann L verabschiedet, alle Kinder durch die Dusche gescheucht, Abendbrot gegessen und die Drei ins Bett gesteckt.


Memo an mich: Duschen bringt es nicht. Baden geht schneller, verbraucht weniger Wasser und ich muss danach keine Dusche abziehen/putzen.


Nachdem Jott hier aufschlug, unterhielten wir uns ein bissschen über die vergangenen Tage und planten die nächsten. Der Juni bleibt trubelig, da brauchen wir Abstimmung/Planung damit niemand auf der Strecke bleibt.

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Dienstag, 13.06.2023

Zweiter Seminartag. Nachdem wir gestern viel über nonverbale und paraverbale Kommunikation erfuhren, ging es heute um die verbale Kommunikation. Ein bisschen Theorie gepaart mit vielen vielen Übungen vor der Gruppe, inkl. Aufnehmen auf dem Handy zum besseren Nachvollziehen des Feedbacks. Ich stellte fest, dass es mir eigentlich ganz lieb ist wenn sich ein Bildschirm zwischen mir und den anderen Menschen befindet– die Auftritte vor der Gruppe waren außerhalb meiner Komfortzone. Aber genau dafür machte ich das ja letztendlich, um ein bisschen aus mir rauszukommen und mich zu verbessern.


Ootd.


Die Rückreise lief ebenso wie die Anreise gut. Ein Kollege nahm mich vom Nest nördlich Stuttgarts mit dem Auto bis zum S-Bahnhof Vaihingen im Süden Stuttgarts mit. Von dort fuhr ich mit der S-Bahn (die wie ein Regio bei uns aussieht) zum Flughafen und stieg (mit ein bisschen Wartezeit) in den Flieger nach Berlin. Vom BER fuhr ich anschließend mit Regio/S-Bahn nach Hause und war gegen 22:45 Uhr da– gerade rechtzeitig, um mit Jott ins Bett zu gehen.


Das war mein allererster Flug den ich ganz allein unternahm. Am Flughafen Stuttgart– der super leer war, das irritierte mich ein wenig; andererseits: Wer fliegt außerhalb der Ferien an einem Dienstagabend schon irgendwohin?– brauchte ich nach Ankunft erstmal 10 Minuten zum Orientieren und Durchschnaufen. Ich saß also in Sichtweise der Sicherheitskontrolle, trank einen Schluck Wasser, schaute mir alles in Ruhe an, las sicherheitshalber nochmal nach wie das alles so am Flughafen funktioniert (hatte ich natürlich davor gemacht, aber doppelt dreifach hält besser) und ging, als ich mich gefestigt genug fühlte, durch die Sicherheitskontrolle. Was mir positiv auffiel: Ich konnte Flüssigkeiten und technische Geräte im Rucksack lassen und musste nichts mehr rausholen. Sehr praktisch. Anschließend lief ich zum Gate, setzte mich hin, aß noch eine mitgebrachte Bretzel und eien Banane und arbeitete die Wartezeit noch ein bisschen vor mich hin.

2/3 der Fluggäste von Stuttgart nach Berlin waren dem Verhalten/Aussehen nach Berater/Unternehmes-Coaches/IT-Leute; ich hoffe sehr, dass man mir Beruf/Vorhaben nicht auch schon auf drei Meter ansieht.


Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass allein gepackt zu haben. Anreise, Hotel, Abreise– alles allein geplant, alles allein durchgeführt.

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Montag, 12.06.2023

Der Tag startete mit der örtlichen Müllabfuhr und einem Bewässerungstrupp, die kurz nach 6 Uhr ihrer Arbeit unter meinem Hotelfenster nachgingen. Aus Trotz im Bett liegen geblieben und versucht, bis zur eigentlichen Weckzeit 8 Uhr weiterzuschlafen. Funktionierte semi.


When in THE LÄND, do what the locals do: Bretzel zum Frühstück. Sehr fluffig, sehr wohlschmeckend. Ich hatte die Auswahl zwischen zwei Bäckern (beides kleine Dorfbäcker, keine Ketten), entschied mich für den einen und werd morgen den anderen probieren.


Ootd


Schon wieder diese Kirche.

Ich mag das, was ich vom Örtchen hier sehe. Nettes kleines Nest. Fachwerkhäuser, alte Kirche, alte Kneipen/Restaurants. Wirkt sympathisch.

(Relativierung: Mein Ausflugsradius erstreckt sich ca. 100m um den Ortskern.)


Der heutige Seminartag war interessant, erhellend, unterhaltsam und lehrreich. Ich bin hier, um etwas über Rhetorik zu lernen; vor dem Hintergrund das ich das a.) an sich interessant finde und b.) lernen möchte, wie ich Stimme/Körper besser in Szene setze und c.) besser (lebendiger, deutlicher, folgbarer) kommuniziere. Das gingen wir heute in größerer Runde an. Der Tag stand im Zeichen der nonverbalen bzw. para-verbalen Kommunikation, also Körpersprache, Lautstärke, Intonation. Viele spannende Sachen dazu gehört, einige Übungen ausprobiert und die Empfehlung bekommen, diese zu Hause fortzusetzen.

Unser Trainer/Coach hat jahrzehntelange Schauspiel- und Bühnenerfahrung und spricht so unfassbar gut, dass ich ihm den Tag über gebannt an den Lippen hin. Hab ich natürlich irgendwie erwartet, aber die Realität war dann doch nochmal beeindruckender. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Mensch sogut wie den ganzen Tag erzählt und dabei insgesamt nur 4 oder 5 Mal „Ähm“ oder vergleichbare Pausen- und Füllwörter nutzt. Auch Sprachführung, Tonhöhe und Sprachfluss waren bilderbuchmäßig, bzw. hörbuchmäßig. Das war wirklich sehr beeindruckend.

Nach Seminarende war ich durch und erholte mich erstmal auf dem Zimmer, inkl. einer Mini-Sporteinheit zum Kopf freikriegen.


Abends mit einem Kollegen Essen gewesen. Wir hatten uns vor Jahren schonmal bei einer Weiterbildung in Berlin getroffen und brachten uns beim Essen gegenseitig auf den neusten Stand.

Nicht zu sehen: Das dazu gehörende Brot.

Den weiteren Abend dann in Ruhe auf dem Hotelzimmer verbracht und (u.a.) eine Doku über den Blautopf und das unterirdische Höhlensystem geschaut.

(… sowas passiert, wenn man beim Gegend erkunden per Google Maps ein paar Mal falsch abbiegt)

Außerdem bei der Bahn die Kosten der Sitzplatzreservierung meiner stornierten Verbindung beansprucht. Der Zeitaufwand dafür war unnötig hoch, das ganze Prozedere unnötig kompliziert; mittendrin dachte ich was der Scheiß eigentlich soll für die 5,90 EUR– aber ich machte das aus Prinzip (was ein bescheuerter Grund ist, ABER!)

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Sonntag, 11.06.2023

Wesentlich besser und vor allem länger geschlafen. Einmal war ich wach als Jott gegen halb Zwei zurück kam und dann irgendwann morgens, als die Spatzengang unter dem Fenster aufwachte und Radau machte. Die Kinder schliefen bis ~8 Uhr, das ist ja Luxus.


Vormittags mit der Familie gebruncht und anschließend Jotts Mama beim Abbauen und Aufräumen geholfen. Gegen 13 Uhr fuhren wir nach Magdeburg, damit ich meinen Zug bekommen würde (ist das die richtige Beugungsform? – das müsste Konjunktiv 2 sein… ich kann nicht mehr denken).


Meine Reise nach Stuttgart lief alles in allem gut; im Sinne von „Ich hatte einen Sitzplatz und kam gemäß meinem Zeitplan an“. Der Zug hatte in MD ein bisschen Verspätung, fuhr vom anderen Gleis und die Sitzplatzreservierung– für die ich 5,90 EUR extra bezahlt hatte– war aufgehoben weil es sich um ein Ersatzfahrzeug handelte; ich fand aber einen anderen Sitzplatz weil die 1. Klasse relativ leer war. Der Anschlusszug in FFM hatte ebenfalls Verspätung, wodurch ich dann gute 50 stattt 35 Minuten Aufenthalt hatte. Das war mir relativ egal, ich saß dann halt mit meinem vor Ort gekauften Essen ein bisschen länger in der Sonne. In Stuttgart vom Regional- und Fernbahnhof zum S- und U-Bahnhof geirrt (das sind auf Grund der S21-Bauarbeiten verschiedene Bahnhöfe, die einen ca. 10 – 15-minütigen Fußmarsch auseinanderliegen; wie machen das Leute, die nicht so mobil und flink wie ich bin?), mit der S-Bahn nach Ludwigsburg und dann noch ein bisschen weiter mit dem Taxi bis zum Hotel.


Einer der Vorteile meines Deutschlandtickets: Ich musste mir in Stuttgart keinen Kopf um ein Ticket des lokalen Verkehrsverbundes machen.


Der Frankfurter Hauptbahnhof war sehr überfordernd. Unfassbar viele Menschen, unfassbar viele Möglichkeiten sich was zu Essen zu kaufen.


Nach Ankunft im Hotel erstmal verschnauft. Ich hatte zwar eine sehr angenehme Reise, aber ich war trotzdem ganz schön k.o..


Bin gespannt, ob mein Rückflug in irgendeiner Art durch das Air Defender 2023 Manöver beeinflusst wird. Ich flieg Dienstagabend, das sollte eigentlich gut gehen– aber ich drück mir trotzdem mal die Daumen.

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Samstag, 10.06.2023

Nicht so gut geschlafen– zuviel essen am Vorabend, unser Schlafzimmer bei Jotts Papa war sehr warm, es war sehr hell weil es keine Rollos gibt, ich wurde mehrfach durch meinen eigenen Husten geweckt… Die Kinder waren ab halb Sechs wach; ich konnte sie durch wildes Gestikulieren immerhin dazu bewegen bis halb Sieben liegen zu bleiben bis sie und ich leise aufstanden. Jott, die erst halb Drei wieder zurück vom Treffen mit ihrer Freundin war, durfte noch ein bisschen länger schlafen.


Vormittags ziemlich durchgehangen. Müde, immer noch Rest-erkältet, bisschen Kreislauf. Die Kinder waren sehr anstrengend, haten nur Grütze im Kopf und schafften es, vier Erwachsene in den Wahnsinn zu treiben.


Power Nap nach dem Mittagessen. Tat gut.


Nachmittags und Abends waren wir zum nachgefeierten Geburtstag von Jotts Mama eingeladen. Zwischen Kaffee und Abendessen (es wurde für uns gegrillt) schnappte ich mir die Kinder und ging mit ihnen auf einen nahen Spielplatz, damit sie sich austoben konnten. Wir spielten gemeinsam eine ganze Weile; immer im Wechsel mussten wir einem Kind das auf der Nestschaukel saß eine Mütze auf den Kopf werfen. Ich schaukelte an während sich M, J und G gegenseitig meine Mütze an den Kopf warfen. Ein großer Spaß, ich durfte auch mal rauf, wurde auch mal angeschaukelt und auch mit der Mütze beworfen.

Abends Grillen + Buffet; ich kam voll auf meine Kosten– Jotts Mama hatte extra für mich Salsiccia gekauft (man muss die ganze Familie gern haben).

Aufbruch meinerseits mit den Kindern gegen 21:15 Uhr, der Rest der Familie feierte weiter. Im Haus von Jotts Papa gründliches Absuchen auf Zecken, einmal Füße/Beine gründlich waschen und noch eine Maus-Folge gucken. G schlief dabei ein, J sah apathisch und mit leicht offenen Mund zum Fernseher und M hatte sich bereits eingekuschelt und hingelegt. Gegen 22:30 Uhr lagen die drei im Bett. Hoffentlich schlafen sie morgen länger als bis 5:30 Uhr…

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Freitag, 09.06.2023

Orthopädie-Termin am Vormittag. Ablauf: Der Orthopäde kommt rein, fragt kurz und knapp nach dem Grund meines Besuchs, lässt mich aufstehen, sagt nach drei Sekunden dass ich Einlagen brauche wegen Senk-Spreiz-Füßen; ich leg mich hin, er tastet mein Steißbein ab, murmelt mehr zu sich selbst „Sitzende Tätigkeit“, drückt zielgerichtet einen Wirbel, ich quietsche, er drückt „Hier tuts nicht weh, oder?“ sagend noch einen Wirbel, ich quietsche nicht, und überweist mich anschließend zum MRT und verschreibt mir noch Einlagen und eine Rückenbandage (bin jetzt offiziell alt und invalide).

Krasse Sache.

Hab anschließend im Sanitätshaus die verschriebenen Einlagen besorgt (mir wurden x verschiedene Modelle vorgelegt in allen möglichen Preisklassen, ich hab mich erstmal für die günstigsten entschieden– sehr zum Unmut der Mitarbeiterin dort) und die Bandage geordert und zu Hause einen MRT-Termin vereinbart. Nächsten Mittwoch ists, ich reichte also direkt noch ½ Tag Urlaub ein um nicht einen halben Tag rausarbeiten zu müssen. Das wäre nächste Woche auf Grund zu vieler anderer Abwesenheiten/Termine nicht so ohne weiteres möglich, daher eben aus Selbstschutz Urlaub.


Nachmittags mit Sack und Pack aufs Dorf bei Magdeburg gefahren. Jotts Mama feiert morgen einen runden Geburtstag nach, wir feiern mit.

Nach Ankunft grillten wir eine Runde, dann verabschiedete sich Jott zu einem Treffen mit einer Freundin während ich die Kinder ins Bett brachte und anschließend noch mit ihrem Papa und seiner Frau ein bisschen draußen quatschte.