Bisschen orientierungslos am Morgen. Jott und ich standen normal gegen 6 Uhr auf, mussten aber weder Brotbüchsen vorbereiten noch Kinder wecken und antreiben. Wir nutzten die Zeit um ein bisschen aufzuräumen und anschließend gemeinsam zu frühstücken, bevor Jott ins Büro aufbrach und ich mich ebenfalls an die Arbeit machte.
Relativ gemischter Arbeitstag, den Tag über gingen wieder ein paar Anfragen für meine Kollegin ein für die ich die Urlaubsvertretung übernehme. Ging aber alles gut aus, keine großen/dringenden Sachen. Meine Aufgaben konnte ich trotzdem abschließen.
Vormittags arbeitete ich eine Kollegin aus unserem Project Office in die Ausschreibungsrecherche/Vorqualifikation ein– sie wird mich während meines Urlaubs zumindest teilweise vertreten und dafür sorgen, dass unser gemeinsamer Geschäftsbereich weiter an Ausschreibungen teilnehmen kann.
On a side note: Diese Ausschreibungsrecherche ist ja nun nicht sooooo anspruchsvoll– man muss halt wissen, was die eigene Firma macht, schnell Inhalte erfassen können und diese dann ebenfalls möglichst effizient/schnell für die weitere interne (Fach-)Prüfung aufbereiten können. Und trotzdem ist das eigentlich der Part, der unfassbar wichtig ist und auf dem die ganze Firma basiert– ohne Ausschreibungsrecherche keine Ausschreibungen, ohne Ausschreibungen erheblich weniger/gar kein Umsatz, ohne Umsatz keine Firma (minimal überspitzt).
(Vielleicht rede ich mir das auch nur schön)
Mit der Post kamen heute neue Kostenbescheide: Der Schulhort in der dritten Klasse ist in Berlin nun ebenfalls beitragsfrei. Somit müssen wir die eigentlich angesetzten 80 EUR Hortbeitrag, für die wir schon einen Bescheid hatten, nun doch nicht zahlen. Super Sache.
Nach der Arbeit ein Paket für Jott abgeholt und die 25 Minuten zu Fuß hin- und anschließend auch zurück gelaufen. War schön, ich hatte mich den Tag über nur minimal bewegt und erreichte dadurch mein 10.000 Schritte-Ziel.
Auf dem Rückweg lief ich an der Wuhle lang, naschte ein paar semireife Pflaumen, entdeckte Biberspuren und einen Reiher und freute mich über den Spaziergang.




Kurzer Schreck am Vorabend: J hatte sich bei einem Ausflug mit Jotts Mama eine Platzwunde zugezogen, die geklebt werden musste. Weil ich ihn bei Jotts Mama in sehr guten Händen wusste (und er auf den Fotos, die sie schickte, verhalten grinste), war der Schreck tatsächlich nur kurz– sowas passiert, wenn man (Kind) in einem niedrigen Spieltunnel einen Rappel kriegt und dort mit seiner Schwester aufrecht Fangen spielen möchte… Herzchen und Umarmungen an Jotts Mama geschickt, die vermutlich zu Hause erstmal einen Schnaps nötig hatte.

Jott war Abends mit Kolleginnen essen. Ich nutzte die Zeit für eine ausgiebige Sporteinheit auf dem Hof. Mittendrin kam ein Facetime-Anruf von M, er vermisste Jott und mich und wollte erzählen. War niedlich, wir quatschten ein bisschen, er erzählte was er alles so gemacht hatte (meine Eltern waren mit ihm im Schiffshebewerk Niederfinow, ich war ein bisschen neidisch). Anschließend weiter Sport; als ich in der Dusche war kam Jott nach Hause– ich erschrak mich leicht, als ich ins Wohnzimmer kam und sie im Sessel sitzen sah, ich hatte nichts gehört.
Aufgefallen: Seit ich etwas regelmäßiger und öfter als zwei Mal die Woche Sport mache und diesen mit gezielten Übungen für die untere Lendenwirbelsäule kombiniere, sind meine Rücken- und Hüftschmerzen etwas besser geworden. Gute Sache.

