Arbeitstechnisch alles aufgeholt, was die letzten Tage liegen geblieben ist.
Die Kinder kamen allesamt wieder allein nach Hause. M hatte, wie Jott heute morgen auch, Kopfschmerzen. Ich schickte ihn mit einer IBU ins Bett, wo er sich einkuschelte und schnell einschlief. Das wird der erste Eintrag ins Kopfschmerztagebuch– selbst wenns nur am kommenden Wetterumschwung liegen sollte.
Ms Geburtstagsgeschenk (er hat sich die Dragonball-Mangas gewünscht) liegen offenbar seit Dienstag bei Nachbarn von uns. Heute waren sie nicht zu erreichen, hoffentlich dann morgen.
Jott war Abends mit einer Freundin zum Fußballgucken verabredet, die Kinder und ich schauten zu Hause. Vor der Kür kam aber die Pflicht, zwischen Abendbrot und Löwenzahn-Gucken mussten noch Unterwäsche und Socken gelegt werden.
Anschließend waren alle drei super engagiert dabei. M tat sich als dauerkommentierender Bundestrainer hervor (gruselig), G stellte interessierte Fragen (gern auch mehrfach) und J schaute einfach nur gebannt das Spiel an. In der Halbzeit verabschiedete sich G freiwillig ins Bett, die Jungs hielten bis zum Abpfiff durch– sehr zu meinem Leidwesen, ich wär nämlich auf Grund von K.O. und aufkommenden Halsschmerzen gern früher ins Bett gegangen.
Gut geschlafen, was will man mehr von einem Hotelzimmer/-bett.
Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir zum Firmensitz, arbeiteten dort einen halben Tag (es war, weil kein Bürotag war, ziemlich leer– ungefähr so wie in Berlin) und machten uns anschließend auf den Heimweg. Wieder Odyssee, diesmal aber auf anderen Wegen (Bus, S-Bahn, S-Bahn), bis wir den Flughafen erreichten. Von dort an war dann alles easy, in Berlin bekamen wir sogar noch die kurz nach der Landung abfahrenden Regios.
Ich habe beim Firmentippspiel für die EM vollständig auf KI vertraut und mir von der Soccer Match Outcome Predictor GPT alle Vorrundenspiele auswürfeln lassen. Mal schauen, wie die sich so schlägt :)
In aller Frühe (Wecker 4:47 Uhr…) nach Stuttgart aufgebrochen anlässlich eines Teamtags. Am Flughafen wie vereinbart (falsch– leicht nervös, weil ihr Regio Verspätung hatte) mit einer Kollegin getroffen und gemeinsam geflogen. Bis zur Ankunft in STR war alles okay, dann folgte aber eine ungefähr 90-minütige Odyssee mit U-Bahn, S-Bahn und Bus zum Hauptsitz der Firma nahe Ludwigsburg.
Der Teamtag startete mit einem gemeinsamen Mittagessen, es folgte ein Termin anlässlich der Frage, was denn eigentlich ein Team sei. Als die anderen sich eingangs ein bisschen wanden, sprang ich in die Bresche und legte meine Sicht der Dinge dar, worauf sich dann zum Glück eine recht interessante Diskussion entspann aus der einige Todos für uns herauspurzelten.
Anschließend fuhren wir nach Ludwigsburg zu einer Stadtrallye (schön gemacht, inklusive Abstecher zu DEM SCHLOSS) sowie einem anschließenden gemeinsamen Abendessen.
Fand ich viel schöner als das symmetrische Schloss und die nach Form angelegten Gärten: WildblumenwiesenPlatte für 2, zwang uns in die KnieNachtisch der Platte für 2, wir waren satt, aßen aber trotzdem– getreu dem schwäbischen Motto Liebr da Bauch vrengd, als am Wird was gschenkd.
Gegen 20 Uhr war bei meiner Kollegin I und mir dann schon die Luft raus, wir verabschiedeten uns von der Runde und gingen ins Hotel zurück.
Morgens eine gute Stunde gearbeitet, dann ins Bürgeramt nach Lichtenberg gefahren und meinen neuen Perso beantragt. Lief super easy, dank Termin (vor sieben Wochen geklickt…) war ich nach 5 Minuten wieder draußen und konnte nach Hause fahren. Insgesamt kostete mich der Ausflug trotzdem zwei Stunden Arbeitszeit; die hatte ich aber vorausschauend vorgearbeitet.
Die Kinder kamen heute allesamt allein nach Haus; J und G marschierten offenbar im Stechschritt während M schlenderte und nach ihnen ankam. Offenbar funktioniert das gut, wir können das also ab sofort eigentlich immer machen.
Dienstägliches Schwimmtraining, ich arbeitete wieder nebenbei. Auch heute war es im Schwimmhallenvorraum relativ ruhig, die In Ears reichten zur Abschirmung.
Abends Kofferpacken & Wohnung aufräumen. Ich fliege morgen für zwei Tage nach Stuttgart zum Hauptsitz der Firma, Jott wuppt solange alles allein– daher bereitete ich noch ein bisschen was vor damit sie hoffentlich ein bisschen weniger Stress hat.
Terminchaos: Zwischen 12 und 16 Uhr waren ein Handwerker für den Geschirrspüler angekündigt, von 13 bis 15:30 Uhr steckte ich in beruflichen Terminen und 16 Uhr fand ein Schulentwicklungsgespräch mit Gs Lehrerin statt. Zum Glück konnte Jott es einrichten und gegen Mittag vom Büro ins Home Office wechseln, ansonsten hätte das alles nicht so recht funktioniert.
Keine große Überraschung in Gs Entwicklungsgespräch: Sie ist eine gute bis sehr gute Schülerin, hat aber Motivationsprobleme und lässt sich infolgedessen sehr leicht ablenken und zappelt rum. Beruhigend, dass es in der Schule genauso ist wie zu Hause.
Abends ein bisschen der echten Welt entflohen und Azeroth unsicher gemacht, allerdings eher unmotiviert. Die aktuelle Erweiterung ist für mich mehr oder weniger durchgespielt, die neue Erweiterung kommt erst Ende August raus– da gibts gerad nicht viel das mich mitreißt.
Bisschen länger geschlafen, bis kurz nach halb Acht. Als ich wach wurde, war der Rest der Familie auch schon wach und aktiv; es gibt schönere Arten für mich in den Tag zu starten (nämlich in Ruhe vor allen).
Jott fuhr am Vormittag einen bei Kleinanzeigen gefundenen Tisch für die Wohnung ihrer Mama kaufen, wir anderen blieben zurück und machten… Sachen (keine Ahnung, das geben die Notizen nicht her).
Mittags kamen A, S und E vorbei. Wir grillten das erste Mal in diesem Jahr, das war schön. Anschließend Rommé wie immer, ich startete mit einem Handrommée und wurde Zweiter in der Gesamtwertung.
J sieht im Schlaf immer noch wie ein Kleinkind aus, es ist so putzig.
Auf Anraten eines brasilianischen Kollegen bestellte ich letzens eine Flasche Nega Fulo, einen Cachaça, zum Caipirinha-Mixen. Normalerweise nehmen wir Pitú, das werden wir jetzt nicht mehr machen können: Der Nega Fulo schmeckt viel aromatischer und ist sanfter, im Vergleich dazu ist Pitú fast schon sprittig. So hält das dekadente Leben Einzug…
Abends erschrocken die Europawahlergebnisse gesichtet. Herrje, wohin soll das führen? Was IST mit den Leuten, das sie so nach rechts driften und Populisten mit ihren vermeintlich einfachen Antworten in die Fänge gehen?
Wieder Sport am Morgen, wieder sehr stolz gewesen.
Diesmal kein Selfie, sondern eine frühstückende Entenfamilie.
In unmittelbarer Nähe des Wuhlespielplatzes nisten offenbar Krähen. Ein Pärchen war besonders neugierig und nahm mein Sport-Equipment immer mal wieder in Augenschein. Das brachte mich auf eine Idee: Beim nächsten Mal bringe ich ein paar Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne mit und schließe Freundschaft mit den Krähen. Im Gegenzug können sie mir dann coole Krähengeschenke machen oder meinen Feinden die Augen aushacken.
Vollgestopfter Vormittag. Rewe-Lieferung, Schulkram der Kinder beaufsichtigen, die Wohnung aufräumen… Uff. Am schlimmsten war eigentlich, die Kinder dazu zu bringen auch was zu machen– die verkrümelten sich nämlich nach dem Frühstück in ihre Zimmer und ließen alles stehen und liegen.
Am Nachmittag lieferte ich G bei einer Geburtstagsparty ab und fuhr anschließend mit den Jungs zum Habermann-See (einer der Kaulsdorfer Seen) zum Baden. Wir brauchen ungefähr 20 Minuten hin, das ist eine kinderfreundlichere Entfernung als der Kleine Müggelsee. Die Jungs fanden es toll, wir badeten zum ersten Mal dort.
Mittendrin spielten sich Dramen ab, eine neben uns verweilende Teenie-Gruppe zerstritt sich mir nichts, dir nichts und begann dann, sich zu prügeln. Bisschen unangenehm, da ich kein Russisch (M meinte, dass das sei Russich, weil es so klingt wie die Muttersprache seines besten Freundes) sprach wusste ich nicht worum es ging und war mir auch unsicher, ob man als leidlich erwachsener Mensch da irgendwie eingreifen muss– es zog sich und nervte auch. Irgendwann teilte sich die Gruppe und ging, dann war wieder Ruhe.
Auf dem Rückweg holten wir G wieder vom Geburtstag ab. Die Jungs futterten sich bei der Party durch während G versuchte länger zu bleiben und nochmal in den Pool des Gastkindes zu springen. Wir hätten noch da bleiben können, für die Eltern des Geburtstagskindes wäre das okay gewesen, aber ich wollte dann doch gern nach Hause.
Auf dem weiteren Heimweg sinnierte M darüber, ob die Eltern des Geburtstagskindes reich seien– ein Haus, ein Garten, ein Pool, eine selbstgebaute Schaukel und ein selbstgebautes Baumhaus (die letzten beiden waren besonders relevant) und wie die das machen… Schwieriges Thema, ich wüsste das allerdings auch gern. Vielleicht waren die einfach in jungen Jahren risikofreudiger als wir/ich, vielleicht haben sie geerbt, vielleicht haben sie von früh an soviel Geld verdient das sie ein Haus kaufen konnten. Vielleicht wohnen sie da aber auch nur zur Miete, wer weiß. Schade, das man sowas nicht einfach bei quasi Unbekannten fragen kann.
M wünscht sich zum Geburtstag ein Ramos-Trikot. Wie Jott und ich im Laufe des Abends herausfanden, sind die– weil mittlerweile quasi Sammlerstücke– unfassbar teuer (ab 150 EUR aufwärts, eher um die 250 – 300 EUR). Das ist ja unfassbar! Selbst normale Fußballtrikots von Vereinen kosten richtig Asche, günstiger sind nur die Semi-Originale aus Fernost. Meine Güte, man lernt nie aus.
Abends Bloggen statt WoW, Beiträge nachschreiben. Ich bin sehr froh, dass ich wenigstens auf Tagesbasis Entwürfe anlege, ansonsten wäre das noch schwieriger…
Ich bin nun Mitglied eines Webrings. Warum? Einfach so. Weil ichs bei ben_ gesehen hatte und interessant fand und mal gucken wollte. Als ich 2006 mit dem Bloggen anfing gabs das in meiner digitalen Nachbarschaft nicht mehr, zu dem Zeitpunkt hatten schon Blogrolls Einzug gehalten. Back to the roots also, bzw. auf zu neuen alten roots.
Auf dem Schulweg mit den Zwillingen fasziniert dem Summen in den in voller Tracht stehenden Linden gelauscht: Die Bienen und anderen Insekten hörte man von weitem.
Chat GPT 4o ist der Wahnsinn. Ich nutzte es die letzten Tage ausgiebig und bekam richtig gute Ergebnisse. Auch ohne großartiges Prompt-Optimieren. Ein bisschen Herumprobieren musste ich zwar, aber das ist ja auch eher Denkhilfe bzw. unterstützt beim Gedankensortieren.
Ich nutzte es unter anderem um mir ein Core-zentriertes Workoutprogramm inklusive Trainingsplan & Ausführungsanweisung zu erzeugen, mich inhaltlich auf einen Termin zu Auftragsdatenverarbeitung vorzubereiten, mir bei der Problemlösung im Scrum-Kontext zu helfen und um technische Gegebenheiten beim Kunden besser zu verstehen. Die Antworten waren wirklich gut, ich ließ die KI sich selbst verifizieren und nach Fehlern suchen und glich zudem mit meinem eigenen Wissen & Recherche ab. Ganz großartige Sache; GPT 4o ist ein toller Sparringspartner.
Die Zwillinge kamen heute wieder allein nach Hause und waren wieder stolz wie Bolle. Wir könnten wohl wirklich drüber nachdenken, ob sie das von nun an immer tun.
J berichtete nach ihrer Rückkehr sehr stolz, wie er das Schloss zum Grundstück mit einem Schloss geknackt hatte. Ich musste mir das zeigen lassen und schwankte zwischen Stolz und Entsetzen.
… diese Kinder wird NICHTS stoppen.
Als alle Kinder zu Hause waren fuhren wir in die Bibliothek, neuen Lesestoff für die Kinder ausleihen. M kam mit 11 dicken Mangabänden (Yu-Gi-Oh, Dragonball) nach Hause, J und G mit jeweils 5 oder 6 Büchern. Sind sie nun also erstmal wieder versorgt :)
Abends mit Jott The Last Kingdom weitergeschaut. Nach anderthalb Folgen war Schluss, wir waren beide k.o. von der Woche.
Eine halbe Stunden (~5:30 Uhr) als sonst aufgestanden weil ich mit Frischmachen & Brotbüchsen vorbereiten fertig sein wollte wenn die Kinder ~6:30 Uhr geweckt werden müssen– die Idee war, dass ich sie so in Ruhe „begleiten“ (alias: antreiben) könnte weil alles schon fertig war.
Das das eine gute Idee war, zeigte sich recht fix– die Kinder machten nämlich (wie sonst auch) recht viel, außer eben sich zügig fertig zu machen. Wir kamen dank meiner guten Vorbereitung pünktlich los; ich war recht stolz auf mich weil das alles so fluffig lief.
Beim Frühstück dann festgestellt, dass ich bei meinem vorbereiteten Frühstückskäsebrot… den Käse vergessen hatte.
Demut, Paul, Demut.
Die Zwillinge kamen heute erstmals allein nach Hause und waren stolz wie Bolle. Ich sah sie gemeinsam im Stechschritt über den Hof spazieren, sie hatten Sorge zu spät zu sein. Es lief offenbar alles gut; ich freute mich, sie freuten sich und wollten direkt morgen wieder allein laufen. Gucken wir mal.
Sehr niedlich: Wie sie auf dem Balkon auf M warteten und lautstark jubelten, als sie ihn sahen.
Als dann alle Kinder zu Hause waren, wurde es ein bisschen laut und wuselig– ich konnte kaum dem Webinar, an dem ich teilnahm, folgen. Auf dem Weg zum Schwimmen genau darauf hingewiesen: Wenn sie allein nach Hause kommen wollen, müssen sie ein paar Sachen besser hinkriegen (M auch, der ist auch so ein Schluffi der die Tür aufschließt, seine Sachen fallen lässt und bei lauter Musik spielen geht…).
Beim Schwimmtraining drüber gefreut das auf Grund des schönen Wetters die unfassbar lauten Kinder draußen spielten und ich drinnen in Ruhe weiterarbeiten konnte. Es sind die kleinen Dinge.
Abends eine Runde Sport auf dem Hof. G begleitete mich, die Jungs spielten Minecraft und aßen zwischendurch Abendbrot.
Jotts hielt mich mit Verspätungs-Updates auf dem Laufenden, letzten Endes war sie ungefähr 70 Minuten später als geplant wieder zu Hause. Weil ich ein Bär von geringem Verstand, aber mit einem großen Herz für Jott bin, blieb ich bis weit nach 23 Uhr wach, begrüßte sie und ging dann viel zu spät mit ihr schlafen.
Immerhin in der Gewissheit, am nächsten Tag nicht ~5:30 Uhr, sondern erst ~6:00 Uhr aufstehen zu müssen. Auch hier: Die kleinen Dinge.
Jott fuhr am frühen Morgen beruflich nach Stuttgart, zum Glück kommt sie schon am Donnerstagabend wieder.
Nachdem die Kinder in der Schule abgeliefert waren, entschied ich mich gegen eine Fahrt ins Büro, frühstückte mit Jotts Mama und verabschiedete sie anschließend.
Morgens in meiner Funktions als Krankheitsvertretung meiner Kollegin eine Mail mit der Bitte um Terminteilnahme bekommen. Bisschen Austausch, am Mittag kam die Info „Du, wundert euch nicht– das Thema ist bei uns groß und wichtig, da kommen ein paar mehr Leute als nur wir 3“. Artig für die Warnung bedankt, nichts groß dabei gedacht– ich dachte so an 5 oder 6 Leute vom Kunden.
… im Call waren dann 14 (!) Leute vom Kunden, dem technischen Dienstleister des Kunden und einem weiteren externen Partner des technischen Dienstleisters des Kunden. Meine Güte! Ursache für den Termin war ein technisches Problem beim Login ins Online-Banking des Kunden, da ist natürlich verständlich das die Aufmerksamkeit hoch ist– aber mit 14 anderen hatte ich nicht gerechnet. War dann aber auch nicht wild, wir brainstormten und testeten gemeinsam und nach einer guten Stunden konnten mein mich begleitender Kollege und ich wieder raus mit der starken Überzeugung, an der Stelle nicht zu einer Lösung beitragen zu können weil das Problem an anderer Stelle liegt.
… die Kollegin vertret ich nicht mehr. Das ist nämlich auch die, bei der während ihres Urlaubs immer irgendwelche obskuren Kundenwünsche an mich herangetragen werden.
Für meine Nachmittagsplanung hatte ich fest eingeplant, dass L die Kinder abholt. Wie ich dann so da saß und überlegte, ob und wann ich eine Runde Sport machen könnte, fiel mir siedendheiß ein, dass L ja gar nicht kann– sie hatte vor einer Woche schon abgesagt. Aus nicht mehr so ganz nachvollziehbaren Gründen hatte ich das zwar zur Kenntnis genommen, aber trotzdem mit ihr geplant.
Großes Glück also, das ich nicht ins Büro gefahren war, sondern zu Hause blieb. So konnte ich in aller Ruhe und pünktlich die Kinder abholen & M war nicht ewig allein zu Hause.
J war in der Schule beim Hort-Sport auf den Rücken gefallen, er klagte den ganzen Nachmittag über Rücken- und Kopfschmerzen. Offenbar hatte ihn ein anderes Kind am Bein gepackt, er hatte eine halbe Luftrolle gemacht und war anschließend wie ein Käfer auf dem Rücken gelandet. Weil er sich relativ normal verhält (für J-Maßstäbe), beließ ich es bei einem Kühl-Pad und einer Ibu am Abend– mal schauen wie es ihm morgen geht. Da er keine Anzeichen einer Gehirnerschütterung zeigt und sich normal bewegen kann (wenn auch offenbar mit Schmerzen) scheints nicht so wild zu sein.
Abends ein bisschen mit Jott geschrieben und beiläufig erzählt bekommen, dass sie gerad kreislaufbedingt mit Beinen auf einem Stuhl auf dem Boden eines Restaurants liegt. Was macht die Frau bloß in der Fremde?!
Keine Igelsichtung am Abend, ich schaute und horchte gründlich als ich nach vollbrachten Tagwerk mit einem Moscow Mule auf dem Balkon saß.