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Sonntag, 22.09.2024

Der Trainingsplan sagte für heute 70 Minuten Laufen an. Demzufolge trotz leichter Bauchschmerzen (das ist schon echt viel Zeit, mit Umziehen/Duschen eher 90 Minuten; will ich die investieren?) den Wecker für 6:45 Uhr gestellt und eine gute halbe Stunde später losgetrabt.

Erstes Hochgefühl (inkl. Arme in Siegerpose) beim Wendepunkt der Strecke nach etwas mehr als 35 Minuten, zweites Hochgefühl als der Timer das Ende des Trainings verkündete und ich nur noch fünf Minuten bis zur Haustür laufen musste.

In zwei Wochen steht laut Trainingsplan der 10k-Lauf an, ich werde aller Voraussicht nach so um die 78 Minuten unterwegs sein und weiß nach der Erfahrung heute auch, bis wohin ich laufen muss. Stand jetzt scheint das sehr gut schaffbar zu sein. Yay!


G war Nachmittags zum Geburtstag im Strandbad Grünau eingeladen, wir gurkten mit der Straßenbahn dort hin. Ganz schöne Strecke… Zurück nahm sie zum Glück die Mama ihrer besten Freundin mit, so mussten weder Jott noch ich raus.


Den Nachmittag größtenteils entspannt verbracht, die Jungs spielten bis auf eine kleine Pause gemeinsam, ich stürzte mich in den Story Mode von WoW und trieb die Geschichte voran.


Die ersten Wahlergebnisse aus Brandenburg, ehemaliger Heimat, sind besser als erhofft und schlechter als befürchtet.


Abends mit Jott auf der Couch abgehangen.

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Samstag, 21.09.2024

Sport am Morgen. Bisschen frisch wirds langsam, ich sollte mal die langen Sportsachen rausholen.


Nach dem Frühstück festgestellt, dass wir für Ms Hausaufgabe zu Montag noch ins Forum müssen– unser Drucker druckt nicht mehr in Farbe, für ein Lapbook für Musik braucht er aber Bilder bzw. Material und die/das idealerweise in Farbe. Wir ließen gleich noch bei Gs Uhr die Batterie wechseln und schauten uns bei Thalia um; die Kinder gingen mit ungefähr 692 neuen Geschenkideen raus.


Nachmittags nach Altfriedland ans Oderbruch gefahren, meine Mama hatte zum Geburtstagskaffee eingeladen. Lange Fahrt auf schlechten Straßen durch teils sehr idyllische Dörfer, teils erstaunlich wenig blaue Wahlplakette. Ich hoffe es liegt an der Chancenlosigkeit und nicht daran, dass sie schon gar nicht mehr müssen.

Wir aßen, tranken, erzählten und spielten bis in den Abend, es war schön. Mein Bruder hatte seine neue Freundin mitgebracht, die lernten wir somit auch kennen (das war auch Teil von schön).

In der Abenddämmerung zurück, G entschärfte es mittendrin während die Jungs (gerade so) wach blieben.


Starker Zwiespalt zwischen „Eigentlich könnt ich direkt ins Bett“ und „Ich muss meinen für Spielen vorgesehenen Abend auch nutzen“. Letzteres gewann.

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Freitag, 20.09.2024

Nachts erst von G (Alptraum, lauter Schlangen…) und dann (als ich gerad wieder eingeschlafen war) von J (Nase dicht, rumgeröchel) geweckt worden. Morgens ein bisschen sehr müde, ich bin das nicht mehr gewohnt.


Termine von 8:30 Uhr bis 14 Uhr, danach war ein wenig die Luft raus– was durch die Langweiligkeit der noch ausstehenden Aufgaben nicht besser wurde.


Im Team-Meeting Gratulationen fürs 10-jährige Firmenjubiläum eingeheimst. Wie doch die Zeit vergeht.


Rewe kam am Nachmittag pünktlich innerhalb des reservierten Zeitfensters– dass das ’ne Meldung wert ist, sagt alles.


Abends vorbildlichst zum Laufen aufgerafft, obwohl ich gern ein Faulpaul gewesen wäre. Was muss, das muss.


Später Ringe der Macht mit Jott geschaut, beizeiten ins Bett gewandert.

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Donnerstag, 19.09.2024

Bürotag. Wieder von Jannowitzbrücke bis zum Büro (und Abends wieder zurück) gelaufen, das war schön.

Im Büro viel Austausch, strukturell tut sich bei der Firma demnächst sehr viel, wir zerrissen uns das Maul besprachen das gründlich.

Abends Gaming.

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Mittwoch, 18.09.2024

Sehr unspektakulärer Standard-Tag, keine besonderen Erinnerungen/Notizen. Nach dem Feierabend das Kinder-und-Paul-Bad geputzt, Altglas weggebracht und gesaugt, während sich Jott darum kümmerte das die Kinder Hausaufgaben und Schönschreibübungen machen.

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Dienstag, 17.09.2024

Beinahe monothematischer Arbeitstag. Wir, also mein ebenfalls mit der Betreuung unseres Projektmanagement- und Zeiterfassungstools betrauter Kollege und ich, vertesten ein Versionsupdate des Tools. Weil es unser erstes Update seit Übernahme der Toolbetreuung war, mein Kollege das Tool noch nicht so gut kannte wie ich und wir beide die von unseren Vorgängern geerbte Excel-Liste mit Test Cases nur rudimentär kannten, verbrachten wir den Großteil des Tages in gemeinsamen Teams Calls mit 4-Augen-Check und viel Erklären. Am späten Nachmittag machten wir Schluss, wir waren beide ziemlich durch– das war anstrengend.


Mittendrin ein Augenarzttermin mit M. Seine Augen/Sehnerv konnten als Ursache für die gelegentlichen starken Kopfschmerzen ausgeschlossen werden, die Augenärztin tendierte nach Schilderung der Symptome auch zu Migräne.


Nach der Arbeit noch gemeinsam mit „Chatty“ an der Anzeige der Beiträge vom selben Datum aus unterschiedlichen Jahren gebastelt. Wir behoben ein paar Fehler und verschönerten die Darstellung. Nach einer guten halben Stunde war der okaye Stand von gestern final. Ich hab mich schon lange nicht mehr so über etwas gefreut :)


Ergonomische Arbeitshaltung: Check.


Abends beinahe Abklatsch mit Jott als sie gegen 18 Uhr nach Hause kam & gemeinsames Joggen mit G. Sie begleitete mich auf ihrem Fahrrad, fuhr mal vor und mal hinter mir und erzählte eigentlich permanent– ob ich nun in Hörweite war oder nicht.

Heute lief es sich besser als am Sonntag, wer weiß was da los war.


Abends gespielt und dennoch müdigkeitsbedingt früh ins Bett gegangen– nur um dann ewig nicht schlafen zu können… Also leise aufgestanden um die schlafende Jott nicht zu wecken und nochmal ein gutes Stück gelesen & weitergespielt. Gegen Mitternacht war der Kopf endgültig Matsch und ich legte mich wieder hin, trotzdem dauerte es gefühlt nochmal eine Ewigkeit bis ich dann endlich einschlief.

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Montag, 16.09.2024

Inspiriert von heibie habe ich mir ein WordPress-Plugin zur Anzeige von Beiträgen mit dem selben Datum aus anderen Jahren erstellen lassen. Das war super cool: Nach nur einem semi-durchdachten Prompt stand das Grundgerüst. Was dann folgte war ein Sparring zwischen ChatGPT und mir, in dessen Verlauf das Plugin erst in mein Theme und dann in ein Child Theme übergeben wurde, die Ausgabe im Blog selbst aufgehübscht wurde und wir uns anschließend an Optimierungen (Caching, Performance, verschiedene Ausgaben)/Fehlerbereinigungen machten. Anders als heibie benutzte ich die kostenfreie ChatGPT-Version, daher fiel das Tool mittendrin auch auf die nicht ganz so schlaue Version zurück– das merkte ich anhand von Ungenauigkeiten und Logikfehlern.

Nach gut 2 Stunden war eine okaye Version live, deren noch vorhandene Fehler ich morgen mit „Chatty“ bereinigen werde.

Ich bin total begeistert, wie einfach es mit ChatGPT war das hinzubasteln. Meine Programmierskills sind begrenzt, ich hätte das bei weitem nicht so schnell und komfortabel hinbekommen und mir beim Suchen und Zusammenstückeln von Code ziemlich einen abgebrochen. Noch dazu hätte ich vermutlich nicht so gut verstanden, was genau passiert– ChatGPT schrieb nämlich auch immer Erklärungen, wieso und weshalb dies und jenes so umgesetzt wird.


Nächstes Projekt: Ich baue mit ChatGPT eine Focus-App in Swift (der Apple-eigenen Programmiersprache), mit deren Hilfe ich bei Aktivierung eines Fokus-Modus Websites und Apps wegblocken kann um mich nicht abzulenken. Das Grundgerüst & Architekturkonzept steht schon, ich bin super gehyped.

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Sonntag, 15.09.2024

Wecker gegen 7 Uhr, halb Acht war ich an der Wuhle zur Laufrunde. Ein ziemlicher Krampf, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich nicht tief genug einatmen kann bzw. meine Lungenkapazität begrenzt ist. Vermutlich wäre es schlauer gewesen, die Runde ausfallen zu lassen.


Mittags kamen S und E zu uns. Wir spielten Rommé, in meinem Fall eher routiniert als amüsiert/mit Begeisterung. Anschließend gemeinsames Chillen, bzw. setzte ich mich noch ans Haushaltsbuch/die Rewe-Bestellung.


Abends weiter „Ringe der Macht“ geschaut.


Ziemlich k.o./abgeschlagen gefühlt. Das darf sich dann auch schnell wieder legen.

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Samstag, 14.09.2024

Kein Sport am Morgen– ich wollte ausschlafen, das war mir wichtiger. Funktionierte auch leidlich, ich wachte so ziemlich genau gegen 9 Uhr auf und hatte somit gute 2 Stunden mehr Schlaf als üblich am Samstag.


Nach dem Frühstück wieder Schulkram. Die alte Woche verarbeiten, die neue Woche vorbereiten… Leider notwendig, aber sehr nervenraubend. Gerade M, für den das erste Halbjahr der 4. Klasse so wichtig ist (er soll ab der 5. Klasse aufs Gymnasium, da braucht er sehr gute Noten und eine sehr gute Sozialverhaltenbeurteilung), hat ein bisschen Nachholbedarf beim Planen/Mitdenken. Wenn man weiß, dass man in anderthalb Wochen einen Test schreibt, könnte man sich ja schonmal selbstständig Gedanken machen was abgefragt wird und wie man sich vorbereiten kann. Das trainieren wir nun mit ein bisschen mehr Nachdruck als im vergangenen Schuljahr.


Zur Mittagszeit brachen wir zu einem Besuch im Zeiss-Großplanetarium auf und nahmen unterwegs auch S und E mit. Ms Klasse hat am kommenden Dienstag Wandertag ins ZGP (wie wir coolen Astro-People sagen), an dem M aber auf Grund eines Facharzttermins zur Mittagszeit nicht teilnehmen kann. Damit er trotzdem mitkriegt, was seine Mitschüler:innen lernen werden, fuhren wir also heute. Weil die Vorstellung zur Mittagszeit war, gabs unterwegs was auf die Hand, das ging besser als gedacht.

Im ZGP sahen wir „Mit Raketen zu Planeten“. Wir saßen in der Kuppel des Planetariums, an die Decke wurde der Berliner Nachthimmel, Raketen und das Sonnensystem projeziert & dazu wurde sehr anschaulich viel erklärt. Super Sache, das war sehr lehrreich und unterhaltsam. Die Kinder fandens auch toll, sind nun Weltraum-Fans und wollen gern noch weitere Veranstaltungen dieser Art besuchen– und auch mal selbst durchs Teleskop schauen.

Gelernt: Der neue (ach, Pluto…) Merkspruch lautet „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“


Auf dem Rückweg gut gefüllte Bahnen. Wir fanden heraus, dass in der Wuhlheide das „Gestört, aber geil“-Festival stattfand– die Leute die dazu unterwegs waren, sahen genauso aus wie man sich die Besucher eines so benannten Festivals/Konzerts vorstellt.


Zurück zu Hause ganz kurzes Füße hochlegen und dann im Turbo durch den Haushalt und zu Rewe gewuselt. Weil das Mittagessen ausfiel hatten wir den Kindern versprochen, am Abend warm zu essen, dafür fehlte noch ein bisschen. Nach Rückkehr ziemlich k.o. gewesen und dann doch nochmal eine halbe Stunde auf der Couch versackt.


Am Abend, trotz alledem, eine schnelle Sportrunde. Es war ganz schön frisch, ich hielt mich ran und war dann nach gut 45 Minuten durch.


Spielen am Abend. 23 Uhr dachte ich schon „Oh spät“, gegen Mitternacht folgte ich dann Jott ins Bett, in Gedanken schon beim gegen 7 Uhr klingelnden Wecker für die morgendliche Laufrunde. Naja– #yolo

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Freitag, 13.09.2024

Sehr k.o. obwohl ich ja nur zwei Tage weg war. Vormittags war das okay, da konnte ich selbstbestimmt arbeiten– am Nachmittag wurde es dann ein bisschen hakelig weil ich anlässlich des Sprint-Endes in meinem Scrum-Master-Projekt einen längeren Termin leiten durfte und dabei ganz da sein musste. Direkt im Anschluss gabs noch Folgetermine zu unserem internen Projektmanagement- und Zeiterfassungstool, ich war recht froh als die vorbei waren.


Abends weiter „Ringe der Macht“ mit Jott geschaut, nicht lange durchgehalten.