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Donnerstag,12.09.2024

Vormittags Team Event in Bamberg. Wir sollten per GPS Spots finden und Rätsel lösen, liefen aber irgendwann einfach nur noch durch die Altstadt und guckten. Mittendrin kam auch noch die Sonne raus und ja, mindestens die Altstadt hat schon was.


Mittendrin die Warntags-Sirenen. Erstaunlich viele Leute checkten nicht, dass ihr Handy munter vor sich hin warnte und spazierten munter durch die Gegend, begleitet von mehr oder weniger lauten Tuten.


Auf dem Rückweg in der Bahn gehört: „In Erfurt erreichen Sie ihren Anschlusszug nach“ … Pause … „kannichnichtaussprechen“.


Großer Schreck bei einer Kollegin: Kurz vor Ausstieg stellte sie fest, dass ihr Handy weg war. Trotz gemeinsamer Suche und Ortungsversuche blieb es unauffindbar. Wir trösteten, gaben Tipps und drückten die Daumen fürs Wiederauffinden.

Auf dem weiteren Rückweg kurz drüber nachgedacht was ich alles machen müsste wenn mir das passiert. Was für ein Krampf– da ist ja wirklich alles drauf… Kreditkarten, Konten, Mails, Erinnerungen, Notizen… Ganz schlimme Vorstellung.


Abends mit Jott „Ringe der Macht“ angefangen. Ich war sofort gehooked, Jott brauchte etwas. Mittendrin die Feststellung, dass wir wohl mal wieder Herr der Ringe schauen müssen (yay!).

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Mittwoch, 11.09.2024

Fahrt nach Bamberg mit der Firma. Reibungslose Bahnfahrt mit minimaler Verspätung. Ankunft gegen Mittag; Hotel in Ordnung, ich teilte mir wieder ein Doppelzimmer mit einem Kollegen. Wir machen das mittlerweile zum dritten Mal, das hat sich bewährt.

Nach dem Mittagessen Aufbruch zu Drachenbootfahren und „Fun Olympics“. Das Wetter war besser als prognostiziert und schlechter als gut gewesen wäre– es nieselte mal mehr, mal weniger bei 14°C vor sich hin. Ich war froh um den Pullover unter der Regenjacke. Wir absolvierten in gemischten Teams verschiedene Challenges wie Hufeisenwerfen, Bierkrugschieben, fränkische Begriffe übersetzen und eben Drachenbootfahren. Teambuilding eben– wenn man sich drauf einlässt, machts auch Spaß :)

Rückkehr ins Hotel am Abend, kurz Füße hochlegen und dann gings auf zur Abendparty. Essen, trinken, bisschen erzählen, dann wie gewohnt ein frühes Ende für mich– ich wollte nach dem Tag voller Menschen und Geräusche meine Ruhe.

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Dienstag, 10.09.2024

Jetzt hat uns der Alltag so richtig wieder: Heute fand das erste Schwimmtraining der Kinder statt. Alle drei müssen wieder zur selben Zeit am selben Ort sein, wir haben somit Glück das wir die Planung aus dem vergangenen Jahr übernehmen können– ich fahre Dienstags mit ihnen zum Schwimmen, Jott Donnerstags.


Was zieht man an bei 14°C und Nieselregen auf dem Wasser an? Wir fahren morgen mit dem ganzen Geschäftsbereich nach Bamberg fürs Teambuilding. Zum Programm gehören Outdooraktivitäten wie Drachenbootfahren und „Fun Olympics“– aber ich bin gerad sehr unsicher, was ich anziehen soll… Die letzten Wochen und Monate haben jegliche Erinnerung an nasskaltes Wetter ausgelöscht.

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Montag, 09.09.2024

Vollgestopfter Tag, diverse Termine. Zum Glück beschäftigen sich die Kinder selbst, so konnte ich noch ein bisschen Sortieren/Ordnen als sie dann schon zu Hause waren.


Weils letztes Mal so gut geklappt hatte, schob ich in der Medienzeit der Kinder wieder eine „Speed-Sporteinheit“ ein. Das ging schneller, war aber deutlich fordernder weil z.B. Dehnpausen fehlten. Am Ende schlackerten mir gehörig die Arme… Während die Jungs in den Tablets versanken, begleitete mich G nach draußen, hangelte mit meinen Gymastikringen und buk im Sandkasten Verpflegung für uns zwei.


Kräftezehrende und nervenaufreibende 30 Minuten nach der abendlichen Löwenzahn-Folge: Die Kinder machten mal wieder alles außer Zähneputzen und Nachtzeug anziehen.


Jott war Abends bei ihrer Mama, ich nutzte die Zeit zum Spielen und erreichte das Endlevel 80. Party! Jetzt muss ich schauen was ich als nächstes mache :)

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Sonntag, 08.09.2024

Furchtbar geschlafen und den für kurz nach sieben Uhr– ich wollte Joggen gehen– gestellten Wecker nachts ausgeschaltet. Kurz nach Acht Uhr aufgewacht und mit viel Zaudern und Zögern zu einer Jogging-Runde aufgebrochen. Heute gab der Trainingsplan einen 60-Minuten-Lauf vor– den ich nicht schaffte, weil ich zu schnell war. Eigentlich hatte ich angenommen, dass ich für eine Runde um den Wuhlesee ungefähr ’ne Stunde brauche– das sind ca. 7km–, aber dann war ich nach 50 Minuten schon wieder zu Hause und wollte aber auch nicht nochmal ’ne kleinere Runde drehen. So oder so: Die 7k fühlten sich sehr gut an.


Spätes Frühstück, anschließend fuhren wir die Kinder aus ihrem Schwimmcamp abholen. Die drei waren allesamt total happy und k.o.; J hatte sich bei einem Sturz die Schulter gezerrt, ansonsten waren sie quietschfidel. Sie hatten die Tage mit Baden und die Abende mit Party machen verbracht, zwischendurch gabs Essen und Eis– es klang sehr schön.
Auf der Rückfahrt ein kurzer Stopp bei Burger King, weil alle drei unisono von ihrem gewaltigen Hunger erzählten– zum Mittag im Camp gab es wohl nur Chili sin Carne.


Nachmittags dann Stress: Schulvorbereitungen, Wäsche, Haushalt, Kindergeschrei und die üblichen Anforderungen. Zum Glück war das irgendwann alles erledigt/abgehakt, im Anschluss tat ichs den Kindern gleich, setzte mich vor den Computer und spielte ein bisschen.

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Samstag, 07.09.2024

Früh aufgestanden für eine Runde Sport am Morgen.


Gemeinsames Frühstück, anschließend warten auf die Rewe-Bestellung. Als alles verräumt war, brachen wir zu einer Erledigungsrunde auf der Bahnhofstraße auf– Pakete abholen, nicht lieferbaren Kram einkaufen, neue Zylinder für den SodaStream holen. Jott verlängerte die Runde für eine Bummeltour durchs Forum und brachte Döner für uns mit, ich ging vollbepackt nach Hause und verräumte schonmal alles.


Nach dem Essen kniete ich mich ausgiebig in die Mail-Konfiguration für meine Domains & Mail-Adressen rein. Mein Anbieter hatte vor kurzem informiert, dass auf Grund von demnächst anstehenden Updates Anpassungen vorgenommen werden müssen, die hatte ich mir lose für heute eingeplant. Die nächsten drei Stunden– die Zeit verging wie im Fluge– kniete ich mich systematisch in das Thema rein und ging die nötigen Anpassungen an. Mittendrin Austausch mit Jott: Mir macht das „Rumfrickeln“ Spaß; ich beschäftige mich gern damit weil es mich interessiert, ich immer was dazu lerne und es schön finde, am Ende ein besseres Verständnis zu haben– ABER es kostet halt auch Zeit und Kapazität die mir für andere Sachen die mir auch Spaß machen fehlen. Andererseits würd ich z.B. nicht einfach so drei, vier Stunden am Nachmittag zocken wollen weil sich die Zeit am Ende nicht gut investiert anfühlt. Es ist wie immer ein K(r)ampf mit/um die „richtige“ Zeiteinteilung.
Anschließend ein kurzer Spaziergang an der Wuhle, um den Kopf vom Technikkram freizukriegen. Ich hörte die funk Sonderfolge zu den Wahlen in Thüringen und Sachsen und fühlte mich im Anschluss ein bisschen schlauer.


Nachdem wir gestern Abend die letzten Folgen von The Last Kingdom geschaut hatten, guckten wir uns heute Abend den anschließenden Film „Seven Kings must die“ an. Spannend und unterhaltsam, aber uns insgesamt etwas zu düster & traurig. Kein guter Abschluss für die Serie.


Gegen 23 Uhr bleiern müde, ab ins Bett– nur um dann nicht schlafen zu können, nichtmal als Jott dazu kam.

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Freitag, 06.09.2024

Wir lieferten die Kinder am Nachmittag beim Wochenend-Camp ihres Schwimmvereins ab und sind nun bis Sonntagmittag nur auf uns gestellt.

Auf dem Rückweg drüber gesprochen wie merkwürdig sich das Abgeben der Kinder ins Feriencamp anfühlt. Das ist doch nochmal was anderes als wenn sie bei der Oma oder in der Schule sind.
Bisschen überlegt was wir am Wochenende machen wollen. Die letzten Tage hatten wir ein bisschen was geplant, aber das werden wir über den Haufen werfen und einfach entspannen. Es werden sich vermutlich sowieso genügend Sachen finden, die gemacht werden müssen.

Zu Hause dann den Traum der Kinder gelebt: Wir aßen vor dem Fernseher und tranken dabei Limo. Dürfen wir ihnen nicht erzählen, sonst werden sie neidisch.

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Donnerstag, 05.09.2024

Bürotag. Allerdings ohne Aufzugselfie, weil mit mir Menschen im Aufzug waren.
Den Großteil des Tages dann mit Menschen aus München, Stuttgart und sonstwo am Laptop telefoniert. Ich hatte mir morgens einen Meetingraum blockiert und konnte so wenigstens am höhenverstellbaren Meetingraumtisch die Position wechseln, das war ganz nice.


Die Wärme wurde heute durch Wind abgemildert, so war der Heimweg (morgens wars noch angenehm) entlang Leipziger und Spreekanal eigentlich ganz schön. In der S-Bahn wurde es dann kuschelig…


Winter is coming: Die Kastanien fangen an zu fallen. Klar, dass ich mir direkt ein paar schöne eingesammelt habe und sie nun mit mir rumtragen werde :)


Direkt als ich zu Hause war gabs Abendessen. Das war schwierig, ich hätt noch ’ne kleine Pause zwischen Ankunft und aufeinanderprallen mit drei sehr lauten kleinen Menschen gebraucht.


Abends wieder nach Azeroth abgetaucht. Meine Nachtelfen-Druidin ist mittlerweile Level 77, ich genieße es sehr die neuen Gebiete zu erkunden und mir Zeit zu lassen um viel mitzubekommen. Sowohl Storyline als auch Gestaltung sind nämlich super und gefallen mir richtig gut.

Wie schön ist bitteschön Heilsturz?
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Mittwoch, 04.09.2024

Heißester Tag des Jahres mit 35°C, was soll der Scheiß. Ich will 17°C und Nieselregen, Herrgott.


Heute Termine ohne Ende, morgen auch. Werde also dafür, dass ich mit Headset mit Leuten aus München, Stuttgart und sonstwo am Laptop telefoniere, ins Büro fahren. Top.


Die nächste Woche soll nicht mehr so furchbar heiß werden, ich freu mich.

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Dienstag, 03.09.2024

Heiß. Scheiß Sonne. 32°C am 03. September, ich glaub es hackt.


Das Beste aus der Erkrankung „meines“ Entwicklers gemacht und einfach in den für die Meetings geblockten Zeiträumen still und leise vor mich hingearbeitet.


Das Laufen von heute Abend auf morgen früh verschoben. Zum Spazieren & mit meinem Papa telefonieren am Nachmittag reichte es noch, aber mehr war nicht drin.


Abends Jott ins Schlafzimmer verbannt und mit eingeschalteten Sound & ohne Kopfhörer gespielt. Keine heißen Ohren, yay!