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Mittwoch, 19.03.2025

Kein Bürotag heute. M klagte nach dem Aufstehen über Kopfschmerzen, daher fand ichs besser wenn jemand für den Fall einer notwendigen frühzeitigen Abholung aus der Schule zu Hause ist. Jott musste terminbedingt ins Büro, daher entschied ich mich dafür. Sonderlich traurig war ich nicht, so war der Tag etwas entspannter weil ich nicht fast zwei Stunden unterwegs sein musste.

Der Anruf kam dann gegen Mittag; ein sehr blasser M folgte kurz darauf und legte sich zu Hause erstmal ins Bett. Nach gut 90 Minuten gings ihm offenbar etwas besser und er hatte auch wieder Hunger, also machte er sich unter Anleitung (bzw. Lenken durch Fragen) eine TK-Pizza („Ich bin schon ein bisschen ein Held, Papa!“), aß und legte sich anschließend zum Hörspiel-Hören wieder hin.


Abends eine schnelle Runde Sport auf dem Hof. Es war ganz schön frisch, ich holte nochmal die Thermo-Unterwäsche raus.

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Dienstag, 18.03.2025

„Auf Arbeit“ Mitarbeit bei einer Ausschreibung, ich musste Texte erstellen die unsere Fachkunde mit unterschiedlichen Technologien belegen. Weil ich selbst zwar einige Buzzwords kannte, sonst aber keine weiteren Kenntnisse hatte, verschaffte ich mir mit Hilfe von Chatty erstmal einen Überblick über die entsprechende Technologie und klapperte im Anschluss Kolleg:innen ab, um Informationen über Projekte und Praxiseinsätze zu bekommen. Aus denen bastelte ich im Anschluss wieder mit Chatty einen Text zusammen, der quasi passgenau auf den Ausschreibungsgegenstand darlegte, weshalb wir in genau diesem Bereich Fachkenntnisse haben. Das war ganz spannend, ich war gut beschäftigt und lernte eine Menge dazu.


G blieb heute zu Hause bzw. bei Jotts Mama. Sie hat seit Anfang März einen Ausschlag der zwar abzuklingen schien, aber gestern erneut aufflammte. Daher vereinbarte ich einen Arzttermin, Jott setzte sie bei ihrer Mama ab und die ging dann zum Arzt mit ihr. G bekam nach Sichtung eine Cortison-Creme und eine Fettcreme verschrieben und hatte dann einen recht chilligen Tag mit Oma.


Zur Mittagszeit hörte ich überraschend einen Schlüssel in der Tür, dachte erst an G und Jotts Mama und war dann sehr überrascht, als plötzlich Jott in der Tür stand. Die Überraschung wich, als ich sah das sie wie das Leiden Christi aussah– offenbar hatte sie im Büro Migräne bekommen. Also Couch & Schlaf für sie und leises Weiterarbeiten für mich.


Nachmittags Schwimmtraining mit den Jungs. Die beiden hatten heute eine ruhige Stunde, der Großteil ihrer Gruppe war nicht da. Während sie trainierten, arbeitete ich wieder im Vorraum.


Als wir wieder nach Hause kamen, war Jott gerade aufgewacht. Ich setzte nur kurz die Kinder ab und lief noch eine Runde weiter, um G von Jotts Mama abzuholen. G war schon müde und ein wenig muffelig, vor allem aber beschwerte sie sich das sie nun noch nach Hause laufen müsse– und das, obwohl sie doch schon zum Kinderarzt gelaufen seien!

Das arme Kind…


Als die Kinder im Bett waren, lief ich noch eine Runde durch die Nachbarschaft (heute nicht an der Wuhle, es war wirklich finster und unheimlich) und schrieb im Anschluss noch eine Bewerbung.

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Montag, 17.03.2025

Toll gefühlt weil ich am Wochenende so viel Wäsche wegwusch und verräumte. Es reichte den Tag trotzdem für drei neue Maschinen… Und täglich grüßt das Murmeltier.


Spaßeshalber den Voice-Modus von ChatGPT ausprobiert und gefragt, ob es auch Italienisch mit mir sprechen kann. Kann es! Und zwar so schnell, dass mir Hören und Sehen verging und ich erstmal wie der Ochs vor’m Berg stand. Mit ein bisschen Anleitung gings dann aber– d.h. hier ergeben sich ggf. interessante Übungsmöglichkeiten. Da mal vielleicht noch ein bisschen recherchieren, wie man Chatty gut konfigurieren kann.


Jott schrieb heute den Widerspruch bzgl. der Nichtvergabe eines Platzes am Wunschgymnasium für M. Las sich sehr gut, mal schauen was nun passiert.


Die März-Crowdfarming-Lieferung kam :)

(Ich habe die Chance verstreichen lassen einen Insta-tauglichen Farbverlauf aus den Früchten zu legen)


Die Tage immer wieder vom nachgebenden MSCI-World gelesen und beim wöchentlichen Blick ins Depot auch festgestellt, dass es bergab geht. Sieht auch erstmal unschön aus, aber letztendlich ist das auch nur ein 8-Wochen-Tief (so ungefähr)– wieso wird das so überdramatisiert? Außerdem sollte das bei einem Anlagehorizont von ~15 Jahren und mehr doch nun kein Beinbruch sein?


Der Hautarzt, bei dem ich einen Hautkrebsscreeningtermin vereinbart habe, hat den Termin ohne Begründung abgesagt. Großartig, es ist ja auch so einfach, solche Termine zu bekommen.


Ein ehemaliger Kollege wies mich heute darauf hin, dass ein potentieller Arbeitgeber neue Jobs ausgeschrieben hat. Nachdem die Kinder im Bett waren und ich 15 Minuten Insta durchscrollt hatte, arbeitete ich also munter weiter an zwei Bewerbungen.

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Sonntag, 16.03.2025

Mit Wecker aufgestanden um morgens eine Runde zu Joggen. Ich kam nicht ganz so früh los wie geplant, mir ist schleierhaft wie Leute aus dem Bett aufspringen und quasi loslaufen können– ich brauch immer noch ungefähr eine halbe Stunde für wach werden, langsam umziehen und loskommen. Die Laufrunde war dann sehr schön, es war zwar überraschend kalt aber dafür sonnig.


Nach dem Frühstück bereitete ich direkt die Bolognese für die Lasagne vor, ich hatte nämlich für 11 Uhr eine Italienisch-Stunde gebucht. So konnte ich die Lasagne nach der Stunde schichten und wir konten pünktlich 13 Uhr essen.

G saß während meines Unterrichts neben mir und trank betont langsam ihren Kakao, um ja möglichst viel mitzubekommen. Immerhin war sie leise :)


Jott kam nachmittags zurück und brachte A, S und E mit. Das war nicht so ganz geplant, aber A hatte hier noch irgendwas stehen das sie mitnehmen wollte, S sollte sie mit E abholen und da lags offenbar nahe, dass dann alle drei noch kurz bei uns einfallen. Jotts Mama die ich zum Essen eingeladen hatte war auch da, so war also wider Planung full house.


Als alle wieder weg waren gingen die Jungs auf dem Hof spielen, ich spazierte mit G an der Wuhle entlang. Sie erzählte und erzählte und erzählte in einer Tour von ihrer bevorstehenden Klassenfahrt, das war ein bisschen niedlich.


Abends normales Sonntagabendprogramm: Kinder baden, Abendessen, Couch mit Jott.

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Samstag, 15.03.2025

Vormittags zwischen Flausch und Eskalation. Die Kinder feierten gemeinsam eine Geburtstagsparty für Teddybären und, im weiteren Verlauf, andere Kuscheltiere (inkl. Geschenke, Aktivitäten und Singen), anschließend hätten sich J und M beinahe geschlagen; wieder anschließend lagen J und G giggelnd auf der Couch und hörten Hörspiele (M las im Kinderzimmer, den hatte ich aus Sicherheitsgründen separiert).


Nachmittags mit den Kindern zum „Berlin Chocolate Festival“ gefahren. Ich hatte es mir voll und trubelig vorgestellt, es war jedoch in jeder Hinsicht nochmal ’ne Schippe drauf: Völlig überlaufen, super stressig, alles krass teuer. Die Kinder waren maximal unentspannt; J hatte Angst, verloren zu gehen und lief nur an der Hand, M moserte weil ihn die vielen Menschen und das wir nicht einfach in unserem Tempo laufen konnten nervten, während G ebenso wie J ziemlich eingeschüchtert von den Menschenmassen war. Wir liefen eine Runde übers Gelände, die Kinder aßen ein Eis (Erdbeer-Straciatella) und ich eine Scheibe Salame di cioccolato und dann gingen wir wieder.

Trotz alledem: Wir waren draußen, die Kinder hatten mal was neues gesehen und wir hatten den Nachmittag rumgebracht.

Bonus: Viele Brocken Italiensich gehört und teils verstanden. Yay!


Abends Sport auf dem Hof während die Kinder „Immer Ärger mit Grandpa“ schauten und von M zubereitetes Porridge aßen.

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Freitag, 14.03.2025

In der Post war heute ein Brief vom Schulamt mit einer sehr schlechten Nachricht. M bekommt keinen Platz. Nicht etwa, weil Noten/Sozialverhalten/Testergebnis nicht ausreichten, sondern weil er beim Losen Pech hatte. In seiner Leistungsgruppe gab es zu wenig Plätze für zu viele Kinder mit identischen Werten, sodass gelost wurde und M kein Glück hatte. Besonders bitter: Offenbar ging es um genau einen Platz, d.h. M ist unter den 31 leistungsstärksten Kindern das einzige Kind, das nicht genommen wird.
Jott und ich überlegen nun, was wir machen. Wir können Widerspruch einlegen, wir könnten eine Schulplatzklage anstrengen– aber ob das wirklich das gewünschte Ergebnis bringt und auch in Ms Sinne ist, wissen wir nicht. Wir müssen das noch ein bisschen sacken lassen und besprechen. M sagen wir erstmal noch nichts, bevor wir nicht selbst wissen was wir ihm sagen können.


Jott brach Mittags zum Wellness nach Leipzig auf, sie kommt Sonntag zurück.


… eigentlich wollte ich Abends noch laufen gehen, aber das haute zeitlich nicht hin, der Nachmittag war dafür nicht lang genug– und als die Knoblauchbaguettes fürs Abendessen im Ofen waren und ich Zeit gehabt hätte, wollte ich nicht weil ich die Kinder und den eingeschalteten Ofen nicht allein lassen wollte.

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Donnerstag, 13.03.2025

Bürotag, heute mit Standortmeeting und Socialising am Abend.


Zwischen Arbeitsende und Aufbruch ins Lokal am Abend eine Italienisch-Stunde zu reflexiven Verben. Mir rauchte danach der Kopf, so unmittelbar nach der Arbeit ist doch etwas fordernd.


Abends mit den Kolleg:innen bei Fischer und Lustig im Nikolaiviertel gegessen und erzählt. Eine Kollegin aus München fiel aus allen Wolken als das Thema auf Erwerbsarbeit & Kinderbetreuung ging (Ausgangspunkt war die Info, dass Jott Vollzeit und ich annähernd Vollzeit arbeite). Offenbar ist es selbst jetzt noch und sogar in München so, dass eine Ganztagsbetreuung ab KiTa-Alter (also quasi ab ~1 Jahr) und in der Grundschule nicht flächenddeckend angeboten wird, horrende Summen kostet und es ein soziales Stigma gibt wenn die Familien das auch bis 16, 17 Uhr in Anspruch nehmen. Irre, total irre. Zum Glück leben wir in Berlin bzw. im Osten.

Königsberger Klopse mit Kartoffelstampf. Klopse sehr gut, Kartoffelstampf mit Luft nach oben.
Kalter Hund & Aprikoseneis. Unfassbar mächtig, nach zwei Stücken konnte ich nicht mehr.

Relativ früh verabschiedet, mir schwirrte der Kopf– das Restaurant war unfassbar laut. Ich weiß nicht wie Leute das länger aushalten, ich überlegte sogar mittendrin ob ich nicht einfach 10 Minuten meine Lärmschutz-Ohrnupsies reinmache.

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Mittwoch, 12.03.2025

Von 8 bis 9 Uhr von zu Hause aus an einem Workshop teilgenommen, anschließend ins Büro gefahren.


Tageshighlight: Vietnamesich mit den Kolleg:innen.


Mit Chatty weiter an Workshop-Konzepten gearbeitet und versucht, Feedback einzuholen. Das Problem ist, dass ChatGPT ein Ja-Sager ist und erstmal alles toll findet, was ich so eingebe. Das brauch ich aber nicht, ich will es ja als Sparringspartner nutzen, Kritik bekommen und nachdenken müssen. Nach einer Konfigurationsanpassung bekam ich jedenfalls etwas kritischeren Input, mit dem ich was anfangen konnte.

Tell me when information are missing.

Tell me when I’m wrong or when there are flaws (logical, argumentational) in my remarks.

Be an advocatus diaboli.


Nachdem ich die letzten Wochen keine Energie für Babbel Live hatte und das schleifen ließ (nur zwei Stunde im Februar!), buchte ich mir kurzentschlossen für morgen und das Wochenende neue Sessions. Ich freu mich :)


Abends direkt nach der Rückkehr nach Hause auf den Hof gegangen und eine kurze Sporteinheit eingelegt– trotz Nieselregen, trotz Muskelkater, trotz nicht wirklich ausgeprägter Motivation. Aber muss halt.

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Dienstag, 11.03.2025

Das Schwimmtraining der Kinder fiel spontan aus, dadurch war der Nachmittag etwas stressiger als angedacht. Normalerweise mach ich gegen 15:15 Uhr Schluss, fahre mit den Kindern Schwimmen und arbeite vor Ort noch ein Stündchen weiter. Heute war an letzteres nicht zu denken, weil es einfach zu trubelig war… M brauchte Hilfe bei seinen Hausaufgaben, G kam alle fünf Minuten mit einem Anliegen, parallel klingelten Paketboten… Uff.


Zwischendrin kurzentschlossen den ChatGPT-Account auf Pro upgegradet, um nicht ständig auf ältere/nicht so leistungsfähige Modelle runtergestuft zu werden und Anhänge nutzen zu können. Mit der Sub kam auch Zugriff auf Sora, ich erstellte testweise direkt ein Video und war vom Output begeistert und ernüchtert. Da scheint viel Glück bei zu sein wie der Prompt initial umgesetzt wird.


M sollte erstmals etwas selbstständig online für seine Hausaufgaben recherchieren. Er googlet zwar schon gelegentlich auf seinem iPhone 7, das hat aber noch kein System. Ich nahm ihn daher ein wenig an die Hand und erklärte wie das mit dem Suchen funktioniert und wie er erkennt ob die Quellen vertrauenswürdig sind. Sehr low key, damit er a.) nicht überfordert wird und b.) nicht dicht macht– das sind ja elementare Skills, die er lernen muss.


Abends Bewerbungen geschrieben. Die interessanten Stellen sind bislang vor allem im Westteil der Stadt und bringen lange Fahrtwege mit sich, das ist ein wenig nervig. Vielleicht muss ich nochmal eine andere Plattform ausprobieren oder „freier“ suchen, um was näheres zu finden.

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Montag, 10.03.2025

Morgens ein Diadem beim Müllhäuschen gefunden, G war außer sich und trug es auf dem Schulweg.


„Auf Arbeit“ weiter an Workshop-Konzepten zur agilen Transformation gearbeitet bzw. mich selbst ein wenig aufgeschlaut. Einen großen Teil des Tages außerdem mit meinem Kollegen unsere Schulung vorangetrieben. Die hatten wir den Februar über recht stiefmütterlich behandelt, weil bei ihm andere Sachen wichtiger waren; wir reviewten heute den von mir erarbeiteten Stand, finalisierten und stimmten den weiteren Verlauf ab.


Abends die erste Sporteinheit seit ungefähr vier Wochen auf dem Hof gemacht. Als ich anfing war es noch hell, der Hof war voller Kinder und Erwachsener die neugierig guckten– das war ein bisschen ungewohnt, die letzten Monate war ich auf Grund von dunkel/kalt immer allein draußen… Aber gut, da müssen wir nun alle durch.

Danach schlackerten mir gehörig Arme und Beine, beim anschließenden Abendessen konnte ich kaum das Messer halten zum Stulle buttern…


Das große Kind bekam neue Hosen und neue Schuhe und könnte, wenn es ~20 Jahre in die Vergangenheit reisen würde, problemlos Anschluss finden.