Lange und sogar leidlich gut geschlafen, trotz des warmen Schlafzimmers.
Kein Sport, es war zu warm und die Luft STAND– sogar vormittags.
Seit dem gestrigen Nachmittag Rückenschmerzen. Scheint durch die Wärme schlimmer zu sein, ein Abkühl (Kindermund… Kühlakku) half.
Diese Scheißwärme macht mich fertig. Alles ist anstrengend und nervig. Als die Sonne nachmittags auf den Balkon schien und ich einmal kurz draußen war, fühlte sich das Atmen an wie in einer trockenen Sauna. Total irre, das gibts wirklich nur selten.
Die Kinder waren trotz Hitze gut drauf, sie durften vormittags und Abends (ohne direkte Sonne) durch den Sprenger hopsen und sich gegenseitig nasspritzen.
Spätabends auf Abkühlung hoffend auf den Balkon gegangen und von den immer noch 30°C überrollt worden. Total irre, ich kann mich nicht erinnern das es nachts schonmal so heiß war.
Ich möchte das nicht– vor allem nicht perspektivisch für die Zukunft :(
Weiterhin viel zu warm. Immerhin kam morgens beim Lüften noch ein bisschen frische Luft in die Wohnung.
Nach Telefonaten mit S-Bahn und Bundespolizei entschieden, den Vorfall der gestrigen Bahnfahrt zu melden. Vielleicht gibts ja Kameraaufzeichnungen und der Typ wird belangt. Ich rechne nicht damit, aber versuchen kann mans ja.
Mittags das dritte Lernentwicklungsgespräch, diesmal gings um M. Wie auch bei G und J hat er die selben Baustellen wie zuvor, auch bei ihm gab es eine positive Entwicklung im Sozialverhalten. Sein Problem ist weiterhin, dass er unterfordert ist und dadurch viel Zeit hat, um Quatsch zu machen– und das er das durchscheinen lässt.
Die Kinder waren hitzebedingt allesamt ab Mittags zu Hause, das war sehr fordernd weil ich kaum noch zum ruhigen Arbeiten kam. Nachdem das wichtigste erledigt war, ließ ich den Stift fallen um mich nicht mehr so zerrissen zu fühlen zwischen dem Wunsch noch was zu schaffen und der Kinderbetreuung.
Rückenschmerzen, die Wärme scheint sie zu verstärken. Meh.
Daumen drücken: Ggf. kann ich Ende August, Anfang September eine dreitätige Weiterbildung im Bereich Anforderungsmanagement machen.
Abklatsch mit Jott: Sie kam nach Hause, ich fuhr zum Ostbahnhof zur Bundespolizeidienststelle um meine Aussage zu machen. Die Bahn hatte ungefähr 50°C, beim Einstieg lief ich gegen eine Wand; ungläubiges Kichern meinerseits und anderer einsteigender Fahrgäste. Irre. Der Handventilator half immerhin ein bisschen, auch wenn ich mich damit ziemlich doof fühlte. Bei der Bundespolizei gings dann sehr fix, ich beschrieb alles an was ich mich erinnerte und gab noch Kontaktdaten an. Vielleicht hilfts ja, auch wenn ich nicht damit rechne. Was ich aber spannend fand: Der Wagen gestern war voll, doch offenbar hatte niemand etwas gemeldet.
Kurz vor 22 Uhr mit Jott ins Bett geschleppt weil wir beide fast beim Fernsehen eingeschlafen wären.
Erneuter Bürotag. Hauptwerk war heute die Arbeit mit dem internen KI-Chatbot. Ich überlegte gemeinsam mit ihm, welche meiner Aufgaben/Tätigkeiten ich automatisieren/an die KI übergeben kann und fing im Nachgang an, einen Workflow in Outlook mit der hauseigenen N8N-Installation zu automatisieren. Mit ein wenig Glück wird es mir beim Sync zwischen zwei getrennten Systemen Arbeit abnehmen. Da ist allerdings noch keine KI drin, sondern nur Prozessautomatisierung.
Bei einigen Dingen, die ich auslagern könnte, möchte ich das gar nicht– es bringt mir nichts, wenn das Tool für mich Inhalte erstellt weil ich dann letztendlich gar nicht durchsteige was da überhaupt drin steckt.
Abends ein neues DSA-Abenteuer mit der Büro-Rollenspieler-Truppe angefangen. Es wurde sehr quatschig, unser Spielleiter hatte sich das, glaube ich, anders vorgestellt… War halt auch warm.
Auf dem Heimweg eine halbe Stunde am Ostbahnhof festgehangen weil auf Grund von Bauarbeiten/Polizeieinsatz keine S3 fuhr. Meh.
Beim Fußballgucken in der Bahn plötzlich Krach mehrere Sitze hinter mir gehört. Ein Mann schlug auf eine Frau ein, die umsitzenden Fahrgäste schrien ihn an, dann stürmte er aus der Bahn. Es waren nur wenige Sekunden, ich realisierte erst mit reichlich Verzögerung was da eigentlich los war. So gings den anderen Leuten wohl auch, den Reaktionen nach. Die Frau schien in Ordnung zu sein, sie stieg eine Station später aus. Beim Weiterfahren mitbekommen wie sich die anderen Fahrgäste darüber unterhielten, dass der Mann wohl offensichtlich mit einem Schraubenzieher in der Hand in die Bahn gekommen ist. Meine Güte.
Büro. Unklimatisiert. Die Produktivität kann, wenn ich unser Viererbüro als Maßstab anlege, nicht sonderlich hoch gewesen sein.
Halb vier nach Hause und nach einer kurzen Verschnaufpause eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz gemacht. Ordentlich warm (~32°C), mit genügend Pause und etwas langsamer als sonst gings aber ganz gut.
Couch-Abend mit Jott, weiter ging es mit Jack Ryan. Wir sind nun bei Staffel 3 angekommen, die Serie unterhält uns weiterhin sehr gut. Ich überlege derweil, ob ich nicht mal die Bücher lese.
Morgens kräftig durchgelüftet, nur kurz eine Pause beim Frühstück der Kinder gemacht weil sie froren. Anschließend musste ich die Nachbarskatze aus dem Wohnzimmer scheuchen, die war durch eines der Fenster eingestiegen. Doofes Viech. Die Zwillinge waren anders als ich hin und weg, J putzte sogar auf dem Balkon Zähne weil sie dort herumtigerte.
Zu Schulstart Lernentwicklungsgespräch 2 von 3, heute war G an der Reihe. Auch hier eine Verbesserung des Verhaltens im Vergleich zum letzten Mal. Baustellen gibt es allerdings weiterhin.
Je nach Wetterdienst könnte es am Wochenende um die 40°C heiß werden. Ich möchte das nicht… und schmiede daher Notfallpläne: Sonntag gehts voraussichtlich ins Kino (da ist klimatisiert!), Samstag ggf. ins Museum? Das Futurium war ebenfalls klimatisiert, aber ich weiß nicht ob die Kinder es dort lange aushalten.
Gearbeitet hab ich heute auch, das war aber alles unspektakulär– ich trieb mich den Großteil des Tages in Jira herum und bearbeitete Tickets.
Ein unscheinbarer Dönerladen macht einen Millionenumsatz und hat Hunderttausende Fans auf TikTok. Der Chef ist 20 und hat sein Handwerk auf YouTube gelernt. Äh, was?
Das ist nah dran an der Route, über die ich mit dem Rad ins Büro fahre… So ein Chicken Döner auf dem Heimweg wär doch mal ganz nett?
Arbeit, Ergo, anschließend Sport auf dem Wuhlespielplatz.
Ich wusch heute nebenbei unser gesamtes Bettzeug inklusive Decken und Kissen durch, so konnten wir in einem wirklich frischen Bett schlafen gehen. Die kleinen Freuden :)
Tag 2 von Ms Geburtstagswochenende. Heute war ein Teil von Jotts Familie dran, zum Mittagessen kamen wir zusammen. Wir aßen, tranken, erzählten, spielten, aßen, tranken, erzählten, spielten und dann war der Tag schon (schade gottseidank) rum.
Status Temperatur/Luftfeuchtigkeit Wohnung:
Ich sage es nur einmal: Ich hasse dieses Wetter (sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit) aus tiefsten Herzen und freue mich jetzt schon auf den Spätsommer/Frühherbst mit normalen Temperaturen.
… und die nächsten Tage sollen offenbar durchgängig um oder über 30°C werden, das ist doch zum Mäusemelken. Da hilft selbst Leinenkleidung nicht mehr :(
… aber immerhin ist durch die Regenschauer der vergangenen Tage die Waldbrandgefahr um Berlin herum beinahe flächendeckend mehrere Stufen zurückgegangen und die Natur hat dringend benötigtes Wasser bekommen.
Wir hatten heute zur Begeisterung der Zwillinge auch tierischen Besuch. J sorgte für Gesellschaft für die Nachbarskatze.
Den Abend in Ruhe und Kontemplation (also schreibend/lesend) und ohne geräuschverursachende Endgeräte verbracht.
Tag 1 des Geburtstagswochenendes von M. Die Zwillinge fuhren nach dem Mittagessen zu Jotts Mama, kurz danach kamen Ms Freunde.
Unser Plan, im Seebad Friedrichshagen baden zu gehen, fiel buchstäblich ins Wasser. Tollkühn (auf Grund der angekündigten Schauer) und frohen Mutes („Wird schon nicht so schlimm werden“) brachen wir auf, angefeuchtet und enttäuscht kehrten wir nach einer Dreiviertelstunde zurück. Als wir in Friedrichshagen ankamen, goss es aus Strömen und regnete sich ein, diverse Regenradare zeigten entweder durchgängige oder hintereinanderfolgende Regenfronten. Folglich gings zurück nach Hause. Schade um die schon bezahlten Tickets, aber Baden war wirklich gar keine Option.
Wieder zurück folgte der Großteil der Kinder einer Bombenidee von Jott und spielte in Badehose und mit Wasserspritzen im Regen Fangen & Verstecken, während wir kurz durchschnauften.
Im Anschluss schauten die Kinder Avengers: Endgame, ich besorgte Eis, Popcorn, Chips und Limo und dann schlugen wir uns so durch den Nachmittag/Vorabend.
Zum Abendessen bestellten wir Pizza, davor und danach tobten die Kinder noch ein bisschen übers Grundstück.
Große Erleichterung bei Jott und mir, als sie alle aus dem Haus waren.
Der nächste Kindergeburtstag wird wieder so geplant, dass wir auswärts feiern.
Eines der Kinder benutzte beim Fangespielen das N-Wort. Ich hörte es zufällig und machte eine Ansage, beim Abendessen folgte eine weitere (allgemein gehaltene) vor versammelter Mannschaft. Jott fand es unnötig, mir war es wichtig– man muss bei solchen Dingen sofort und auch im Kleinen Haltung beziehen.
Weil die Zwillinge noch sehr hibbelig/überdreht waren, holte ich sie ab und fuhr mit ihnen noch eine Runde an der Wuhle Fahrrad bzw. ließ sie auf dem Spielplatz spielen. Unterwegs staunten wir über den Nebel– der Regen des Nachmittags stieg auf Grund der Wärme als ebensolcher auf, wir fühlten uns wie im Dschungel. Die Wetter-App sagte 98% Luftfeuchtigkeit bei 29°C an, das war nicht sehr angenehm.
21:30 Uhr waren alle Kinder geduscht und im Bett, ich ebenso geduscht und auf der Couch– nicht gewillt, nochmal aufzustehen oder auch nur irgendwas zu tun. Es wurde dann Fußball– wir schauten das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste und fieberten sehr mit.
Reduzierter Arbeitstag, ich zehrte von meinem Stundenpuffer und arbeitete etwas weniger und über den Tag verteilt. Ich fühlte mich leidlich fit, die Halsschmerzen– immer erstes Anzeichen für einen Infekt– waren im Verlauf des gestrigen Tages abgeklungen.
Mittags eines der halbjährlichen Lernentwicklungsgespräche, den Anfang machte J (M und G folgen nächste Woche). Die Baustellen sind die selben wie beim letzten Gespräch, die Tendenz ist aber positiv.
Technikfreitag: Weil Idealo Tiefpreise meldete, schlug ich bei einer Smart Waage mit Handgriffen und einer externen Festplatte zu. Bei der Waage war ich skeptisch ob die Messgenauigkeit annähernd so gut wie beim Körperscan ist und hatte mich im Vorfeld im Gespräch mit mir selbst darauf verständigt, sie zurückzuschicken falls die Werte zu unterschiedlich sind. „Leider“ war dem nicht so– die Werte sind ziemlich ähnlich, also darf sie bleiben.
Die Festplatte richtete ich am Nachmittag ein, sie dient nun als Time Machine Backup. Meine Backup-Strategie ist nun ein wenig diversifiziert– es gibt die iCloud-Backups und die Time Machine Backups. Somit fehlt mir nun nur noch ein Apple-unabhängiges Backup, mindestens für die ganzen Fotos– wenn die weg wären, wäre ich sehr, sehr traurig.
Während die Festplatte rödelte, nochmal über What Cable gefreut.
„Das Kabel ist nicht das Problem“– super :)
Beim Lesen in der GEO Epoche zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage festgestellt, wie schwer es mir fällt komplexe und etwas anspruchsvollere Texte zu lesen, zu durchdringen und sie weiterzudenken. Ich las das Interview mit Samira El Ouassil (GEO Bezahllink :() aus der GEO Epoche über Mythen & Sagen und merkte mittendrin, dass ich zwar las und auch das Gefühl des Verstehens hatte, aber nicht zusammenfassen könnte was ich gerade gelesen habe. Das gelesene war nur flüchtig im Kopf, nicht länger– das fiel mir die Tage schon einmal auf und es stört mich sehr. Bei Belletristik reichts mir aus, aber bei wissensvermittelnden Texten wäre es schön, das Gelesene auch länger als drei Sekunden parat zu haben bzw. im Kopf damit arbeiten zu können.
Abends das Finale der zweiten Jack-Ryan-Staffel geschaut. Auch diese Staffel gefiel uns wirklich gut, wir freuen uns auf die Dritte.