Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 7.3.2019

Ganz furchtbar langer Tag. Wieder viele Termine gehabt und Abends noch einiges nachholen müssen. Idealerweise legt sich das in der zweiten Märzhälfte, bzw. spätestens ab April wieder (dann sind die Kollegen weg und Übergaben etc. können nicht mehr durchgeführt werden).

Ich werde wohl meine Moderationskenntnisse bald anwenden dürfen. Demnächst kommt ein Kunde ganztägig zu uns und ich als künftiger Projektmanager seines Projekts werde den Tag strukturieren und auch ein paar Dinge erzählen dürfen.

(Hilfe!)

Wieder S-Bahn-Verspätungen heute. Ich verließ das Büro eh schon später als sonst, und dann fuhr die S-Bahn unregelmäßig… Beim Abholen der Kinder holte ich aber viel der verlorenen Zeit auf, weil ich sie direkt zum Kinderwagen scheuchte (heute war er da, hurra!).

Das Abendprogramm größtenteils allein durchgeführt, Jott musste lange arbeiten (wieder).

Es ist alles etwas anstrengend gerade.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 6.3.2019

Den Tag nahezu durchgängig in Terminen gesessen und erst Abends Zeit und Ruhe gehabt, diese zu verarbeiten und ein bisschen weiter zu denken. Das wird in den nächsten Wochen wohl noch öfter der Fall sein, durch diverse Übergaben und Schulungen von drei direkten Team-Kollegen wird der März knackig. Ab April sollte sich das aber wieder ein bisschen einpegeln– dann sind die Übergaben durch und es kann sich ein neuer, geregelter Tagesablauf etablieren.

Beim Abholen der Kinder lief alles gut, bis wir in den Kinderwagenschuppen gingen und dort… keinen Zwillingsbuggy sahen. Der befand sich, wie ich in einem kurzen Telefonat mit Jott herausfand, nämlich noch im Auto. Und das war in Adlershof und somit mindestens 45 bis 60 Minuten entfernt von uns. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich mit den Kindern zu Fuß auf den Heimweg zu machen bzw. sie ohne Buggy in die Bahn und aus der Bahn zu bugsieren.

An sich lief (see what I did there?) es ganz gut. Man muss halt nur davon absehen, dass M nahezu den ganzen Weg heulte weil er auch an meiner Hand laufen wollte (da waren aber die Zwillinge, die das nötiger haben), sich die Kinder in der Bahn lautstark stritten (und M heulte, weil G da stand wo er hin wollte), und G mit den Füßen auf dem Sitzpolster stand (das kann ich ja nun absolut nicht ausstehen, aber heute musste ich dann drüber hinweg sehen– ich konnte schlicht und einfach nichts machen). Die anderen Bahnfahrenden hatten auf jeden Fall was zu gucken (taten sie auch, die Blicke sagten deutlich „überforderter Vater“– aber vielleicht nehme ich das auch nur an, ich war ja auch total überfordert von der Situation). Und zu hören.

Als wir wohlbehalten zu Hause ankamen, hätt ich vor Erleichterung quietschen können.

Weil M ständig einpullert, wenn wir ihn abholen (davor nicht), wird er jetzt Wäsche waschen lernen. Da alle möglichen Versuche, ihn davon abzubringen, nicht fruchten, müssen wir das wohl erstmal akzeptieren. Aber die entstehende Wäsche muss er mit waschen. D.h. nasse Sachen auf die Heizung legen, wenn sie trocken sind in die Wäschekörbe sortieren und dann in die Waschmaschine stecken (natürlich zusammen mit mir).
Mal gucken ob das was bringt.

Eigen- und Fremdwahrnehmung. Gestern wurde mein Organisationstalent gelobt und ich dachte im ersten Moment, dass mich da jemand hoch nehmen will– ich habe bestimmt einige Talente, aber Organisation?! Es war allerdings ernst gemeint.

Da Dalt in der Bölschestraße hat wieder geöffnet. Am Montag holte ich das erste Eis des Jahres, ein Trüffeleis. War gut. Wenn es ein bisschen schöner wird, können die Kinder und ich mal nach der KiTa hin.

Kategorien
WMDEDGT?

Journal Dienstag, 5.3.2019 – #WMDEDGT 03/19

[Mehr Tagebuchblogeinträge bei Frau Brüllen.]

Normaler Arbeitstag. 5:17 Uhr Weckerklingeln, die nachts zu uns umgezogene G wegschieben, aufstehen, duschen, Frühstück (Porridge mit Blaubeeren und Sonnenblumenkernen), Kinder wecken, Kinder fertig machen, ~7 Uhr außer Haus.

Eine ereignislose S-Bahn-Fahrt später komme ich kurz vor 8 Uhr im Büro an. Kaffee für alle aufgesetzt, dann an den Platz, Rechner aufgeklappt und direkt eine kurz zuvor eingetrudelte Mail gelesen, die mich meine ToDo-Liste vergessen lässt. In Verbindung mit der Mail Dinge und Sachen ausprobiert, mich zu Analysemöglichkeiten zur (Nicht-)Erreichbarkeit von Domains aufgeschlaut (dig/ ping/ nslookup), dem Admin geschrieben und mich anschließend an die ToDo-Liste gesetzt.

Unterbrochen wird das von der Meldung eines Kollegen, heute nicht ins Büro zu kommen. Ungünstig, weil dieser Kollege am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag an unserem Standort hat und wir heute eine größere technische Übergabe eingeplant hatten. Ein bisschen hin und her überlegt, Leute befragt und im Anschluss beschlossen, die Übergabe remote zu machen.

10 Uhr findet unser tägliches Daily Standup statt, heute in kurz und bündig. Direkt danach ist der Remote-Übergabetermin. Die nächsten zwei Stunden sind in jeder Hinsicht sehr lehrreich. Ich bin gespannt, wie das so wird, wenn ich auf dem Projekt Projektmanager bin.

Danach geh ich in die Mittagspause, esse mein mitgebrachtes Chili sin Carne, stelle gemeinsam mit einem anderen Kollegen fest, dass wir unter der Woche die gleiche Frühstücksroutine haben und verabschiede mich dann recht fix wieder, weil 13:15 Uhr ein Telefonat mit einem Kunden stattfindet. Das läuft ganz gut, der Kunde kündigt sich für demnächst zu Besuch an. Nach dem Telefonat beraten ein anderer Projektmanager und ich auf dem Weg zur Kaffeemaschine, was wir so machen können wenn der Kunde da ist, stimmen uns ein bisschen ab und gehen anschließend in den nächsten Termin– Dienstags ist nämlich immer das wöchentliche Team Meeting.

Im Meeting selbst werden Dinge und Sachen besprochen, ich gehe relativ geladen wieder raus und dann auch nahezu direkt nach Hause. Es ist ~15:15 Uhr, ich muss zur KiTa.

Beim Umsteigen in Warschauer Straße kommt die Info, dass die S3 nur alle 20 Minuten fährt, ich müsste daher noch 18 Minuten warten bis zur nächsten Bahn. Kurzentschlossen springe ich in die S9, die über Schöneweide und Adlershof fährt, von da komme ich nämlich an sich gut zur KiTa, und werde direkt von zwei Ticket-Kontrolleuren kontrolliert. Wie ich so in der Bahn nach Verbindungen suche, fällt mir ein, dass ich mich ja auch in Adlershof mit Jott treffen kann. Wir telefonieren uns zusammen.
Zeitgleich fängt auf einem Sitz diagonal gegenüber eine etwas schrapelig aussehende Frau an, in der Bahn zu rauchen. Die beiden Kontrolleure sprechen sie an, sind überfordert, beratschlagen sich, drohen der Frau mit Rausschmiss und Polizei. Die schiebt Paras, erzählt von falschen Polizisten und Organmafia und macht keine Anstalten, ihre Kippe auszumachen oder die Bahn zu verlassen. Wie das ausgeht, bekomme ich nicht mit, ich steig nämlich Adlershof aus und laufe zum mit Jott vereinbarten Treffpunkt.

Dann fahren wir gemeinsam mit dem Auto zur KiTa. Wobei „fahren“ der falsche Ausdruck ist, wir stehen mehr als wir fahren. Berufsverkehr eben. Aber immerhin haben wir ja uns und können zum ersten Mal seit ewig ‘ne Dreiviertelstunde ohne Unterbrechung miteinander erzählen.

~17:15 Uhr sind wir an der KiTa, holen die Kinder ab (heute war Fasching, J ist als Indianerschlumpf geschminkt, G ist komplett rot, M trägt sein Gecko-Kostüm), fahren nach Hause und kommen kurz vor 18 Uhr an.

Dann gemeinsames Abendessen, bettfertig machen der Kinder, Einschlafbegleitung, Aufräumen etc.. Die Kinder sind allesamt übermüdet und überzuckert, vor allem die Zwillinge wollen nicht schlafen. Gegen 20:45 Uhr ist aber Ruhe im Karton und ich kann mein Arbeitsstundensoll voll machen.

Ab 22 Uhr dann Freizeit (Blogbeitrag schreiben, Zähneputzen, pullern, ab ins Bett).

Kategorien
Journal

Journal Montag, 4.3.2019

Morgens mal wieder Overnight Oat statt Porridge wie in den letzten Wochen gegessen. Das warme Frühstück hat mir besser gefallen… Morgen also wieder Porridge.

In der Nacht so Sonntag wachte ich auf, mir war kotzübel. Nachdem ich die nächste Viertelstunde vorsorglich vor dem Klo knieend verbrachte, legte sich das wieder einigermaßen. Mir war trotzdem den ganzen Sonntag über sehr flau. Leider hielt sich das auch den heutigen Tag noch, irgendwas stimmt mit Bauchi nicht… Ich weiß nur nicht, was. Aber morgen darf das gern vorbei sein.

Glück gehabt auf dem Heimweg: Der vom Sturm abgebrochene armdicke Ast krachte einen Meter hinter uns auf den Boden. Ich hatte in weiser Voraussicht immer mit einem Auge nach oben geschaut und hatte einen Zahn zugelegt, als ich ihn sich hab lösen sehen.

Die Kinder schaffen mich so unglaublich, es ist nicht feierlich. Ich müsste mich dreiteilen. So konnte ich nur M nach dem Toilettenbesuch sauber machen, während J und G das Wohnzimmer verwüsteten.

Der Abend war insgesamt wieder maximal unschön und wenn das so weiter geht, müssen die Kinder ausziehen noch bevor sie 16 Jahre alt geworden sind.

Kategorien
Journal

Journal Sonntag, 3.2.2019

Heute immerhin bis ungefähr Dreiviertel Sieben geschlafen. Wach wurde ich, weil J durch die Wohnung tapperte und leise nachguckte, wo wir sind.

Vormittags waren die Zwillinge und ich spazieren. Wir hatten Glück und passten eine Regenpause ab. Die Zwillinge wussten das zu nutzen, rannten viel um die Wette und powerten sich aus. Sogar G war heute mehr außerhalb des Buggys als drinnen.

Nach dem Mittagessen fuhren M und ich nach Neukölln zur Konditorei Edlib. Zurück brachten wir Halawat el jibn (vorne links die gelblichen Röllchen), Knafeh Nabulsieh (vorne rechts die pistazienüberstreuten Vierecke) , Fistik Sarma (hinten rechts die grünen Röllchen) und Shaabiyat (hinten links die runden Teile, die ein bisschen wie Plunder aussehen).
Oder, wie ich in meiner Bestellung sagte „Bitte ‘ne kleine Packung Halawat el jibn, drei Pistazienröllchen, zwei Mal das da [bitte Geste mit dem Finger vorstellen] und von dem daneben ein großes Stück“

M war niedlich. Vor uns unterhielt sich Kundschaft auf arabisch (?), und M leise: „Papa, die Männer reden eine andere Sprache. Das ist bestimmt englisch!“ Da war dann wieder eine Erklär-Runde angesagt, von der er allerdings nur  mitnahm, dass es da, wo arabisch hauptsächlich gesprochen wird, Kamele gibt.

Aber zurück zu den Süßspeisen: Leider („leider“) fand die Familie sie, bis auf die Pistazienröllchen, nicht so geil. Das Knafeh kam bei Jott noch einigermaßen gut an, aber ansonsten… Naja, mehr für mich.

Am späten Nachmittag war ich mit allen drei Kindern draußen und es zeichnet sich ab, dass ich das derzeit nicht machen kann. Zusammen hören die Kinder nicht, laufen allein auf die Straße, reißen sich von der Hand los… Sowas. Ich kann nicht sicher sein, dass sie wohlbehalten bleiben. Vielleicht sollte ich doch nochmal über ein Geschirr nachdenken.

Wieder völlig k.o.. Ich freu mich aufs Büro morgen und auf sitzen.

Kategorien
Journal

Journal Samstag, 2.3.2019

  • WIeder in Listenform, für Ausformulierungen bin ich zu müde.
  • Kinder wach seit ~6:15 Uhr (seufzt einvernehmlich). Das war ein laaaaanger Tag…
  • Fitness-Tracker im Vergleich zu Januar: Wieder das Schritt- und das Aktivitätsziel erreicht 🏆
    396.506 Schritte (Januar: 442.923)
    Bester Tag: 18.128 Schritte (Januar: 16.535)
    Schlechtester Tag: 10.904 Schritte (Januar: 11.076)
    300,95 km (Januar: 336,18)
    13 x mehr als 6h geschlafen (Januar: 12 x)
    Beste Nacht: 9:49h (Janaur: 8:13h)
    Schlechteste Nacht: 4:35h (Januar: 4:39h)
  • Benötigte Kilo Kartoffeln, um ausreichend Bratkartoffeln für uns fünf zuzubereiten: 3 kg. Das find ich ganz schön krass, das ist ein echt großer Haufen.
  • Mittags mit Fernsehen und Ignorieren ~20 Minuten Pause erkauft. 20 Minuten! Uffz.
  • M und G sind ziemlich verrotzt und husten ordentlich, weigern sich aber, kürzer zu treten. Dusslige Kinder.
  • Auf dem Weg zum Spielplatz entschärfte es G, vom Spielplatz dann J. Offenbar müssen sie fixiert werden (Kinderwagen), um die benötigten Ruhepausen einzuhalten.
  • Nachmittags einen Reiher beim Fischfang beobachtet. Spannend, hab ich noch nicht live gesehen.

    Foto von und mit freundlicher Erlaubnis zur Einbindung von S.B
  • Abends Klaps auf den Po & Heavysaurus – man muss ja was für die musikalische Erziehung der Kinder tun… (und gegen blöde, von Freunden eingetrichterte Ohrwürmer)
  • Später Abend nochmal raus, Aktivitätsziel erreichen -> In 30 Minuten ~3000 Schritte & ~3km.
  • Ich würd gern mal ausprobieren, wie weit ich laufend komme, ehe ich schlapp mache. Einfach loslaufen und gucken, wo ich aus den Latschen kippe. Vielleicht im Frühling um den Müggelsee?! Kann man sowas als untrainierter Schlaffi machen?
Kategorien
Journal

Journal Freitag, 1.3.2019

Von den Besten lernen, daher mach ich‘s heute wie Frau N.

Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 28.2.2019

Und rum isser, der Februar. Wie doch die Zeit vergeht…

Der Tag war arbeitsreich, wobei ich gefühlt das meiste am Abend im Home Office erledigte. Endlich mal Ruhe, um was zu erledigen! Im Großraumbüro ist das doch eher schwer.

Mit den Kollegen gab es heute ein Team-Mittagessen auf der Dachterasse. Irre, das wir Ende Februar ohne Jacken draußen in der Sonne sitzen können.
Aber: Ist gemeinsam Essen bestellen anderswo auch so schwer? Der Aufwand und das ganze Drumherum verleiden mir regelmäßig die Lust, das nochmal zu machen.

Die Kinder drehten Abends wieder frei. Es ist so ungefähr das komplette Gegenteil von dem, wie ich mir die freie Zeit mit den Kindern vorstelle, es ist schlimm. Lieber würd ich im Büro sitzen als diese Eskalation jeden Abend zu erleben. Ich weiß auch nicht, was ich noch machen soll, den Kindern scheint eh alles egal zu sein. Lässt man ihnen freie Hand, zerlegen sie die Bude, lässt man ihnen keine freie Hand, zerlegen sie die Bude sobald man ihnen den Rücken zudreht.
Es ist alles sehr unschön.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 27.2.2019

Verkehrte Welt: Während normalerweise J der Frühaufsteher ist und G recht lange schläft, war es diese Woche bislang andersrum. J blieb liegen und G besuchte mich ~Dreiviertel Sechs im Bad/ in der Küche und aß gemeinsam mit mir Frühstück. Heute probierte sie es, während ich noch im Bad war, in der Küche, fand niemanden und schrie daraufhin die Wohnung zusammen, bis ich sie schnell zu mir holte. Zum Glück wurden J und M davon nicht wach.

Heute im Gegensatz zu gestern viel geschafft im Büro. Es zahlte sich aus, dass ich in den letzten Wochen sowohl in der Entwicklung als auch der Qualitätssicherung als auch im Projektmanagement unterwegs war und bin und entsprechendes Wissen habe.
Andererseits ist es nicht optimal, wenn ich für durch mich umgesetzte Features selbst Qualitätssicherung vornehmen muss– ich bin halt dann betriebsblind und sehe bestimmte Fehler einfach nicht…

Das war heute ein toller Frühlingstag. Er hätte nur noch getoppt werden können, wenn Da Dalt in der Bölschestraße geöffnet hätte und ich mir auf dem Weg zur KiTa ein Eis hätte holen können.

Vielleicht ist es ja das, was den Kindern zu Kopf steigt: Der kommende Frühling. Sie sind momentan so unglaublich anstrengend, es ist nicht feierlich. In der Wohnung darf ich sie keine Sekunde aus den Augen lassen, ansonsten machen sie sofort Unfug. Gestern fing es bereits beim nach Hause kommen an: Während ich einem Kind die Schuhe auszog, stürmten die beiden anderen (ohne Erlaubnis und wider besseren Wissens) in Straßenklamotten durch die Wohnung und wollten ins Wohnzimmer, um auf der Couch zu hopsen. Ich hinterher, fing sie gerade noch rechtzeitig zur großen Gaudi der beiden ein.
Unterdessen hatte sich das Schuh-Kind allein die Schuhe ausgezogen und dabei ungefähr drei Kilo Sand großflächig verteilt, durch die es fröhlich durchstapfte. Beim Ausziehen der Schuhe der anderen Kinder war ich vorsichtig, hatte aber nicht bedacht, dass ja auch in den Jacken Sand drin sein könnte… Als ich Ms Jacke auszog, rieselten nochmal zwei Kilo Sand aus der Kapuze.
Also setzte ich die Kinder vorsichtig in einen einigermaßen sauberen Bereich des Flurs, holte den Sauger, saugte den Sand weg. Die Kinder hatten derweil im Wohnzimmer alle Couchkissen, sonstigen Kissen und Decken auf den Boden geschmissen und hüpften von der Couch darauf runter. Ach halt, nur zwei Kinder. Das Dritte hatte den Couchtisch ans Regal geschoben, war hoch geklettert und versuchte gerade auf Zehenspitzen, an die Fernbedienung im obersten Regalbrett zu kommen.
Das nächste Problem bestand darin, das größte Kind in die Wanne zu stecken. Schlüpfer, Hose und Matschhose waren nämlich nass. Zum Glück trug das Kind eine Matschhose, ansonsten wäre das ein Problem gewesen beim Hüpfen und Balgen auf der Couch. Jedenfalls: Wenn ich ein Kind in die Wanne stecke, sind zwei andere wieder unbeaufsichtigt… Weil es im Wohnzimmer langweilig geworden war, hüpften sie im Kinderzimmer vom Fensterbrett aufs Bett runter, während ich das andere Kind im Bad wusch.

Das alles spielte sich in 20 Minuten ab, nach denen ich a.) durch war und b.) zum Brüllaffen mutierte (was die Kinder herzlich wenig juckte).

Das schlimme ist: Das ist exemplarisch für die Zeit in der Wohnung. Sobald wir nicht genau hingucken, machen sie Mist.

Gestern hatte ich dann noch Glück, dass sie nicht wieder die laufende Waschmaschine ausschalteten. Immerhin.

😩

Was anderes.

Zur Dokumentation:

KiTa-Frühstück. Die Kinder futtern sich jeden Morgen durch je anderthalb Scheiben belegtes Brot, einen Apfel und ein bisschen Gemüse.

Sven über Ampelschaltungen. Schlaue Sache, find ich.

Cooler Typ.

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 26.2.2019

Langer Tag. Kinderbring- und holbedingt nur gute sechseinhalb Stunden im Büro verbracht und davon ungefähr zwei Drittel in Meetings und Abstimmungen verbracht. Daher nicht wirklich was geschaffft heute. Eine längere (Team-)Mittagspause mit einem neuem Kollegen war dem auch nicht unbedingt förderlich.

Abends keine Kinder, sondern drei kleine wilde Tiere im Haus gehabt. Kurzzeitig gedacht, dass ich das Zoo/ Polizei/ Jugendamt anrufe und bitte, sie abzuholen (in other words: Schlimm. Schlimmschlimmschlimm).

Lange (nach-)gearbeitet, gerade Jott wieder zu Hause begrüßt. Jetzt Bett.