Nach‘m Frühstück Am späten Vormittag, denn so schnell sind wir dann doch nicht fuhren wir auf‘s Dorf zu Jotts Papa. Der feierte heute seinen Geburtstag nach und hatte Kinder, Partner und Enkelkinder eingeladen.
Vor dem Mittagessen spielten die Kinder ein bisschen im Hof. Die Zwillinge fuhren auf Bobby Cars durch die Gegend und M auf seinem Fahrrad, das er letzten Sommer bekommen hatte. Dabei fiel dann auf, wie sehr er schon wieder gewachsen ist: Das Fahrrad ist inzwischen grotesk klein.
Nach dem Mittag schnappte ich mir die Zwillinge und ging mit ihnen eine sehr große Runde spazieren. Ich wollte meinen Schrittzähler hochtreiben, das gute Wetter ausnutzen und die Zwillinge ein bisschen runterkommen lassen. Sie waren ziemlich überdreht und ich hatte die Hoffnung, dass sie im Wagen eventuell schlafen würden. Das taten sie auch, sogar recht lange. Gegen den starken Wind waren sie mit Regenjacken und zwei Decken gut geschützt, und so konnten sie sich im Wagen schön einkuscheln.
Das Spazier-Wetter war supertoll: Ordentlich windig, ein Sonne-Wolken-Mix und mit 12°C auch nicht zu kalt.
Nachmittags ging die ganze Geburtstagsrunde gemeinsam vor die Tür, um die Kinder auszulüften. Die waren sehr überdreht und mussten sich bewegen, um runterzukommen. Leider fing es nach einer guten Viertelstunde zu regnen an, wir verkürzten unseren Spaziergang daher und mussten bis zum Abendbrot mit quatschigen Kindern überstehen.
Das Abendessen selbst fand in der Dorf-Kneipe statt. Die Kinder benahmen sich gut (unironisch), was eventuell auch dadurch zu erklären war, dass wir sie auf dem Tablet gucken ließen. Außerdem waren sie hundemüde, es hätte mich nicht gewundert wenn sie allesamt einfach umgekippt wären. Nach dem Nachtisch drehte sich das ins Gegenteil um, da waren sie dann weit über jeden Punkt und tobten durch die Kneipe. Das war für uns das Zeichen zum Aufbruch zurück nach Magdeburg zu Jotts Mama.
Im Auto kehrte dann Ruhe ein, bei Jotts Mama ging das Zubettbringen reibungslos über die Bühne. Sogar J ließ sich anstandslos ins Bett legen und war nahezu sofort weg.





Es war ein „bisschen“ windig heute. Der Zwillingsbuggy verwandelte sich zeitweise in ein autonomes Gefährt.


