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Sonntag, 17.04.2022

Ostersonntag. Die Aufregung der Kinder war mit Händen zu greifen. Als wir endlich, endlich, nach draußen gingen um zu schauen ob der Osterhase schon da war, sprangen und hüpften sie wie kleine Gazellen durch den Flur und die Haustür. Dann große Freude über die Osterkörbchen, viel naschen und spielen.


Mittags waren wir mit meinem Bruder und Frau zur Renn-Eröffnung der Rennbahn in Hoppegarten verabredet. Auch mal ’ne Erfahrung, bei einem Pferderennen war ich noch nicht. Wobei das bzw. die Rennen eher am Rand (zumindest für uns bzw. die Kinder stattfanden), drumherum war nämlich eher Volksfest/Rummel und die Kinder stürmten von Fressbude zu Hüpfburg zu Pony-Reiten zu Riesenrad und hielten uns auf Trab.

Bisschen geschockt beim Zusammenrechnen der Ausgaben– beim nächsten Mal dann mit Picknickkorb und Vorab-Ticketbuchung (dann sind sie nämlich günstiger). Außerdem ist so vielleicht die Chance größer, auch mal mehr als zwei Sätze am Stück miteinander wechseln zu können ohne ständig von Kindern belatscht zu werden.


Wieder zu Hause gabs erstmal Kaffee, dann gingen die Kinder auf dem Hof spielen während Jott und ich drinnen die Füße hochlegten.

Abends nochmal Couch + TV, zwischendrin sinniert wieso uns Tage und Aktivitäten bzw. auch die generelle Freizeitgestaltung mit den Kindern so stressen. Es scheint was mit unseren (vermutlich sehr hohen) Erwartungshaltungen zu tun zu haben, die permanent herausgefordert werden. Beispiel: Wir gehen davon aus, dass die Kinder auf dem Hof einigermaßen friedlich spielen und wir zwar ein halbes Ohr auf sie haben müssen, aber ansonsten Ruhe haben. Realität: Die Kinder sind laut, benehmen sich wie Wilde, kommen alle fünf Minuten zum Balkon und rufen nach uns, streiten sich usw usf.

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