Heute Übergabe der alten Wohnung an den Nachmieter. Dauerte alles in allem fast zweieinhalb Stunden. Von der Hausverwaltung war niemand dabei, dementsprechend gründlich gingen wir durch die Räume, machten Fotos, füllten das Protokoll aus. Unsere Kaution vom Einzug können wir da wohl vergessen– als wir vor acht Jahren einzogen, waren wir nicht so gründlich und nickten vieles ab, was wir wohl besser hätten aufnehemn sollen (bei Übergabe der neuen Wohnung letzte Woche war ich dann wesentlich pingeliger bzw. gründlicher).
Beim Ablesen der Zählerstände im Keller legte ich meinen Schlüssel auf den Zähler, vergaß ihn und bemerkte es erst, als ich in der neuen Wohnung in den Keller wollte. Panik geschoben, zurück zur alten Wohnung, dem Nachmieter erklärt das ich nochmal reinmüsse, alle Zimmer abgelaufen, in Keller, Hof und Flur geguckt, nichts gefunden, noch mehr Panik geschoben, wieder nach Hause, Trübsal geblasen und vor meinem inneren Auge schon eine zigtausend Euro teure Rechnung für den Austausch aller Schlösser im neuen Objekt gesehen. Dann fuhr Jott auch nochmal in die alte Wohnung, guckte gründlicher nach als ich und fand den Schlüssel. Puh. Gute Frau.
Währenddessen bekam Jott Besuch von der Polizei und dem Bauaufsichtstypi vom Generalbauunternehmen (ich glaub, das heißt so– halt die Firma, die das Gesamtobjekt projektiert). Der Fall wurde aufgenommen, wir haben eine Vorgangsnummer. Wenn uns auffällt das was fehlt, sollen wir es melden, die Sicherheitsfirma die das Gelände bewacht wird uns dann alles ersetzen. Bislang fiel uns nichts auf. Beim Nachbarn wurde wohl Werkzeug (Bohrmaschine, Akkuschrauber etc.) geklaut. Sowas lagern wir zum Glück nicht im Keller.
Jott baute dann noch diverse Möbel auf, die sie bei IKEA gekauft hatte, ich arbeitete nebenbei. Meine TelKo am morgen hatte ich an meine Teamleiterin übergeben, so blieb nur Qualitätssicherung und Versand eines Softwarepakets + Übergabe eines aktualisierten Tools an einen Kunden. Alles andere schaffte ich nicht, das wird jetzt am Wochenende und in den kommenden Tagen nachgeholt werden müssen– genauso wie Urlaubsübergaben etc. Ziel ist, dass ich zumindest den „richtigen“ Urlaub mit Jott, Kindern und Freunden auf Büroarbeit nebenbei verzichten kann. Ich hoffe, das klappt.
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Heute die ersten Früchte von Vertragsverhandlungen mit meinem Arbeitgeber (grob angerissen hier und hier) auf dem Konto gesehen. Yay! Wandert alles 1:1 in die neue Wohnung, aber nun tut es nicht mehr ganz so weh. Die nächsten Früchte sind schon am Baum, werden aber erst später geerntet (call me Meister der miesen Metaphern und Alliterations-Ass).
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Zwischendrin kam auch noch der Hausmeister. Der zeigte sich erschüttert über die Mängelliste, erklärte aber auch, dass er angehalten sei, nichts zu machen. Die diversen Gewerke müssten das alles als Garantieerfüllung beheben, wenn er was mache sei die Garantie dahin und das wäre suboptimal. Kann ich verstehen, nervt trotzdem. Wir besprachen das weitere Vorgehen mit ihm und wurden in unserem gefassten Plan gestärkt (Versand an Hausverwaltung per Mail, Frist setzen für Prio-A-Mängel Wasser aus der Wand/FI-Schalter Sicherung für kommende Woche).
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Am späten Nachmittag fuhren wir los Richtung Dorf bei Magdeburg zum Wiedersehen mit den Kindern. Die nächsten Tage werden wir hier auf dem Dorf verbringen und hoffentlich ein bisschen den Kopf frei kriegen. Die Kinder haben sich sehr gefreut, uns zu sehen, und wollten zur Feier des Tages nicht schlafen gehen. Alles wie immer also.


Eine Antwort auf „Journal Freitag, 19.7.2019“
Mängelliste deluxe. Uff alu