Gerade so den Tag überstanden. 10:30 Uhr waren die Akkus bereits wieder leer, vor allem die Zwillinge waren sehr, sehr anstrengend. Uns retteten ein längerer Spaziergang am Vormittag und am Nachmittag, als es ganz schlimm wurde. Und der Umstand, dass die beiden wenigstens ein bisschen Mittagsschlaf hielten.
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M blieb nach dem Aufwachen im Bett liegen und hörte Toniebox, ehe er auf Grund eines Bedürfnisses aufstand und mich mit den Worten „Papa, ich muss kackern!“ weckte (was ein äußerst effektiver Wecker ist).
Die Zwillinge veranstalteten währenddessen eine Kissenschlacht. Zumindest sah ihr Bett dementsprechend aus.
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Gegen 10 Uhr war der Zeitpunkt, an dem ich zum ersten Mal dachte, dass es doch ganz schön wäre wenn der Tag schon wieder rum wäre. Glaube ich zumindest, ich konnte meinen eigenen Gedanken kaum folgen weil M pausenlos quasselte und die Zwillinge Krach machten.
Mich gruselt es ein wenig vor der Vorstellung, dass die Kinder in absehbarer Zeit alle drei morgens sehr viel erzählen werden, noch bevor ich meine ersten Kaffees hatte und wach bin…
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Jotts Mama kam heute zu Besuch. Die Kinder freuten sich sehr (wir auch), die Zwillinge stiegen „Ooooomaaaa, OOOOOOMAAAAAA“ rufend die Treppe zur Wohnung hoch als wir vom Vormittagsspaziergang nach Hause zurück kamen.
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Auf dem Nachmittagsspaziergang zu sechst funktionierte alles, was die Zwillinge sonst so gut hinkriegen, nicht. Da wurde in Richtung Straße gerannt, auf „Stop!“-Rufe wurde nicht gehört, es wurde gebockt und nicht gelaufen… Nervig. Vormittags allein mit den beiden war entspannter als nachmittags mit zwei zusätzlichen Erwachsenen.
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Dankenswerter Weise übernahm Jotts Mama die Einschlafbegleitung der Kinder. Ich war beim Geschichte vorlesen schon kurz davor, an die Decke zu gehen– das übliche Gewusel beim Einschlafen hätte ich heute nicht ertragen.
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Was schön war: Als die Kinder dann endlich im Bett lagen und es ruhig wurde.

