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Journal Freitag, 14.10.2016

Herr Schnuffkes ist Nase ist stark verstopft. Die helfenden Nasentropfen lehnt er ab, sobald er auch nur das Fläschchen in der Hand bemerkt windet und wehrt er sich. Ablenken funktioniert nicht. Bei jedem Versuch wird das Kind panischer, und irgendwann
Die bislang einzige Möglichkeit, die Nasentropfen in ihn rein zu kriegen, ist abzuwarten bis er schläft.
Blöd nur, wenn er auf Grund der verstopften Nase schlecht Luft kriegt und darum nicht schlafen kann…

Ich freu mich drauf, wenn er älter ist und den Zusammenhang zwischen Nasenspray und einer freien Nase versteht.

Gestern Nachmittag dachte ich vor Verlassen des Büros noch, dass ich einen ruhigen Freitag vor mir habe. Das war leider falsch, der heute Tag war Stress pur. Ein „Oh, da sollte ich mich lieber mal drum kümmern“ wurde gejagt von „Paul, Du musst mir mal helfen“. Und so schön es auch ist, Ansprechpartner für vieles sein zu können, leidet darunter eben doch die eigentliche Arbeit.
Um das mal zu verdeutlichen: Initial war angedacht, dass ich in dieser Woche zwischen 25 und 30 Stunden Code schreiben sollte. Daraus wurden letztendlich nur fünf Stunden, die auf fünf Tage verteilt waren und deren Ergebnis auch eher mau ist- teilweise waren es nämlich nichtmal ganze Stunden, die ich entwickeln konnte.
Als Konsequenz daraus habe ich heute mit der Projektleiterin abgestimmt, dass ich vorerst keine Entwicklungs-Aufgaben mehr auf den Tisch bekomme, sondern erst einmal weiter organisiere und manage.

Offenbar kommen zur verstopften Nase des Kindes und der miesen Laune wegen der Nasentropfen noch Blähungen- wir haben hier seit einer halben Stunde ein immer wieder hysterisch schreiendes Kind. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das mit drei Kleinkindern ist.

Was schön war (gerade wichtiger als sonst): Die ruhige S-Bahn-Fahrt, die ich zum Lesen nutzen konnte.

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