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Mittwoch, 06.08.2025

Tagesausflug in den Serengi-Park Hodenhagen.

„Passierschein bitte!“

Wir machten die klassische Bustour durch den Wildtierbereich, sahen jede Menge exotische Tiere und wurden von unserer Fahrerin bestens unterhalten. Eigenwilliger Humor gepaart mit relativ starken slawischen Akzent lockerten die Tour stark auf. Es war spannend, so nah an Giraffe, Nashorn und Löwe (und unzähligen anderen Viechern) dran zu sein.
Gelernt: Die dunklen Streifen bei den Zebras sind so ein bisschen erhaben im Vergleich zum weißen Fell.

Im Freizeitbereich fuhren die (unsere) Kinder erstmals im Leben Achterbahn und kamen aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus, später folgten diverse Karussellarten und zum Abschluss nochmals die Achterbahn. Ich verweigerte mich dem, mir ist immer noch die Fahrt in der Kolossus-Achterbahn im Heidepark Soltau 2008 oder so in Erinnerung wo mir danach den ganzen Tag schlecht war. Zudem unternahmen wir eine Aquasafari und waren uns danach einig, dass DAS totaler Scam war. Wir standen 40 Minuten an, tuckerten gerade so 15 Minuten mit einem Boot umher und sahen ein paar schlecht gestaltete Plastiktiere. Immerhin waren die Kinder happy und setzten Anstehzeit nicht ins Verhältnis zur eigentlichen Aktivität.

Im späteren Verlauf trennten sich die Wege von uns und A, S und E– unsere Kinder wollten in jedes Fahrgeschäft rein, während sich E (offenbar nur in unserem Beisein) nichts traute und wiederholt in Tränen ausbrach (wie unterschiedlich Kinder sein können…). Wir zogen dann einfach getrennt durch den Vergnügungsbereich, das war auch ganz schön.
Für 10 EUR Lehrgeld (sponsored by Jott) erfuhren die Kinder, dass vermeintlich einfach aussehende Wurf-Challenges (Bälle in Körbe werfen, Preis gewinnen) Abzocke sind. Die Kinder trafen zwar jeweils ihre Körbe, die Bälle sprangen aber direkt wieder raus– egal wie sanft geworfen wurde. Diese Lehrstunde war sehr effektiv, im Anschluss wollten sie keines der ähnlichen Spiele ausprobieren.
Ich fands ein bisschen erbärmlich vom Park, zusätzlich zu den sehr hohen Eintrittsgeldern auch noch so Geld aus den Besuchern herauszuleihern…

Rückfahrt gegen 18:30 Uhr mit kurzem Stopp beim Netto in Hodenhagen und Snack-Besorgung für die Fahrt, um die hungrigen Kinder ruhig zu stellen.


Ich weiß nicht so recht was ich vom Serengeti-Park halten soll. Die Kinder hatten Spaß, es gab viele Tiere zu sehen, der Freizeitbereich war für die Kinder toll (auch wenn viele Fahrgeschäfte gesperrt waren). Aber so wirklich gut investiert fühlten sich die Kosten für den heutigen Tag für mich nicht an. Ich kann aber adhoc auch nicht sagen, was daran etwas geändert hätte– also liegts vielleicht einfach nur an meiner Aversion gegen so teure Aktivitäten.


Später am Abend mit S nochmal raus um das Schrittziel zu erreichen und dabei den orangen Mond/schöne Abenddämmerung fotografiert.

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