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Dienstag, 22.08.2023

Nach dem morgentlichen Nachhausekommen wieder eine Runde Sport auf dem Hof eingeschoben und erst später mit der Arbeit begonnen. War von der Sache her schön, ich hab mich gefreut die Sporteinheit eingeschoben zu haben. Meine Zeit ist das aber nicht so wirklich, Abends gehen die Übungen leichter von der Hand.


… diese Kinder.

Ich frag J beim Abholen wie ein anderes Kind heißt mit dem er gerad gespielt hat.

J: „Das ist Joghurt“

Ich: (gedacht:) Wtf. „Wie heißt das Kind?“

J: „Joghurt“

Ich: „Das Kind heißt Joghurt? Wirklich?“

Dachte an irgendeinen exotischen Namen den er nicht richtig verstanden hat.

J guckt mich an als ob ich dumm bin.

J: „Wir nennen den so.“

Ich: „… Aber er heißt nicht so?“

J: „nein“

Ich: „… und wie heißt er dann?“

J: „Hugo. Das klingt wie Joghurt.“

Wie soll man da noch pädagogisch korrekt reagieren und nicht hilflos loslachen?


Auf dem Heimweg das schöne Spiel „Was würden wir machen, wenn wir Geld finden“ gespielt. Bei 100 Millionen bin ich ausgestiegen, das schien mir dann doch ein wenig zu unrealistisch zu sein.

Den Kindern, denen jegliche Relation fehlt, wollten mit einer Million Euro eine Villa kaufen und ALLE DREI KINDERZIMMER MIT EINEM GROSSEN FERNSEHER AUSSTATTEN. Dabei kamen sie sich mächtig schlau vor. Musste sie dann ein bisschen bremsen– bei einer Million reichts vermutlich gerad so noch für die (Stadt-)Villa, aber nicht mehr für drei große Fernseher.


M berichtete vom heutigen Tierpark-Ausflug: Sie seien nur rumgelaufen und hätten Tiere angeguckt. Gerade mal 15 Minuten hätten sie auf dem Spielplatz spielen dürfen! Dabei geht man doch nur deswegen in den Tierpark!

Außerdem erzählte er mit Begeisterung von einer gekauften Bratwurst im Brötchen. Uns drei anderen fiel daraufhin ein, dass wir das auch mal wieder essen könnten. Für morgen wurde als für das Abendessen ein Bratwurst-im-Brötchen-Beschluss gefasst.


Zu Hause Wäsche gelegt und dann gemeinsam Eis gegessen. Die Reihenfolge war definitiv besser.


Ansonsten viel Arbeit. Eigentlich hatte ich mir für die Woche vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen und mir extra einen Urlaubstag als Ausgleichstag für Minusstunden genommen. So wirklich ist aber nicht in meinem Kopf angekommen, dass ich dann auch weniger arbeiten kann (außerdem müssen ja Dinge und Sachen fertig werden, blödes Pflichtbewusstsein). Also Nachmittags/Abends noch besagte Dinge und Sachen fertig gemacht und dann doch wieder trotz späten Beginn bei der Soll-Arbeitszeit gelandet.

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