Sehr munter und energiegeladen aufgewacht. Das hielt sich bis in den Nachmittag, das kenne ich so gar nicht. Ich war mir selbst unheimlich.
Vormittags eine Reise zum Hauptsitz der Firma gebucht. Ich hab dort vor Ort Anfang Juni eine Weiterbildung, zu der ich von Magdeburg anreisen werde– wir sind nämlich am Wochenende zuvor dort, um einen runden Geburtstag von Jotts Mama nachzufeiern. Weil ich nicht Montagmorgen um 4 Uhr oder so aufstehen will, fahre ich bereits Sonntagmittag mit der Bahn nach Stuttgart und übernachte eine Nacht extra. Zurück gehts dann am Dienstag per Flugzeug– ansonsten käme ich erst irgendwann weit nach Mitternacht nach Hause.
Morgen geht es nach Sonthofen zum Kickoff bzw. „Spring Up“ der Firma. Donnerstag hin, Samstag zurück, dazwischen ein paar offizielle Programmpunkte sowie Freizeitaktivitäten in den Bergen. Ich freu mich.
M hat im Unterricht eine gruselige Gespenstergeschichte geschrieben, die er mich heute sehr stolz lesen ließ. Er hatte das richtig gut gemacht– Einstieg, Anstieg der Spannungskurve, Auf- bzw. Erlösung. Gefiel mir gut; seine vielen Schreibfehler bereiteten mir allerdings ein paar Bauchschmerzen. Ich sagte nichts weil ich seine Freude nicht dämpfen wollte, frage mich aber wie ich das konsruktiv anbringen kann– er muss ja letzten Endes auch die richtige Schreibweise lernen.
Wegen des schmerzenden Daumens habe ich seit Montag eine Daumenschiene (einfach schnell bei Amazon geklickt, wird nicht perfekt sein aber ihren Zweck erfüllen) an der Hand. Ich bilde mir ein, dass sie tatsächlich hilft– die Schmerzen sind mittlerweile wieder erträglich. Hoffe, es wird recht schnell weiter besser; die letzten Tage bemerkte ich sehr eindrücklich bei wievielen Dingen so ein funktionierender Daumen eigentlich gebraucht wird.




