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Samstag, 01.10.2022 – Wandertag

S und ich trafen uns heute 9:15 Uhr am Mäcces in Wendenschloss und liefen von dort eine Runde um den Müggelsee bis zum S Köpenick.

Nach unserer Müggelseeumrundung per Rad vor anderthalb Jahren wollten wir die Strecke immer mal wieder zu Fuß gehen, es kam bislang nicht dazu. Nun hatte aber meine Firma einen Spendenlauf bis Anfang/Mitte Oktober ausgelobt, bei dem jeder bestimmte Strecken laufen, radfahren oder wandern kann. Die Firma spendet danach entsprechend der erbrachten Strecke einen bestimmten Betrag. Gespendet werden 50 EUR (5km laufen ODER 25km Radfahren ODER 8km wandern), 100 EUR (10km laufen ODER 50km Radfahren ODER 16km wandern) und 200 EUR (Halbmarathon ODER 100km Radfahren ODER 25km wandern). Weil ich weder einen Halbmarathon (lol) laufen noch einfach so 100km Radfahren (vielleicht im Notfall und über den Tag verteilt) kann, entschied ich mich fürs wandern (lange langsam laufen kann ich gut). Zwei Fliegen mit einer Klappe: S und ich ziehen unser Ding durch UND ich tu noch was gutes.

Ich hätte natürlich auch einfach nur 5km laufen oder 25km Radfahren oder 8km wandern können, aber das wäre zu einfach gewesen.

Wir starteten 9:15 Uhr beim Mäcces in Wendenschloss, liefen an der Spree bis zum Müggelsee, dort am südlichen Ufer weiter bis Rahnsdorf, überquerten die Spree und liefen dann durch Rahnsdorf und Friedrichshagen zurück nach Köpenick.

Auf Höhe Müggelheim schlug das Wetter um, Niesel und Regen wechselten sich ab. Ab Spreequerung Rahnsdorf (äußerster rechter Zipfel auf der Strecke auf dem ersten Bild) liefen wir nicht mehr durch Wald und am Ufer entlang, sondern durch Villenviertel, Neu-Venedig und Einfamilienhausgebiete, bevor wir hinter dem Strandbad Müggelsee wieder direkt ans Wasser konnten. Dort wirkte der Müggelsee ein bisschen wie ein kleines Meer, der Wind trieb Wellen auf uns zu, das andere Ufer sahen wir nicht weil es so diesig war.

Die letzten paar Kilometer waren ein ziemlicher Krampf, ich bemerkte meine Füße bzw. die Blase am rechten „Zeigezeh“ (neben dem Großen). Aber wir hielten durch und kamen gegen Dreiviertel Fünf am S Köpenick an. S, der Irre, lief sogar nochmal drei Kilometer weiter zu sich nach Hause nach Wendenschloss.


Insgesamt eine sehr schöne Tour. Beim nächsten Mal werd ich lieber durch den Wald zwischen Wilhelmshagen, Friedrichshagen und dann das Erpetal nach Hause laufen als durch Rahnsdorf/Friedrichshagen, das macht bestimmt nochmal mehr Spaß.


Sehr beeindruckt darüber gewesen, wie S es schaffte beinahe durchgängig zu erzählen. Das ist schon ’ne Leistung.


Zu Hause dann ganz schön k.o. gewesen, ich merkte recht schnell das ich solche Touren eben doch nicht so häufig mache– Waden und Oberschenkel meldeten sich sehr schnell, ich war außerdem ein bisschen k.o.… Als das Ziehen unangenehm wurde, direkt eine IBU eingeworfen.


Meine Garmin-Uhr gibt die geplante Streckenlänge übrigens mit ~26km an, während die Tour bei Komoot ~31,5km hat. Ss Fitbit zeichnete bis S Köpenick auch irgendwas um 32km auf. Ich weiß also nicht so wirklich, wieviel wir tatsächlich gelaufen sind– aber für das Erreichen des Spendenziels sollte es auf jeden Fall gereicht haben.

3 Antworten auf „Samstag, 01.10.2022 – Wandertag“

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