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Freitag, 09.10.2026

Direkt Stressgefühl bei der Tagesplanung am Morgen. J wollte gern früher nach Hause kommen, weil die Klasse nachmittags aufgeteilt wird und er zu einer 1. Klasse gehen müsste. Valider Punkt, ich konnte verstehen, dass er das nicht möchte.
Dann weitergedacht: Zwischen 9 und 11 käme Rewe, gegen 12:30 Uhr mache ich Mittagspause, ab 13:30 Uhr würden separat M, G und Jotts Mama eintrudeln und dann nach und nach zum Schwimm- und Fußballtraining aufbrechen. Dazu noch die üblichen Paketboten (unter 2x klingeln am Tag läuft hier nichts)… Ich war schon mit den Nerven am Ende bevor der Tag so richtig losging.
Dann der Geistesblitz: Heute stand nichts, gar nichts, an. Keine Termine, keine dringenden Aufgaben, nichts. Zudem hatte unser Chef kürzlich darum gebeten, Urlaube und Überstunden abzubauen…
Das tat ich dann auch: Als alle aus dem Haus waren, klappte ich den Rechner auf, meldete mich ab, frühstückte in aller Seelenruhe und machte mich dann daran, den Tag zu füllen.


Am nächsten Dienstag werde ich für die Rollenspielrunde im Büro ein Abenteuer meistern. Ich habe mir „Der Werwolf von Quastenbroich“ ausgesucht und bereitete mich heute darauf vor. Abenteuer lesen, Szenen durchgehen, mir überlegen wie ich die Personen spiele, Überleitungen/Brücken vom alten Abenteuer ins neue sowie zwischen den Szenen ausdenken… Das machte unwahrscheinlich Spaß und beschäftigte mich zwei, drei Stündchen.


Als Nachmittags alle ein- und ausgeflogen waren (es kam wie morgens erwartet– alle 20 Minuten Türklingeln ab 13:30 Uhr), schnappte ich mir meinen Einkaufszettel und fuhr zum Asia-Markt am Alexa, um Zutaten für Mapo Tofu und Dan Dan Noodles zu kaufen (und Kimchi <3). Auf den Ohren einen Actual Play Podcast zum „Werwolf von Quastenbroich“, um mir Anregungen zu holen.
Der Einkauf stresste mich ganz schön, weil ich a.) keine Ahnung hatte, was wo stand, b.) ich beim Großteil der Produkte nicht wusste wie sie aussehen und c.) ich im Laden beim Großteil der Produkte nicht wusste, ob das die richtigen für mich sind. Mir wurde aber schnell und freundlich geholfen, so ging ich mit allen noch fehlenden Zutaten (bzw. entsprechenden Ersatz) nach Hause.


Abends Downton Abbey. Heute wurde es positiv emotional, das fing uns nach den letzten Folgen gut auf.

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