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Mittwoch, 12.08.2026

Die Kinder wieder schlafen lassen und (sehr) früh an den Rechner gesetzt. Funktionierte gut für mich, der Vorteil eines so frühen Starts ist, dass keiner etwas von mir möchte. Jott brach parallel ins Büro auf.


11°C draußen, beim Lüften wurde es so frisch das ich einen Pullover brauchte. Halleluja! Nach anderthalb Stunden hatte es statt 26°C in der Küche nur noch 21,8°C. Es wird, es wird.


Gemeinsames Frühstück mit den Zwillingen, bevor sie zur Schule aufbrachen. M schlief, und so war die Dynamik beim Essen eine ganz andere als normal. Das war schön, weil es friedlicher als normal verlief. Die Geschwister-Konkurrenz-Situation war entschärft.


G ging heute wieder in den Hort. Ihren Zeh tapte (tapete? tape-te?) ich nach ihren Anweisungen (sie hatte gestern beim Arzt aufgepasst), das schien ihr zu helfen.


Große Freude meinerseits: Wir haben nun einen Topf, der groß genug für die Zubereitung von 1kg Nudeln ist.


M lebt sein bestes Leben. Er chillt den Großteil des Tages in seinem Hochbett, liest Mangas, hört Podcast, guckt Netflix, denkt sich Charaktere für Dungeons & Dragons und Brawlstars aus und steigt gelegentlich auf der Suche nach Futter in die Niederungen der arbeitenden Sterblichen hinab.
Latenter Neid meinerseits.


Spätnachmittags eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz. Beim Rausfahren aus der Garage über G, J und einen Freund gestolpert die durch die Gegend rannten und Passanten „prankten“ (sie legten Gummi-Eidechsen, -Skorpione und -Schlangen auf den Weg und freuten sich wenn die Leute sich erschraken)– dem Zeh gehts offenbar besser.


Abends gemeinsam am Bahndamm die Sonnenfinsternis betrachtet. Sehr beeindruckend und schön. Ungewohntes Licht, Helligkeit und Farben wirkten wie runtergeregelt. Die Kinder staunten kurz als sie die teilverdeckte Sonne sahen, hatten aber schnell genug und quatschten/spielten/benahmen sich wie die Axt im Walde. Jott hatte Erbarmen und ging mit ihnen nach Hause, ich schaute noch ein bisschen der Sonne und dem Mond beim gemeinsamen Untergehen zu.

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