Kategorien
Journal

Mittwoch, 24.07.2024

Übermut tut selten gut: So entspannt und einfach wie gedacht wird diese Woche nicht. Der Unterricht ist echt knackig, ich bin am Nachmittag doch immer ziemlich k.o.. Da wird vermutlich auch die Fahrerei einen Teil dazu beitragen, aber es ist tatsächlich eher geistige Erschöpfung.

Is‘ halt doch was anderes als nur Sachen zu machen die man seit x Jahren macht und wo man einigermaßen fit drin ist.

Ich liebs. Bin weiterhin schwer begeistert und freu mich über den Bildungsurlaub.


Als Nachtisch zum Mittagessen (heute: Mitgebrachter Hirtensalat von Rewe) ein wirklich ausgezeichnetes Schokocrossaint genascht. Sehr fluffig, nicht zu schokoladig– mi piace (gekauft hier)!


Heute noch fix zu DM gegangen bevor die Kinder nach Hause kamen. Ich wiederhole mich: Es ist schon sehr praktisch, so früh Schluss zu haben.


Später am Nachmittag mit den Kindern auf den Bolzi gegangen. Während sie spielten, mit meinem Papa telefoniert und mich anschließend mit den Kindern geprügelt– sie wollten Boxtraining (gerade von mir, lol…). So „boxten“ wir halt, das war ganz schön schweißtreibend. Aber sie hatten offenbar unfassbar Spaß und wollten gar nicht aufhören.

Bei der Rückkehr nach Hause dann große Freude über mein „Schweiß-Herz“ auf dem Rücken. Ich bin eine wandelnde Saline.


Mit großer Freude entdeckt, dass es auf Zeit Online eine Interviewreihe (aktuell nur zwei Texte, aber es werden mehr!) mit Helen Klaar gibt. Ich bin seit diesem Interview ein Fan interessiert und habe die beiden Interviews gern gelesen.

Schön fand ich folgende Beschreibung des Sinnes einer Ehe– „fühl ich“, würde man wohl sagen.

Klaar: Ich beobachte immer wieder, dass die Leute dazu tendieren, die Widrigkeiten des Lebens dem Partner in die Schuhe zu schieben. Dabei besteht für mich der Sinn der Ehe eigentlich im genauen Gegenteil.

ZEITmagazin ONLINE: Und worin?

Klaar: Dass man zu zweit eine Art Schutz-und-Trutz-Gemeinschaft bildet, in der man den Widrigkeiten des Alltags besser entgegentreten kann. Weil meistens nicht bei beiden alles schiefgeht. Wenn der eine einen beruflichen Rückschlag hat, hat der andere vielleicht gerade einen Erfolg. Und wenn man den anderen gernhat, freut man sich über dessen Erfolg auch.

(Zeit Online, 9. Juli 2024, „Wenn ich mir anhöre, was scheidungswillige Männer ihren Frauen antun“ – Interview des Zeitmagazins mit Helene Klaar)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert