M kränkelt, er hat Hals- und Kopfschmerzen
Vormittags gemeinsam den Kinderheilwald in Heringsdorf abgelaufen. In unserem Herbsturlaub in der Sächsischen Schweiz fanden sie das toll, aber heute meckerten und motzten sie nur herum und vermiesten uns den Ausflug.
M machte nach der Rückkehr vom Kinderheilpfad (als ob) einen langen Mittagsschlaf– das war dann für uns das Zeichen, dass er wirklich krank wird/ist (er macht ja seitdem er ein Baby ist keinen Mittagsschlaf). Vermutlich hat er sich bei J angesteckt, was kein Wunder ist da die beiden nebeneinander schlafen.
Nachmittags übergab er sich und schlief danach weiter.
Während bei Jott Trübsal und Depression ob des nicht so bilderbuchmäßig verlaufenden Urlaubs und des Betragens der Kinder herrschte, schnappte ich mir die Zwillinge und ging mit ihnen raus. J war schon wieder so weit genesen, dass er wild auf den Trampolinen an der Seebrücke rumhüpfen konnte.
In der Buchhandlung an der Seebrücke kauften wir Lesestoff: Einen Urlaubs-Krimi für mich, Die Drei ??? für M und Erstleserbücher für die Zwillinge.





Nachdem ich die Zwillinge wieder abgeliefert hatte, stapfte ich nochmal allein los und spazierte am Meer nach Ahlbeck und wieder zurück. Podcast auf den Ohren, Wind um die Nase, die Füße im (eiskalten) Wasser… Das war superschön.



Es ist mal wieder das komplette Gegenteil von dem, wie „Familienurlaub“ überall dargestellt wird. Die Kinder spielen Scheibe und sind super anstrengend, dazu das Herumkränkeln und die Genervtheit und Enttäuschung von uns Erwachsenen. Spaß macht das nicht.
Aber immerhin sind wir am Meer.

Ich auch, Baum, ich auch.



2 Antworten auf „Dienstag, 02.04.2024“
Danke für den ehrlich ehrlichen Einblick. Das wahre Leben halt. Das andere gibt’s schon oft genug zu lesen.
Es macht zwar nichts besser, tröstet aber vielleicht ein bisschen: Gemotze usw. im Urlaub halte ich für ganz normal. Warum sollten sich Verhaltensweisen wie durch Zauberei ändern, nur durch einen Ortswechsel? Die nervigen Geschwister bzw. Eltern sind ja immer noch da…
Oder auch: Sie sind nicht allein, bei uns war das auch so! Trotz allem blieb aber immer etwas als schön in Erinnerung.