Vor der Arbeit eine Sporteinheit eingeschoben. Wie auch beim letzten Mal gings erstaunlich gut, nach der Erwärmung und der ersten Übung war der Kreislauf voll da und ich sportelte vor mich hin. Danach fiel das Arme heben schwer– ich hätte fast keinen Kaffee trinken können (ok, so schlimm wars dann doch nicht und zur Not hätt ich DAFÜR einen Strohhalm genommen).
Aus Jux und Dollerei (weil ich sehen wollte ob ich die Übungen richtig ausführe) mich nebenbei mit dem Handy gefilmt und direkt festgestellt, dass ich noch Luft nach oben bei vielen Übungen in punkto Form und Körperhaltung habe (ist jetzt nicht wirklich überraschend). Mit ein paar Haltungskorrekturen werden dann plötzlich auch scheinbar leichte Übungen ein bisschen knackiger (richtige Kniebeuge z.B., bei denen der Rücken gerade und die Knie nicht über die Zehen kommen sollen). Naja, ich mach das einfach, schluck meinen nicht mehr vorhandenen Stolz hinunter (ja, ich bin unsportlich) und schnauf dann eben bei Kniebeugen.
M wurde heut erstmals allein von L (ich führe das mit den Anfangsbuchstaben des Vornamens einfach fort, warum soll ich mir was neues ausdenken) zum Schwimmen gebracht. Ich war minimal neugierig wie das lief, hielt mich aber zurück und wartete bis kurz vor 16 Uhr die Nachricht kam das er nun drin sei. Offenbar lief alles glatt und es gab keine Probleme. Das freute mich, und mehr noch der dadurch sehr entspannte Nachmittag: Ich konnte bis ungefähr 16:30 Uhr arbeiten, weil zudem Jott auch noch die Zwillinge abholte. Als G und J zu Hause waren gabs ein zweites Vesper für sie (wir hatten noch Pfannkuchen von gestern übrig) und dann fuhren wir zu Dritt zur Schwimmhalle um M abzuholen. Das war ungefähr 1000 Mal entspannter und einfacher als die letzten beiden Wochen.
Den Abend zu 4. verbracht, Jott war mit ehemaligen Kolleginnen verabredet. Die Kinder und ich gähnten um die Wette, ab ungefähr 18 Uhr wurde es auch immer grauer draußen. Ich hätt mich gern mit den Dreien hingelegt, musste aber noch ein bisschen arbeiten.


