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Samstag, 11.12.2021

2. Tag: Geschafft.


Da ich gestern eventuell ein wenig später im Bett war als normalerweise, trickste ich heute morgen ein wenig: Als die Jungs gegen halb Acht wach waren, durften sie im Wohnzimmer Ninjago auf Netflix gucken, während ich mich nochmal hinlegte. G schlief tief und fest neben mir (sie saß nachts mit einem Mal neben mir und guckte mich an, das war etwas unheimlich…), um die musste ich mich nicht kümmern.

Dreiviertel Neun wurde ich von Schnips-Geräuschen geweckt– das war G, die so ihre Langeweile vertrieb. Aufstehen wollte sie nicht, weil das Schlafzimmer kalt und es unter Mamas Bettdecke so schön kuschelig sei.


Nach dem späten Frühstück trullerten wir ein bisschen in der Wohnung rum. Die Zwillinge spielten, M las in unseren Kinder-Weihnachtsbüchern Weihnachtslieder-Titel, ließ diese von Alexa abspielen und sang lautstark und fröhlich mit.

Gegen halb Elf Aufbruch, wir brachten M zu einem Kindergeburtstag. Das war dann auch gleich unser Vormittagsausflug; 20 Minuten zu Fuß hin, 30 Minuten zu Fuß zurück (wir sichteten Biber-Spuren an der Wuhle), reicht.

Zu Hause minimales Aufräumen und Mittagessen vorbereiten, es gab Honig-Butter-Möhrchen, Kartoffeln und für die Zwillinge zusätzlich Fischstäbchen.

Nach dem Mittag spazierten wir M vom Geburtstag abholen; die Party ging von 11 bis 14 Uhr (merkwürdige Zeit, aber warum auch nicht).

Wieder zu Hause gabs eine halbe Stunde Pause für mich mit der expliziten Anweisung, mich _nicht_ anzusprechen.

Nachmittags fuhren wir allesamt ins FEZ zum Crêpes essen & spielen, so nicht zu feucht. Wirklich lange blieben wir aber nicht, bei -1°C hielt ich es nicht sonderlich lange aus. Das passte aber gut, die Kinder waren so noch nicht völlig durchgefroren und hielten den Heimweg über gut durch.

Zu Hause gabs dann eine von den Kindern lautstark gewünschte Nudelsuppe zum Abendessen; zu meiner großen Überraschung aßen 2 von 3 Kindern das zusätzlich reingekippte Kaisergemüse.

Anschließend die normale Abendroutine. Höhepunkt für die Kinder waren die Plaque-Tabletten nach dem Zähneputzen bzw. die blau-roten Zungen nach Kauen.

Als alle Kinder im Bett waren noch fix Wäsche gelegt und dann die restlichen Folgen der ersten Staffel von Ted Lasso weggebinged. Ich bleib dabei: Das ist eine richtig tolle Serie.


Ziemliche Unsicherheit bezüglich der Omikron-Variante. Was bei mir hängen geblieben ist: Es wird keine Welle, sondern eine Wand (z.B.: 1, 2). Abgesehen vom eigentlichen Punkt „Wir kriegen Covid“ denke ich dabei dann aber etwas weiter– wäre es vielleicht doch sinnvoll, Vorräte aufzustocken? Bislang gabs ja keine ernsthaften Versorgungslücken, aber wenn die Modellierer recht haben dann… Tja, keine Ahnung. Ab wann/wieviel Krankheitsausfall (Erzeugung, Lieferketten, Personal vor Ort) besteht die Gefahr, dass über mehrere Tage hinweg z.B. keine Lebensmittel/Grundversorgung wie Wasser, Strom, etc. mehr zu bekommen sind?

3 Antworten auf „Samstag, 11.12.2021“

Wir haben einen (Billy-)Schrank voller Vorräte, die wir rollierend verbrauchen und dabei ständig wieder aufstocken, seit die Kinder klein und häufiger mal krank waren. Dazu gewisse Frische-Vorräte (Butter, Gemüse, Hefe) im Tiefkühler und immer genug Eier und Milch. Das hat sich über die Jahre so bewährt (man muss nicht zwingend raus, wenn krank, Wetter, wasauchimmer), dass wir das beibehalten haben. Zu Beginn der Pandemie hat uns das entspannt durch die Klopapier-Mehl-Hefe-Krise gebracht und ich habe es ein wenig an eventuell drohende Quarantänen angepasst (mehr Comfortfood ;) Gesten lag die Katastrophenschutz-Broschüre des Bundesamts für Bevölkerungsschutz im Briefkasten (Warum? Warum gerade JETZT???), die empfehlen vier Liter Flüssigkeit pro Nase und Tag für zehn Tage – das haben wir dann doch nicht…. Aber ja, ich habe ähnliche Skepsis, was Omikron betrifft.
LG Tina

Uff, jetzt wird‘s aber heftig mit den Sorgen. In Südafrika ist doch die Strom- und Lebensmittelversorgung auch nicht zusammengebrochen, oder? Ich denke, eher werden Quarantänebestimmungen für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen geändert (wie bei Krankenhauspersonal), als dass wir in Europa wirklich um unsere Versorgung bangen müssen. Hoffe ich.

Um Strom- und Wasserversorgung hab ich mir (bis jetzt) keine Sorgen gemacht und Vorräte hat man hier auf dem Dorf sowieso. Den Lebensmittelvorrat haben wir aber tatsächlich aufgestockt. Allerdings nicht nach den Vorschlägen des Katastrophenschutzes, mehr so nach Gefühl: „zwei Wochen Quarantäne mit drei Teenagern, was würden wir wohl brauchen?“ Rotwein, Chips, Schokolade, Tiefkühl-Schnitzel… eine Wertananlage, quasi

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