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Sonntag, 06.06.2021

Vormittags mit den Kindern per Fahrrad zum „Läufer“, einer Badestelle am Müggelsee in der Nähe vom Spreetunnel in Friedrichshagen, gefahren. Für die knapp 5 Kilometer brauchten wir ca. 50 Minuten, das reichte dann auch– auf den letzten Metern mehrten sich die Nachfragen wann wir endlich da sind.

Am Läufer selbst war es noch relativ leer, wir konnten direkt am See unsere Decke aufschlagen. Schnell die Kinder ausziehen, Schwimmflügel aufpumpen– dann gabs kein Halten mehr. Der Müggelsee hat an der Stelle einen sehr kinderfreundlichen Einstieg, die drei konnten ein ganzes Stückchen reinlaufen ehe ihnen das Wasser bis zum Bauchnabel reichte (weiter durften sie allein nicht).

Nach einer guten Stunde gings dann auch schon wieder nach Hause, wir erwarteten zum Mittagessen unseren üblichen Sonntagsbesuch.

Auf der Rückfahrt waren südlich der Allende-Brücke alle Ampeln ausgefallen, dank freundlicher BVG-Busfahrer kamen wir aber trotzdem wohlbehalten gemeinsam über alle Straßen.

Den Kindern gefiel der Ausflug, somit sind auch die beiden Badestellen am Spreetunnel (zusätzlich zum Läufer gibts noch den „Teppich“, der ist 100m weiter an der Spree) mögliche Bade-Ausflugsziele für Sommertage.


M fiel 30 Sekunden nach Verlassen des Grundstücks hin und lernte die sehr wichtige Lektion, dass Sandalen nicht unbedingt genauso viel Grip/Profil haben wie festes Schuhwerk. Zum Glück konnte er sich gut abfangen und fiel diesmal nicht auf die Nase.


Wir haben beim Fahren eine feste Reihenfolge: Erst fährt J, nach ihm G und abschließend M. Diese Reihenfolge muss beibehalten werden: G ist ein Puffer zwischen den Jungs, die sonst Wettrennen anfangen oder sich gegenseitig reinfahren. M stinkt es aber gewaltig, dass er immer der letzte ist– das ist aber gut so, weil er mit der Bummel-G auch mal ein kleines Stück zurückbleiben kann und sie dann antreibt, und weil er schon minimal besser als die Zwillinge fährt. Also versucht er mittlerweile immer mal wieder Überholmanöver, was dann J auf den Plan ruft– der will seinen ersten Platz nicht verlieren und ist generell sehr regeltreu (wenn es ihm in den Kram passt, bzw. wenn andere sich nicht daran halten). Die beiden vergessen dann alles und fangen an, um die Wette zu fahren; das führt in der Regel dazu das M irgendwo weit vorne ist, J heulend am Rand steht und G 100 Meter hinter uns her bummelt und Schlangenlinien fährt.

Schwierig, das alles– mein Fahrterleben besteht zu einem Großteil darin, den meckernden M zu besänftigen und dafür zu sorgen, dass er hinten bleibt.


Zu Hause wurden wir bereits erwartet, während Jott von 12:30 Uhr Rückkehr ausging hatte ich mir 13 Uhr gemerkt. Ups. So war das Essen (Schnitzel, Bratbohnenn, Kartoffeln) immerhin schon ein bisschen abgekühlt– und unser Besuch konnte in Ruhe ankommen.

Nach dem Essen durften die Kinder wieder Kinderkino gucken (nochmal Raja und der letzte Drache), wir Erwachsenen spielten Rommé. Als sich die rein zufälligen Besuche der Kinder bei uns und die Fragen nach Vesper häuften, gabs Kaffee und Erdbeerkuchen, die Kinder aßen Eis und Mini-Pfannkuchen.


Nachmittags dann Balkon-Zeit für Jott, unsern Besuch und mich, während die Kinder auf dem Hof in den Planschmuscheln planschten, Sandengel machten und mit Dinos und Pokemons spielten.


Meine zum Geburtstag bekommene Wasserpistole ist kaputt :( Der Pumpmechanismus pumpt nicht mehr, weil der Kolben innerhalb der Pumpe sich ständig von seiner Stange löst und demnach keine Sogwirkung mehr zustande kommt. Zum Glück kann Jott die noch zurück schicken– so ein Defekt nach zwei Mal benutzen ist schon ärgerlich.


Abends Kinder baden, Abendbrot essen, Maus gucken, Feierabend. Alles etwas später als sonst, gegen 21 Uhr kehrte Ruhe ein.

2 Antworten auf „Sonntag, 06.06.2021“

Ich finde das ja bemerkenswert. Ich trau mich schon kaum bei uns den Landschaftspark mit Rad mit Kind (9) und Kind (5). Ich lauf lieber und lass sie fahren und hoffe, dass auf mein Geschrei gehört wird.

Das hoff ich auch.
Letzten Endes habe ich eh keine Kontrolle, weil die Kinder natürlich machen können was sie wollen– ob sie nun vorlaufen, mit dem Roller fahren oder eben auf dem Fahrrad. Ich kann aber mit ihnen möglichst oft möglichst viele Situationen üben und immer wieder erklären, wie bestimmte Sachen funktionieren– und dann inständig hoffen, dass alles gut geht.

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