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Journal Samstag, 25.5.2019

Was ich morgens 4:39 Uhr nicht erleben möchte: Wache Zwillinge. Was ich heute morgen 4:39 Uhr erlebte: Wache Zwillinge.
J hatte gejammert, ich ging rüber, er wollte sich nicht mehr hinlegen. Vom Jammern wurde G wach, die sich auch nicht mehr hinlegen wollte. Und das zu einer kritischen Uhrzeit, es war nämlich bereits recht hell– d.h. die Chancen standen gar nicht mal so gut, dass die beiden wieder einschlafen würden.
Nach einem Umzug in unser Schlafzimmer murkelten sie auch noch eine ganze Weile herum, bis sie dann aber schlussendlich doch einschliefen. Ich schlief also freudig wieder ein… und wurde um Zehn nach Sechs von der Alarmanlage der Baustelle ein Haus weiter schräg gegenüber geweckt. Na toll. Und das, wo 6:45 Uhr der Wecker klingeln sollte, weil für die Bringmeister-Bestellung nur noch ein Zeitfenster zwischen 7 und 9 Uhr am Samstag morgen frei war… Ich döste noch ein bisschen, und als dann J gegen halb Sieben auch wieder aufwachte, gings ins Wohnzimmer.

Den Vormittag brachten wir wie üblich rum: Nach Frühstück, Lebensmittellieferung und ein bisschen Spielen kippte die Stimmung. Die Zwillinge und ich gingen also raus auf den Spielplatz und tobten ein bisschen durch die Gegend. M durfte zu Hause bleiben, der benötigte zum einen einen neuen Haarschnitt und sollte sich zum anderen ein bisschen ausruhen, weil er doch noch relativ viel hustete und schniefte.
Als wir wieder nach Hause kamen, war M zumindest optisch verwandelt: Vom wuscheligen Träumer zum kleinen frechen Jungen mit praktischen Kurzhaarschnitt. Jott hatte da ganze Arbeit geleistet, ich bin immer wieder erstaunt wie gut sie Haare schneiden kann.

Nach dem Mittagessen gingen M und ich Einkaufen. Bei der Lebensmittellieferung hatte der Fahrer eine Tüte vergessen, und den Inhalt dieser benötigen wir in den nächsten Tagen (ohne Bananen drehen die Kinder durch…). Er durfte nach langer Zeit mal wieder auf meinen Schultern reiten und freute sich wie ein Schneekönig. Und ich schnaufte wie eine alte Dampflok, er ist mittlerweile wirklich zu schwer für sowas.

Nachmittags dann wieder raus, diesmal mit allen dreien. M kam diesmal mit, der war nämlich trotz des Einkauf-Ausflugs voller überschüssiger Energie und hüpfte wie ein Flummi durch die Wohnung. Offenbar brauchte er keine großartige Schonung und Erholung.
Diesmal blieben wir recht lange auf dem Spielplatz. Weil die Kinder relativ friedlich miteinander spielten, gingen wir erst ~18:45 Uhr nach Hause. Das war etwas sehr spät, zu Hause brauchten wir etwas um in den normalen Abend-Flow zu kommen.

Trotz Herumtoben auf dem Spielplatz zog sich das Zubettbringen der Kinder eine Dreiviertelstunde. Ich hätt gern einen Bruchteil der Energie, den sie haben– sobald ich auch nur länger als 5 Minuten bequem sitze, döse ich weg.

Den Tag ließen Jott und ich mit Eis und der vierten Staffel von Lucifer ausklingen. Die letzte halbe Stunde war hart, da wollten die Augen bei uns beiden immer wieder zufallen… Jetzt also Bett und hoffentlich in den Morgenstunden etwas mehr Ruhe.

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