Hochzeitstag Eins, Standesamt im engsten Kreis (die Heiratenden + Kinder + Enkel). Jotts Mama und ihre Partnerin Frau sind jetzt offiziell und richtig verheiratet und ich freue mich total- zum einen eben über die Hochzeit an sich (#besteschwiegermütter + ich bin halt ein alter Kitsch-Paul) und zum anderen über den Umstand, dass die beiden das inzwischen auch bei uns „richtig“ dürfen.
Nach dem Standesamt fuhren wir wieder zurück in die Wohnung, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Die Kinder schlugen sich, bis auf ein paar Ausreißer, ganz gut. Ich durfte M beim Löschen von Bränden und Retten von Katzen aus Bäumen helfen- er war Feuerwehrmann Sam und ich sein Kollege Elvis. Und als ihm das nicht mehr gefiel, spielten wir Paw Patrol (und retteten unter anderem wieder Katzen aus Bäumen).
Einschub: Ich finds ja schon recht cool, wie sehr diese Serien seine Fantasie anregen und wieviel er davon in sein Spiel einfließen lässt. Beim Gucken ist er zwar im Zombie-Modus, aber wenn er das Gesehene anschließend beim Spiel Revue passieren lässt, die Geschichten erweitert und seine Mitspieler gewissermaßen „dirigiert“, dann ist das schon sehr faszinierend. Ich muss auch tatsächlich genau das selbe sagen wie die Serienfiguren, da hat er ein unglaubliches Gedächtnis („Nein Papa, Marshall sagt immer »Ich bin ein Ruff-Ruff-Rettungshund«, das musst Du auch sagen!“).
Am späten Nachmittag machten wir uns allesamt auf den Weg in ein nahegelegenes Restaurant zum gemeinsamen Abendessen. Das war kinder- und wespenbedingt ein bisschen trubelig und chaotisch, aber auch hier hielten sich die Kinder gut. Wir waren allerdings auch ganz gut vorbereitet (Stifte, Spieltiere, Kinder-Zeitung und Smartphone/ Tablet für den Fall der Fälle, wenn alles andere versagen sollte) und als die Kinder (eigentlich nur die Zwillinge) gar nicht mehr still sitzen konnten, schnappten Jott und ich uns jeder einen der beiden und spazierten mit ihnen durch die Gegend, bis es Zeit wurde nach Hause zu gehen und die Kinder ins Bett zu bringen.
Insgesamt war das alles recht entspannt und ruhig. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist’s allerdings auch gut und genug und ich freue mich sehr auf das Bett.
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G hat in den letzten Wochen einen beachtlichen Bock Trotzkopf entwickelt und steht ihrem Bruder J nur noch in wenigen Punkten nach. Sie schafft es mittlerweile auch, eine halbe Stunde in den höchsten Tönen zu kreischen und zu weinen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt und die Welt nicht so reagiert, wie sie das gern hätte. Gern und oft auch beim Zubettbringen- weil Schlafen, pffff, das ist was für Babys. Während wir also J ins Bett legen, er sich zufrieden umdreht und drei Sekunden später schläft (nur minimal übertrieben), legt J einen Trotzanfall par excellence hin und lässt sich erst nach beträchtlicher Zeit beruhigen.
Ich hoffe- wie auch bei J-, dass sie das nur zu Hause macht.
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Was schön war: Vormittags im Wohnzimmer mit Jott, Jotts Bruder und den Kindern ganz viele Kinderlieder singen. Jotts Bruder trommelte ein bisschen, Jott sorgte für die richtigen Töne, M sang klar und hell mit und ich brummte leise vor mich hin.



2 Antworten auf „Journal Freitag, 17.8.2018“
Lieber Herr Paul, ich freue mich sehr mit Ihnen / für Sie alle , dass es Ihnen besser geht und sogar die Reise zu diesem schönen Fest möglich ist. Klingt halbwegs entspannt mit den Kindern. Möge es auch das restliche Wochenende so bleiben! Alles Gute und genug Pausen zum Ausruhen wünsche ich :-)
❤️ Glückwunsch an die schwiegermütter und diesen Bock haben wir hier auch. Ich werde wahnsinnig. Bis denn Alu