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Journal Montag, 23.7.2018

Mich den ganzen Tag im viel zu warmen, muffigen Büro gegruselt, nach draußen zu gehen- wenn es drinnen schon so eklig ist, muss es draußen ja viel schlimmer sein… Pustekuchen! Draußen waren erträgliche 27°C, es wehte ein laues Lüftchen und war somit schönstes Sommerwetter.
Ich freu mich schon auf die nächsten Tage, wenn es draußen 35°C hat und im Büro noch zehn Grad wärmer ist. Die Klimaanlage kommt da nicht gegen an.

Anfang jeden Jahres veranstaltet unser Mutterkonzern einen KickOff-Termin, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Ich war da bislang zwei Mal dabei und hatte mich auch schon ein bisschen auf den Termin im Januar 2019 gefreut- nur um heute in einer Mail zu lesen, dass wir in Dreibettzimmern untergebracht werden sollen. Ich find‘ ja bereits Zwei-Bett-Zimmer nur so einigermaßen akzeptabel und lasse mich da nicht so gern und auch nur mit ausgewählten Kollegen unterbringen (wie eben in den vergangenen zwei Jahren). Aber Drei-Bett-Zimmer? No way. Entsprechend formuliertes Feedback ging auf die Mail zurück. Jetzt harre ich der Dinge, die da kommen.

Ich weiß nicht, obs generell an der Wärme, an der Klimaanlage gestern im Bus oder daran liegt, dass mein Körper sich jetzt in der unstressigen Zeit ein bisschen auf sich konzentriert, aber ich fühl mich wie erschlagen. Die Augen tränen, der Nacken ist steif, ich bin hundekatzenmausemüde…

Das blöde ist: Mittwoch Abend bin ich verabredet mit Freunden und Bekannten, die ich jahrelang nicht gesehen habe- da will ich fit sein. Ich seh also zu, das ich nach der Arbeit einfach mal die Füße hochlege und viel (und ruhig) schlafe.

Der RBB meldet, dass die Berliner Wasserbetriebe als Gegenmittel gegen den aus der Kanalisation strömenden Gestank teilweise Duftsteine in den Gullys aufhängen: Gegen Gestank durch Sommerhitze – Wasserbetriebe hängen Deos in die Gullys

Ich frag mich ja, weshalb die die Kanalisation nicht einfach mit hervorgepumpten Grundwasser durchspülen? Ich las bereits des Öfteren, dass in Berlin das Grundwasser immer höher steigt (z.B. MorgenpostTagesspiegel).

Auf Twitter las ich die Frage, welche drei Dinge man kaufen würde, wenn Geld keine Rolle spielt. Was würde ich also kaufen?

  1. Ein halbwegs großes Grundstück (~800 bis 1000qm) irgendwo zwischen Karlshorst und Friedrichshagen
  2. Da würde ich ein Haus für uns raufstellen lassen.
  3. Und dann, das wichtigste: Ich würde mir Zeit kaufen. In Form von Arbeitszeitreduzierung. 30 Stunden wären super.

Und Sie so?

Die S-Bahnen fahren am S-Bahnhof Köpenick übrigens tatsächlich alle 10 Minuten ab. Aber: Alle 20 Minuten nur nach Wuhlheide, und im Wechsel bis Tiergarten. De fakto- ich will nicht in Wuhlheide umsteigen- besteht also für mich doch ein 20-Minuten-Takt.

Was schön war: Abends auf’m Sessel sitzen und Let’s Plays gucken- fast noch unterhaltsamer, als selbst zu spielen (-> https://www.youtube.com/ThijsHearthstone)

2 Antworten auf „Journal Montag, 23.7.2018“

Oh, das ist interessant. Ich habe tatsächlich nur zwei materielle Wünsche, von denen ich hoffe, sie mir eines Tages erfüllen zu können: ein eigenes Wohnmobil (statt immer mal wieder welche zu leihen) und ein Bild eines Malers, der hier im Nachbardorf wohnt und (unter anderem) traumschöne s/w-Bilder von unserem kleinen Heimattal malt… Oft vor seiner Haustür, dann kann ich sie im Vorbeifahren sehen. Davon mal eines hier hängen zu haben, ein Traum! Leider ist er in Fachkreisen wohl recht bekannt, ich finde aber einfach nirgendwo Preise, bisher habe ich mich deshalb noch nicht getraut, ihn einfach mal anzusprechen. Nachher kostet mein Traumbild einen fünfstelligen Betrag und dann werde ich für den Rest meines Lebens weinen müssen….

(Ach ja, Nacken, Zerschlagenheit und Augen – das ist bei mir eigentlich immer einer Klimaanlage geschuldet und macht mich völlig fertig.)

LG Tina

Zeit, unbedingt. In Form von qualifizierter Betreuung für meine jugendliche Tochter und meinen alten Vater, die beide nicht allein zurechtkommen.
Und vielleicht einen kleinen Umbau.

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