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Journal Sonntag, 15.7.2018

Okaye Nacht. Jott schlief mit den Zwillinge in einem Zimmer, ich mit M im anderen. Dafür hatte ich angeboten, die Kinder bei frühen Erwachen zu übernehmen, damit Jott morgens ein bisschen länger schlafen kann. Dreiviertel Sechs brachte Jott mir J rüber, mit dem ich dann ins Wohnzimmer ging. Dort kuschelten wir ein bisschen, dann legte ich ihn auf die Couch und brachte ihn dazu, noch ein kleines Vorfrühstücksschläfchen zu halten.

G bekommt mehrere Zähne gleichzeitig, wie Jott beim zufälligen Blick in ihren Mund festellte. Dafür hält sich G sehr wacker: Abgesehen von einem minimal erhöhten Kuschelbedürfnis und einer dauerlaufenden Nase ist nichts.

J hat heute zum ersten Mal richtig „Papa“ gesagt. Davor war es mehr so ein „Baba“ oder „Bababa“.

M sagte heute „Mama, ich muss pullern“, bevor er pullern musste. Im Stehen in Opas Teich pullern zu dürfen scheint ihm ein Anreiz zu sein.


Abends am Deich. Ein bisschen die Füße vertreten, Musik hören und in die Gegend gucken.

Eine Rückmeldung meiner Eltern zum „Schwierigkeitsgrad“ der Kinder war sehr interessant: Sie sortierten die Kinder genau anders herum ein als ich. Bestimmte Verhaltensweisen scheinen sich in der „Fremde“ wahlweise zu intensivieren oder umzukehren. Sehr spannend, das.

Was schön war: Mittagsschlaf! Nachdem ich die Zwillinge hingelegt hatte, schlief ich ebenfalls ein bisschen.

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