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Journal Sonntag, 29.10.2017

Es ist nicht zu fassen: Die Zwillinge haben bis 6 Uhr Winterzeit geschlafen. Verrückt. Total verrückt. Ich sah mich schon ab 4 Uhr im Wohnzimmer mit einem wachen J und ab 4:30 Uhr mit einer wachen G spielen, aber so war es nicht. Vielleicht trugen auch die außer der Reihe bereits 23:30 Uhr verabreichte Flasche für J, seine zweite Flasche 4:30 Uhr und die ebenfalls außer der Reihe 4:50 Uhr gegebene Flasche für G ihren Teil dazu bei… Wie auch immer, abgesehen von den unplanmäßigen Fütterungen war die Nacht ruhig und bis 6 Uhr schlafen ist ja hier auch eher Luxus.

Der Tag war erstaunlich entspannt. Ich hätte damit gerechnet, dass J und G nicht so gut damit klar kommen, dass für ihr Zeitempfinden im Endeffekt alles eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Tatsächlich war es ihnen aber offenbar recht egal.
Die einzige Besonderheit war der ausgefallene Vormittagsschlaf, den wollten sie nicht machen. Dafür schliefen sie aber nach dem Mittagessen nahezu in ihren Hochstühlen ein.

Während ich vormittags viel in der Wohnung herumpusselte, genoss ich nachmittags die frische Luft. Der Sturm hatte die Wolken weggepustet, und so lief ich bei strahlend blauen Himmel und Sonnenschein eine Runde mit den Zwillingen spazieren.

M ist krank. In der Nacht zu Samstag bekam er hohes Fieber, das sich auch im Laufe des Samstags nicht legte. Da er trotz Fieber wohl recht munter und fröhlich war, das Fieber heute nicht mehr ganz so hoch stieg und er auch sonst keine großartigen Krankheitssymptome zeigte, machen wir uns keine Sorgen. Vielleicht sinds die letzten fehlenden Backenzähne, vielleicht brach ein grippaler Infekt vollends aus, wer weiß.
Mit meinen Eltern ist abgesprochen, dass er noch ein bisschen bei ihnen bleibt: Dort hat er wesentlich mehr Ruhe und „Pflegepersonal“ als bei uns, außerdem schaltet er dort eh immer einen Gang runter und entspannt sich.

G schlief Abends ohne Jammern, Weinen und Nurofen-Saft ein. Hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so, dann sparen wir uns den Gang zum Kinderarzt.

Abends endlich „Spectre“ mit Jott angeguckt. Ein ausgezeichneter Bond, der uns gut unterhalten hat und Lust macht auf den hoffentlich tatsächlich erscheinenden Nachfolger.

Was schön war, bzw. was superschön war: Die Kampagne für Frau Rabe läuft. Ich bin vom Erfolg sehr überrascht- das so viele Leute sich beteiligen, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer :)
Wir haben heute eine erste Überweisung an Frau Rabe getätigt, damit Karri (die Kinderfrau) und Liv (die Reinigungsfrau) so schnell und so viel wie möglich entlasten können.

2 Antworten auf „Journal Sonntag, 29.10.2017“

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