Am Abend kotzte Zwilling 1. Mal gucken, wie die Nacht wird.
M geht es jedenfalls besser. Sein Durchfall scheint schon wieder vorbei zu sein.
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Dank eines Twitter-Tipps werde ich mir demnächst Lärmschutzkopfhörer kaufen, um Js immerwährendes Geningel auszublenden. Das macht mich nämlich wahnsinnig und sorgt dafür, dass ich das Kind 2/3 des Tages zur Adoption freigeben möchte.
Vielleicht auch Kopfhörer mit noise cancelling, die könnt ich dann auch ins Büro mitnehmen.
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Anstrengender Tag. Ich brauch irgendwas, um dem permanenten Stress zu entkommen- der wird mich noch ’ne Weile begleiten. Andernfalls werd ich wirklich noch irre.



3 Antworten auf „Journal Samstag, 14.10.2017“
Ich könnte mir vorstellen, dass Ihnen am meisten die eigene Zeit fehlt, die Zeit, die nur für Sie da ist. Dieses Gefühl selbst immer zu kurz zu kommen, lässt uns die Alltagsprobleme immer weniger ertragen. Sie brauchen Zeit zum Auftanken, keine Kinder, keine Erledigungen, keine E-Mails, keine Twitter-Nachrichten. Ich kenne Ihre Interessen nicht, habe aber 2 Vorschläge zum Abwandeln.
Vereinbaren Sie mit Jott, dass jeder von Ihnen an 2 Tagen in der Woche 1 Stunde nur für sich haben darf. Sie könnten z. B. von der Arbeit ins Fitness-Studio fahren oder schwimmen oder an den Fluss gehen oder ins Museum, wichtig ist, regelmäßig und nur für Sie. Mein 2. Vorschlag – Buch oder eReader. Ich finde Serien sehr, sehr hilfreich. Seit Jahren lese ich mehrere Krimiserien, bei einer bin ich jetzt bei Buch 17. Die Hauptpersonen sind vertraut, es entwickelt sich deren eigene Geschichte neben der eigentlichen Story. Das ist ein bisschen wie Freunde besuchen und total entspannend. Eine der beiden Fahrten zur Arbeit oder nach Hause gilt diesen Büchern. Keine E-Mails, kein Newsfeed, nur Sie und Ihr Buch. Die andere Fahrt können Sie für Ihre normalen Infos verwenden. Wenn Sie nach ein paar Wochen merken, dass auch Ihre Interessen wichtig sind und im Tagesablauf berücksichtigt werden, dann wird es Ihnen besser gehen. (Und nicht vergessen – Jott bekommt die gleichen Rechte ;-)
P.S. Diese 2 Stunden pro Woche sollten genauso wichtig sein, wie Zahnarzttermine oder berufliche Projekte, nur im Notfall dürfen sie verschoben werden oder ausfallen.
Lieber Herr Paul,
ich kann Sie gut verstehen. Sie und Jott machen das wirklich großartig! Aber es heißt auch immer: Es braucht ein Dorf, ein Kind großzuziehen. Nun ja, hier sind’s 3 an der Zahl:-). Spannen Sie Ihr Umfeld deutlich mehr mit ein. Vielleicht denken viele, Sie wuppen das so einfach. Fragen Sie alle die in Frage kommen! Und das Tolle daran ist, man bekommt bespaßte fröhliche Kinder zurück, weil die das auch sehr genießen von anderen „erzogen“ zu werden. Bevor Sie und Jott völlig auf’m Zahnfleisch gehen. Da hat ja keiner was von.
Beste Grüße