Ich bin auf Mallorca. Das fühlt sich immer noch etwas surreal an. Der Kontrast zu Berlin könnte nicht größer sein. Als ich heute morgen um 4 Uhr zum Flughafen Tegel startete, schneite es, es war kalt, und sehr stürmisch. In Palma de Mallorca waren es bei Ankunft 15 Grad, die Sonne schien und es weht eine sanfte Brise vom Meer. Das war unfassbar großartig.
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Es gibt hier wunderschöne große Palmen, Olivenbäume und blühende Pflanzen. Überhaupt ist alles grün. Da merkt man erst einmal, wie sehr man das in Berlin im Winter vermisst.
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Der Flug, bzw. die beiden Flüge- wir machten einen Zwischenstopp, um weitere Kollegen abzuholen-, waren abenteuerlich. Nach dem Start in Tegel gab es Turbulenzen, und bei der Landung in Palma ebenfalls. Über Mallorca sackte das Flugzeug immer wieder in kleine Luftlöcher, stabilisierte sich, und sackte wieder ab. Das war ein eher gruseliges Gefühl.
Zwischendrin ging es aber einigermaßen, ich schaffte es sogar eine Stunde zu schlafen.
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Direkt nach der Ankunft in Palma fuhren wir mit Bussen zu einem Kongresszentrum, wo wir auf die anderen Mitarbeiter trafen. Nach Snacks und Smalltalk begann das Programm am frühen Nachmittag. Bis in den frühen Abend hinein gab es Rückblicke auf das Geschäftsjahr 2016 sowie Ausblicke auf das Geschäftsjahr 2017 und darüber hinaus. Das war durchaus interessant, allerdings auch teilweise schwer verständlich, da ich die große Firma, die meinen Arbeitgeber gekauft hat, noch nicht im Detail kenne, und daher einiges nicht zuordnen konnte.
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Am Abend fuhren wir alle mit Bussen zum Ressort nach Cala d’Or. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, ging es zum heiß ersehnten Abendessen. Die Auswahl war gigantisch, sowohl was das eigentliche Essen als auch die Desserts betraf. Während der Rest meiner Tischrunde sich noch eine Live-Band an der Bar ansehen wollte, seilte ich mich heimlich ab, ging auf’s Zimmer, und werde jetzt schlafen. Die Vor-Nacht war nämlich sehr kurz, da die Zwillinge sehr unruhig schliefen- oder auch gar nicht schliefen- und ich lediglich zwischen 1:30 Uhr und 3 Uhr schlafen konnte.
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Morgen plane ich, an einem oder mehreren Tagesausflügen teilzunehmen. Wenn ich schon mal hier bin, kann ich mir die Gegend mal anschauen.
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Dieser Beitrag wurde übrigens komplett diktiert. Das ist etwas ungewohnt für mich, weil ich beim Sprechen meine Gedanken nicht so gut sortieren kann wie beim Schreiben. Ich hoffe, das fällt nicht zu sehr auf.

