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Journal Freitag, 29.4.2016

Viele viele viele Union-Fans in der Bahn nach Hause ab Ostkreuz. Sehr anstrengend (laut, voll, Menschen die vor dem Einsteigen in die Bahn noch einen letzten großen Zug von der Zigarette nehmen und in der Bahn ausatmen, viele Wegbiere) und unheimlich- diese Uniformität (Fanausstattung) gruselt mich. Beim Verlassen des Bahnhofs stimmten die Fans Schlachtgesänge an und ein Großteil fiel ein, das finde ich an sich schon merkwürdig und noch viel merkwürdiger, wenn ich in so einer gröhlenden Menge drin stehe.
Manch einer mag das ja als befreiend empfinden, Teil so einer Gemeinschaft zu sein, aber ich definitiv nicht. Ich finds befremdlich. Bei mir ist dann eher der Fluchtreflex vorhanden (bzw. der Wunsch, dass die doch bitte alle woanders eine Gemeinschaft sein sollen).

Ich schreibe selten Briefe. Sehr selten. Geradezu unglaublich selten. Daher vergesse ich regelmäßig, wie viele Zeilen Abstand ich eintippen muss damit die Empfängeradresse ordentlich im Sichtfenster erscheint. Glücklicherweise gibt es Menschen wie Michael Fiedler, den ich nicht kenne und der mich nicht kennt, der aber einfach so Briefvorlagen für Libre Office erstellt und zur freien Nutzung online stellt.

Danke, Michael.

Ich bin immer noch begeistert von Sabaton.

Was für ’ne Power.

Wenn die mal in Berlin spielen, schau ich mir das an. Der Mitschnitt aus Wacken sieht jedenfalls vielversprechend aus.

Was schön war: In der Mittagspause auf der Büroterasse in der Sonne sitzen und ein paar Minuten entspannen. Mit geschlossenen Augen hat sich das Rauschen des Windes mit den typischen Großstadtgeräuschen vermischt und klang fast wie Wellen. Und bei dem Gedanken dachte ich an den Sommerurlaub in ein paar Monaten und hab mich gefreut. Das ist der erste große Urlaub seit mehreren Jahren, das wird toll (hab ich beschlossen).

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