Erster Arbeitstag nach der Krankheitspause. Es tut gut zu sehen, dass ich im Büro gebraucht werde. Die nächsten Tage werden zwar ein wenig chaotisch- es gibt viel aufzuarbeiten-, aber das ist nicht weiter wild.
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Es ist schön, wie sehr Blumen die Wohnung wohnlicher machen. Jott und ich kauften normalerweise jede Woche einen Strauß, hatten das aber nach der Geburt von Herrn Schnuffke etwas vernachlässigt. Heute besann ich mich nach dem Jagen des Abendessens (es galt, flinke kleine Dönertiere zu erlegen) dieser schönen Tradition und brachte uns Tulpen mit. Blühende Tulpen sind ein Gute-Laune-Garant, gerade bei diesem ollen, grauen Schmuddelwetter.
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Kam per Twitter rein: Ein syrischer Flüchtling geht den Deutschen auf den Grund. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile der Reihe.
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Eines meiner ersten Lieblingsblogs wird endgültig stillgelegt. Danke, Mr. Stevenson, für viele lehrreiche und kurzweilige Beiträge und langjährige Begleitung.
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Ich bin ja auch nur so ein zugezogener, dickbebrillter Bartträger, der in Berlin als Medienhipster sein Glück machen möchte. Gut zu sehen, dass ich nicht allein bin- die vielen grünen Kreise im 50km-Umkreis zeigen, dass viele andere Speckgürtler wie ich dem Ruf der Großstadt gefolgt sind: Zugezogenen-Atlas – Woher die Berliner wirklich kommen.
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Das nächtliche Babyprogramm war ein Desaster. Herr Schnuffke hielt bis halb Fünf aus, war dann aber unglaublich verzweifelt als nur ich und nicht Jott ihn im Arm hielten und kuschelten. Das war sehr traurig mit anzusehen, wie er das Zimmer abgesucht und dabei herzzerreißend geschluchzt hat. Heute machen wir das anders, Jott hat einen Plan.
