Aktiver Vormittag: Jott schnitt den Jungs die Haare, ich wuselte durch die Wohnung und räumte/putzte.
Für den Nachmittag hatte sich mein Bruder nebst Freundin, Kind und Hund angekündigt. Bei Kaffee, Kuchen und Kraulen des Hundes brachten wir uns gegenseitig auf den neusten Stand.
Aktuell serienlos, folgten wir Abends einer Netflix-Empfehlung und schauten uns die ersten Folgen von Mo an. Mal keine Drachen, Monster oder Mord und Totschlag, sondern eine Dramedy über das Leben und Durchschlagen eines palästinensischen Flüchtlings in Houston. Ich fands gut und blieb hängen, Jott schaut auch mit– wir haben somit neuen Stoff für gemeinsame Couch-Abende.
Ich les gern Artikel, die sich mit der Disruption und dem Wandel den KI in die Arbeitswelt bringt, befassen. Hintergrund ist der Wunsch, auf dem Laufenden zu bleiben bzw. natürlich konkrete Tipps und Tricks (vor allem für meinen Arbeitsalltag) mitzunehmen.
Bei Zeit Online gabs die letzten Tage zwei, die ich sehr interessant fand:
Wie wir nicht überflüssig werden – Der Arbeitsmarkt verändert sich radikal, die KI bedroht vermeintlich sichere Jobs. Aber wer bestimmte Regeln beachtet, wird nicht so leicht ersetzt.
Wen Unternehmen jetzt suchen … – Ein Roboter als Lokführer, eine künstliche Intelligenz als Pflegekraft? Einblicke in den zunehmend automatisierten Berufsalltag – von der Siemens-Vorständin über die Tischlerin bis zum Personalchef der Deutschen Bahn
Was brauchts also auf der Arbeitnehmerseite, zusammengefasst?
- Lebenslanges Lernen & auf dem Laufenden bleiben
- Anpassungsfähigkeit & Offenheit gegenüber Veränderungen
- Generalist > Spezialist; es ist hilfreich breitgestreute Wissensgebiete und Anknüpfthemen zu finden mit denen man an weitere/neue Themen andocken kann
Und in punkto Jobs:
- Berufe mit einem starken sozialen Aspekt stehen oben auf der Liste jener Tätigkeiten, die in den nächsten Jahren für Menschen erhalten bleiben.
- Tätigkeiten in der physischen Welt drohen weniger schnell ersetzt zu werden als solche in der digitalen Sphäre. Handwerkliche Berufe werden es also leichter haben.
- Routinetätigkeiten werden sich früher oder später sehr wahrscheinlich automatisieren lassen. Stabile Jobs, auch handwerkliche, müssen also möglichst individuell sein.
Das deckt sich mit meinen Beobachtungen bzw. Überlegungen und bestätigt mich in meiner Annahme, dass der soziale/zwischenmenschliche Anteil meines Berufs das ist, was eigentlich wichtig ist. Pläne, Schaubilder, Mitschriften, Termine… Das kriegt über kurz oder lang eine KI hin. Aber mit Menschen sprechen, sich in sie hineinversetzen, Empathie, Menschlichkeit– das meines Erachtens noch nicht.




