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Mittwoch, 20.03.2024

Große Freude: Ich konnte in meinem Hotelzimmer die Fenster zum nächtlichen Lüften richtig öffnen und schlief hervorragend.

Große Freude²: Vom Zimmer konnte ich die Berge sehen!

Im Garten unter dem Hotelfenster blühte eine Magnolie. Bei uns wird das vermutlich noch zwei, drei Wochen dauern.


Vormittags waren wir beim Kunden vor Ort für einen Workshop. Zuerst fand ein (kurzes) Lessons Learned unter Leitung der Projektleitung des Kunden für das abgeschlossene Projekt statt, danach übernahm ich. In meinem Slot klärten wir offene Fragen und stellten die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit– nach dem Projekt ist vor dem Projekt.

Die Stimmung war gut, das Ergebnis noch besser– der Workshop war also wirklich super.


Am frühen Nachmittag waren wir fertig, verabschiedeten uns voneinander und dann ging jeder seiner Wege. Die Kolleg:innen aus dem Raum Stuttgart fuhren mit dem Auto zurück, ich nahm die Bahn nach München rein, lief dort noch ein bisschen umher und fuhr am frühen Abend mit dem ICE nach Berlin.

Die Bahnfahrt war wieder sehr angenehm; auch dieser Zug war nahezu leer (ich hatte die gesamte Fahrt über einen Tisch samt 4er-Sitzgruppe nur für mich und konnte mich folglich sogar bei Fahrtrichtungswechsel entsprechend umsetzen) und das WLAN funktionierte unterbrechungsfrei. Ich erledigte noch die Workshop-Nachbereitung, stimmte mich hier und da mit Kolleg:innen aus Projekten ab und begann dann, meinen Kopf in eine große Mind Map einzukippen. Im Workshop-Projekt gibt es aktuell eine Menge offene Enden, die in irgendeiner Form Beachtung fordern– da hilft es mir, das zu visualisieren.

Gegen 21 Uhr war dann aber auch Schluss, anhand der Rechtschreibfehler merkte ich, dass ich eine Pause brauchte. In Anbetracht des langen Tages verdient, würde ich meinen.

Zum Schluss noch Blogbeiträge geschrieben, das hilft immer beim Runterkommen und Reflektieren.

Irgendwo bei Bitterfeld.

Ankunft zu Hause gegen 23:15 Uhr, alles schlief.


Wenn ich losgelöst von allen Verpflichtungen denke, würd ich gern mehr solcher Tage haben.

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Dienstag, 19.03.2024

Nach dem Kinder in die Schule bringen den Rucksack für zwei Tage außer Haus gepackt (eine Boxershort für Tag 1, eine weitere Boxershort für Tag 2, eine extra Boxershort für wenn ich mir gottlos einkacke…) und gegen 9 Uhr auf den Weg nach München gemacht. Beste Bahnfahrt, der ICE war sauber, fast leer, das WLAN funktionierte und wir kamen pünktlichst an.

Unterwegs ein bisschen gearbeitet, ein bisschen genapped und aus dem Fenster geschaut.

Umstieg in München mit Mohnschnecke

Fahrstuhl-Selfie

Am Abend fand das Projektabschlussevent mit unserem Kunden für das am Montag der vergangenen Woche live-gegangene Portal-Projekt statt. Wir betrieben Dinnerhopping und fuhren in einem alten amerikanischen Schulbus von Restaurant zu Restaurant durch München. Das war eine interessante Erfahrung– mal was anderes.

(Es war zu laut, zu wackelig und mir wurde ein bisschen schlecht) – Aber das Essen war gut und ich unterhielt mich angeregt mit unterschiedlichen Leuten.


CHALLENGE ACCEPTED

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Montag, 18.03.2024

Die mich seit Anfang Februar begleitende(n) Erkältung(en) scheinen langsam, sehr langsam, abzuklingen. ENDLICH. Ich hab nur noch Husten- und Schnupfensymptome und fühl mich kaum noch abgeschlagen. WIRD AUCH ZEIT, IHR KACKVIREN.


Super durchgetakteter Tag. Arbeit, Haushalt, Arbeit, Elternversammlung in Js Klasse, Abendbrot, 1 Million Teile Kinderwäsche legen, Arbeit… Beim Schlafen gehen direkt nach dem Umdrehen eingeschlafen.

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Sonntag, 17.03.2024

Nachts eine Minute, bevor Jott zur Wohnungstür hereinkam, aufgewacht; wir wechselten noch drei Worte bevor ich wieder einschlief. Ihr hats bei Mama geht tanzen wohl gefallen, der Abend wird wiederholt :)


Beim nach-mittäglichen Rommé mit A (S war leider verhindert) drei Mal gewonnen und die heutige Rommé-Runde damit auch. Das hatte ich lange nicht :)


Abends Couching mit Jott, wir schauten gemeinsam Bridgerton weiter.

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Samstag, 16.03.2024

Mittags den am nächsten Mittwoch stattfindenden Workshop beim Kunden mit Leben befüllt, Struktur/Inhalte ausgedacht. Konkret sah das so aus, dass ich mir ein A4-Blatt schnappte und erstmal alles zu Papier brachte, was mir zum Workshop im Kopf herumschwirrte. Nach einer guten Stunde war das Blatt voll bis in die kleinste Ecke beschrieben, mein Kopf sortiert und der Workshop geplant.
Es geht doch nichts über Papier/Aufschreiben.


Nachmittags mit M und G zum Wuhlespielplatz gegangen (J bockte zu Hause), Tischtennis spielen mit G und Pokemon mit M – im Endeffekt liefen wir da über den Spielplatz, bekämpften imaginäre Gegner mit imaginären Attacken.


Am Abend verabschiedete sich Jott zu „Mama geht tanzen“ und fuhr mit einer Meute anderer Frauen (unter anderem A) ins Maxim zum… *trommelwirbel* tanzen.


Aus nicht nachvollziehbaren Gründen eskalierten die Zwillinge am Abend _beide_– ich weiß nicht was momentan mit den beiden los ist, aber ihr Verhalten geht auf keine Kuh-Haut. Jott hat die Vermutung, dass sie in der Schule mittlerweile ihre Rolle gefunden haben und sich daher zu Hause neu einsortieren müssen. Hoffentlich passiert das schnell, es ist unfassbar anstrengend.


Ich muss mal den ganzen Online-Kram, den ich so hab, skizzieren und mir überlegen, wo ich eigentlich damit hin möchte, und anschließend aufräumen. Es ist ja nicht nur das Blog und der Speicherplatz dafür– es sind Domains, Webspace, Cloud-Dienste, mit den Domains verknüpfte E-Mail-Adressen, Backups (WhatsApp, WordPress, iCloud/iPhone/MacBook)… Ein historisch gewachsenes, weites Feld.

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Freitag, 15.03.2024

Unangenehmer Kunden-Termin; Inhalt war eine notwendige Budgetnachbeauftragung weil wir das veranschlagte Budget überbeansprucht haben. Feststellung des Kunden im Termin „Aber dann passte eure Schätzung ja nicht zu unseren Anforderungen und war außerdem viel zu niedrig“
Das traf den Nagel auf den Kopf, ich konnte mir das zustimmende Nicken gerade noch so verkneifen. Zum Glück war ich nicht allein im Termin, sondern der verantwortliche Vertriebskollege war auch dabei und konnte dann was schlaues sagen.

Was mich besonders stört: Ich muss das als Projektleiter ausbaden & es bleibt an mir kleben– dabei war ich an der initialen Anforderungsaufnahme & Kostenschätzung überhaupt nicht beteiligt.


Es gibt aber auch gute Nachrichten: Der Kollege, der die Ausschreibungsrechere von mir übernommen hat, ist vollends eingearbeitet. Er kam die letzten Tage/Wochen ohne Abstimmung mit mir aus. Heute im Recap erzählte er, dass er zwar inhaltlich noch oft Fragen hat, aber mittlerweile allein weiß wie er diese angehen muss. Große Freude auf meiner Seite.


Nebenbei festgestellt das das Blog an der Speicherplatz-Grenze meines Hosters kratzt; schnellste Lösung um Probleme zu vermeiden ist die Zubuchung von neuem Speicherplatz. Nachteil: Das kostet Geld und ich kann halt nicht aus meiner Haut und möchte das eigentlich gern sparen.


Gegen Mittag kam Jotts Mama zu uns, sie kam extra zum Kinderhüten damit Jott und ich Abends ausgehen konnten.


Abends mit Jott zu einem Kochkurs nach Prenzlberg gefahren. Das war ihr Weihnachtsgeschenk für mich, gemeinsam kochten wir (und 10 andere Leute) unter Anleitung in entspannter Atmosphäre Gerichte aus dem Mittleren Osten. War ’ne schöne Sache, ich genoss die Zeit mit Jott allein (sie ist ja doch ganz in Ordnung) und aß mich mehr als satt.

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Donnerstag, 14.03.2024

Spontan ins Büro gefahren nachdem ich die Kinder in die Schule gebracht und mit Jott gefrühstückt hatte. Es war alles entsprechend eingetaktet & so konnte ich guten Gewissens reinfahren.


Tageswerk: Einarbeitung in die administrative Seite unseres Projektmanagement- und Zeiterfassungstools. Aus Sicht eines auf Projekten arbeitenden Mitarbeiters sowie eines die Projekte leitenden Projektleiters kenne ich das Tool ja ganz gut, die administrative Seite umfasste aber noch so einiges mehr– z.B. die Abbildung des Organigramms der Firma mit entsprechenden Abeilungen und Rechten. Leider ist die Doku des Tool-Anbieters alles andere als intuitiv, um die richtigen (gut aufbereiteten) Ergebnisse zu finden muss man die richtigen Suchbegriffe eingeben… Die ich aber nicht kenne. Dementsprechend oft schlug ich noch beim Kollegen auf, der das Tool noch bis Ende März betreut. Bisschen Angst vor den ersten Wochen allein, wenn er nicht mehr da ist.

Nebenbei ein bisschen Projektarbeit & Quatschen mit den Kolleg:innen. Das Büro war ziemlich voll heute, prompt kam es zu Unmutsäußerungen über Lautstärke und besetzte Meetingräume… Ach ja.


Abends platt. Immerhin eskalierten die Zwillinge nicht wieder, das hätte ich nicht durchgestanden.

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Mittwoch, 13.03.2024

Arbeitstechnisch den Feiertag/Urlaub aufgearbeitet und den Tag anschließend größtenteils im am Montag reibungslos live gegangenen Portalprojekt verbracht. Viel Kommunikation mit dem Team und dem Kunden, diverse Informationen aus diversen Quellen in eine große Mindmap gebracht und begonnen, Struktur und Ordnung reinzubringen. Das mach ich ja super gern– einfach erstmal alles aufschreiben und visualisieren und anschließend systematisch durchdenken/durcharbeiten.


Nachmittags Hausaufgabenbetreuung mit unwilligen Kindern, sie trieben mich in den Wahnsinn. Anstatt sich einfach 10 Minuten hinzusetzen und den Scheiß runterzuschreiben (und das können sie alle drei problemlos!), wurde genölt, in die Gegend gestarrt, sich blöd angestellt… Ein (Alp-)Traum.

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Dienstag, 12.03.2024

Rückfahrt von der Ostsee nach Berlin. Wir kamen gut durch; S aß anschließend noch Mittag bei uns und fuhr dann weiter.

Kurz Füße hochlegen, anschließend M zum Schwimmen gebracht. Wir fuhren erstmals mit Fahrrad, bei der Fahrt über die Allende-Brücke dachte ich wie so oft, wie schön wir es doch in Köpenick haben. Soviel Wasser, soviel Grün, soviel Stadt in unmittelbarer Nähe.


Die Wartezeit mit Lesen & dem Blick in die Arbeits-E-Mails verbracht, damit ich morgen keine Überraschungen erlebe.


Komplette Eskalation der Zwillinge am Abend. Weshalb kam ich nochmal von der ruhigen und friedlichen Ostsee wieder?


L wird demnächst (April/Mai) ihren Job bei uns beenden (müssen). Wir brauchen also schleunigst Ersatz, andernfalls wackelt das regelmäßige Schwimmtraining der Kinder.

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Montag, 11.03.2024

Nach dem Ausschlafen in die Naturschatzkammer in Neuheide gefahren. Das ist ein privat geführtes Museum mit Ausstellungen zu Pilzen, Mineralien, Tierpräparaten und Muscheln. S, sehr begeisterungsfähig für Mineralien, hatte glänzende Augen bekommen als wir auf der Anfahrt daran vorbeigefahren waren, und so statteten wir der Naturschatzkammer am verregneten Vormittag einen Besuch ab. Das war eine gute Entscheidung. Ich fand vor allem die Tierpräparate spannend, S hingegen die Mineralien und den Shop. Dort lernte ich, dass (unter anderem) Roh-Rubine und -Smaragde sehr unscheinbar aussehen und sogar für kleines Geld zu haben sind (wenn ich mich recht erinnere irgendwas um die 15 EUR für ein Stück von der Größe eines Wachteleis).


Um auf unser Schrittziel zu kommen und vielleicht doch nochmal einen Krümel Bernstein zu finden, fuhren wir Nachmittags nochmal an den Strand und liefen bei einsetzenden Nieselregen und weiterhin starken Wind die Küste zum Darßer Ort. Genau dort wurden wir dann auch fündig: Jeder von uns fand einen kleinen Splitter im dort angespülten Seegras. Hurra!
Während S euphorisch weiter suchte, hatte ich genug gefroren und ging schonmal in die Ferienwohnung zurück.


Abends beisammensitzen, erzählen/Insta gucken und erste Vorbereitungen für die morgige Abreise.