Arg unfit gewesen, der letzte Limoncello Spritz war definitiv nicht in Ordnung. Der Tag war nicht so prickelnd.
Irgendwie den Arbeitstag überstanden (leicht verkatert, unmotiviert) und dem Abend entgegenfiebert. Joggen ließ ich heute ausfallen, das hätte ich nicht hinbekommen.
Nach dem Abendbrot noch ein kurzer Abstecher zu Rewe weil ich seit dem Morgen einen unfassbaren Jieper auf Mochi-Mango-Eis hatte, danach war dann endlich Luft für das neue WoW-Addon. Ich musste erstmal ein bisschen aufräumen– Inventar leeren, Kram aus der vergangenen Erweiterung zu Gold machen–, das hatte ich die letzten Tage nicht geschafft– und dann konnte ich mich in The War Within stürzen und mit meiner Druidin anfangen, die Insel Dorn in Khaz Algar zu erkunden :)
Morgens nach Abgabe der Kinder im Ferienhort ein „Nicer Hoodie“-Kompliment bekommen. Ich trug meinen Feine Sahne Fischfilet Pullover :) Und das in Köpenick!
„Papa, fotografier das, das sieht voll schön aus!“
Essen mit Jott am Abend anlässlich unseres Hochzeitstages. Ihre Mama hütete die Kinder. Wir trafen uns in der Alten Turnhalle am Ostkreuz. Ich war zu früh da und hatte noch Zeit für ein paar Runden Italienisch-Vokabeln wiederholen. Wir aßen, erzählten, tranken– ich musste Jotts Limoncello-Spritz trinken weil der ihr zu stark war und hatte danach ordentlich einen im Tee–, dann lachte ich mich über Jotts Comedy-Einlage kaputt und dann fuhren wir nach einem Abstecher bei Rewe (Limoncello, Prosecco und Bier kaufen) nach Hause, setzten uns zu Jotts Mama, ihrer Nichte und Jotts Bruder– full house bei uns– auf den Balkon, tranken noch einen Limoncello Spritz und quatschten.
Das war mal ein wirklich schöner Abend, ich hatte schon lange nicht mehr soviel Spaß.
Große Vorfreude auf The War Within– die morgen erscheinende nächste Erweiterung für WoW. Ich hab Jott schon angekündigt, dass ich morgen Abend spielen werde :)
Ausschlafen bis 9, Frühsport wollte ich mir nach dem Tag gestern nicht geben.
Zum Essen kam heute neben A und S (Tochter E hatte bei uns übernachtet) wieder Jotts Mama B vorbei. Ich hatte nach den letzten Tagen und Wochen keinen Nerv mehr auf Menschen, Rommé und Geselligkeit und setzte mich nach dem Mittag ins Schlafzimmer zum Lesen ab. Nachmittags schnappte ich mir die Kinder und ging zum Bolzi, da war in der Küche Stimmung bei Rommé und Weinschorle.
G entwickelt so langsam eine Spinnenphobie. Sie entdeckte nachmittags eine Spinne im Zimmer, es folgten Schreien, Heulen, Weigerungen ins Zimmer zu gehen… Sie steigert sich da ganz schön rein.
Am Abend holte ich die Jogging-Runde vom Morgen nach und lief wieder 50 Minuten am Stück. Lief (hehe) besser als letztes Mal, ich fühlte mich wesentlich fitter. Die Strecke betrug 5,5 km. Da ist noch viel Luft nach oben um zumindest annähernd an meine bisherige Zeit heranzukommen (meine aktuelle Pace beträgt 8:20 min/km)…
Die Kinder schmeißen aktuell ohne Ende mit Geld um sich. Die Krönung ist G, die in den letzen zwei Wochen 30 EUR für irgendwas rausgeballert hat– sie weiß nicht genau, wofür. Das ist ein Vierteljahr Taschengeld!
Sie müssen jetzt allesamt ihre Ausgaben dokumentieren und dann sprechen sie und ich regelmäßig drüber, ob sich das für sie gelohnt hat oder nicht.
Abends weiter Last Kingdom geschaut. Wir sind mittlerweile in der 5. Staffel angelangt und werden weiterhin gut unterhalten. Fast ein bisschen schade, dass das Ende mittlerweile in Sicht ist.
Früh aufgestanden und auf dem Hof eine Sporteinheit eingeschoben.
Jott entdeckte nach dem Frühstück bei G ein Lausähnliches Tier auf dem Kopf. Mit dem von mir gewünschten ruhigen Vormittag wars dann aus– Jott schnitt erst den Jungs die Haare damit eine Läusesuche einfacher wird, anschließend wurden die Kinder einshampooniert mit Läusemittel, die Betten abgezogen und gewaschen, die Kinder gewaschen, dann musste ich nochmal zu Rewe und dann wars auch schon Zeit fürs Mittagessen. Es ist ein Kreuz…
Nachmittags mit A und S nach Tempelhof DÄmpelhof gefahren und uns das Ärztekonzert angeschaut und angehört. Wir zerflossen auf dem Weg beinah und suchten uns nach Ankunft erstmal ein schattiges Plätzchen. Viel Auswahl gabs nicht, wir saßen dann mit ’ner Menge anderer Leute im Schatten eines Videoscreens und wanderten von Zeit zu Zeit mit. Zum Glück verschwand die Sonne nach den Vorbands hinter dem Flughafen-Gebäude und zum eigentlichen Konzert war es dann wenigstens unter 30°C.
Wir standen lächerlich weit hinten– als vorne eine Laola begann, dauerte es gute 30 Sekunden bis sie uns erreichte. Dementsprechend war die einzige Quelle, um die drei zu sehen, eine Videoleinwand. War aber an sich okay, es ging entspannt zu und wir hatten Platz.
Bisschen ambivalente Gefühle gehabt bei den eher punkigen Liedern (so ein paar hatten sie ja dann doch). Ich mein… Ich bin Mitte/Ende 30, hab einen Spießervollzeitjob, drei Kinder, bin verheiratet, hatte Gehörschutz auf dem Konzert drin– solider und systemnaher geht ja schon kaum noch, die Zahl der Menschen die weniger Punk sind ist vermutlich sehr überschaubar. Kam mir beim Mitsingen ein bisschen heuchlerisch vor, aber gut– ich hatte trotzdem meinen Spaß und war überrascht, wieviele Texte ich trotzdem noch ganz gut hinbekam :)
Nach dem Konzerz in der Bahn andere abfahrende Fans belauscht, wie sie noch Abendpläne schmieden. „Wir fahren jetzt bis Schönhauser und gucken was da geht!“ – Andere Leben. Ich war sehr froh, in der Bahn nach Hause zu sitzen und dort ins Bett zu können.
Kurz nach 23 Uhr wieder zu Hause gewesen und erstmal kalt geduscht.
„Mein“ Scrum-Projekt wurde intern eskaliert, der Kunde schmeißt nun massiv Leute drauf– unter anderem auch einen richtigen Projektleiter. Und holy moly, der ist richtig auf Zack. Wir hatten die Woche ein paar Mal die Gelegenheit miteinander zu sprechen und jedes Mal hab ich was mitnehmen können– selbst wenn es gar nicht unmittelbar um meine Scrum-Master-Tätigkeit ging. Ich freu mich sehr darüber, denn das sind Learnings die mir in jedem neuen Projekt helfen.
Jott kam Abends pünktlich (trotz Bahn!) zurück und konnte den Kindern noch einen Gute-Nacht-Knutscher geben. Wir quatschten dann noch kurz, verzogen uns dann für eine Folge Last Kingdom auf die Couch und gingen beizeiten ins Bett– uns steckte die Woche in den Knochen.
Morgens den Perso in Lichtenberg abgeholt. Ging sehr smooth von statten. Beim (kurzen) Warten kam eine Person mit den Worten „Ich glaub, ich hab hier heute einen Termin“ rein.
Der folgende Dialog:
Amt: „Sie glauben?“
Person: „Ja, welcher ist denn heute?“
Amt: „… Heute ist der 22.08.2024.“
Person: „Hier meine E-Mail mit der Vorgangsnummer.“
Amt guckt.
Amt: „Sie müssen am [hab ich nicht verstanden] September kommen.“
Person: „Alles klar. Danke, tschüss!“
Person geht.
Menschen sind komisch.
Ich freu mich jedenfalls, dass das Thema nun wieder 10 Jahre Ruhe hat. Fuchs, der ich bin, hab ich mir natürlich für das Frühjahr 2034 einen Termin angelegt damit ich dann rechtzeitig einen neuen Perso beantragen kann.
Von Lichtenberg mit der U5 bis zur neuen Haltestelle Museumsinsel gefahren. Sehr hübsch, bisschen kitschig– aber hat schon was, dieser blaue „Himmel“ mit den Funkellichtern.
Anschließend Büro. Man merkte, dass Urlaubs- und Ferienzeit war. War mir aber recht, so wars wenigstens ruhig und ich konnte telefonieren, ohne großartig jemanden zu stören.
Außen so zerknittert wie ich mich innen fühle
17 Uhr Feierabend, kurze Info an Jotts Mama B das ich ca 18 Uhr zu Hause bin und anschließend an der Spree zur Jannowitzbrücke spaziert. Mich über die Kastanien gefreut, die schon große und runde Früchte tragen. Ich bin kein Kastaniologe, aber ich würd sagen in 2 Wochen fallen die und ich kann sie aufsammeln :)
In Köpenick Polizei, Rettungswagen, Rettungshubschrauber und Blaulicht. Offenbar hatte es an der Straßenbahnhaltestelle an der Mahlsdorfer Straße einen Unfall gegeben (das hat sich mittlerweile bestätigt).
Zu Hause Tagesendtätigkeiten– die Wäsche vom Dienstag verräumen, Abendessen machen & essen, Oma verabschieden, Kinder ins Bett bringen und dann noch im Haushalt rumwuseln. Feierabend gegen 21 Uhr, dann nur noch am Rechner versackt.
Erfolgserlebnis: Ich habe eine Podcast-Folge, die komplett auf Italienisch war, sinngemäß verstanden und konnte dem Gespräch gut folgen :)
Nachmittags spielten die Kinder friedlich. Das schlug aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen innerhalb von wenigen Minuten komplett um, sie gingen sich an die Gurgel, beschimpften sich wüst und konnten nur mit Körpereinsatz getrennt werden.
Sport am Abend. Hatte ich Lust drauf? Nein. Redete ich mir ein, dass es mir danach besser geht und ich mich darüber freuen werde, Sport getrieben zu haben? Ja. War es auch so? Naja… Hrmpf. M kochte, als ich draußen war, für die Kinder Porridge zum Abendbrot, danach durften sie wieder eine Folge Miss Marvel schauen. Kinder glücklich, Paul glücklich, was will man mehr.
Ich bin am Samstag auf dem Ärzte-Konzert in/auf Tempelhof.
Für Samstag werden 33°C und wolkenloser Himme prognostiziert.
Ich hab richtig, richtig Bock…
Mittags einen Oster-Urlaub recherchiert. Ich würd ja gern mal, wenn das Wetter hier noch durchwachsen ist, irgendwo hin fliegen wo es schon wärmer und schöner ist. Eine klassische Osterferienpauschalreise mit der Familie quasi.
Nachdem ich die Preise gesehen hatte, nahm ich Abstand von diesem Vorhaben. Offenbar muss man (Türkische Riviera, Hurghada) ab ~750 EUR/Person rechnen (und das ist dann offenbar schon günstig, ich erinnere mich an eine frühere Unterhaltung wo mir geraten wurde ~1000 EUR/Person einzuplanen). Das mal eine Woche mal fünf Personen ergibt eine Gesamtsumme, die ich für eine einzige Woche nicht gewillt bin zu zahlen (und auch nicht kann, da müssten wir zwei Jahre keinen großen Urlaub machen damit wir die Rücklagen dafür haben).
Es bleibt dann wohl doch das Ferienhaus an der Ostsee.
Ich dachte eigentlich, aus dem Steine-Alter sind wir raus…
Es wird Abends mittlerweile deutlich früher dunkel. Joggen nach 20:30 Uhr kann ich vergessen, wenn ich mich im Halbdunkel nicht vor jedem Schatten und Geräusch gruseln möchte.
Termine, Termine, Termine… Aber das war ganz hilfreich bei der Tagesstrukturierung, und außerdem muss ich ein bisschen Zeit rausarbeiten weil ich Donnerstag meinen Perso abholen fahre & anschließend mal wieder im Büro vorbei schaue, da geht massig Zeit flöten.
Joggen am Abend während Jotts Mama B auf die Kinder aufpasste. Die Sonnenallergie und ihre Nachwirkungen sind soweit wieder abgeklungen, dass ich das nicht mehr vor mir als Ausrede nutzen kann– also rein in die Laufschuhe und raus an die Wuhle.
Die (Vor-)Urlaubswäscheberge sind größtenteils bezwungen. Jotts Mama hatte am Nachmittag einen Korb gelegt, ich nahm mir als die Kinder im Bett waren die drei anderen vor und faltete sie, während ich Podcast hörte. Das Verräumen verschob ich auf einen anderen Tag. Was ich heute nicht will besorgen, das wartet auch noch morgen– oder so.
Ich habe endlich rausgefunden weshalb ich keine Emojis in Blogbeiträgen einfügen kann. Offenbar ist dieses Blog mit seinen gerade mal neun Jahren zu alt, bzw. die Einstellungen der WordPress zu Grunde liegenden Datenbank.
Die gute Nachricht: Das lässt sich beheben.
Die schlechte Nachricht: Das kostet Zeit und Energie, außerdem hab ich von sowas nur sehr rudimentär Ahnung. Das lässt sich zwar alles googlen bzw. von ChatGPT und Co. beschreiben, aber es besteht eben das Risiko das irgendwas dabei kaputt geht- und dann steh ich doof da und aus der geplanten Stunde werden vier oder so. Vermutlich werd ich in einer ruhigen Minute einfach mal lokal ein WordPress-Blog aufsetzen, die Live-Datenbank importieren und das als Test-Instanz nutzen.
Später. Wenn der Schmerz durch fehlende Emojis groß genug ist oder noch andere Sachen kaputt sind.
Der Morgen startete schonmal mit einer akustischen Herausforderung: Die Bauarbeiter am Bahnhof hatten sich offenbar mit dem Hausmeister des Nachbargrundstücks abgestimmt– eine Kakophonie aus Baustellengeräuschen und Mähgeräuschen überlagerte die ersten Stunden des (Arbeits-)tages.
Die Kinder gehen für die nächsten Wochen in den Ausweich-Ferienhort der benachbarten Schule, ihre eigene Schule ist nun geschlossen. Bei der Abgabe und einer freundlichen Erkundigung wie das mit den Tagesausflügen ist, bekamen wir die Info das wir dafür a.) die Kinder bis Anfang/Mitte Juli hätten anmelden müssen und b.) auch bereits alle Ausflüge hätten bezahlen müssen. Möp. Haben wir natürlich versäumt, auch wenn ich mich dunkel daran erinnerte, dass das schonmal so war… Bisschen geärgert (klar, dass so die „Gast“-Ferienkinder von unserer Schule zu 99% leer ausgehen), dann innerlich mit den Schultern gezuckt– ist nun halt so, die Kinder werden es verkraften.
Es war ganz gut, dass ich mich gestern schon hingesetzt und zumindest grob Mails und Kalender vorsortiert hatte, so konnte ich heute gleich produktiv starten– sprich, 8:30 Uhr ins erste Daily. Wo ich dann auch überrascht wurde mit der Info, dass mein Lead Developer im Projekt ab heute zwei Wochen im Urlaub ist. ENTWEDER habe ich das bei den diversen Abstimmungen vor meinem Urlaub mehrfach überhört ODER aber das war relativ spontan. Bisschen ärgerlich, aber was willste machen– man muss ja mit dem arbeiten, was da ist (oder dem, der da ist).
Die Sonnenallergie war heute weiterhin eklig, wenngleich nicht mehr so eklig wie gestern. Es wird langsam wieder besser… Was erstmal nur heißt, dass die Haut nicht mehr großflächig angeschwollen ist und allergiebedingt juckt, sondern nun nur noch weil die abgeklungenen Schwellungen großflächig abtrocknen und nun daher jucken. Vielleicht bade ich die nächsten Tage einfach in Body Lotion.
Abends der Deal mit den Kindern: Sie dürfen zum Abendessen eine weitere Folge Miss Marvel schauen, wenn sie sich einigermaßen benehmen.
Den Sport schon am Vortag sonnenallergiebedingt abgeschrieben, daher ausgeschlafen. Ich fühle mich, als ob ich einen dicken, unbeweglichen, juckenden Hautanzug trage, es ist ziemlich eklig.
Jott brach am Vormittag zu ihrer Trainingswoche in Stuttgart auf. Freitagabend kommt sie wieder, solange sind die Kinder und ich auf uns & Oma gestellt.
Die Kinder und ich chillten, wenn man von den 15 Minuten vor Jotts Abreise absieht– da beschlossen die Jungs nämlich, ohne Bescheid zu sagen auf Einkaufstour beim Bäcker ums Eck zu gehen (ja, am Sonntagvormittag…). Während sie türmten, petzte informierte G uns; als ich draußen nach ihnen suchen ging waren sie schon wieder zurück und taten so, als ob sie kein Wässerchen trüben könnten.
Später bügelperlte erst G vor sich hin, dann schloss sich ihr M und zuletzt saß auch J dabei. Während sie einträchtig am Tisch saßen, buk ich Eierkuchen, jeder suchte abwechseln ein Lied auf der Alexa aus… Das war schön.
Nach einer Mittagspause gingen wir noch eine Runde auf den Bolzi. Die Kinder spielten Fußball (M, J) oder kletterten auf die Tore, ich lief ein paar Runden auf der den Fußballplatz umgebenden Tartanbahn, telefonierte mit meinem Papa und wiederholte anschließend ein paar Italienisch-Vokabeln.
Abends wurden die Kinder allesamt durch die Wanne gezogen um das Restsalz vom Körper und aus den Haaren zu spülen & im Anschluss schauten wir Miss Marvel. Eigentlich hatte ich (mal wieder…) überlegt, ob wir nicht Captain America schauen könnten, aber der ist mir immer noch zu brutal. Da warten wir vermutlich noch ein paar Jahre.