Zweitens: Wenn man grundsätzliches Verständnis davon hat, wie eine sog. KI funktioniert, dann weiß man, dass – egal in welchem Bereich – immer nur ein Durchschnitt des bereits bestehenden als Antwort hinten rauskommen kann. Egal ob ich an wirtschaftliche oder an künstlerische Nutzung denke: Ich habe noch nie gehört, dass „Durchschnitt“ ein erstrebenswertes Ziel ist – alle möchten immer mehr oder besser oder herausstechen.
Hm.
Christian schreibt über KI und geht auf verschiedene Aspekte (Technik, Gesellschaft/Gesellschaftspolitik, Pädagogik, Kreativität, Ethik) ein. Spannender Rundumschlag, je nach eigenen Kenntnisstand auch mit neuen/frischen Gedanken. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist der Inhalt des oben stehenden Zitats: Meines Erachtens ist der Output für Mainstream-Themen trotz aller Durchschnittlichkeit immer noch gut genug, so dass es für die durchschnittlichen Anwendungsfälle ausreicht. Ich merk das bei meinen Eingaben & Chats: Ich brauche, gerade im beruflichen Kontext, keine Exzellenz und keine Einzigartigkeit– es reicht, wenn auf einen schnell getipperten Prompt eine Zusammenfassung bzw. Wiedergabe von Lösungsmöglichkeiten kommt, die Millionen anderen Menschen auch geholfen hat. Und ich vermute, dass das den meisten Anwender:innen genauso geht. Quasi Pareto-Prinzip.
Auf Wunsch von G fuhren die Kinder heute mit dem Rad zur Schule. Wir hatten das letztes Jahr schonmal gemacht, aber weil keiner der Drei damals sein Ego zu Hause lassen konnte, raste und sich und andere in Gefahr brachte, hatten wir das nicht wiederholt.
Heute lief es besser, die Kinder fuhren allesamt vorbildlich. Niemand raste, sie hielten Abstand, niemand bremste einfach so den anderen aus, sie hielten an Straßen und fuhren generell sehr umsichtig. Voll schön.
Zur Belohnung durften sie, da sie ja die Räder nun bei hatten, im Ferienhort auf dem Schulhof herumfahren.
Nachmittags kamen sie allesamt allein nach Hause, auch das ging gut. Ich freu mich.
Großer Schreck am Mittag: Ich hörte es am Schreibtisch nur rumpeln und scheppern– eines von Jotts Bildern war von der Wand gefallen und hatte die Kabelbuchse „geköpft“.

Sachen gibts. Ich zog sie im Nachgang ein bisschen auf– von so durchschlagenden Kunstwerken träumen viele Künstler.
Zuwachs in der Familie meines Bruders: Ein kleiner brauner Labrador zog heute dort ein.

Ich. will. auch.
Und gleichzeitig auch wiedeer nicht, so ein Tier macht enorm Arbeit, muss gefordert werden, kostet Geld, bringt noch mehr Verantwortung mit sich, braucht Betreuung…
Aber… Die Öhrchen! Die Pfoten! Die ganze Tappsigkeit und Fluffigkeit!
Nachmittags mit G eine Runde Tischtennis auf dem Wuhlespielplatz gespielt, anschließend ausgiebig Sport gemacht. Im Laufe des Abends zunehmend zerschlagener gefühlt, das war wohl sehr effektiv heute.
Kleiner Abendspaziergang als die Kinder im Bett waren, mittendrin setzte ich mich in der Abendsonne auf eine Bank an der Wuhle und machte zwei Italienisch-Lektionen.
Was schön & gut war:
- Sport, Spazieren, Sprache lernen (musste jetzt der Alliteration wegen sein)
- Hundebilder gucken




