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Donnerstag, 12.06.2025

Nach dem Frühstück begann das von Jott als „kleiner Schlafzimmer-Umbau“ angeteaserte Vorhaben. Im Vorfeld hatte sie gesagt, dass sie das fix allein macht. Ich half selbstverständlich (wenngleich auch etwas unmotiviert) trotzdem und erlebte live mit, wie es eskalierte. Schlussendlich verbrachten wir beide den gesamten Tag mit Zimmer leerräumen, Zimmer umräumen, Möbel entsorgen, über die unfassbare Menge an Kram staunen/verzweifeln die wir haben und schlussendlich zu IKEA fahren um weitere, nicht eingeplante Möbel zu kaufen und aufzubauen. Die Kinderbetreuung konnte währenddessen zum Glück Jotts Mama übernehmen, ich mag mir nicht vorstellen wie der Tag ansonsten geendet hätte.

Meine für den Abend geplante virtuelle Dungeons and Dragons Einführungssession sagte ich auf der Rückfahrt von IKEA ab, ich ahnte schon das ich a.) 20:00 Uhr nicht am Rechner und b.) viel zu k.o. sein würde. So war es dann auch, ich war heilfroh als wir gegen 21:30 Uhr im Bett lagen und schlafen konnten.

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Mittwoch, 11.06.2025

Den Tag mit Jott (Home Office) verbracht, ein bisschen Freizeit gehabt und die mit Schreiben, Kochen, Sport und dem früheren Abholen der Kinder von der Schule verbracht.


Sehr beeindruckende Gesprächsführung, direkt mal abgespeichert.

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Dienstag, 10.06.2025

Ganz eklige Nacht, ich war beinahe froh als gegen Dreiviertel Acht der Alarm im Haus nebenan auslöste und ich aufwachte (und im Bett stand…)– aber auch nur beinahe.


Die Kinder hatten heute frei (Pfingstferien), nach der Vorbereitung auf die kommende Schulwoche spazierten wir zu Rewe und kauften für Jotts Mama ein– sie ist mit dem neuen Knie noch nicht so mobil.


Nach dem Abliefern der Einkäufe spielten wir noch ein bisschen auf dem Wuhlespielplatz, bevor es zum Essen nach Hause ging.


Nach dem Essen betätigten G und ich uns als Bienenretter: Dank Zuckersirup gings kurz nach dem Foto weiter.


Nachmittags schlug das Wetter leider wieder um, es begann zu regnen. Wir blieben daher lieber drin. Während die Jungs gemeinsam im Kinderzimmer spielten, spielten G und ich eine Runde Dorfromantik und gingen anschließend ein paar Schritte an der Wuhle spazieren.

Als wir zurückkamen, war auch Jott von der Arbeit zurück und schaute uns verdutzt an– das Wetter lud ja doch eher weniger zum Spazieren ein.


Abends 1923 zu Ende geschaut. Ein wilder Ritt, ich war ziemlich mitgenommen. Ausgezeichnete Serie, aber wirklich nichts für schwache Nerven.


Done-Liste:

  • Einkaufen f. Jotts Mama
  • Wohnung gründlich durchsaugen
  • Wäsche, Wäsche, Wäsche
  • Texte f. mein Zeugnis an den Noch-AG schicken, die hatten die letzte Version verbummelt

Was schön & gut war:

  • Dorfromantik spielen mit G
  • Durch den Regen spazieren
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Montag, 09.06.2025

Die Nacht auf der Couch verbracht damit Jotts Schwester nicht noch die letzte Nacht umziehen muss. Hatte den Vorteil das niemand neben mir schnarchte und ich mich morgens zum Morgenspaziergang aus der Wohnung stehlen konnte.


Viel Admin & Alltags-Organisation am Vormittag, vom Finalisieren des Hortbetreuungs-Vertrags für M während der Ferien übers Haushaltsbuch-Update bis hin zu den vollen Wäschekörben und Wohnung saugen.


Nachmittags ließ ich mir von den Kindern Sagaland beibringen. Das haben wir seit mehreren Jahren, spielten es aber bislang noch nicht gemeinsam. Die Kinder hatten es aber die letzten Tage über mit Jotts Schwester gespielt und dabei offenbar Spaß gehabt; unsere Runde war nach gut 15 Minuten vorbei weil die Kinder sich gegenseitig rausschmissen und es ein einziges Hauen und Stechen war. Kompetetiv ist nicht, vielleicht müsste man das eher in Richtung Erkundung/gemeinsames Aufdecken spielen um Reibungspunkte rauszunehmen.


Später aufgerafft zu einer ausgiebigen Sportrunde auf dem Wuhlespielplatz. G begleitete mich, hangelte, fuhr Rad, erzählte und schaukelte in meinen Widerstandsbändern, während ich trotz zuvor verspürter Erschöpfung gut vor mich hin turnte.


Abends realisiert, dass die Woche gar nicht mal so entspannt wird wie gewünscht/erhofft. Morgen sind die Kinder zu Hause (der eine Tag Pfingstferien in Berlin), Mittwoch ist Jott im Home Office und möchte nebenbei mit der Schlafzimmer-Renovierung beginnen, Donnerstag will sie dann „allein“ (ich mache mit, auch wenn ich mir deutlich schöneres vorstellen kann) das Schlafzimmer fertig umbauen. Freitag könnte, nachdem der Wocheneinkauf geliefert wurde, etwas ruhiger und entspannter werden, da ist auch niemand zu Hause (ich freu mich schon).

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Sonntag, 08.06.2025

Teil 2 der Hochzeit, das Brautpaar empfing zu Brunch/Mitagessen und Hahnholen. Es war kalt, windig und super regnerisch. Jott und ich froren uns so halb durch den Tag, bis wir, als wir gesehen hatten wie Hahnholen begangen wird, die Rückfahrt antraten. Das Navi sagte irgendwas um die dreidreiviertel Stunden, wir brauchten trotzdem länger weil wir einmal eine kurze Schlafpause einlegten– wir wären sonst beide weggenickt. Ankunft nach Fahrt über freie Straßen am frühen Abend, die Kinder freuten sich und benahmen sich zur Irritation von Jotts Schwester wie immer– sprich, deutlich chaotischer und wilder als die letzten beiden Abende.

Ruhiges Tagausklingenlassen, wir waren beide sehr k.o.. Großes Mitleid meinerseits mit dem Brautpaar, das heute noch bis Mitternacht weiterfeiern wollte– ich war sehr früh über das relativ frühe Zubettgehen (wir sind zu alt für den Scheiß).

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Samstag, 07.06.2025

Nach dem Frühstück zum Lloyds Outlet gefahren, eigentlich nur um ein bisschen die Zeit rumzukriegen. Was soll man bei Schietwetter in der Gegend auch machen… Beim Gucken und Zeitvertreiben dann aber doch an ein paar Schuhen, einem Gürtel und einem neuen Sakko hängen geblieben. Die dazugehörige Hose gabs leider nicht mehr in meiner Größe, die hätt ich auch genommen.

Das war tatsächlich ein sehr nettes und entspanntes Einkaufserlebnis. Mit meinen großen Füßen ist der Schuhkauf normalerweise herausfordernd, ich fühlte mich inmitten der beiden langen Regalreihen mit Schuhen in meiner Größe wie im Schuh-Himmel.

Die Disko-Schuhe wurden es leider nicht, die waren mir zu spitz und der ganze Fuß sah dadurch noch größer aus. Wenn die Spitze ein wenig abgerundeter gewesen wäre…


Kurzer Stopp beim örtlichen Edeka (ein riesiger Markt) fürs Mittagessen, wir nahmen alles aufs Zimmer mit, legten die Füße hoch und gönnten uns eine kurze Pause. Anschließend: Schick machen für die Hochzeit.


Vor Aufbruch sahen wir noch den Schützenverein einreiten bzw. einlaufen, schön mit Kapelle vorneweg und Feuerwehr hintendran. Männer, Frauen und Kinder allesamt uniformiert. Spannend, das kenn ich ja nun gar nicht.


Der eigentliche Aufbruch fand dann bei Regen und Sturm statt. Wir waren sehr gespannt, wie die Outdoor-Sommerhochzeit mit dem Mistwetter umgehen würde, Jott war aber zuversichtlich weil die Braut, beruflich aus der Event-Branche kommend, wohl einen Plan B und Plan C hatte.

Ein Shuttle-Bus fuhr uns und andere Gäste aus dem Hotel zur Hochzeitslocation. Das Wetter wurde nicht wirklich besser, kurze Trockenphasen wurden von Regenschauern abgelöst. Die eigentliche Trauung, auf etwas mehr als eine Stunde unter offenen Himmel angelegt, wurde– begleitet von starken Schauern– auf zehn Minuten runter gekürzt, durch kleine Lücken in den regenschirmüberspannten Gäste-Reihen vor uns konnten wir zumindest teilweise sehen, was sich vorne tat. Anschließend gemeinsame Flucht unter den großen Pavillon im Garten der Hochzeitslocation, dort wurden die entfallenen Programmteile nachgeholt und die Feier durchgeführt.

Jott und ich hielten uns aneinander (wir kannten niemanden) bzw. an eine andere Gästin aus Berlin, die komplett allein war (furchtbare Vorstellung für mich). Im Laufe des Abends kamen wir mit anderen Leuten ins Gespräch und konnten auch mit Braut und Bräutigam ein paar Worte wechseln.
Viel gegessen, moderat getrunken, Leute geguckt und gefreut wie schick alle waren (Jott schlug sie natürlich alle).

Der Ort der Trauung in einer kurzen Regenpause

Wir verließen die Party kurz nach Mitternacht und fielen gegen 1 Uhr ins Bett; vor dem Fenster feierte der Schützenverein sich selbst.

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Freitag, 06.06.2025

Vollgepackter Tag. Vormittags nach dem in die Schule bringen der Kinder den Rewe-Wocheneinkauf verräumt, direkt im Anschluss zu einem Elterngespräch mit Js Lehrerin/Erzieherin gefahren weil sein Verhalten in Schule und zu Hause durchaus Anlass für Gespräche bietet, anschließend fürs Wochenende Haare & Bart fein gemacht und, mit einem Abstecher zu DM, Mittagessen für Jott und mich gejagt (Pide, Döner). Kurz darauf empfingen wir Jotts Schwester, die ab dem Nachmittag bis Sonntagabend die Kinder betreuen wird, während Jott und ich einer Hochzeit in der niedersächsischen Provinz beiwohnen werden. Aufbruch & Fahrt nach Westen 15 Uhr, wir kamen sehr gut durch und waren mit Pause gegen 19:30 Uhr dort.

Im Hotel interessiert festgestellt, dass der örtliche Schützenverein (hallo Provinz!) dort über Pfingsten sein Schützenfest feiert; wir waren neugierig/skeptisch weil das Fest direkt vor unserem Hotelfenster stattfinden sollte.

Koffer verräumen & Abendessen, im Anschluss spazierte ich noch eine halbe Stunde durch die Gegend (hallo Schrittziel) während Jott schonmal das Bett und sich warm lag. Es war überraschend hell, ich kehrte gegen 22:30 Uhr ins Hotel zurück und hätte draußen noch lesen können.


Was schön & gut war:

  • Lange, lange, LANGE unterbrechungsfrei im Auto erzählen. tbh war das ein ausschlaggebender Grund für mich, die Fahrt überhaupt anzutreten.
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Donnerstag, 05.06.2025

Letzter Arbeitstag. Ich fuhr ins Büro um mich von Leuten zu verabschieden (in echt und digital) und den Abend mit Kolleg:innen ausklingen zu lassen.


Als Ausstand Versorgung für den Spieleabend gekauft & unabsichtlich den Traum der Kinder gelebt. Chips! Cola! Gummitiere!

Bei der anschließenden Runde „Feed the Kraken“ gewann ich wieder, somit ist das jetzt mein Lieblingsspiel.


Am Ende des Tages mit gemischten Gefühlen von der Runde verabschiedet und den Heimweg angetreten. Ich hatte es zuvor schon mit ein paar Dankesworten verknüpft gesagt– mit mehr als 10 Jahren war dieser Arbeitsplatz sehr lange Teil meines Lebens (mehr als ein Viertel!), weitaus länger als die Stellen davor und vermutlich auch entsprechend prägend dank Menschen, Situationen und Erfahrungen. Gar nicht mal so einfach, da rauszugehen mit der Gewissheit, dass sich diese Tür nun schließt– auch wenn anderswo schon eine andere Tür offen steht.

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Mittwoch, 04.06.2025

Vorletzter Bürotag. Es war leer im Büro, ich hatte nichts mehr zu tun, quatschte daher viel mit Leuten, schrieb für mein Arbeitszeugnis runter was ich so mache und gemacht habe (nicht einfach, in fast elf Jahren und über zweieinhalb Tätigkeitsschwerpunkte sammelt sich schon was an) und surfte ansonsten das Internet leer. Früh Feierabend gemacht; nach dem Abendessen noch eine Runde an der Wuhle entlang spaziert und eine Mini-Sporteinheit am Wuhlespielplatz eingelegt.


Was schön & gut war:

  • Gemeinsames Mittagessen mit der Lieblingskollegin
  • Bewegung, die Mini-Sporteinheit
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Dienstag, 03.06.2025

Den Tag über latent Kopfschmerzen gehabt. Gerade so stark, das sie ständig spürbar waren, gerade so schwach das sich eine IBU nicht gelohnt hätte. Meh. Wie immer in der Rückschau wäre es schlau gewesen, einfach bei Feststellung „Oh, Kopfschmerz“ direkt was zu nehmen. Naja, vielleicht lern ichs irgendwann.


Selbes Programm wie gestern: In Terminen dabei sein, Leuten beim Nachdenken zuhören und nur in seltenen Fällen noch eine Abkürzung anbieten.


Während des Schwimmtrainings der Kinder wieder im Volkspark Köpenick gesessen und vor mich hingeschrieben. Der Calisthenics-Park ist immer noch abgesperrt, mal schauen wann sie den eröffnen.


Was schön & gut war:

  • Statt Joggen einfach nur ’ne Runde mit G spazieren gehen
  • Fünfe gerade sein lassen