Erstes Mal Home Office. Lief gut, Hardware/Software/Zugänge funktionierten alle & Teams-Termine sind ja nun nichts neues für mich. Nachmittags inhaltlich tätig geworden, ich prüfte Fehler-Tickets. Fand ich gut, Fehlerbehebung & Doku bzw. Erklären für andere sind mE die Sachen durch die man am meisten lernt.
Feierabend kurz vor 16 Uhr, gerade als die Zwillinge klingelten ließ ich den Stift fallen und freute mich. Von 35h auf 32h runter zu gehen fühlt sich schon nach nur einer Woche großartig an :)
Abends mit Jott Venom: The Last Dance geschaut. Großer Quatsch (genau wie die Vorgänger), aber genau das richtige nach dieser Woche. Relativ früh ins Bett und beinahe sofort eingeschlafen.
Wieder ins Büro gefahren, Donnerstag ist– wie im alten Job auch– Büro- und Teamtag.
Der neue Arbeitsplatz ist ungefähr 100 Meter vom alten entfernt, mein Arbeitsweg ändert sich also nicht– ich kann weiterhin bis Jannowitzbrücke mit der Bahn fahren und anschließend bis Mitte laufen.
Heute trotz langer Mittagspause (wir gingen als Team essen) gegen 16 Uhr Feierabend machen können ohne Minusstunden. Direkt gefreut das die Arbeitszeitverkürzung auf 32h Früchte trägt.
Wir haben bislang jeden Tag der Woche ein großes Brot vertilgt bekommen. Die Kinder futtern wie die Raupen die sich demnächst verpuppen, es ist total irre. Ich erwarte gewissermaßen, sie live wachsen zu sehen. Ich selbst hau aber auch rein, ich hatte bislang jeden Tag ab dem frühen Nachmittag trotz Proteinquark und reichlich Mittag einen gefühlt bis in die Kniekehlen hängenden Magen.
Morgen erstmals Home Office, ich freu mich total das die Fahrzeit entfällt und ich somit idealerweise etwas früher Feierabend machen kann.
Weiterhin fix und alle, die Woche ist bislang ganz schön anstrengend– obwohl ich bewusst weniger mache.
Was schön & gut war:
Ein Mitbringsel des Nachbarn aus China (weißer Tee vom Tianmu-See, offenbar was sehr besonderes)
Gerettete Brötchen und Kuchen der Nachbarin (Mitglied bei Foodsharing) bekommen; damit entfällt das Brot kaufen morgen früh zum Glück
Morgens mit Jott und zwei aufgeregten Zwillingen das Geburtstagskind wachgesungen. Anschließend bekuscheln, Geschenke übergeben, staunen das M wirklich schon 10 Jahre alt ist und dann business as usual– es ist ein normaler Mittwoch.
Heute waren wieder mehr Leute im Büro, sowohl bereits bekannte als auch neue Gesichter. Ich hatte ein paar Termine zu Themen bei denen ich demnächst einsteigen soll, ansonsten aber auch viel Zeit mich weiter mit dem Onboarding zu beschäftigen.
Der Wetterbericht sagt für Anfang Juli Temperaturen bis 39°C voraus. Ich möchte das nicht. Nach kurzem Überlegen nochmal Hosen und Hemden aus Leinen bestellt, damit ich im worst case (wenn es also wirklich über 30°C wird und ich ins Büro muss) nicht schmelze.
Was schön & gut war:
Keine thematischen Fragen gehabt; dank Recherche gestern Abend konnte ich dem heutigen DIN-27001-Audit-Vorbereitungs-Termin gut folgen
Niemand der Leute von gestern war heute im Büro, ich war allein, richtete weiter Hard- und Software ein und lernte dann am Nachmittag noch zwei weitere Teammitglieder kennen. Total strange.
Zur Vorbereitung für einen Termin morgen früh Abends nochmal hingesetzt und mich mit dem firmeneigenen Informationsmanagementsystem vertraut gemacht. Mir half das im letzten halben Jahr erworbene Wissen um DIN-Normen bzw. zu Qualitätsmanagementsystemen, ich konnte gut abstrahieren und war nach einer guten Stunde soweit das ich mich ausreichend vorbereitet fühlte für Sinn und Zweck des Termins.
Erster Tag im neuen Job, whoop whoop. Ich freute mich, die Tradition des Aufzugselfies fortsetzen zu können.
Diese kleine Süßmaus wird gleich eine Standorttour bekommen und unzählige neue Menschen kennen lernen
Am Abend schrieb ich einer Freundin folgendes, aus Gründen der Effizienz kopiere ich das einfach hier rein:
Management Summary: Mein erster Tag war gut. Fordernd, energiezehrend, spannend, ein bisschen chaotisch, voller neuer Leute und neuer Prozesse und insgesamt schön. Ich hab morgens ’ne kurze Führung durch den Standort bekommen und wurde dann direkt in das montägliche Team-Jour-Fixe gesetzt. Kurz allen Hallo gesagt und dann eine Dreiviertelstunde interessiert geschaut und versucht mir einen Reim draus zu machen was da vor sich geht. Positiv: Ich konnte mit vielen Themen thematisch anknüpfen weils Web- und Marketing-Themen waren. Anschließend dann kennen lernen der paar Leute die im Büro waren, bisschen quatschen und dann Technik und Zugänge einrichten. Das hat mich gut beschäftigt weils nicht so ganz reibungslos vonstatten ging– es fehlten Accounts und Freischaltungen. Hat mich direkt beruhigt das es quasi ist wie überall. Mittendrin hab ich mich von meiner Mentorin (Lustig: Die hat an der selben Schule & im selben Jahr Abi gemacht wie ich, wir kennen uns aber quasi nicht) zu dem Projekt vor-briefen lassen, das ich demnächst übernehmen soll. Da gibts morgen einen Call mit dem Kunden wo dem Kunden gesagt wird, dass sie und der andere bisherige Projektleiter rausgehen & ich reinkomme. Ganz schön riskant, aber sie meinen das es ein guter Zeitpunkt ist, weil nächste Woche Projektabschluss ist und danach erstmal Pause. Danach gings weiter mit Technik und Co, ich bin dann gg. 17:30 Uhr rausgewankt mit rauchenden Kopf und ziemlich ko. Sehr viel neues heute. Sie haben mir direkt angeboten, morgen von zu Hause aus zu arbeiten; das mach ich aber noch nicht weil ich noch nicht drauf vertraue das ich die ganze Technik richtig eingerichtet habe; im Büro kann ich notfalls zur IT laufen und kläglich gucken.
Beim Umherblicken im Büro das hier gesehen und mich direkt abgeholt gefühlt:
Abends fix und alle.
Was schön & gut war:
Den ersten Tag gut überstanden. Keinen Kaffee über mich verkleckert, keinen Quatsch erzählt, mich sympathisch präsentiert (find ich)
Beim Morgenspaziergang einen toten Biber (?) in der Wuhle schwimmen sehen. Wie schade :(
Vormittags wieder gemeinsames Aufräumen, das vollgestellte Wohnzimmer wird zunehmend leerer. Vor allem Jott ist sehr gut dabei, so langsam sind es nur noch meine Sachen die herumstehen. Mich schrecken die Wäschekörbe voll unsortierten, durcheinander liegenden Kram total ab, am liebsten würd ich alles in den Müll kippen– aber da sind diverse Unterlagen, Andenken, behaltenswerter Kleinkram, Hefte etc. drin.
Eigentlich hatte ich geplant, Nachmittags mit den Kindern wieder an den See zu fahren. Große Lust hatte ich nicht, die Temperaturen draußen waren zu abschreckend und ich war auch wirklich k.o.. Umso erleichterter war ich, als Jott nach dem Aufräumen fragte ob wir nicht einfach drin bleiben und eine ruhige Kugel schieben wollten. Da war ich in meiner „Die Kinder müssen beschäftigt werden“-Haltung nicht drauf gekommen. Direkt zugestimmt und den Nachmittag drinnen verbracht. Die Kinder beschäftigten sich gut (analog) selbst, durften aber trotzdem etwas früher Tablet spielen.
Offenbar haben Krähen die drei, vier Birken, die in der Nähe des Hauses stehen in dem wir wohnen, als Abhäng-Bäume auserkoren. Von früh morgens bis Abends krächzen sie dort disharmonisch herum, es ist super nervig. Leider scheint es keine Möglichkeiten zu geben, sie zu verscheuchen…
Flausch für J, der auf alle flauschigen, niedlichen Tiere abfährt.
Offizieller letzter Arbeitstag im alten Job. Morgen gehts im neuen los.
Vormittags Erledigungen (Einkaufen, Aufräumen, Schreibtisch-Entsorgung koordinieren) und Sport.
Nachmittags mit den Kindern zu den Kaulsdorfer Seen zum Baden gefahren. Jott nutzte die Zeit um weiter aufzuräumen und sich Abends mit einer Bekannten zu treffen.
Ich hatte etwas unterschätzt, wie aufwändig baden fahren eigentlich ist… Kinder eincremen/beim Eincremen steuern, Kinder zum Rucksack-Packen animieren, Snacks & Getränke einpacken, Badetücher/Handtücher einpacken, Fahrräder checken… Klingt irgendwie nicht viel, waren aber chaotische 40 bis 45 Minuten bis wir endlich losgeradelt waren. Zum Glück cremte Jott tatkräftig ein, sodass es etwas fixer ging. Unmittelbar nach Aufbruch meldete M, dass sein Sattel hin und her wackelte (ich hab das Drecksding vor 3 Wochen so unfassbar fest geschraubt, dass ich Angst hatte das irgendwas bricht…). Kurze kleine Krise meinerseits, dann angehalten und den Kacksattel so gut es ging festgeschraubt. Half aber irgendwie nicht, er wackelte immer noch ein bisschen– das werd ich mir in einem ruhigen Moment anschauen müssen. Immerhin konnte M mit ein bisschen Vorsicht fahren, das war alles was zählte. Etwas später festgestellt, dass Gs Schutzblech am Rad schleift und etwas höher festgeschraubt werden muss (WOHER kommt das? NIEMAND hat dieses elende Schutzblech angefasst); diesmal etwas größere Krise meinerseits weil ichs schlicht nicht aushielt wieviel Kleinscheiß ANDAUERND anfällt und um was man sich ständig kümmern muss; ich hätte in diesem Moment gern alle Fahrräder der Welt ANGEZÜNDET.
Naja.
Wir machten dann einen Stopp beim kleinen Eiswerk in Mahlsdorf und aßen Eis (Kugelpreis 1,80 EUR), das trug wesentlich zur Steigerung der Laune bei.
Das Baden an sich war dann schön, die Kinder tobten und hatten Spaß, ich schaute vom Ufer aufmerksam zu. Bisschen an bierseligen Jungmännergruppen, diversen Techno-Tracks von links und rechts und latenten Grasgeruch gestört; ich war hin und hergerissen zwischen „Das ist Berlin“ und „Denk doch mal einer an die Kinder“. Aber alle waren friedlich, alle hatten Spaß, insofern…
Späte Rückfahrt, wir kamen mit knurrenden Mägen gegen 19:30 Uhr zu Hause an. Ich kochte uns fix Nudeln und stellte beim Essen fest, dass ein 500g-Paket NICHT mehr für uns vier ausreicht wenn die Kinder (und ich) Hunger haben.
Abends als die Kinder im Bett waren an meinem D&D-Charakter geschraubt. Ich habe einen Discord-Channel einer Community gefunden, die regelmäßig entsprechend bestimmter Regeln (Adventurers Leagure) online spielt und bin nun dabei, alles entsprechend einzurichten (mehrere Tools, etc. pp.). Das gehört schon eher zu den nerdigeren Dingen die ich bislang gemacht habe; es ist wirklich krass wie das alles im Kopf von Leuten funktioniert und da ganze Welten mit Regelwerken etc. pp. und Beiwerken entstehen und die Leute das wirklich ernst nehmen (ich liebs).
Am Donnerstag ist eine Anfänger-Runde, da hab ich mich einfach mal angemeldet. Bis dahin muss ich noch dahinter kommen, was mein Waldläufer/Ranger eigentlich alles so kann & macht– ich freu mich schon drauf.
Done-Liste:
Einkaufen f. uns & Jotts Mama
Aufräumen am Vormittag
Kinder-Bespaßung
Was schön & gut war:
Reibungslose Schreibtisch-Abholung via TipTapp (lief super, kann ich empfehlen)
Sport auf dem Wuhlespielplatz am Vormittag bei einigermaßen erträglichen Temperaturen
Nach dem Wegbringen der Kinder gemütlich gefrühstückt, anschließend Rewe erwartet und verräumt und mich dann daran gemacht, die noch nicht gestrichenen Wände des Schlafzimmers zu streichen. Das dauerte inklusive Vorbereitung (abkleben, Kleber vom Lightstrip abfriemeln und daran verzweifeln, Gardinenstange abschrauben, Dinge von A nach B schieben, usw. usf.) viel viel länger als erwartet; als Jott nachmittags nach Hause kam war ich noch immer nicht fertig. Könnte auch daran gelegen haben, dass ich mich a.) nicht unbedingt dabei überschlug (keine Tom Sawyer Motivation), b.) noch eine Mittagspause einlegte, c.) mittendrin mit einem Mal sehr erschöpft und sehr wütend war (so hab ich mir die Urlaubswoche _nicht_ vorgestellt) und d.) die Zwillinge früher von der Schule abholte („Papa, das ist voll cool, kannst Du das nochmal machen?“). Wir strichen dann jedenfalls gemeinsam weiter/zu Ende, Jott musste auch nochmal los und Farbe holen weil der bestehende Eimer für die letzten drei Quadratmeter nicht mehr reichte. Herrje. Dafür war dann Abends alles fertig, wir konnten noch ein bisschen rumräumen und schafften es sogar Abends noch ein bisschen zu couchen. Wir fingen Staffel 3 von Ginny & Georgia an. Auch Familiendrama, aber wenigstens in fröhlichen Farben– das brauch ich nach dem Yellowstone-1883-1923-Marathon.
Done-Liste:
Streichen, umräumen, meinen Shit nur teilweise verloren
Was schön & gut war:
Ein großer Schritt näher Richtung neues Schlafzimmer
Die Freude der Kinder beim früher abholen
Viel D&D-Podcast beim Streichen hören
Der Rewe-Lieferservice kam pünktlich und fand uns direkt
Nach dem Frühstück begann das von Jott als „kleiner Schlafzimmer-Umbau“ angeteaserte Vorhaben. Im Vorfeld hatte sie gesagt, dass sie das fix allein macht. Ich half selbstverständlich (wenngleich auch etwas unmotiviert) trotzdem und erlebte live mit, wie es eskalierte. Schlussendlich verbrachten wir beide den gesamten Tag mit Zimmer leerräumen, Zimmer umräumen, Möbel entsorgen, über die unfassbare Menge an Kram staunen/verzweifeln die wir haben und schlussendlich zu IKEA fahren um weitere, nicht eingeplante Möbel zu kaufen und aufzubauen. Die Kinderbetreuung konnte währenddessen zum Glück Jotts Mama übernehmen, ich mag mir nicht vorstellen wie der Tag ansonsten geendet hätte.
Meine für den Abend geplante virtuelle Dungeons and Dragons Einführungssession sagte ich auf der Rückfahrt von IKEA ab, ich ahnte schon das ich a.) 20:00 Uhr nicht am Rechner und b.) viel zu k.o. sein würde. So war es dann auch, ich war heilfroh als wir gegen 21:30 Uhr im Bett lagen und schlafen konnten.
Den Tag mit Jott (Home Office) verbracht, ein bisschen Freizeit gehabt und die mit Schreiben, Kochen, Sport und dem früheren Abholen der Kinder von der Schule verbracht.