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Sonntag, 24.07.2022

Heute haben wir nichts, aber auch gar nichts, gemacht. Kein Rausgehen, keine Ausflüge, keine Pläne, kein nichts. Das fühlte sich einerseits sehr schlecht und ungewohnt an, andererseits aber auch sehr gut.


Nachtrag: Wir haben doch was gemacht– nämlich unsere Ferienwoche in Berlin geplant (auf besonderen Wunsch von mir, es wäre mir ein Graus die Woche völlig unorganisiert anzugehen).

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Samstag, 23.07.2022

Rückreisetag. Wir kamen leider nicht ganz so gut durch wie auf der Anreise– ganz im Gegenteil. Insgesamt waren wir 7,5h unterwegs. Zwar inklusive einer längeren Mittagspause und einer Vesperpause, aber schlussendlich standen wir gute zwei Stunden im Stau bzw. im stockenden Verkehr. Das war ein sehr unschöner Ausklang des Urlaubs.


M wird kreativ: Aus den Kennzeichen der Autos um uns herum entwickelte er mehr oder weniger lustige Namen. Aus „RZ – M“ wurde „Rehkitz Manni“, „W – KA“ wurde zu „Wal Katja“. Das war recht unterhaltsam, vor allem weil J auch einstieg und mehrfach fragte was dieses und jenes Kennzeichen nun heißen könne.


Große Freude der Kinder bei „Rehkitz Manni“ übrigens, weil wir auch auf der Hinfahrt zum Ferienhaus ein Auto mit diesem Kennzeichen sahen und die Kinder sich fragten, ob das eventuell das gleiche Auto war.


Zurück zu Hause schnappte ich mir die Kinder und ging Einkaufen– der Kühlschrank war leer, Bringmeister hatten wir nicht bestellt. Das war ein großer Fehler, die Kinder waren unfassbar überdreht nach der langen Zeit im Auto. Hätte ich mir natürlich denken können, hatte ich aber nicht. Bereits in der Obstabteilung beim Rewe– direkt nach dem Eingang– drehten sie frei, spielten Fange, rempelten sich und waren superlaut. Ich schickte sie dann raus und flitzte durch den Markt, während sie vor dem Rewe-Eingang weiter„spielten“. Zumindest bis eine Rewe-Mitarbeitern sie offenbar verscheuchte; so zumindest erzählten sie es mir als sie mich lautstark im Markt suchten. Beim Bezahlen dann das selbe Spiel: Ich hatte sie vorgeschickt, damit sie nicht im Markt randalierten, das taten sie dann aber davor– inklusive erneuten Einsatz einer Rewe-Mitarbeiterin.

Das war sehr, sehr peinlich.


Abends mit Jott auf der Couch verschnauft und die neue Staffel „The Boys“ auf Prime Video angefangen.

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Freitag, 22.07.2022

Wieder auf der Couch geschlafen.

Vormittags nicht viel gemacht außer gelesen/Tablett gespielt (Wetter war nicht wirklich badetauglich, sogar für uns nicht).

Zum Mittag die Kinder geschnappt, zum Strand gelaufen, gespielt, Schätze (Krabbenstücke, Federn, schöne Steine und Muscheln) gesucht und gemächlich zur Steilküste Schönhagen gelaufen. A hatte im Scherz gesagt, dass wir bitte erst Abends zurück sein sollten, wir nahmen sie beim Wort. Rückkehr kurz nach 18 Uhr zurück, Kinder k.o. aber trotzdem noch aufgedreht.

Die abendliche Rommé-Runde wurde versüßt mit Abschieds-Caipirinha aus der Dose. Gar nicht mal schlecht, allerdings mit ganz schön viel Bumms. Zuviel für Jott und A, die ihre Dose nicht trinken wollten– ich opferte mich und war danach sehr gut drauf.

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Donnerstag, 21.07.2022

Das Wetter sollte heute nur bedingt badetauglich sein, daher entschieden wir uns, nicht zum Strand zu gehen. Stattdessen flanierten wir vormittags über die Promenade des Ressorts (50m am Hafenbecken), ließen die Kinder auf einem Spielplatz spielen und machten ansonsten… nichts.

Nachmittags gingen wir getrennter Wege: A, S und E fuhren zum Stadtbummel nach Schleswig, während wir fünf gemeinsam Adventure Minigolf spielen gingen. Die Kinder kannten Minigolf noch nicht, hatten dann aber eine Menge Spaß dabei (Jott und ich auch).

J hat die Pose schon perfekt drauf.

Abends wieder Rommé.

Vier (!) Joker.
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Mittwoch, 20.07.2022

Auf der Couch geschlafen. Jott schnarchte unerbittlich, Anstupsen brachte nichts (außer schlaftrunkenen bösen Blicken, an die sie sich am nächsten Morgen nicht erinnerte). Leider ließen sich die Rückenpolster nicht entfernen, meine Schlaffläche war nur ca. 50cm tief & die Angst vor dem Rausfallen somit recht groß. Immerhin war es dank angeklappter Fenster über Kreuz angenehm kühl, unser Schlafzimmer hatte sich den Tag über ziemlich aufgeheizt.


Direkt nach dem Frühstück, also gegen 9:15 Uhr, gingen Jott und ich zum Strand um uns ein schönes Fleckchen am Wasser zu reservieren und unser Strandlager zu errichten. Um die Kinder kümmerten sich A und S, die am späteren Vormittag nachkamen. Für heute waren 29°C angekündigt, wir sorgten dafür das wir dank zweier Sonnenschirme und von Jott ge-macgyverter Sonnensegel reichlich Schatten hatten. Große Freude über das perfekte Badewetter und unser Glück, nicht im 37°C warmen Berlin zu sein. Die Wärme und die Sonne ließ sich so ganz gut ertragen– und immer, wenn es doch mal zu heiß wurde, sprangen wir ins Wasser.

Zum Lesen („Homeland“ von R.A. Salvatore) kam ich heute auch (zumindest ein paar Minuten)– die Kinder mussten dafür nur mehrfach sehr nachdrücklich verscheucht werden.

Gegen 17 Uhr fragten die Kinder, ob wir vielleicht bald nach Hause gehen könnten– sie fühlten sich ein wenig k.o. (Ziel erreicht).


Die Kinder haben das Prinzip „Wir pullern diskret ins Wasser“ noch nicht zu 100% verstanden. Teils konnten wir sie nur gerade so davon abhalten, direkt an der Böschung stehenzubleiben und blankzuziehen, teils standen sie nur etwa kniehoch im Wasser, teils riefen sie uns lautstark zu, dass sie jetzt lospullern. Alles noch ausbaufähig.


Abends beobachtet bzw. festgestellt: Der Sonnenuntergang ist ca. ½ Stunde später als in Berlin, die Dämmerung wesentlich länger. Gegen 23 Uhr war es teils immer noch so hell, dass wir draußen unsere Rommékarten hätten sehen können.


Eigentlich hatten S und ich überlegt, Abends noch eine Runde auf Bernsteinjagt (ungeachtet der Lage und der Jahreszeit) zu gehen. Das verwarf ich gegen 21 Uhr, ich war unfassbar k.o. vom langem Badetag und der vielen Sonne.


Apropos viele Sonne: Trotz Schatten, teils langer Klamotten und mehrfach eincremen hab ich mir einen Sonnenbrand auf Bauch und Rücken eingefangen. Nicht schlimm, aber am Abend merkte ich schon das es vielleicht doch etwas viel Sonne war.

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Dienstag, 19.07.2022

Wieder ein Strandtag– das Wetter war einfach zu einladend (24°C Luft, 19°C Wasser). Wir waren von ca. 11 Uhr bis 18 Uhr am Wasser, nur unterbrochen vom Gang zum Imbiss um Pommes für alle zu holen. Weil ich ganz schlau sein wollte, kaufte ich extra einmal Pommes mehr für uns– ich nahm an, dass die Kinder extra hungrig waren vom vielen Herumtoben. Waren sie aber nicht, und so sandeten die Extrapommes im Laufe des Nachmittags zu und mussten schließlich weggeworfen werden (niemand schaffte sie).

Ansonsten: Viel geplanscht, Sandburgen gebaut, Klettball gespielt, Steine gesucht, die Kinder ins Wasser und aus dem Wasser in die Luft geworfen, eine Mini-Runde geschwommen (gruselig, ich mag keine großen offenen Gewässer) und ansonsten sehr wenig still gesessen.


Abends sehr k.o. und die Rommé-Runde haushoch verloren.

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Montag, 18.07.2022

Strandtag, Abends Romme.

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Sonntag, 17.07.2022

Der Wetterbericht für heute war nicht wirklich prickelnd (relativ frisch, bedeckt, ggf. ein paar Tropfen). Wir hatten uns daher gestern entschieden, einen Ausflugstag einzulegen und ins Wikingermuseum Haithabu zu fahren. Dort fand parallel zur normalen Ausstellung auch ein großer Sommermarkt mit vielen Schausteller:innen aus unterschiedlichen Ländern statt, bei dem Besucher gewissermaßen den Wikingern über die Schulter blicken konnten (gute Eindrücke gbts auf dem Haithabu-Insta-Account).

Die Kinder waren auf dem Weg dorthin direkt wieder im Stänkermodus, die Autofahrt war nicht wirklich schön.

Haithabu selbst war interessant– zumindest das, was ich sehen konnte. Wir übersprangen das Museum und gingen direkt zur Ausstellung, bzw. der nachgebildeten Wikingerstadt. Drei, vier Häuser schauten wir uns an (auch diese waren von Schausteller:innen bezogen), aber ohne (Audio-)Guide und mit wuseligen Kindern an der Seite war der Informations-Aufnahme-Wert eher beschränkt.

Auf dem Markt-Gelände gabs dann mehr zu sehen, auch für die Kinder. Ich kann natürlich den „Realitätsgehalt“ der Kleidung, der nachgebildeten Gegenstände und des gezeigten Alltagslebens nicht beurteilen, aber es schien alles in sich schlüssig zu sein und deckte sich mit dem wenigen, was ich über diese Zeit weiß. Die Kinder waren auch sehr fasziniert, vor allem als dann auf einem Teil der Wiese einige Männer einen Kampf nachstellten… Während die vier Kinder und ich zuschauten, organisierten Jott, A und E Essen (Bratwurst).

Kurz darauf gings wieder ins Ferienhaus. Das Wetter hatte sich stark verbessert, sodass wir einen Besuch in Schleswig verschoben und stattdessen an den Strand gehen wollten.


Ich würd gern nochmal hinfahren– dann aber allein, mit viel mehr Zeit und vor allem nur mit irgendeiner Art von Führung.


Nachmittags dann: Strand & Baden. Die Luft hatte irgendwas um die 20°C, das Wasser 18°C. Reichte aber völlig aus dank Sonnenschein und wenig Wind.


Die abendliche Rommé-Runde lief außergewöhnlich gut. Am Ende hatte ich eine zweistellige Punktezahl, während der Rest der Mitspieler:innen deutlich dreistellig waren :)


Die Nachwirkungen von Jotts Covid-Erkrankung scheinen sich wesentlich hartnäckiger zu halten als die einer normalen Erkältung: Sie ist immer noch wesentlich kurzatmiger, verschnupfter und hustet öfter als nach Erkältungen.

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Samstag, 16.07.2022

Früh aufgestanden (6 Uhr). Wir wollten 7 Uhr losfahren und schafften das auch fast– 7:20 Uhr rollten wir aus der Tiefgarage.


Wir kamen gut durch und legten bei einer McDonalds-Filiale kurz vor der niedersächsischen Grenze eine Frühstückspause ein. Die Kinder konnten sich auf dem Mini-Spielplatz austoben, während Jott und ich einen Kaffee tranken.

Auf der zweiten Etappe war der Verkehr bereits etwas zäher, im Großraum Hamburg standen wir teils etwas. Zudem stritten die Kinder recht viel. Es ging vor allem darum, wer sich bei wem (nicht) anlehnen durfte. Sehr anstrengend, vor allem weil es kein Entkommen gab.


Ankunft in Olpenitz gegen 13:30 Uhr. Wir hatten Glück, unser Ferienhaus war bereits endgereinigt und bezugsfertig für uns.

Wir verräumten alle Koffer, dann gingen die Kinder und ich auf Erkundungstour zum Strand. Dort wollten die Kinder natürlich sofort ins Wasser und verstanden nicht so recht, wieso ich das nicht so prall fand– aber 18°C + Wind ist doch recht frisch. Als dann die Sonne ein bisschen raus kam, wars allerdings ganz angenehm, und so kehrten wir zum Ferienhaus zurück um Badesachen zu holen.

Zeitgleich mit uns kamen auch A, S und Tochter E an. Wir verbringen die nächste Woche wieder gemeinsam– das hat ja die letzten Jahre auch immer sehr gut funktioniert.

Während wir S und E überzeugten, mit uns zum Strand mitzukommen, fuhren Jott und A einkaufen. Leider zogen, als die Kinder sich gerade ins Wasser geschmissen hatten, dicke Wolken vor die Sonne und es wurde ein wenig ungemütlich. Die Kinder hielten noch eine ganze Weile aus (sie fischten Quallen und tote Fische aus dem Wasser), als sie aber nur noch vor sich hinzitterten kehrten wir wieder um.

Wieder zeitgleich kamen die Frauen zurück, die ganz schön gerädert waren– der Einkauf war wohl auf Grund vieler zeitgleich einkaufender Feriengäste ziemlich stressig.

Nach Ver- und Aufräumen dann gemeinsames Abendessen und anschließend Abendprogramm (Sendung mit der Maus) für die Kinder. Als die im Bett lagen (die Jungs schlafen in einem Zimmer, die Mädchen in einem anderen), setzten wir Erwachsenen uns an den großen Küchentisch, spielten, erzählten und tranken evtl. auch etwas.

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Freitag, 15.07.2022

Nochmal ein sehr voller Arbeitstag. Inkl. einer Mini-Eskalation, die ich zum Glück noch vor Feierabend auflösen konnte und demnach nicht übergeben musste.


Jotts Mama brachte am Nachmittag die Kinder wieder zurück. Große Wiedersehensfreude vor allem bei G– die beiden Jungs waren eher daran interessiert, Tablet zu spielen (das konnten sie nämlich bei Jotts Mama nicht weil die Tablets zu Hause blieben).


Abends noch diverse kleinere Urlaubsvorbereitungen. Den Hauptteil hatte Jott bereits erledigt, es folgte noch ein kurzer Listenabgleich und das Packen meiner Sachen.


Später am Abend hatte J dann noch große Probleme beim Einschlafen. Ihm machte offenbar zu schaffen, dass er nun wieder allein in seinem Zimmer schlafen sollte. Bei Jotts Mama war er wohl mit G in einem Zimmer. Zu Hause schläft er allein, weil er es irgendwann geschafft hatte das niemand mehr bei ihm schlafen wollte/konnte.

Jott, ihre Mama und Jott schliefen dann gemeinsam im Schlafzimmer. Ich machte es mir auf der Couch im Wohnzimmer bequem (da schlafe ich mittlerweile besser & hab am nächsten Morgen keine Rückenschmerzen, die Couch ist nämlich wesentlich härter).


Vorfreude auf den Urlaub :)